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Antikes Tischfeuerzeug lässt sich nicht öffnen / nachfüllen

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  • Antikes Tischfeuerzeug lässt sich nicht öffnen / nachfüllen

    Hallo liebe Gemeinschaft!

    Ich habe hier ein schönes altes antikes Tischfeuerzeug. Der Feuerstein ist gewechselt und der Docht noch neu.
    Einziges Problem: ES GEHT NICHT AUF 🤔

    kann mir da jemand einen Tip geben?

    ich hab es am oberen Rand, der einzigen sichtbaren Öffnung, mit Ballistol besprüht und ne Stunde gewartet...ohne Erfolg

    Vielleicht weiß ja jemand Rat.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Angehängte Dateien

  • Was meinst du mit "es geht nicht auf"? Meinst du den Betätigungsmechanismus?
    Oder meinst du zum nachfüllen?

    Falls ersteres: Eventuell der Feuerstein zu groß?

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    • Wie lange wurde es nicht benutzt? Kann da etwas angefangen habe zu rosten? Dann würde ich vorsichtig mal alle Teile, die mit dem ÖffnungsmechNismus zu tun haben, mit Waschbenzin einpinseln und warten bis das verdunstet und trocken ist. Dann noch mit weichem Tuch abreiben und wieder probieren.

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      • Klapp mal den Deckel auf wie wenn du das Feuerzeug benutzen möchtest. Dann probier mal den Deckel zu drehen.Für mich sieht das im bild 3 so aus als ob sich ganz rechts an dem Deckel etwas wie eine Art Rendelschraube befindet. Das könnte die Nachfüllöffnung sein.

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        • Als erstes den Feuerstein raus und dann die Mechanik testen. Da der Deckel den Anreißer betätigt, kann es sein, dass der neue Feuerstein das Reißrad blockiert. Erst wenn die Mechanik wieder sauber läuft, den Stein einbauen und ihn mit dem Reißrad "einschleifen"

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          • Für mich müsste der untere Deckel (Boden) vorsichtig abgehebelt werden.

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            • Geh mal damit zu einem Juwelier. In der Regel wurden dort Die Feuerzeuge verkauft, waren häufig aus Silber gefertigt. Ich denke ein jeder Juwelier, der etwas älter ist, hat so etwas schon gesehen. Vielleicht hat er auch Interesse am Silber. Alternativ Uhrmacher. Ich würde wenn es Silber ist nichts dran machen, denn damit könntest Du etwas daran kaputt machen. Evtl. hat das Feuerzeug durchaus auch einen materiellen Wert.

              Nachtrag, etwas gesucht und gefunden:

              Sorry, ich kann bei Bearbeitung nicht verlinken. Kommt also im nächsten Post.
              Zuletzt geändert von –; 27.08.2018, 19:34.

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              • Im ersten Link findest Du schon mal den Hersteller und die Bezeichnung.
                http://deerbe.com/unt/94500-versilbe...wb___gmnd.html

                Im zweiten Link findest Du eine interessante Sammlerseite. Schreib ihn doch mal an. Ansonsten hat er dort unter Links noch andere Sammler und somit findest Du dort sicher das nötige Fachwissen.

                http://www.mylflam.de/index.html

                Kommentar


                • Vielen vielen Dank für die Ratschläge! Ich habe jeden einzelnen berücksichtigt und probiert. Ich war auch in einem Tabakladen, einem Antikgeschäft, einem Juwelier und einem Pfandhaus.
                  Es scheint so, als ob die von Funkenmann erwähnte Öffnung, so klein sie auch sein mag, die derzeitig einzige Möglichkeit zum Nachfüllen bietet.

                  Von unten geht das Ding gar nicht auf, über den Anreißer lässt sich auch nichts entfernen oder lockern.

                  Ich leg das Feuerzeug jetzt in das TK-Fach und versuch durch den hitze und kälte Effekt das versilberte Blech/Metall/Stahl/Guss in Bewegung zu bringen.

                  Danke für den Link Rainerle (!), es ist das selbe Design aber leider nicht das gleiche Chassis.

                  Ich Berichte weiter :-)

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                  • sehe da zwei Möglichkeiten... das Teil wird tatsächlich am Rand.. unten nach der Fase... geöffnet... die normale wäre aber das Deckelteil,
                    welches den Zündmechanismus beinhaltet... und zwar unterm großen OVAL-Kragen !
                    hierfür brauchst Du recht kaltes EIS- Wasser ( + Handschuhe ! ) .... dann greifst Dir das Zündelement und steckst das bis fast zum ovalen Deckelteil in Eis- Wasser !
                    das Trumm, welches Du in der Hand hälst dann am Oval anlangen und versuchen zu drehen... natürlich dreht sich das nicht... soll
                    auch nur eine Lockerungs-Übung sein :-)) ganz sicher löst sich das, wenn der ovale Rand mit einer schmalen Düse und heißem
                    Werkstattfön angeblasen wird... mehr KALT und Warm-Dehnung kannst kaum erzeugen ... eine Profi-Lösung wäre ein Ultraschallbad ( vom Dental z.B. )
                    dann wirst wohl nen neuen Filz drunter kleben müssen... der löst sich auch bei Ultraschall ... !
                    Gruss

                    Kommentar


                    • Zitat von Hazett Beitrag anzeigen
                      sehe da zwei Möglichkeiten... das Teil wird tatsächlich am Rand.. unten nach der Fase... geöffnet... die normale wäre aber das Deckelteil,
                      welches den Zündmechanismus beinhaltet... und zwar unterm großen OVAL-Kragen !
                      hierfür brauchst Du recht kaltes EIS- Wasser ( + Handschuhe ! ) .... dann greifst Dir das Zündelement und steckst das bis fast zum ovalen Deckelteil in Eis- Wasser !
                      das Trumm, welches Du in der Hand hälst dann am Oval anlangen und versuchen zu drehen... natürlich dreht sich das nicht... soll
                      auch nur eine Lockerungs-Übung sein :-)) ganz sicher löst sich das, wenn der ovale Rand mit einer schmalen Düse und heißem
                      Werkstattfön angeblasen wird... mehr KALT und Warm-Dehnung kannst kaum erzeugen ... eine Profi-Lösung wäre ein Ultraschallbad ( vom Dental z.B. )
                      dann wirst wohl nen neuen Filz drunter kleben müssen... der löst sich auch bei Ultraschall ... !
                      Gruss
                      Hallo Hazett:
                      warum eiskaltes Wasser ?

                      Kommentar


                        Ich vermute mal, um den Temperaturunterschied beim anschließenden Erwärmen und damit die Ausdehnung des äußeren gegenüber dem inneren Teil zu vergrößern. Ist eine gute Idee.
                        Bei einem ähnlichen Problem ( festsitzender konischer Verschluß ) habe ich es mal mit Hochfrequenzvibration versucht: Hat funktioniert.
                        Ich habe das Teil vorsichtig eingespannt und dann mit dem Rutscher unter leichtem Zug bestrichen, natürlich ohne Schleifpapier. Durch die Vibrationen haben sich die Teile fast sofort und ohne Beschädigung getrennt.

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                        • Zitat von mit Beitrag anzeigen
                          Ich vermute mal, um den Temperaturunterschied beim anschließenden Erwärmen und damit die Ausdehnung des äußeren gegenüber dem inneren Teil zu vergrößern. Ist eine gute Idee.
                          Bei einem ähnlichen Problem ( festsitzender konischer Verschluß ) habe ich es mal mit Hochfrequenzvibration versucht: Hat funktioniert.
                          Ich habe das Teil vorsichtig eingespannt und dann mit dem Rutscher unter leichtem Zug bestrichen, natürlich ohne Schleifpapier. Durch die Vibrationen haben sich die Teile fast sofort und ohne Beschädigung getrennt.
                          Klingt interessant, werde ich mir merken

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                          • Nach dem Wechsel von kalt zu warm, würde ich das Feuerzeug vorsichtig mit einem kleinen Hammer abklopfen, so lässt es sich vielleicht los "rütteln". Vielleicht hilft das ja... Viel Erfolg!
                            Das Feuerzeug sieht wirklich schön aus.

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                            • mit klopfen.. kl.Hämmerchen oder ähnlich... würde ich vorsichtig sein... WEIL zumindest das Gehäuse aus Zink-Zinn Druckguss ist !
                              solche Verzierungen macht man nicht aus Eisen oder ähnliches... bestenfalls noch ein Bronze - Guss !
                              Also... keine pure Gewalt... damit verbiegst das schöne Teil... und schaut dann aus, wie ein angebrochener Zinndeckel beim Bierkrug !
                              Gruss....

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