Bank für Werkstatt mit verbauten Regal

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    80 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Um etwas Ordnung in meine Werkstatt zu bringen und die Sache etwas ansehlicher zu gestallten kam mir die Idee meine 2 Schwerlastregale zu versetzen und zu verbauen. Von der Idee her wars eigentlich einfach, jedoch bei der Ausführung kamen mir das eine oder das andere mal nicht ganz Jugendfreie Ausdrücke aus ;-)

Aber mehr dazu in der Beschreibung.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Stichsäge
  • Hobel
  • Akku-Schrauber
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Zollstock
  • Winkel

Los geht's - Schritt für Schritt

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Start

Am Anfang musste ich mal das ganze Ger… von den Regalen räumen und mal für etwas Ordnung sorgen. Der nächste Schritt war dann, um etwas mehr Platz für diverse Skiausrüstungen und "Bastelholz" die vorhandene Arbeitsplatte zu vekürzen.

Dafür habe ich die Wasserwaage mit Schraubzwingen auf der Platte befestigt und mit der Stichsäge soweit es ging geschnitten. Den Rest erledigte die "Japan-Säge?".

Ich hatte noch eine fertige Holzplatte die zufälligerweise genau die Maße hatte die ich mir vorstellte. Diese wurde dann waagrecht an der Arbeitsplatte angebracht und sogleich verschraubt.

Um mehr Abstand zum seitlichen Fenster zu haben, habe ich mir noch eine Leiste zugeschnitten, mit Zwingen befestigt, vorgebohrt und dran geschraubt. Was sich im Nachhinein als weise Entscheidung herausstellte.

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Die Regale

Nun ging es dran die Regale zu befestigen. Ich wollte, um mehr Platz zu haben, diese an der Decke befestigen, so bleibt auch unter den Regalen genug Stauraum. Und das war für einen "Hobby-Holzwurm" wie mich, nicht ganz so einfach :-)

Mit einer Hand das Regal hoch gestemmt, hoffen das es gerade ist und Schrauben rein!
Leider schief.

Aus diesem Grund habe ich eine kleine Wasserwaage mit kleinen Zwingen am Regal befestigt und dann nochmal hochstemmen und rein mit den Schrauben. Das ganze noch zweimal und das Ergebnis passte - endlich!

Da der Abstand an der Decke mit den Balken nicht ganz stimmte, habe ich zwei Klötze zugeschnitten und diese dann mit dem Balken und dem Regal fest verschraubt.
Hält optimal.

Nun ging es ans zweite.

Diese Geschichte war zum Glück einfacher, da ich es am ersten Regal hinaufschieben konnte, und ganz einfach in die vorhanden Löcher die Schrauben reindrehen konnte.

Um auch Nr. 2 an der Decke zu sichern, habe ich wieder Reste zugeschnitten und das ganze fest verschraubt.

Zum Schluß wurden beide Regale noch unten an die Waagrechte Leiste verschraubt.

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Verbau

Da man es auch schön haben will, und auch zur Stabilisierung, wollte ich die Regale auch noch passen zur Werkstatt, mit OSB Platten verbauen.

Die erste Platte war dann auch gleich die schwerste für mich. Da ich ja nicht vom Fach bin und ich nicht wirklich eine Ahnung habe wie man sowas alleine befestigt kam ich zu folgender Lösung.
Ausmessen, zuschneiden, Platte raufheben mit 2 Einhandzwingen fest machen, runterspringen von der Arbeitsplatte, an der Hinterseite der Regale auf dei Leiter rauf und Schrauben reindrehen. Pfuhhh!!

Das hat auch funktioniert, zum Glück.

Nun hatte mich der Ehrgeiz gepackt, und so musste ich jetzt noch die anderen sichtbaren Stellen der Regale verbaut werden.

Als erstes wurden die schmalen Leisten aus Resten zurecht geschnitten und angebracht.
Dann noch über die gesamte Höhe ein Seitenteil.

Jetzt noch die Lücken an der Decke füllen. Als erstes habe ich alles ausgemessen, zugesägt und dann angeschraubt. Zum Glück hatte ich am Anfang die waagrechte Leiste angebracht, denn sonst hätte ich jetzt ein Problem mit der schon vorhandenen Lampe, ging sich um 4mm gerade noch so aus. Ansonsten hätte ich die Lampe versetzen müssen.

Für die Optik habe ich dann auch noch für die Regalfächer schmale OSB-Streifen zugeschnitten und auch diese angeschraubt.

Da ich noch zufällig einen Lamellen Vorhang hatte wurde dieser an einen Querbalken auf der Hinterseite der Regale angebracht. Nutzen ist gleich Null, aber so steht er nicht mehr in der Gegend herum!

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Sitzbank Teil1

Um das ganze ab zu runden wollte ich noch eine Sitzbank.

Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit einen Teil von einer Bank (Sitzfläche mit Rückenlehne) bekommen. Echt Leder, da kann man fast nicht nein sagen ;-)

Alles ausmessen und eine Unterkonstruktion anfertigen.

Dafür habe ich 60x40mm Fichtenholz verwendet. Auf die gewünschte Länge mit der Kappsäge zugesägt, aufgelegt und mit den praktischen Verleimhilfen und ein paar Einhandzwingen in Schach gehalten. Mit dem Forstnerbohrer Vertiefungen gemacht und dann mit 6x80 Schrauben bombenfest befestigt.

Der nächste Schritt war das herstellen einer Platte für die Sitzfläche. Die Sitzfläche an sich ist ja nicht so groß wie die Breite der Regal Konstruktion. Ich wollte aber der Optik wegen die ganze Breite dieser verbauen. So machte ich einfach eine etwas breitere Bank mit, sagen wir mal "Abstellfläche" an der Seite.

Die Platte lies ich an den Seiten sowie an der Front 18mm länger bevor ich sie zusägte.

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Sitzbank Teil2

Ran an die Füße!

Auf die Höhe zugesägt und wieder mit 6x80er Schrauben befestigt.

Zur Probe das ganze mal hingestellt und weiter geht es im Programm.
Da die Bank ja etwas hoch ist, brauchte ich noch eine "Beinablage" oder wie man so was nennen kann?!

Wieder einen Balken 60x40mm auf die gewünschte Länge zugeschnitten. Doch diesmal etwas länger als die Tiefe der Bank ist. Denn ich hatte noch eine massive Holzstange mit 50mm Durchmesser die ich als Trittauflage verwenden werde.

Die 2 Balken wurden mit Zwingen zusammen gehalten siehe Foto4. Mit einem Dosenbohrer habe ich dann ein Loch mittig von den 2 Balken gebohrt. Eine schier unendliche Geschichte, das nächste mal würde ich es mit der Fräse oder mit der Stichsäge machen. Aber wie sagt man so schön: "man lernt nie aus"

Um die Trittauflage besser zu befestigen, habe ich noch einmal die gleiche Rahmenkonstruktion wie die für die Sitzfläche hergestellt & befestigt. So habe ich auch  noch unter der Sitzfläche eine Ablage.

Einfach noch aus OSB Platten zugeschnitten und angeschraubt, optimal für mich.

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Ende in Sicht!

Nur noch die Polster gut verschrauben, ein paar Leisten für die Optik anfertigen und anbringen.

Ich muss ganz ehrlich sagen dass ich bei diesem Projekt durch jede Menge Höhen und Tiefen gewandert bin, jedoch hat der Spaß an der Arbeit und auch am Ergebnis alles übertroffen!

Anbei noch ein paar Impressionen von dieser Bastelei ;-)


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