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    Super Bilder! Tolle Idee mit den Wachsstiften. Der Regenbogen ist der Regen selbst.

    Holzpaul: Genau so ist es. Sobald es nach Kunst ausschaut wie Kunst, wird es als solche anerkannt. Auch wenn es nur ne Unterlage ist.

    Mein tolles Thema! Zu Beuys. Da darf man den Kopf schütteln und man denke an die Putzfrau, die das ganze Zeug versehentlich weggeputzt hat

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      @ Nightdiver - das sehe ich auch so und ich verstehe nicht, warum dafür soviel Geld bezahlt wird

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        @ Fuffy, das Bild kenne ich noch und es hat mir schon immer gefallen

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          Zitat von Janinez Beitrag anzeigen
          @ Nightdiver - das sehe ich auch so und ich verstehe nicht, warum dafür soviel Geld bezahlt wird
          Ich sehe das auch so, was die genannten " Werke " angeht. Allerdings würde ich einen alten und mit Fett beschmierten Stuhl auch für soviel Geld verkaufen, wenn sich ein Käufer fände.
          Beuys hatte aber schon einiges drauf, nur wird das meiner Meinung nach aus den bekanntesten Objekten heraus nicht deutlich. Ich dachte immer, daß sei einer, der halt viel Geld damit macht, daß jemand unter dem Begriff Kunst einen Haufen Geld für solche Machwerke bezahlt, bis ich Radierungen und Bleistiftzeichnungen von ihm gesehen habe.

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            Das ist klar, ich würde das auch so machen, wenn ich dafür so gut bezahlt werde wie diese Künstler

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              https://de.m.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys

              Interessant zu lesen, auch seine Lebensgeschichte. Und er war immerhin Professor der Kinstakademie Düsseldorf.

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                Kunst ist das, was ein Gefühl auslöst - sei es Zustimmung, Ablehnung, Gefallen oder Widerwillen.

                Alles, was höchstens ein wohlgefälliges Lächeln, Langeweile oder gar gar kein Gefühl auslöst, ist Dekoration.

                Daher waren die oben genannten Rembrandt und Riemenschneider Künstler - und Beuys erst recht.

                Der Versuch, dies zu belegen

                Niemand wird sagen, dass die Gemälde von Francis Bacon (in erster Linie) schön seien, aber betrachten wir einmal die Wucht und die Reichweite seiner Gemäldeserie schreiender Päpste.
                Sie zeigt nach meinem Dafürhalten in erheblich höherem Maße als die Gemälde seiner Vorbilder den Schmerz von Kirchenführern über das Leid in der Welt.

                So wird dann aus dem wenig schmeichelhaften, arrogante Macht demonstrierenden Portrait des Papstes Innozenz X. von Diego Velázquez (um 1650) durch Bacons Arbeit eine überzeitliche Botschaft, wie man sich einen wahrhaften Mahner und leidenden Papst vorstellen könnte.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Päpste.jpg
Ansichten: 97
Größe: 1.014,2 KB
ID: 3732946

                Velázquez ist dadurch nicht entwertet, denn auch er vermittelte eine Botschaft. Was sagte Innozenz X., als ihm der Maler sein Portrait zeigte? "Troppo vero" (Allzu wahr).

                Die 45 Variationen, die Bacon zwischen 1954 und 1974 malte, mögen auch ein Reflex sein auf die fragwürdige Rolle der katholischen Kirche während der Zeit des Zweiten Weltkriegs, für mich steht aber etwas anderes im Vordergrund: das Leiden an der eigenen Zeit.

                Insofern scheint mir der Rücktritt Ratzingers vom Amt nichts als ein solcher stummer Schrei gewesen zu sein. Denn wie sagte der 86-jährige in einer seiner letzten Reden: "Es scheint, als wolle das Böse ständig die Schöpfung Gottes beflecken, um Gott zu widersprechen und seine Wahrheit und Schönheit unerkennbar zu machen".

                Man mag diese Aussage aus christlicher Sicht so sehen, oder auch nicht, aber die Botschaft dahinter, meine ich, gilt für alle und jeden. Gerade heute.

                Und insofern ist Bacons Kunst großartig und wahr.


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                  Sehr gut Ottomar! So sehe ich es auch. Weniger das Können, viel mehr das Ergebnis!

                  Gehen wir kurz zur Fotografie. Per Handy können wir immer und überall Fotos machen. Keine Kunst, Aber Ihr kennt alle das Foto des verbrannten nackt-rennenden Mädchens nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki. Das Bild ist Kunst. In höchstem Grade. Der Augenblick des Fotografen, der den Schrei des Kindes im Herzen spürte und der uns bei jedem Betrachten des Bildes im Herzen diesen ebenfalls aufflammen lässt.

                  Ein einfaches Beispiel, das sich selbst erklärt. Da ist Beuys schwerer zu verstehen. Aber wenn man Zusammenhänge kennt und sich hineinversetzt, kann dies ein gewaltiges Verständnis auslösen.

                  Oder die Musik wird in einem selbst Kunst, wenn man ein Lied hört und sogleich eine Situation verbindet. Was denkt Ihr bei Enyas Only Time und 11. September 2001?

                  Das Lied an sich war vielleicht Kunst, aber im Zusammenspiel der schrecklichen Bilder wurde eine nationale Ohnmacht formuliert, die uns jederzeit unsere eigene Erlebnissituation wieder bewusst macht. Jetzt ist es Kunst. Und der Künstler war derjenige, der zur Untermalung einen relativ unpopulären Song den Bildern hinzugefügt hat.

                  Sehr interessant zu lesen:
                  https://criminologia.de/2013/08/11-s...nalen-traumas/


                  Meine jüngste Tochter hört aber vielleicht den Song und findet ihn möglicherweise total langweilig und alt. Sie verbindet mit Jahrgang 1997 überhaupt nichts damit.

                  Das zur Erklärung, weshalb der eine es als grandiose Kunst ansieht und der andere nichts damit anzufangen weiß.

                  Ich erlebe das immer wieder. Ich bearbeite ein Stück Holz, schleife, öle, schleife, wachse, poliere. Und bin begeistert! Welche tolle Haptik, die Wirkung - das Holz lebt in mir. Meine Frau sagt dazu: „Das ist ja nett!“ Oh weh, wie weh das tut! Da hab ich was falsch gemacht. Sie muss es intuitiv ebenfalls spüren oder ich muss es sie lehren. Schaffe ich es, dass sehr viele meine Empfindung spüren, dann ist es Kunst.
                  Zuletzt geändert von –; 05.10.2018, 13:58. Grund: Fehler, Ergänzung

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                    Kunst und heimwerken; viel verbindendes und viel trennendes....
                    Was einen Künstler ausmacht: einmal einen Namen zu haben und somit in aller Munde zu sein.
                    Man nehme unseren "Vorzeigekünstler" Nitsch.... wenn der einen Kübel Blut wohin leert, dann ist das Kunst.
                    mache ich das gleiche, dann lande ich in der Irrenanstalt.

                    Auch sehe ich es als Kunst an, das fertige Objekt zu sehen, bevor man angefangen hat. Gutes beispiel hierfür ist der Amerikaner Greg Klassen, also der Typ hat es echt drauf, handgeschnittenes Glas, etwas Oberfräse, ein Untergestell und fertig ist der 8000$ Tisch.

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                      Versuche mal ( zum X-ten Male :-(( ) ein Foto eine zu laden ! Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Kunst-Atelier.2015.4.jpg
Ansichten: 129
Größe: 426,7 KB
ID: 3732973 ... funktioniert.. zum 1sten Male seit etwa 1/2 Jahr !
                      Technik.. Aquarell... z.Teil... Nass in Nass-Technik...Format: 33 x 43 cm... ( 300 gr. Aquarellpapier/ matt )
                      Gruss.....

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                        Zitat von Hoizbastla Beitrag anzeigen
                        Kunst und heimwerken; viel verbindendes und viel trennendes....
                        Was einen Künstler ausmacht: einmal einen Namen zu haben und somit in aller Munde zu sein.
                        Man nehme unseren "Vorzeigekünstler" Nitsch.... wenn der einen Kübel Blut wohin leert, dann ist das Kunst.
                        mache ich das gleiche, dann lande ich in der Irrenanstalt.

                        Auch sehe ich es als Kunst an, das fertige Objekt zu sehen, bevor man angefangen hat. Gutes beispiel hierfür ist der Amerikaner Greg Klassen, also der Typ hat es echt drauf, handgeschnittenes Glas, etwas Oberfräse, ein Untergestell und fertig ist der 8000$ Tisch.
                        ein Objekt, welches im " HIRN " entsteht.... sieht am Ende immer etwas anders aus !... das ist auch die Sprache der Designer...
                        hier heißt die Regel... FORM folgt der FUNKTION .... !
                        und am ENDE wird, wenn der Entwurf, oder der Prototyp gefällt... noch der Rotstift angesetzt... bis hin zum Begriff... mehr Schein als SEIN !
                        Auch das ist eine Kunst, egal ob es sich um ein Haushalts-Produkt... oder ein, mittlerweile ungeliebtes heilig " Blechle " handelt !
                        Merke... nur Leonardo da Vinci hat das Fahrrad erfunden... und heute ist es IN.. in jeder Großstadt... ER war ein großer Meister !

                        Gruss.....

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                          Darum heißt es ja auch so schön, kunst liegt im Auge des Betrachters

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                            Neueste Forschungen ergaben, dass da Vinci die meisten seiner Gezeichneten „Erfindungen“ aus mäßig Büchern anderer abgezeichnet hat um die Ideen zu sammeln. So wie wir eben heutzutage Projekte anderer als Lesezeichen speichern.

                            Ich werde mal gemauso berühmt! Ich lade alle Pinteret-Pins auf eine Festplatte, schieße sie in den Weltraum und in einer fernen Galaxy findet man sie und ruft: „Das war ein wahrer Künstler! Was der alles erfunden hat!“

                            Sorry, Leonardo war ein Künstler, natürlich, aber einer der viel konnte. Und Rembrandt van Rijn hat die wenigsten Bilder selbst gemalt. Dazu hatte er seine Mitarbeiter. So wie alle Künstler dieser Zeit. Der Name war die Marke. Machen übrigens heute viele auch. Insbesondere Bronzeguss. Der Künstler macht Entwürfe, die Gießer machen die Skulptur und er verkauft.

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                              Mein erster Versuch ein 3D-"Irgend-Etwas"(Manche würden sowas als Rentier bezeichnen) seitlich gucken zu lassen


                              Da ich die Figur frei Hand ohne Vorlage gesägt habe, könnte man es interessant finden

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                                Für mich bist du da eh ein Allroundkünstler

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