Alten Stall reparieren

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Eine meiner größten Aufgaben, war die Instandsetzung des 30 m langen, fast verfallenen Stalles, der sich auf unserem geerbten Grundstücks befand. Der Zustand war, infolge Sanierungsstau, erbärmlich, wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist. Einige Leute sprachen von Abriss, doch das wollten meine Frau und ich nicht. Also machte ich mich, unter zeitweiser Zuhilfenahme einiger Freunde, an die Arbeit.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Container
  • Rüstung
  • Kettensäge
  • Nageleisen
  • Hammer
  • Winkel
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Materialliste
  • div. x Dachlatten
  • div. x Bohlen zum verstärken der Sparren (40mm)
  • div. x Dachsparren für Aufschieblinge (160x80 ca 120 lang)
  • div. x Schalbretter für Türen (24 mm unterschiedliche Breite)
  • div. x Biberschwanzziegel - Alt
  • 100 x Firsthauben
  • div. x Sparrennägel (240iger)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Dachdecken

Der erste Schritt, der hier unbedingt getan werden musste, war die Sanierung des Daches.
Dazu wurden zunächst die alten Dachziegel und Dachlatten - immer nur in 5 m Schritten-  entfernt, wo es notwendig war an den Sparren Bohlen angesetzt und neu eingelattet. Vorher stellte ich einen Dachüberstand durch s.g. Aufschieblinge her. Dieser Dachüberstand wurde auf der Rückseite des Gebäudes verbrettert (Dachkasten) auf der Hofseite blieben die Aufschieblinge (Sparren) sichtbar.




Eingedeckt wurde mit alten Biberschwanzziegeln in Doppeldeckung (ca. 40 Stck/qm), die wir vorher in einem anderem Ort, von einem Abbruchstall abgedeckt haben.

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Mauerwerk, Türen und Fenster

An vielen Stellen waren die alten Türen aus Pappelholz schon sehr verschlissen. Einige Fenster fehlten und das Mauerwerk an der Gaube war auch nicht mehr sehr fest im Fachwerk verankert. Hier wurden die Ziegel entfernt, gesäubert und wieder neu in das Fachwerk gesetzt. Die Klappe wurde erneuert und die alte Leuchte wieder angebracht. Die Türen habe ich den alten Türen nachempfunden. Hierzu verwendete ich alte Schalbretter, die ehemals unter Parkett lagen. Dann sucht ich mir die alten Eisenfenster zusammen, schnitt die Scheiben zu und setzte diese nach dem Verkitten wieder ein.


Rechtlicher Hinweis

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