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Untergrund/Fundament für Hochbeet

11.09.2017, 12:53
Geändert von MrGreen (11.09.2017 um 13:01 Uhr)
Hallo Zusammen,

da ich in meinem Urlaub die Hochbeete für meine Frau bauen möchte wollte ich vorab mal fragen wie das mit dem Untergrund aussieht.
Da wir großflächig Rasen haben und die Fläche von einer Mähkante umschlossen wird wollte ich fragen ob es ausreicht wie bei einigen Projekten dargestellt:
z.B. https://www.1-2-do.com/de/projekt/Ho...=8&ss=Hochbeet
einfach umlaufend in der Größe des Beetes Pflastersteine, welche von der Einfahrt übrig geblieben sind zu verlegen.
Oder Arbeitet man hier besser mit Bodenhülsen für die Pfosten?
Nehme ich den Rasen unmittelbar unter dem Hochbeet raus, oder lass ich den einfach liegen?

Das spätere hochbeet soll als Eck ausgeführt werden, damit eine kleine Abtrennung der Terrasse zum Garten entsteht, Bilder folgen
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10 Antworten
Ich selbst hab noch kein Hochbeet gebaut, aber meine Frau trägt sich schon länger mit dem Gedanken, dass ich mal eins bauen sollte...

Ich würde den Rasen unter dem Hochbeet abstechen (könnte andere Stellen damit patchen und glaube, dass die Biologie im Hochbeet dann schneller anfängt).
Die Pfosten würde ich in Enschlaghülsen stecken (dann weiß das Beet von Anfang an, dass und wo es stehenbleiben soll und ich tu mir leichter beim Beplanken)
Unter die unterste Bohle nach außen rausschauend würde ich Betonpflasterplatten (oder ähnliches nach Geschmack meiner Frau) legen (ergibt Rasenkante und unterste Bohle liegt nicht auf Gras oder Erde, Biologie wird also gebremst)

 

Sehe ich auch so. Bodenhülsen verhindern, dass die Kanthölzer nicht im Wasser stehen. Pflastersteine bieten Dir eine gute Kante für den Rasenmäher. Ohne müsstest Du mit der Rasenschere ran. Ob Du den Rasen liegen lässt, oder nicht, ist eigentlich egal. Innerhalb paar Wochen fault dieser weg und Du hast das gleiche, wie wenn Du ihn rausmachst.

Guter Rat: Mach auf die Innenseite keine Folie, sondern solche Noppenbahnen mit denen man bei Häusern Kelleraußenwand belegt wird. Die Noppen zur Holzseite. So kann das Holz auch abtrocknen, was bei Folien nicht geht. Noppenbahn bekommst Du als Rest in jedem Baustoffhandel oder bei einem Bauunternehmer aber auch im Baumarkt. Leider dort eher in Mengen, die Du nicht brauchst. Dann ist aber mal das Graben mit einer Schaufel oder das Hacken auch eher möglich. Folien gehen rasch kaputt. Viele vertragen auch nucht dauerhaft Feuchte und Bodenbakterien (selbst LKW-Planen gehen nach paar Jahren kaputt. Ich habe bei mir Wellkunststoff wie man ihn für Balkonverkleidungen oder Pergola gerne genommen hat. Gibt es für wenig Geld in vielen Baumärkten. Hast Du perfekte Durchlüftung auf der Holzseite. Douglasie habe ich so rund 10 Jahre ohne irgendwelche Feuchtstellen am Holzbeet.

 

Ich würde noch ne Drainschicht mit einbauen,.
Meine Nachbarn hatten das Problem dann noch mit Wühlmäusen.
Eine Lage feinmaschiger Draht hält auch die Mäuschen ab.

 

Zitat von Rainerle
Sehe ich auch so. Bodenhülsen verhindern, dass die Kanthölzer nicht im Wasser stehen.
Haarspalterei, aber Bodenhülsen verhindern nasse Füße oder Bodenhülsen bewirken, dass keine nassen Füße.
Nur ein Pool könnte verhindern, dass die Kanthölzer nicht im Wasser stehen.

(Sorry, aber konnt ich mir nicht verkneifen)

 

Stimmt, doppelte Verneinung. So was geht gar nicht nicht

 

Super!
Vielen Dank! Damit kann ich dann erstmal die Grundlagen für mein Projekt ermitteln
Habt mir echt super weitergeholfen !

 

Optimalerweise benötigt ein Hochbeet direkter Erdanschluss. Das ist nötig damit z. B. Regenwürmer in die Erde des Hochbeets gelangen können. Gegen Mäuse und Co. hilft ein Engmaschiges Drahtgitter oder Lochblech. Beides sind am besten aus Edelstahl. Wenn der Boden verschlossen wird z. B. durch Betonplatten oder ähnliches kann es zu Staunäße kommen und dann beginnt der untere Bereich zu faulen und das kann mitunter schon recht unangenehmen Gerüche mit sich bringen.

 

hier meine bereits erprobte, bewährte Variante eines Hochbeets vor 4 Jahren!
https://www.1-2-do.com/de/projekt/Ho...r-bauen/12117/

Gruß Erich

 

Das mit den Bodenhülsen ist ne tolle Idee. Die Praxis zeigt aber, dass auch mit dieser Methode irgendwann das Holz entsprechend abbaut.

Also bei unserem Hochbeet haben wir zuerst ein Drahtnetz aufgelegt (Rasen kannst belassen darunter). Nach dem Aufbau erstmal die Noppen-Dämmung rein, damit das Holz nicht von innen vermodert und ein bissl beläuftet wird. Das Holz übrigen entsprechend mit Holzschutz behandelt (gegen Bläue etc).

Dann zuerst eine Schicht Äste, Zweige, KOmpost gemischt mit Blumenerde. Je nach BOdenbeschaffenheit, kannst auch noch bissel Sand in die Erde einarbeiten. Macht den Boden lockerer und er speichert besser Feuchtigkeit.

 

Als Rsenmähkante würde ich Steine mit L-Profil drumherum legen. So kannst sauber mit dem Mäher drüber fahren und brauchst dich nicht mit ner Grasschere abmühen.

Die Dinger gibt es ja in den unterschiedlichsten Farben und du bekommst ne praktische und ansehnliche Rasenmähkante.

 

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