2 in 1: Workbench-Cookies und Lackierspitzen

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Vorne als Bench Cookie, hinten als Lackierspitze.
Projektvideo Nr. 4 Workbench Cookies "2 in 1"
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Der Wunsch nach diesem Werkstatthelfer findet seinen Ursprung in diesem lesenswerten Projekt von ruesay. Und auch wenn es Jahre her ist, dass ich das las, immer wieder gab es Momente, wo ich die Dinger einfach gut hätte gebrauchen können. Und nun endlich habe ich meine Version gebaut:

Werkstückstopper mit integrierten Lackierspitzen.

Auch dieses Projekt habe ich als Videoprojekt gestaltet. Wie immer an Euch die Bitte, schaut es Euch an und wenn Ihr wollt, kommentiert es auch auf Youtube. Danke sehr!

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PHO 2000  - Hobel (elektrisch)
  • PTA 2000  - Arbeitstisch
  • PPS 7 S  - Tischsäge, Unterflur-Zugsäge
  • Akku-Kreissäge,  GKS 12-26
  • Akku-Bohrschrauber,  GSR 18 LI-2
  • Tischbohrmaschine,  93896
  • Allzwecksauger,  TH-VC 1930 SA
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Materialliste
  • Reste x Palettenholz
  • 1 x Antirutschmatte
  • 1 x Gewindestange (M6)
  • Muttern (M6)
  • Leim

Los geht's - Schritt für Schritt

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Entwurf und Materialauswahl

Wenig überraschend kommt auch hier wieder Palettenholz zum Einsatz. Außerdem eine Antirutschmatte aus dem Ramschladen (1,00€), eine alte Gewindestange (blieb mal bei einem Esstisch übrig) und ein paar Muttern. Also ein Low Budget Projekt. Der Entwurf ist eigentlich recht simpel: Die Cookies werden aus dem Holz rund ausgesägt. Beidseitig mit der Matte beklebt und mit angespitzen Gewindestücken versehen, die bei Bedarf herausgedreht werden können.

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Holz hobeln und sägen

Natürlich Palettenholz...
...auf 80 mm Breite gesägt....
...am Hobel geglättet...
...und auf 15 mm Stärke gebracht.
Für die Lochsäge vorgebohrt.
An der Ständerbohrmaschine die Rundausschnitte gemacht.
Auf Gewindestange aufgezogen und geschliffen.

Das Palettenholz wird auf der TKS auf eine Breite von 80 mm herunter gesägt, damit ich es durch meine Hobelstation schieben kann. So wird das Holz geglättet und anschliessend auf eine einheitliche Stärke von 15 mm gebracht. Da ich 12 Cookies herstellen wollte, habe ich anschliessend mit der Lochsäge 24 Rundstücke geschnitten.

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Muttern einlassen und Gewindestücke herstellen

Eine dreieckige Schablone erleichtert das ...
...gleichmäßige Markieren der Bohrpunkte.
Bohrungen von 6 und 10 mm.
Da soll die Mutter rein.
Mutter wird eingehämmert.
Das sieht dann so aus.
Von einer Gewindestange werden 28 mm Stücke abgesägt.
Die Schnittflächen gefeilt...
...und mit dem Dremel Schlitze für den...
...Schraubendreher eingeschnitten.
Das andere Ende wird am Bandschleifer angespitzt.

Mit Hilfe einer kleinen, selbstgebauten Dreieckschablone wurde auf allen 24 Rundstücken je drei Bohrpunkte markiert. Diese dann mit 6 mm durchgebohrt und an 12 der 24 Teile die Muttern eingelassen.

Die Gewindestange wurde in 36 Stücke von je 28 mm gesägt. Dann wurde jedes einzelne an einem Ende mit einem Schlitz versehen. Als nächstes in den Akkuschrauber eingespannt und am Bandschleifer angespitzt. Keine anspruchsvolle Aufgabe, nur monoton...

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Verleimung

Einleimen und ...
...verpressen.
Antirutschmatte in Quadrate geschnitten...
...und mit Leim...
...aufgeklebt.

Die 24 Rundstücke wurden zu 12 Cookies zusammen geleimt. Wichtig, dass die Bohrungen genau übereinander liegen. Für Anpressdruck sorgten dann Schraubzwingen, man kann es aber auch mit den Gewindeschrauben und zusätzlichen Muttern kontern.

Die Antirutschmatte wurde in Quadrate geschnitten und auf beide Seiten der Cookies geklebt. Ich nahm auch hierfür Holzleim, den ich auch eher sparsam auftrug...

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Abschluss und Fazit

Überstände entfernt.
4 Cookies auf der Werkbank...
...halten das Werkstück sicher fest.
Zum Lackieren werden Werkstücke auf die rausgedrehten Spitzen gelegt.
Kleine Werkstücke liegen auf allen drei Spitzen.

Nachdem der Leim getrocknet war musste ich nur noch die Überstände der Antirutschmatte entfernen und die Löcher wieder frei schneiden.

Die Funktion erklärt sich so: Zum Schleifen oder Fräsen, immer dann, wenn ein Werkstück auf der Werkbank nicht wegrutschen können soll, wird es auf die Cookies gelegt. Um die Cookies als Lackierspitze zu nutzen werden einfach die Gewindestücke heraus gedreht. Große Teile können auf drei oder vier Cookies, an denen je eine Spitze heraus gedreht wurde, gelagert werden. Kleine Stücke liegen nur auf einem Cookie, bei dem alle drei Spitzen raus stehen.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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