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Die kraftunterstützte Akku-Gartenschere EasyPrune.

EasyPrune

Als ich das Gerät geliefert bekam war mein erster Eindruck: ja das wird hinhauen-sieht stabil und auch gut aus.

Die Arbeit mit der Gartenschere in der Vergangenheit war fallweise recht mühsam, so war ich auf die neue mit Akku betriebene schon sehr gespannt.
Bei meinem Grundstück wachsen immer etliche Sträucher und vor allem Baum Äste vom Nachbarn herüber. Teilweise ist das sehr störend, da diese sich oft in Augen- oder Körperhöhe befinden.
Die Sträucher haben recht dünne Äste, dass war als Aufwärmübung überhaupt kein Problem.

Aber dann machte ich mich an die Äste der Bäume heran.
Laut Info kann man mit der EasyPrune mühelos Äste bis zu einem Durchmesser von 25 mm schneiden.

Diese Aussage möchte ich ein wenig relativieren. Also bis zu 2 cm ist alles überhaupt kein Problem. Zwischen 2 und 2.5 cm merkt man, dass sich das Gerät etwas schwer tut, aber wenn man dann die stärkere Stufe einstellt, geht auch das sehr gut.

Ich konnte sogar etliche Äste mit größeren Durchmessern durchschneiden. Der Rekord lag bei 2.8 cm, also um 3 mm mehr als von Bosch angegeben.
Es war zwar nicht einfach, aber ich benutzte einen Trick. Ich habe einfach mit mehrfachem Ansetzen von mehreren Seiten den Ast bearbeitet, und so konnte ich bei der stärksten Stufeneinstellung sogar einige Äste mit 28 mm durchschneiden.
Dabei kam mir das Gewicht von 490 Gramm sehr entgegen. Das Gerät ist leicht und liegt sehr gut in der Hand. Es ist auch gut ausbalanciert. Die gute Ausbalancierung halte ich neben dem geringen Gewicht für besonders wichtig, da man öfters gezwungen ist die Hand beim Schneiden zu verdrehen um so besser zum Schnittgut zu gelangen. Es kam kein einziges Mal vor, dass ein Übergewicht vorlag, sodass das Handgelenk durch die Ausbalancierung geschont blieb.

Das Arbeiten viel mir der EasyPrune Akku-Gartenschere sehr leicht, die Präzision war für meine Bedürfnisse ausreichend. Allerdings möchte ich einschränken, dass ich nicht beurteilen kann ob ein Gärtner dies auch so empfindet.

Betreffend der Bedienung war ich anfangs irritiert. Ich schnitt munter drauf los, und mit der Zeit dachte ich das das Gerät defekt sei. Ich habe alles mit der Hand geschnitten, und es kam nie eine Akku Unterstützung. Irgendwann kam ich zu Schnittgut mit stärkeren Ästen und größeren Durchmessern und plötzlich wie von Zauberhand machte das Gerät was es soll.
So lernte ich durch die Anwendung, dass es nicht immer per Akku geht, sondern nur dann wenn das Gerät einen stärkeren Widerstand registriert, sodass sich der Akku von selbst einschaltet.
Das machte dann richtig Spaß, und so wagte ich mich bis zu Ästen von 28 mm Durchmesser.

Ob ich die Griffe bis zum Schluss durchgedrückt, wie bei einer üblichen Gartenschere, habe ?
Abwechselnd, mal ja mal nein-da habe ich mich gespielt.
Meine Erwartungen von dem Gerät wurden nicht nur erfüllt, sie wurden sogar übertroffen (siehe oben 28 mm), dabei fand ich die stärkste Stufe als besonders hilfreich.

Bzgl. Sicherheit finde ich es sehr gut, dass man die Schere schließen muss um sie aufzuladen. So ist man durch die scharfen Schneideklingen nicht gefährdet (z.B. durch herunterfallen).
Wie scharf diese sind muste ich leidlich erfahren, da ich mich zwei Mal geschnitten habe.
Weil ich unvorsichtig über dir Klingen strich (ohne Arbeitshandschuhe), muste mein Daumen erfahren, dass die EasyPrune Akku-Gartenschere stärker als er war.

Einen Vorschlag zur Verbesserung hätte ich auch noch: es wäre schön, wenn es eine Tasche zu kaufen gebe. Dies könnte man dann an der Hose mit einem Gurt festbinden, sodass man nicht gezwungen ist die Schere in der Hand zu halten, während man die Leiter hochklettert.
Das wäre ein Beitrag um die Sicherheit zu stärken.

Anbei nun einigen Fotos vom Schnittgut. Bei einem Foto sieht man auch meinen Bosch Rasenroboter Indego 800, mit welchem ich auch sehr zufrieden bin.

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