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Logo in Tisch fräsen und mit gefärbtem Epoxidharz füllen

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  • Logo in Tisch fräsen und mit gefärbtem Epoxidharz füllen

    Hallo.
    Ich möchte in einen alten Eiche-Tisch mit Hilfe einer Oberfräse ein Logo ausfräsen.
    Danach will ich die Fräsung quasi wieder mit gefärbtem Epoxidharz auffüllen.
    Das Logo hat aber mehrere Farben und das stellt mich an ein Problem.
    Wie kann ich mir passende Formen bauen und die mit dem Harz auslaufen lassen?
    ​​​​​​Zum Schluss möchte ich eine Schicht klares Harz über Tisch und Logo gießen.

  • Ich habe soetwas zwar auch noch nie gemacht aber wenn, dann würde ich wie folgt vorgehen.
    Das Logo ausfräsen und die Abschnitte nach Farbe durch feine, passende Kupferbleche separieren. Ist eine Farbe ausgehärtet oder stabil genug um nicht mehr zu verlaufen, dann das Trennkupferblech rausnehmen und die nächste Farbe hineingießen, usw..

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    • An so etwas ähnliches habe ich auch schon gedacht. Habe auch schon etwas über PE-Klebeband gelesen. Das Problem ist nämlich, dass das Logo zum Teil recht kleine Abschnitte hat. Das stelle ich mir mit Blech ziemlich schwierig vor. Da wäre eine Art Papier besser...
      hat jemand Erfahrung mit dem Einfärben von Epoxidharz? Was nimmt man da am besten?

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      • Ich hatte da auch an Kupferblech der Stärke 0,5mm gedacht, das kann man mit den Fingern biegen.

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        • Also wenn das Logo unterschiedliche Farben hat, dann würde ich farbenweise fräsen, ausgießen, und die nächste Farbe fräsen....
          Ein Allheiltrennmittel, wo wirklich nichts durchkommt, das habe ich zumindest noch nicht gefunden.
          Aber, wenn man das Logo kennen würde, dann könnte man eher drauf eingehen

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          • Hallo OliverBo,
            sowas hab ich neulich auch gemacht - und stand vor einem ähnlichem Problem.
            Ich hab erst das Logo rausgefräst (und die Ecken mit einem Beitel ausgearbeitet) und dann die Vertiefung mit Frabgranulat gefüllt (Dekosand etc.) - bis fast zur Holzoberkante, aber eben nicht komplett. Durch leichtes rütteln / klopfen hat sich das gut und ebenmäßig verteilt.

            Anschließend hochtransparent aushärtendes Epoxy aufgegossen, aushärten lassen, beischleifen, toll.
            Hatte zudem den charmanten Vorteil, das ich an dem Mischverhältnis nichts ändern musste oder mich um gleichmäßige Verteilung im Epoxid sorgen musste. Im Ergebnis sieht man nicht das die Füllung transparent ist, vielmehr wirkt es wie aus einem Guss farbig.

            Vielleicht auch ne Idee für dein Projekt?

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            • Verwischen bei der Sandmethode nicht die Konturen, wenn man das Harz darüber gießt?

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              • Wenn man vorsichtig gießt glaube ich nicht, dass da groß was verwischt. Es gibt halt unter Umständen eine Optik, wo man das Granulat/den Sand noch erkennt.

                Ansonsten gibt es zum Einfärben von Epoxid verschiedene Möglichkeiten. Am Sichersten kauft man sich von seinem Harz-Hersteller die passenden Farbpasten.
                Oder man rührt trockene Pigmente (Künstlerbedarf, im Prinzip sehr feines Farbpulver) ein
                Oder man experimentiert mit verschiedenen Farben. Möglichst nix auf Wasserbasis (könnte Probleme geben/klebrige Oberfläche, die bei Dir durch die abschließende Schicht gelöst werden). Ich habe aktuell zum Experimentieren ein Farbkonzentrat zum abtönen von Kunstharzfarben zu Hause.

                Wenn Du aber das Epoxi einfärbst oder ein Farbgranulat verwendest, das sich im Epoxi löst, dann solltest Du nach dem Fräsen erstmal die Frässtellen mit ungefärbtem Epoxi versiegeln. Ansonsten kann (muss aber nicht) das gefärbte Epoxi durch die gefräste Oberfläche ins Holz ziehen und somit deine Konturen verwischen.

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                • Hallo zusammen,
                  um zu verhindern, dass Epoxidharze mit ihrer teils "Wahnsinns-Klebekraft" an anderen Oberflächen haften bleiben, sollten diese entweder mit bspw. PE-Folie, Paketklebeband, Wachsstreifen oder -für den häufigeren Gebrauch ganz sinnvoll: mit so genannten Trennmitteln beschichtet werden.
                  Letzteres ist bspw. bei dem Einsatz auf beschichteten MDF- oder Spanplatten sinnvoll. Man produziert so keinen zusätzlichen Müll.
                  So lassen sich auch Rahmen und Unterplatten für bspw. die Herstellung von "Rivertabels" (meist Kombination von Holzteilen oder -Bohlen mit in der Mitte an einen Fluss- oder Bachlauf anmutender Gießharz-Applikation.
                  Weg- oder Ablaufen der Harze lassen sich u.a. mit 1-komponentigem MS-Polymer, was mit der Silikon-Kartuschenpistole ausgetragen werden kann, als aufgebrachte Klebstoffraupe verhindern. MS-Polymer bildet -anders als Silikon- keine abstoßende Schicht.
                  Achtung: nicht alle Farbkonzentrate eignen sich für den Einsatz bei Epoxidharzen, manche sind mit Wasser angemischt, was zu Verunreinigungen in den Harzmischungen führt;
                  Manche Giessharze lassen sich nicht in höheren Schichtstärken aufgießen oder sind nicht UV-stabilisiert. Bei stärkerer UV-Bestrahlung (bspw. im Außenbereich sollte noch ein zusätzlicher Klarlack mit UV-Schutz eingesetzt werden.
                  Diese und weitere Tipps, wie auch Materialien unter www.timeout.de/news/anleitung-epoxidharz-tisch
                  Viel Erfolg!

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                  • Vielen Dank schon Mal, für die vielen hilfreichen Tipps. Ein river-table steht nämlich auch noch auf meiner To-do-Liste! Ins Auge gefasst habe ich jetzt nach längerer Recherche folgendes:
                    http://www.shop.breddermann-kunsthar...ar-e300GB.html
                    das dürfte sowohl für meinen logo-Tisch funktionieren als auch für einen river-table. Und für die Formen des Logos werde ich wohl auf die Blech-Variante zurückgreifen, da durch die Wärmeentwicklung Karton etc wohl rausfällt.

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                    • Zitat von OliverBo Beitrag anzeigen
                      Vielen Dank schon Mal, für die vielen hilfreichen Tipps. Ein river-table steht nämlich auch noch auf meiner To-do-Liste!
                      Hallo zusammen!

                      In dem Video unter
                      https://www.youtube.com/watch?v=C-GlHxtw1Gg
                      wäre eventuell etwas vergleichbares zu sehen.

                      (ALU-!) Blech zwecks Wärmeableitung ist gut, jedoch auch hier gut dafür sorgen, dass sich das Logo bei Bedarf noch ablösen lässt.
                      Dazu Trennmittel oder genannte Folien nutzen.
                      Aber Achtung bei letzterem: PE-Folien sind nur bis ca. 75°C stabil, dann werden sie weich, beginnen sie sich zu krümmen und "verbacken" u.U. auch mit den Harzen.

                      Wähle einfach ein sehr "langes" Harzsystem (sprich: eins mit sehr langer Verarbeitungszeit), was Du -je nach Höhe des geplanten Gusses- eventuell dennoch in mehreren Etappen aufgießt!
                      So wirst Du auch besser die entstandenen Bläschen los.

                      EMPFEHLUNG:
                      achtet beim schichtweisen Aufeinander-Gießen darauf, dass das zuerst vergossene Material nicht nur klebrig ist, sondern beim ´Drauftupfen tatsächlich noch Material am (Handschuh-) Finger hinterlässt!
                      Das ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass das Material noch chemisch aktiv ist und sich mit dem frisch nachfolgenden Material auch chemisch verbindet.
                      Ist dem nicht so, besteht die Gefahr, dass sich die Schichten irgendwann von einander lösen könnten -etwa bei höherer struktureller Belastung oder bei thermischer Ausdehnung (Sonnenbestrahlung).
                      Grund: Epoxidharze bilden bei ihrer Härtung zur Luft hin eine Art "Wachs" (Aminröte oder Kapamat genannt) aus.
                      Dies geschieht bei nicht perfekten -insbesondere aber bei feuchten Umgebungsbedingungen- recht stark!
                      Ist der Guss schon zu weit gehärtet, so dass nichts mehr am Handschuh haftet, das Gemisch zunächst aushärten lassen und unmittelbar vor der nächsten Beschichtung mit grobem Schelifpapier (nicht feiner als Korn P120) anschleifen.
                      Vertiefungen und schlecht erreichbare Bereiche eventuell mit Draht-(Messing-) Bürste oder Schleifvlies anrauen und anschließend gut entstauben.

                      Gruß
                      Michael

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                      • Zitat von Michasixtytwo Beitrag anzeigen

                        PE-Folien sind nur bis ca. 75°C stabil, dann werden sie weich, beginnen sie sich zu krümmen und "verbacken" u.U. auch mit den Harzen.
                        Das kann ich nur bestätigen. Ich habe mal zwecks Vermeidung von Staubeintragungen die Oberfläche eines Gießlings mit speziell für diesen Zweck vorgesehene Folie abgedeckt.

                        Das Ergebnis war sehr bescheiden. Zwar war kein Staub eingetragen, aber durch die Welligkeit der warm gewordenen Folie hatte der Gießling eine "Orangenhaut".

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                        • Ich geb dir nen Tipp: Vor dem Gießen darauf achten, dass die Flächen 100% staubfrei sind ... sonst wird das Ergebnis murks

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                          • Die Idee von Brutus finde ich gar nicht mal so verkehrt. Wenn du das Logo ausschneidest und dann Stück für Stück die Farben gießt und immer mit Kupfer trennst, sollte es super funktionieren!

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                            • Jetzt nicht steinigen, könnte es nicht auch gut aussehen die Vertiefungen des Logos mit Acrylfarbe zu bemalen und dann alles mit klarem Epoxy zu füllen? Ich könnte mir vorstellen dass das besser wirkt (Tiefenwirkung) wie ein farbiges Epoxy-Logo.

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