Icon--down-black-48x48 IC-logout IC-up IC_check

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Epoxid Giessharz bleibt klebrig - warum?

Einklappen
X
Einklappen
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Ich hatte das Problem auch, habe es aber auf mein Mischungsverhältnis geschoben.
    So akribisch wie du mische ich nämlich nicht.
    Harz, Spritzer Härter ..... na gut ..... noch ein bisschen frei nach dem Motto: Viel härtet schneller.
    Muss da wohl genauer werden um keine klebrigen Ergebnisse zu erzielen, obwohl .... du hast das Problem ja trotz allem.

    Kommentar


    • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
      Nachtuebernahme Ja. Aber scheinbar hat Michael noch keine Zeit gefunden.

      mit "punktuell erhöhte Luftfeuchte" wäre dann schon im Bereich des Nano-Klimas. Es standen zum Aushärten zwei Formen mit Füllung aus dem gleichen Anmachvorgang nebeneinander. Luftfeuchteschwankungen im 10cm-Raster müssen schon genau um den kritischen Bereich herum sein...

      @all aktueller Zwischenstand
      Ich habe mittlerweile den größten Teil der klebrigen Schicht mechanis abgetragen (mit dem Rührholz abgekratzt), mit Isopropanol werde ich erst kommende Woche dran gehen können. Ob ich dann viel Schleife oder nur anschleife und eine Schicht nachgieße oder es nur im Sockel versenke weiß ich noch nicht.
      Ich musste gestern noch ein anderes Projekt anfangen, dass bis Samstag abend abgeschlossen sein muss (Galgen für die Zwillings-Baby-Schaukelwiege).
      Sollten also noch jemandem Möglichkeiten einfallen: ich kann sie evtl. noch umsetzen.

      Für zukünftige Güsse werde ich Abdecken auf alle Fälle in Betracht ziehen.
      Für zukünftige Abgüsse mit Epox... sollte einfach mal die Luft angehalten werden... selbst wenn Du ne richtige AKF-Maske getragen hast... gibt
      es da ein einfaches Ausströmventil .. wie eine Membran ! und hier ist Deine feuchte Atemluft auf ein oder mehrere Segmente gekommen...!
      denn die ausströmende Luft wird nicht gefiltert.. und getrocknet schon garnicht !
      Im Übrigen.... wenn Du größere Mengen ( also mehr als in den Blistern aus dem Baumarkt ! ) kaufen konntest... must Du nach den Regeln der Technik
      ein Befähigungs-Nachweis erbringen... sonst darf der Händler nicht liefern... ob die 100gr.EPOX noch unterm Limit liegen, entzieht sich meiner Kenntnis !
      Selbst im Baumarkt, sofern der so was in gr. Mengen anbietet, muss das Zeug unter Verschluss sein !
      .... FAZIT... es ist wie beim Tabletten schlucken... geringe Mengen sind OK... eine größere Menge ist gefährlich !

      NIX für ungut... habe etwas dagegen, wenn solche Materialien wie ein Stück Holz z.B. gehandhabt werden... liest man das Kleingedruckte bei dem Zeug......... " kann auf lange Sicht... Mikro-Organismen im Wasser schädigen "... ! :-((

      Kommentar


      • Zitat von Hazett Beitrag anzeigen

        Für zukünftige Abgüsse mit Epox... sollte einfach mal die Luft angehalten werden... selbst wenn Du ne richtige AKF-Maske getragen hast... gibt
        es da ein einfaches Ausströmventil .. wie eine Membran ! und hier ist Deine feuchte Atemluft auf ein oder mehrere Segmente gekommen...!
        denn die ausströmende Luft wird nicht gefiltert.. und getrocknet schon garnicht !
        Sofern Du z.B. aufgrund deiner Körperhaltung beim Arbeiten dazu neigst, deine Werkstücke direkt anzupusten magst Du Recht haben.

        Zitat von Hazett Beitrag anzeigen
        Im Übrigen.... wenn Du größere Mengen ( also mehr als in den Blistern aus dem Baumarkt ! ) kaufen konntest... must Du nach den Regeln der Technik
        ein Befähigungs-Nachweis erbringen... sonst darf der Händler nicht liefern... ob die 100gr.EPOX noch unterm Limit liegen, entzieht sich meiner Kenntnis !
        Selbst im Baumarkt, sofern der so was in gr. Mengen anbietet, muss das Zeug unter Verschluss sein !
        Nach meinem Wissen ist diese Aussage falsch. Ich kenne so eine Regelung für MEKP-Härter, die bei Polyesterharz zur Verwendung kommen. Das hat aber mit Epoxid (worum es hier geht) genauso viel zu tun wie ein Stück Holz. Eher noch weniger, weil ich nicht verschiedene Harze gemeinsam verarbeite.

        Falls es so eine Regelung für Epoxidharze gibt: nenne sie bitte.
        Eine Fundstelle mit öffentlich zugänglichem Text ist das Mindeste was ich erwarte um zu glauben, dass sämtliche (insbesondere in Deutschland sitzenden) Firmen, die Epoxid online oder in Ladengeschäften verkaufen, ohne einen Befähigungs-Nachweis zu fordern, falsch verhalten.

        Zitat von Hazett Beitrag anzeigen
        .... FAZIT... es ist wie beim Tabletten schlucken... geringe Mengen sind OK... eine größere Menge ist gefährlich !
        Diese Aussage hinkt so sehr, die geht nicht mal als Vergleich durch. Aber sei´s drum.
        Wer sich geringen Mengen einer Stoffgruppe aussetzt weil es "OK" ist, wobei die Stoffgruppe dafür bekannt ist bei mehrfachem Kontakt auch zu geringen Mengen lang anhaltende Probleme auszulösen, der soll das tun.
        Ich schütze mich auch bei Kleinmengen.
        Aber ich nehme auch generell nur Tabletten, die ich brauche, und nur in den minimalen sinnvollen Dosen.

        Zitat von Hazett Beitrag anzeigen
        NIX für ungut... habe etwas dagegen, wenn solche Materialien wie ein Stück Holz z.B. gehandhabt werden... liest man das Kleingedruckte bei dem Zeug......... " kann auf lange Sicht... Mikro-Organismen im Wasser schädigen "... ! :-((
        NIX für ungut... habe etwas dagegen, wenn solche Fehlinformationen wie Hilfestellung gehandhabt werden

        Kommentar


        • arathorn76

          Ich verwette meinen Tirolerhut, dass Du auf Deine oben gestellten Fragen keine konkrete Antworten erhalten wirst. Das kennen wir doch seit geraumer Zeit, dass im Brustton der Überzeugung der allergrößte Schwachfug verbreitet wird.

          Nebenbei: Wenn Epoxi an der Oberfläche klebrig bleibt, liegt dies an der Mondphase ... oder ob in der Monatsbezeichnung ein "R" vorkommt ... oder ...

          Kommentar


          • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
            Hallo zusammen,

            ich habe aktuell ein Problem mit einem Epoxidharz-Guss. Ein Teil der Oberfläche ist auch nach dem doppelten der angegebenen Aushärtezeit noch klebrig.
            Jetzt gehe ich mal ins Detail, damit mir hoffentlich jemand sagen kann was ich falsch gemacht habe.
            Was ist das? Hab ich was falsch gemacht oder hatte ich einfach nur Pech?
            Hallo zusammen,
            vielfach wird einfach ein ganz kleiner aber folgenreicher Fehler gemacht und ich sah auch schon in vielen Anwendungs-Videos, dass es dort nicht besonders hervorgehoben oder gar falsch gemacht wird.
            !!! Nach dem Mischen das Harz/Härtergemisch zunächst in ein weiteres Gefäß umgießen und dort nochmals gut miteinander verrühren !!!
            Hintergrund:
            die Epoxidharz-Basis hat gewöhnlich eine höhere Viskosität, was bedeutet, dass diese zum Rand oder gerade zum Boden eines Mischgefäßes hin manchmal trotz minutemlangen Mischen immer noch die "Überhand" gegenüber dem Härter hat - es bleiben ungemischte Reste...
            Gießt man die Mischung nun gleich aus dem Mischgefäß in / auf das Bauteil und kratzt auch noch den letzten Rest aus ebendiesem Behälter, und verteilt es womöglich sogar noch auf der Bauteil-Oberfläche, so ist die Chance auf ungemischtes Material -da ja als letztes kommend- auf der Oberfläche sehr groß!
            Folien auf der Oberfläche verhindern den Luftkontakt und bringen eine höhere Glättung, haben aber auch andere Nachteile (Falten, manchmal nicht glänzend).
            Wichtig sind vielmehr:
            eine gleichbleibende oder eher leicht fallende* Temperatur um 20°C (Herstellerangaben im technischen Datenblatt "lernen"!),
            eine nicht zu hohe Luftfeuchtigkeit sowie keine derben Temperaturwechsel -was eventuell zu Kondensbildung** an der Oberfläche führen kann.
            *: bei Steigerung kann das Material beginnen sich besonders zu erwärmen: "Bläschen" werden zu dickeren Blasen, das Material verflüssigt sich...
            **: Dies ist auch nicht gut: in final nicht gehärtetem Zustand sind Epoxy´s u.U. wasserlöslich*** daher dann dieser Schmierfilm
            ***: deshalb versaute Kleidung und Haut nur mit Wasser und Seife waschen - keine Lösemittel nutzen!

            "Parafin, Luftabschluss damit es härtet o.ä." sind Techniken aus dem Polyesterbereich - daher besser Finger weg "in Richtung Epopxy"!
            an arathorn76:
            Wie schon angegangen: die Fläche weitestgehend mechanisch säubern und neues Harzgemisch nachgießen.
            Dann das Ganze bei 50-60° "tempern"* (kontrolliert erwärmen). Hierbei werden die Oberflächen chemisch wieder aktiv und die Grenzschichten heben sich auf. SO lassensich manchmal sogar Rissbildungen reparieren....
            *: zuvor Herstellerdatenblatt "kontaktieren"!

            Gruß
            Michael
            Zuletzt geändert von –; 16.01.2019, 11:56.

            Kommentar


            • Mit dem Mischen hast Du wohl recht. Das kenne ich vom Mischen bei Abtönfarben. Am Rand hängt ohne Umgießen immer weiße Farbe und in den Eimerecken unten.

              Kommentar

              Lädt...
              X