Baldachin aus alter Buche-Arbeitsplatte

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Mein Beinaheschwager wünschte sich zum Geburtstag von mir einen Baldachin, da es keine passenden für die holzvertäfelte Decke zu kaufen gibt. ALso habe ich mir was ausgedacht und aus einer alten Buchen-Arbeitsplatte einen Baldachin gefertigt....

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischbohrmaschine
  • Drechselbank
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Materialliste
  • 2 x Rohlinge | Buche Leimholz 40mm (100mm X 100mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Rohlinge vorbereiten

Als erstes habe ich mir aus der 4cm starken Arbeitsplatte 2 Rohlinge zurechtgesägt und auf der Kreissäge schonmal so rund wie möglich geschnitten. Die beiden Rohlinge habe ich dann übereinander auf den Bohrtisch gespannt und im Abstand von 120° 3 6mm Löcher durch den obersten Rohling, aber nur ca 2cm in den unteren Rohling gebohrt. Die Bohrungen dienen nachher dazu, die Teile mittels Holzdübeln zusammen zu halten. Als nächstes habe ich die beiden Teile mittig mit einem 40mm Forstnerbohrer aufgebohrt. Wiederum den obersten durch- und den unteren nur ca 2cm "eingebohrt".
Danach kamen in das zukünftige "Oberteil" (das Teil, das später an der Decke montiert wird) weitere 3 Bohrungen, die zueinander wieder um 120° versetzt sind, zu den "Dübelbohrungen aber um 40° verdreht. Die Bohrungen wurden auf den ersten cm mit einem Forstnerbohrer aufgeweitet. Sie sollen später die montage an der Decke mittels 3 Holzschrauben ermöglichen.
Als letztes wurde eine dritte Reihe Bohrungen eingebracht. Wieder zueinander um 120° versetzt und um 40° zu den bestehenden Bohrungen verdreht. Zuerst habe ich 6mm Bohrungen gemacht um die Lage der Löcher mithilfe der kupfernen "Dübelmarkierer" auf das "Unterteil" zu übertragen. Diese Bohrungen habe ich dann auf 12,5 mm aufgebohrt, hier werden später Magneten eingeklebt, die Ober- und Unterteil zusammenhalten.

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Ab auf die Drechselbank

Durch die 3 Holzdübel miteinander verbunden, kam das Teil dann auf die Drechselbank. Durch die 4cm Bohrung konnte es bequem von innen mit dem Backenfutter gespannt werden. Zuerst zwischen den Spitzen runddrechseln, und dann ohne Reitstock den "Dom" geformt. Das ganze soll ja kein Eye-catcher werden, aslo blieb das Design ehr schlicht. Zum Schluss wurde noch geschliffen und eine Schicht Canauber-Wachs aufgetragen und einpoliert.

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Magnete einkleben und Kabelbohrung setzen

Danach konnten die Magnete eingeklebt werden. Damit sich das ganze leichter voneinander trennen lässt (die 6mm Holzdübel sitzen sehr stramm) habe ich die Dübellöcher im oberteil auf 6,5mm aufgebohrt. Für die Funktion fehlt noch eine radiale Bohrung, durch die das Kabel zur Lampe geführt werden kann. Wegen der einfacheren Montage habe ich die genau auf die Verbindung zwischen den beiden Teilen gesetzt. Dabei habe ich beinahe alles zerstört. Ich habe nämlich einfach irgendwo gebohrt. Glücklicherweise habe ich nur eines von den Sacklöchern für die Deckenmontage "angebohrt" (siehe Bild) das behindert die Funktion nicht. Hätte ich einen Magneten erwischt, das währe doof gewesen...

Wie ist das ganze jetzt gedacht: Das "Oberteil wird über dem aus der Decke kommenden Kabel festgeschraubt. Die lampf kann bequem im innern des Oberteils angeschlossen werden (in der 4cm Bohrung). Hat man das erledigt, kann man den Unterteil (den "Dom") einfach aufstecken. Die Magneten halten in an der Decke. Kein gefummel, keine unsichtbaren schrauben, nüscht....


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