Bauernhaus Krippe - 2016

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    50 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Nach einer 4 monatigen Bauzeit, natürlich mit kleinen Unterbrechungen, konnte meine Bauernhaus Krippe fertig gestellt werden.
Inspiriert von einer Krippenausstellung machte ich mich im Dezember 2015 frisch ans Werk. Das Design ist ein Pottpüree von einer ganzen Reihe von Krippen. An der einen gefiel mir das, von der anderen das, von einer anderen wieder das Detail und von einer anderen wie das.
Einen Plan gab es nicht, bis auf die Größe der Grundplatte wollte ich alles auf mich wirken lassen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PEX 220 A  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • PHG 630 DCE  - Heißluftgebläse (elektrisch)
  • PTK 14 EDT  - Tacker (elektrisch)
  • GluePen  - Klebepistole (Akku)
  • PTS 10 T  - Tischkreissäge, Unterflur-Zugsäge
  • PRA MultiPower  - Radio (Akku)
  • KGS 80
  • EX21
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Materialliste
  • 1 x Holzfaserplatte
  • 1 x Holzleisten
  • 1 x Restholz
  • 1 x 12V Netzteil
  • 5 x Lämpchen
  • 1 x Balsaholz
  • 1 x Wandfarbe | verschiedene Farben
  • 1 x Holzbeize

Los geht's - Schritt für Schritt

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Grundplatte

Die Grundplatte war schnell zu gesägt und darauf wurden mehrere Lagen 8mm Holzfaserplatten geleimt. Damit erreiche ich dann, dass ich verschiedene Ebenen heraus arbeiten lassen. Das geht nachher wunderbar mit einem Messer, Raspel oder Dremel.

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Wände

Nachdem ich eine ungefähre Vorstellung hatte wie die Häuser und der Stall aussehen könnte, sägte ich nun die Seitenteile von den Gebäuden. Wegscheiden oder erweitern kann ich ja später immer noch.

Als nächstes folgten die Ausschnitte für Fenster und Türen die mit dem Dremel und einer Trennscheibe heraus gearbeitet wurden. Dort konnten denn auch gleich die Fensterrahmen und die Türstöcke passend herein gesägt werden.

Das sägen erledigte ich mit meiner Proxxon Kapp. und Gehrungssäge.

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Mauer

Die bestellten Ziegelsteine waren leider zu groß (falsch bestellt), doch das war kein Problem.

Mit einer Kneifzange knipste ich sie mir passend und arbeitete die mit Holzleim in die Wand des Gebäudes ein. Den Platz dafür wurde auch mit einem Dremel und einem Fräser geschaffen.

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Dachstuhl

Nachdem ein paar kleine Details eingearbeitet wurden, ging es an den Dachstuhl.

Dabei tauchten auch schon die ersten Änderungen auf. Wie z.B. an der Türe vom Wohnhaus zog ich noch eine Wand zum Stall hinein. So entstand ein kleiner Vorraum vor der Eingangstüre.

Die unteren Balken vom Dachstuhl waren passend gesägt, geleimt und wurden dann gleich noch gebeizt. Zwischendurch sind noch ein paar Highlights gesetzt und die Wände von allen Seiten mit einer ganz normalen Wandfarbe gestrichen worden.

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2. Etage + Dach

Jetzt ging es an das Dach. Bis jetzt war ich mir noch nicht sicher, ob noch eine Etage höher werden wird. Dann entschloss ich mich dazu, das Wohnhaus noch aufzustocken und den Stall so zu lassen.

Die Balken wurden passend gesägt und darauf aus Balsaholz, worauf dann später die Dachschindeln geleimt werden. Fertig verleimt habe ich es aber noch nicht, sondern nur schon mal dunkel gebeizt und mit Kreppband provisorisch fixiert.

Von der Beleuchtung wurde auch schon ein Teil verlegt. Es folgten die Außenwände und Dachbalken der 2. Etage vom Wohnhaus. Auch da habe ich für die Türen und Fenster wieder den Dremel verwendet und gleich die Fensterrahmen und die Türstöcke gesägt, geleimt und gebeizt.

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Balkon

Nun war die Überlegung zu einem Balkon. Nur einen an der Vorderseite oder einen umlaufenden? Folgt noch ein Nebengebäude oder ein Schuppen? Was daraus geworden ist, sehr ihr ja auf den Bildern.

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Fensterläden

Nachdem das nun alles soweit fertig war, baute ich die Fensterläden aus Balsaholz. Dazu schnitt ich mir Streifen mit einem Cuttermesser zurecht.

Nach dem schneiden dann mit der Schleifwalze an der Bohrmaschine die Kanten geschliffen und für die Optik der Verwitterung mit einer kleinen Messingbürste die Oberflächen aufgeraut und danach gebeizt.

Auf die gleiche Weise wurden alle Holzverkleidungen, wie z.B. die vom Schuppen, das Geländer vom Balkon oder die Türen, gefertigt.

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Gelände + Teich

Jetzt machte ich mich mal ans Gelände. Irgendwie schwebte mir auch ein kleiner Teich vor, der dann aus Resten von Holzfaserplatten grob geformt wurde.

Mit einem stabielen Messer formte ich das Gelände bzw. die Vertiefungen heraus. Weil ich es mir besser vorstellen kann, strich ich alles mit weißer Wandfarbe.

So kommen die Konturen besser zum Vorschein. Das musste ich dann eine Zeit auf mich wirken lassen und machte mit dem Dach weiter.

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Dachschindeln

Für die Schindeln verwendete ich auch wieder Balsaholz das in Streifen geschnitten wurde. Diese brauchten dann nur noch auf die passende Länge geschnitten bzw. abgebrochen werden.
Dazu ritzte ich sie an den Stellen mit dem Messer leicht ein und konnten dann ganz easy dort gebrochen werden.

Nach dem aufkleben mit dem GluePen nur die Fläche mit der Messingbürste bearbeiten.

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Gelände und Felsen

So zwischendurch, zur Abwechslung, strich ich das Gelände mit brauner Abtönfarbe. Das soll dann später das Erdreich nach dem begrünen darstellen.

Der Stallboden wird mit einfachem Sand gestaltet. Vorher die Fläche mit satt Holzleim einschmieren und den Sand darüber streuen, fertig.

Das restliche Gelände wurde dann mit grauer Farbe bestrichen. Dazu verwende ich einen breiten Pinsel der nur mit ganz wenig der Farbe benetzt ist.

Für die Wände mischte ich mir auf einem Karton etwas Farbe zusammen und strich damit etwas über die Flächen. Den Grund vom Teich färbte ich blau.

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Gelände colorieren

Um das alles trocknen zu lassen, stellte ich das Dach nun komplett fertig.
Nachdem die Farbe auf dem Gelände getrocknet war, strich ich mit dem breiten Pinsel und einem helleren Grau alles ein. Auch wieder mit einem trocknen Pinsel und etwas von der Farbe.

Mit dem Heißluftföhn wurde die Trocknungszeit etwas beschleunigt und es konnte mit dem colorieren der Felsen begonnen werden.
Der passende Farbton aus einer Mischung von Schwarz, Weiß und Ocker sehr verdünnt an gemischt und in mehreren Stufen aufgetragen und mit einem Schwamm wieder abgetupft. Das macht man solange, bis das der gewünschte Effekt erreicht ist.

Der Weg wurde auf dieselbe Weise gemacht wie der Boden vom Stall. Auf den Grund vom Teich wurde einzelne Kiesel geleimt und mit flüssigem Wasser aufgefüllt. Das flüssige was ist so ne Art Gel, dass nach einer gewissen Zeit trocknet und dann fest wird.

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Wege

Die Wege bestreute ich, weil mir der Sand zu dunkel war, mit einer helleren Sandmischung. Das gefiel mir dann auch besser.

Nun konnte mit der Begrasung begonnen werden. An einigen Stellen wurde Holzleim aufgetragen und dann mit einer speziellen Begrasungsflasche begrünt.

Was mir nun gar nicht mehr gefallen hat war der Teich. Kurzerhand wurde der mit dem Messer entfernt und mit Resten von den Holzfaserplatten aufgefüllt und mit Gips dem restlichen Gelände angepasst.

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Begrünen

In der Zwischenzeit wurden auch die Beschläge für die Türen geliefert, die ich in einem Shop bestellt hatte. Die wurden dann auch gleich befestigt. Nach dem ersten Beleuchtungstest konnte weiter begrünt werden.

Das macht man dann solange, bis es seinen Vorstellungen entspricht. Mit der dunklen Holzbeize setzte ich überall ein paar Akzente. So wie es einem gefällt.

Nun sind auch die anderen Kleinteile, wie Rechen, Axt, Sichel, Säge und Leiter gekommen. Die stellte ich dann mal probehalber auf.

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Kamin, Blumenkästen und Lagerfeuer

Dann fehlte noch der Kamin. Dazu kamen dann auch wieder Reste der Holzfaserplatte zum Einsatz. Anschließend colorieren und anleimen.

Es fehlte etwas am Balkon und zwar Blumenkästen. Die bastelte ich aus Balsaholz und wurden nach dem trocknen dunkel gebeizt.

An der Stelle, wo der Teich mal war, sollte nun ein Lagerfeuer hin. Dazu leimte ich einfach ein paar Streichhölzer zusammen und flammte die mit dem Feuerzeug an. Die Beleuchtung zog ich dann von unten ein und das Birnchen wurde mit rotem Lampenklack bestrichen. Da das Netzteil für die Beleuchtung auch die Funktion für ein Flackerlicht hat, passt das wunderbar zusammen.

Die Laterne über dem Balkon konnte nun auch angebracht werden. Zum verlegen des Kabels löste ich ein Teil der Holzverkleidung, schob das Kabel durch und verleimte dann wieder alles. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft…

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Stern

Nun fehlte aber noch ein Stern. Den sägte ich an der Dekupiersäge aus und verzierte ihn etwas mit dem Brennpeter. Nur noch ein paar Abstandshalter für den vorderen kleinen Stern aus Streichhölzer geschnitten und dann den Stern aufkleben und die Beleuchtung von hinten anbringen.

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Bepflanzen

Weil ich für die Bepflanzung und das platzieren der Bäume und Büsche nicht so ein Auge habe, hat mir meine Tochter dabei geholfen. Sie formte die Sträucher und sagte wo ich den Heißkleber platzieren soll. Somit waren wir mal wieder ein gutes Team.