1 Halber Meter BIER!!!

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    8 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Gleich mal hinweg eine Entschuldigung für all jene die geglaubt haben, sie bekommen hier eine Anleitung zum Bierbrauen.  

Der Leiter unserer Cafeteria kam mit einer Idee für die Faschingszeit zu mir. Er wollte, dass ich ihm so ½ Meter Bierträger baue. Die kennt ihr bestimmt, gibt es oft in den Supermärkten mit 7 verschiedenen Bierflaschen zum Aktionspreis. Er hatte zwar 2 von den Dingern, aber in diese passten unsere Biergläser nicht hinein, also sollte ich sie nachbauen.

Die Maße habe ich nicht mehr im Kopf, aber die müssten sowieso an die jeweiligen Gläser bzw. Flaschen angepasst werden.

Das Projekt selber ist relativ unspektakulär, deshalb lag ich mein Augenmerk auf die „Massenproduktion“.  

Das benötigte Sperrholz habe ich bereits zugeschnitten im Baumarkt bezogen, dazu noch die 8 mm und 15 mm Rundhölzer als Meterware. Falls sich jemand errinnern kann hab ich da mal einen Thread zu einem Missgeschick von mir gepostet.

Du brauchst

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Werkzeuge
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Materialliste
  • 1 x Rundholz | Buche (15 mm durchmesser)
  • 1 x Rundholz | Buche (8 mm)
  • 1 x Sperrholz | Sperrholz (8 mm Stärke)
  • 1 x Sperrholz (4 mm Stärke)

Los geht's - Schritt für Schritt

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1. Bohren und Sägen der Einzelteile.

Die Seitenteile wurden gebohrt und zwar einmal mit einem 2 mm Bohrer für die Schraube die den Traggriff hält, bzw. das Loch ( 4mm tief ) in dem die 8 mm Rundhölzer kommen.

Damit diese bei allen 20 Teilen auch gleich sind habe ich mir einen provisorischen Anschlag auf die Holzplatte, die auf meinem Bohrständer montiert ist, geschraubt. Dazu nahm ich eine MDF-Leiste die ich rumliegen hatte.

Für die zweite Bohrung wurde die kleine Leiste wieder abgeschraubt und verschoben.  

Die Ecken von den Seitenteilen habe ich mit der Kappsäge abgesägt, da ein Fixieren der Teile nicht möglich war, hab ich mir aus Resten wieder etwas zusammengetackert, das zum einen die Brettchen niederhalten und zum anderen als Stopblock dienen soll.

Ich hoffe, man erkennt auf dem Foto was ich meine. Der untere Teil hat die gleiche Stärke wie das zu sägende Material und sollte breit genug sein, damit die Niederhalter der Säge greifen.

So konnte ich sägen, ohne dass meine Hände in die Nähe des Sägeblatts kamen und vor allem waren die Schnitte immer gleich. Danach habe ich nur noch die Ecken am Tellerschleifer auf Rund getrimmt.  

Die Rundhölzer habe ich ebenfalls an der Kappsäge gekürzt. Da der Tisch meiner Kappsäge nicht lang genug ist habe ich den hinteren Anschlag mit einer Leiste verlängert auf dem ich ein Restholz mittels Zwinge befestigt habe. Damit das Rundholz aufliegen konnte habe ich ein Rest Sperrholz auf die Unterseite der Leiste getackert.  

Die Tragegriffe (15 mm Rundholz) wurde dann noch mittig vorgebohrt, ursprünglich wollte ich mir dafür eine Bohrschablone anfertigen, aber das hat nicht ganz funktioniert, daher hab ich das dann auch „freihändig“ gemacht.  

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Der Zusammenbau

Beim Zusammenbau ist mir keine Möglichkeit eingefallen es mir zu vereinfachen, deshalb habe ich jedes Stück einzeln zusammengesetzt. Ich habe damit angefangen, die Seitenteile auf die Grundplatte zu leimen und mit dem Tacker zu fixieren.

Dann habe ich die dünnen Rundhölzer eingeleimt, da die relativ biegsam sind war das kein Problem. Damit mir diese nicht wieder rausfallen habe ich anschließend den Traggriff angeschraubt.  

Zum Schluß noch die Vorderseite angeleimt und wieder mit dem Tacker fixiert. Fertig

Eigentlich hätten die Vorder- und die Rückseite noch mit einem Schriftzug lackiert werden sollen, hab mir dazu extra eine Schablone aus Karton geschnitten, allerdings ist der Lack so dermaßen verronnen, dass wir es dann gelassen haben.  

Auf eine Oberflächenbehandlung, abgesehen vom Schleifen, habe ich verzichtet.    

Leider ist die Aktion die der Chef der Cafeteria geplant hatte nicht ganz angekommen, deshalb stehen die meisten unbenützt im Lager, aber der nächste Fasching kommt sicher. 

PS: Bei meinem „Prototypen“ habe ich die Löcher für das 8 mm Rundholz noch durchgebohrt und anschließend den Überstand abgesägt und geschliffen, hab mich aber bei der Massenproduktion dann dafür entschieden, die Löcher doch nicht durchzubohren, da es einfach besser aussieht.


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