Ärmelbrett selbstgebaut

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Meine Frau wünschte sich ein professionelles Ärmelbrett, mit 700mm länger und auch stabiler als die marktüblichen. Ich habe bei einem Versand für Schneiderbedarf eines für sage und schreibe 85€ gesehen, bei dem die Grundplatte aus einfachen Presspan mit Kunststoffbelag bestand, dem man noch nicht einmal einen Umleimer gegönnt hatte. Das muss doch billiger und besser gehen. Als Material benutzte ich im wesentlichen Douglasienholz-Reste von meinem Spatzenhaus, Stoff und Schaumstoff hatte meine Frau in ihrem Fundus, zugekauft werden mussten nur die Polsternägel und der Klarlack.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PKS 66 AF  - Kreissäge (elektrisch)
  • Rot
  • GSR 10,8-2-LI
  • Schleifklotz (Abfallstück)
  • Schleifpapier 60, 80, 120, 180
  • Klarlack (Sprühdose von Aldi)
  • Geodreieck
  • Zirkel
  • Feile
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Materialliste
  • 1 x Brett | Douglasie (1400x120x22)
  • 10 x Torx-Schrauben | Edelstahl A2 (3,2 x 50)
  • 7 x Universalschrauben | Stahl verzinkt, Kreuzschlitz (4x60)
  • 1 x Konstruktionsholz, Reststück | Douglasie (45x70x300)
  • 1 x Holzleim, Wasserfest

Los geht's - Schritt für Schritt

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Anzeichnen

Zunächst habe ich die Grundplatte angezeichnet, 700mm, die Breite von 120 habe ich so belassen. Für die Arbeitsfläche, die 700mm lang sowie hinten 110mm und vorne 70mm breit werden sollte (und wurde), habe ich die Form mit Hilfe eines Geodreiecks, eines Zirkels und einer Latte ausgehend von der Mittellinie angezeichnet.

Für den Fuß habe ich zunächst zwei Stücke à 135mm angezeichnet, 5mm mehr als die vorgesehene Endhöhe.

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Zuschnitt der Grundplatte und der Arbeitsfläche

Die gerade Schnitte habe ich mit der PKS 66 AF und Führungsschiene ausgeführt, die Kurven mit der Stichsäge.

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Zuschnitt, Verleimen und Bearbeitung des Fußes

Für den Fuß schnitt ich zunächst zwei Stücke Konstruktionsholz auf 135mm zu und leimte sie mit Expressleim zusammen. Nach dem Abbinden des Leims stellte ich den Winkel der PKS 66 auf korrekte 90° ein (mit Hilfe eines Geodreiecks) und brachte den Fuß auf die endgültigen 130mm. (Zuvor hatte ich festgestellt, dass der Schnitt nicht ganz im Winkel war, das musste ich natürlich korrigieren) Anschließend zeichnete ich mit einer Teetasse einen Ausschnitt an und sägte ihn mit der Stichsäge aus. Damit sollte die Ergonomie verbessert werden, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen. Abschließend wurden die Kanten mit der Feile gebrochen.

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Montage der Einzelteile

Den Fuß montierte ich mit Leim und 10 Torxschrauben an die Grundplatte, dabei habe ich 2 T10 Bits geschrottet und musste bei der Montage der Arbeitsfläche auf 4x60 Universalschrauben umsteigen. Stabil genug ist es allemal geworden.

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Schliff und Lackierung

Ich habe das montierte Brett von Hand mit 60er, 80er, 120er und 180er Schleifpapier bearbeitet, die Arbeitsfläche, die wegen der Hitze nicht lackiert werden soll, abgeklebt, und anschließend das ganze Konstrukt mit der Sprühdose lackiert.

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To-do: Bespannen

Diesen Arbeitsschritt habe ich meiner Frau überlassen, da ich bei Textilarbeiten nicht so firm bin und sie auch am besten weiß, wie sie es haben will. Nesselstoff, Schaumstoff zum unterfüttern, Band etc. waren vorhanden, Polsternägel in Altmessing haben wir zugekauft.

Sobald meine Frau die Muße findet, ihr Ärmelrbett zu bespannen, ergänze ich diesen letzten Arbeitsschritt mit Bildern. Die Ziernägel sind schon eingetroffen.


Rechtlicher Hinweis

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