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    Folge 16

    Wenn das Gemälde total unscharf ist, dann ist es Gerhard Richter.

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Name: Richter.jpg
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ID: 3736197


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      Wenn das Bild auf einzelne Punkte reiner Farben reduziert und die Mischung der Farbe erst aus der Sehschwäche des menschlichen Auges resultiert, nennt man das manchmal Farbfernsehen. Im Jahr der Einführung der deutschen Krankenversicherung 1884 präsentiert Georges Seurat das Bild „Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte.
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Name: 55184_1.jpg
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ID: 3736209
      In der Zeit des Impressionismus wurde extrem auf die Wirkung des Lichts auf das Bild geachtet. Mancher Maler wie Monet (Seerosenbilder) malte die gleichen Motive zu unterschiedlichsten Tageszeiten und Witterungsbedingungen um darzustellen, wie das Licht das Bild verändert. Seurat aber erkannte, dass durch das Mischen von Farben die Brillanz verloren geht, jede Mischung macht die Farbe dunkler. Und so beschränkte er sich im Bild auf ausschließlich reine Farben. Er setzt Punkt an Punkt und begründet den danach benannten Pointilismus. Übrigens haben einige andere Künstler wie Van Gogh daraufhin auch mit Punkten experimentiert.

      Will man das alles mal genauer sehen, zoomt man einfach in das Bild hinein:

      In der Bildmitte rechts sitzt ein Mädchen mit einem Blumenstrauß. Zoooooom. Voliá!

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Name: B7787A23-EF9A-4299-82FE-604934DD014D.jpeg
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ID: 3736210

      Das ist schon beeindruckend. Und wenn man bedenkt, dass das Original 3 m breit ist, muss man schon ziemlich entfernt stehen, damit sich die Punkte zu Farben mischen.

      Hier noch der Van Gogh mIt seinem „Sämann vor untergehender Sonne“.

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Name: gogh-van-willem-vincent--saemann-bei-untergehender-sonne-788519.jpg
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ID: 3736211

      Van Gogh macht aus Punkten Striche. Und das erklärt dann auch, warum seine Bilder oft sehr irritierend aussehen.

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Name: 0395_D.jpg
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ID: 3736212
      Van Gogh muss auf die Ferne betrachtet werden. Dann verschwimmen die Farben und dennoch wird das Bild nicht dunkler, sondern vielmehr strahlt in einer sehr hohen Helligkeit. Oder man betrachtet es eben doch aus der Nähe. So ergibt sich immer ein anderer Eindruck.

      Was dem einen als „Entartete Kunst“ erscheint, zeigt sich einem anderen als zwangsläufige Notwendigkeit und als völlig neue Definition von Farbe und Licht.

      Kunst ist eine stetige Weiterentwicklung!
      Man sollte ein Kunstwerk nicht nur als Kunstwerk für sich allein betrachten, sondern sollte es im Kontext der es umgebenden Kunst betrachten. Wo kommt es her und wo führt es hin?

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        Zitat von Ottomar Beitrag anzeigen
        Folge 16

        Wenn das Gemälde total unscharf ist, dann ist es Gerhard Richter.

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Name: Richter.jpg
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ID: 3736197

        Also doch einer, der zwar nicht blind, aber eine extreme Sehschwäche hatte

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          Zitat von Ottomar Beitrag anzeigen
          Folge 16

          Wenn das Gemälde total unscharf ist, dann ist es Gerhard Richter.

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Name: Richter.jpg
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ID: 3736197

          das muss man erst mal so hinbringen

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            noch faszinierender finde ich die Punktetechnik, also malen können ist schon eine Kunst, aber ein Bild nur aus Punkten entstehen zu lassen......enorm

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              Zitat von Janinez Beitrag anzeigen
              noch faszinierender finde ich die Punktetechnik, also malen können ist schon eine Kunst, aber ein Bild nur aus Punkten entstehen zu lassen......enorm
              Man bedenke die Zeit. Heutzutage nennen wir das Pixel und kennen das von TV und Bildschirmen. Aber damals war es was total neues. Dafür gab es aber auch Diskussionen und Ablehnung - es sei keine Kunst.

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                ja genau, aber der Aufwand, so zu malen, einfach irre und erst mal auf die Idee zu kommen

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                  Der Schriftsteller Peter Stamm hat in seinem Roman 'Agnes" das Verhältnis zwischen Seurat und Van Gogh mal sinngemäß so zusammengefasst:

                  Glück malt man mit Punkten, Unglück mit Strichen.

                  Vor allen Dingen die Definition von Glück finde ich sehr bedenkenswert. Viele kleine, unscheinbare Dinge (im Leben) ergänzen sich zu einem wunderbaren Ganzen.

                  Insofern ist Seurat nicht nur der Erfinder einer neuen Methode der Farbmischung, sondern auch einer überaus positiven Weltsicht.

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                    das kann man dann wohl so sagen, finde den Vergleich super

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                      Folge 17

                      Wenn das Bild echt nicht in Dein Wohnzimmer passt, dann ist es Anselm Kiefer.

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Name: Kiefer.jpg
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ID: 3736477

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                        das muss echt einen prädestinierten Platz haben

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                          Und was hat diese verunglückte Altkleidersammlung jetzt mit Kunst zu tun?

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                            Es gibt genügend Leute die dafür eine Menge Geld hinblättern. Was für die Einen Kunst ist, ist für die Anderen absoluter Schrott.
                            Wenn ich in München durch Galerien gehe, denke ich mir auch oft, waaaas ? für die paar Farbkleckse soviel Geld, aber es wird verkauft....

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                              Ja weisst Du, jedes mal wenn ich diese Farbkleckse sehe frage ich mich immer wieder, ist das mal wieder Ausdruck eines Spieltriebes eines Schimpansen oder Verarsche eines geistig Minderbemittellten oder Betrügers.

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                                Ich frage mich dabei, was sind das für Leute, die das noch zu überzogenen Preisen kaufen

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