Absaugung für Oberfräse

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    15 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nachdem Umbau des in die Arbeitsplatte eingelassenen Frästisches mit der OF500 auf eine stabile Einlegeplatte mit der Trition2400 wurde natürlich auch eine brauchbare Absaugung notwendig.
Die Triton kommt schon recht breit daher. Weiterhin muß man aber auch immer wieder an den Ein/Aus Schalter ran, weil die Triton zum Fräserwechsel ganz rausgefahren werden muß. Dies geht aber nur mit ausgeschalteter Fräse.
Somit soll der Zugang schnell und einfach möglich sein.

Auf expliziten Wunsch einzelner Mitglieder hier also der Bericht über den Aufbau und Konstruktion. :-)

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Tischkreissäge
  • Schraubendreher
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Materialliste
  • 2 x Multiplex16mm | Multiplex (30cm x 50cm)
  • 1 x MDF 4mm | MDF (40cm x 50cm)
  • 1 x Plexiglas 5mm | Plexiglas/Acrylglas (40cm x50cm)
  • 2 x Scharnier | Messig (20mm x 20mm)
  • 1 x Magnet | Neodymmagnet (15mm x 5mm)
  • 1 x Griff

Los geht's - Schritt für Schritt

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Der Rahmen

Als erstes habe ich einen Rahmen aus Reststücken unter die Arbeitsplatte geschraubt, weil die Triton so breit ist, das sonst die Konstruktion eines Trichters nicht möglich gewesen wäre. Ich hätte einfach greade nach unten gemußt.
Da die Arbeitsplatte 36mm stark ist stellte das aber kein Problem dar.

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Das Gehäuse

Der Winkel des "Trichters" wurde live am lebenden Objekt bestimmt und beträgt ca.30°.
Der Trichter ist allerdings nur rechts und links angeschrägt.
Rückwand und Fronttür sind senkrecht.

Auf den Bildern sieht man dass die schrägen Seitenwände von Klötzen aus Restholz entsprechend des Winkels an dem Rahmen gehalten wird.
Die Höhe des Trichters hat sich nach dem Kragen des Absaugstutzens gerichtet.
Hätte ich nicht nur einen Trichter sondern eine Pyramide konstruiert  würden sich die Späne nicht so sehr in den Ecken sammeln.
Interessanter Weise findet das aber nur im hinteren Bereich statt.
Es werden aber auch nie mehr Späne, wie jetzt zu sehen sind. Es hängt einfach an der Luftströmung.
Rechts ist der 80mm-Anschluß für die Absaugung am Parallelanschlag zu sehen.

Im vorderen Bereich befindet sich das Klötzchen, an dem der Neodymmagnet die Türklappe zu hält.

Grundsätzlich kann ich mitteilen, dass die Absaugung so sehr gut funktioniert. Es finden tatsächlich nur wenige Späne den Weg auf die Arbeitsplatte.
Ich muß zugeben, das die ganze Konstruktion "aus dem Bauch heraus" gemacht ist und ich nur froh bin, dass sie doch so gut funktioniert.

Sollte sich jetzt jemand genötig sehen dies nachzubauen, empfehle ich die Konstruktion einer Pyramidenform.


Rechtlicher Hinweis

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