Icon--down-black-48x48 IC-logout IC-up IC_check

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

alterung von holz

Einklappen
X
Einklappen
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • alterung von holz

    Hallo,
    ich weiss daß es hierzu einige Threads gibt.
    Hab ich auch alle durchgelesen. Mein Problem ist nicht dabei.
    Normalerweise mache ich das mit Essigessenz und Stahlwolle,
    Bei zumindest Kieferholz (nehm ich an weil es aus Schweden ist) funktioniert das
    auf der Fläche ganz gut.
    Die Schittkanten wollen einfach nicht dunkel werden, das sieht hässlich aus.
    Trotz etlichem Einpinseln.
    Evt. weiss jemand Rat und Tat ?
    Mit dem Brenner wollt ich nicht unbedingt da noch mal dran gehen.
    Vielen Dank

    Schnittkante zu fein gesägt oder geschliffen? Sägeblatt mit Ballistol, WD40 oder ähnlichem behandelt?

    Kommentar


    • Vielleicht die Schnittkante farblich passend beizen? .

      Kommentar


      • Versuche es mal mit Anschleifen. 120 leicht und dann nochmal mit 180 oder besser 220 drüber. Das ist das gleiche Holz wie die Seiten. Das Stirnholz sollte aber mächtig ziehen. Möglicherweise wurden die Schnittkanten behandelt? Sind das die wekseitigen?

        Kommentar


        • Beizen geht bestimmt, aber falls die Farbe der Beize nicht passt, schwierig da nachzubessern. Hast Du vielleicht Fotos?

          Kommentar


          • Das ist interessant, denn mir ist es beim Beizen von Kiefernholz auch schon aufgefallen, dass die Schnittkanten die Beize bei weitem nicht so gut annehmen wie die Fläche.
            Ich habe mir allerdings noch nie weitergehende Gedanken über die Ursache gemacht, da ich Kiefer nur äußerst selten sichtbar verarbeite.

            Könnte das Phänomen vielleicht mit dem Harz zusammenhängen?

            Oder aber mit der inneren Struktur des Holzes? Mir ist schon klar, dass es sich um ein und das selbe Stück Holz handelt, aber bei der in Europa üblichen Weise des Einschnitts werden die Seitenkanten der Bretter ja anders gesägt als die Flächen. Die Jahresringe werden beim Sägen der Seiten immer durchtrennt, bei den Flächen ist dies erst bei den weiter außen liegenden Brettern der Fall.

            Wenn ich es mir recht überlege, nehmen die Fladern auf der Fäche bei Kiefernholz zumindest Beize auch nicht so gut an.

            Kommentar


            • Richtig Ottomar, daran dachte ich nicht. Es sei denn, es ist Leimholz. Aber das könnte der Grund sein,

              Zum Entharzen gibt es hier Tipps:

              http://schreinerlein.blogspot.de/2013/02/entharzen.html?m=1

              http://www.adler-lacke.com/de/service-ratgeber/tipps-tricks/entharzen-mit-seifenloesung-30/

              Kommentar


              • Die Färbung mit Eisenacetat kommt durch die Reakion mit den im Holz enthaltenen Tanninen. Diese scheinen, nach meiner Beobachtung, an Schnittkanten nicht so reaktiv zu sein. Abhilfe kann schaffen mit (grünem Tee, Ziehzeit >2Min) und/oder Kaffee zusätzlich Tannin in die Stellen ein zubringen und dann mit Eisenacetat zu beizen.
                Erfordert evtl. Test an Abfallholz um zu sehen wie viele Voranstriche nötig sind.

                Kommentar


                • @ElseKling

                  Das ist eine sehr gute Idee.
                  Könnte man zwecks Auf- bzw. Eintrag von Tannin das zu beizende Holz nicht auch eine Weile in einen Sud von Eichenrinde einlegen?

                  Kommentar


                  • Vielen Dank.
                    Irgendwie Widerspruch?
                    Dog: Schnittkante geschliffen?
                    Rainerle: Anschleifen ?
                    Schnittkanten sind von mir gesägt und geschliffen,Ballistol oder ähnliches war nicht
                    am Blatt
                    Die Teile stammen von alten schwed. Möbelteilen, natürlich ist das Leimholz.
                    Mit Kaffeesud werd ich gleich mal probieren

                    Kommentar


                    • Also,
                      das mit dem Kaffeesatz funktioniert überhaupt nicht
                      Das mit dem grünen Tee geht sehr gut, merkwürdigerweise aber nur wenn das vorher auch mit Essig-Stahlw. gepinselt wurde,
                      Warum das so ist,,K.A: Ich stand schon vor 40 J. mit Chemie auf dem tolalen Krieg, Heißt die chem.Vorgänge sind mir
                      völlig suspekt.
                      Was anderes. Bei meinen Recherchen bin auf Einpinseln mit Backnatron gestossen.
                      Jemand schon mal probiert ?

                      Kommentar

                      Lädt...
                      X