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Hilfe bei Bau einer Tischplatte Eiche massiv

12.10.2017, 13:52
Geändert von Patrick8399 (12.10.2017 um 13:54 Uhr)
Hi Leute.

Hab mir heute schöne Eichenbohlen, Stärke 40mm beim Holzhändler geholt.
Das Tischgestell ist aus Eisen/Stahl.
Die Tischplatte soll ca 160x85 werden.

Plan A war, 2 Bohlen jeweils nur auf der Innenseite zu schneiden, die Außenkante so zu belassen wie sie ist,bzw nur zu bürsten, damit die Kontur des Baumes erhalten bleibt.
Die Bohlen sind im Mittel ca 40cm breit, mit 2 käme ich in etwa auf das gewünschte Maß.

Plan B:
Außenkante bleibt, Innenkante im Grunde auch, nur jeweils so weit schleifen, dass der Spalt wenn die 2 Bohlen zusammengefügt werden, möglichst klein bleibt.
Den Spalt schwarz verfugen, verkleben, wie auch immer.

Nun meine Fragen an die Experten:

- Kann mein Vorhaben so funktionieren?
- Welche Vatiante findet ihr besser?
- Wie schlimm wird/kann der Verzug sein?
- Bei Variante B, was zum Kleben/Füllen nehmen?

Die Optik sollte am Ende recht rustikal werden.
Ich werde wahrscheinlich die Größten Unebenheiten aushobeln, dann bis 120 o 180 schleifen, am Ende ölen.

Bitte helft mir, denn ich hab nicht die blasseste Ahnung :-)

LG Patrick


P.S.: Kann die Überschrift leider nicht ändern, das heißt natürlich Eiche, nicht Woche
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47 Antworten
Auf Bild 1 sieht man die Eichenbohlen.

Auf Bild 2 das Gestell das ich mir fertigen ließ.


Bin mal auf eure Meinung gespannt.....
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Dog
Besäumen, verleimen und das wichtigste, Gratleisten in die Platte.......

 

Funny08  
Überschrift ist geändert .

 

Danke Funny!

@Dog
Müssen die Gratleisten unbedingt IN die Platte, oder funktioniert es auch mit geschraubten?

 

Geschraubt wird nichts bringen, wenn die Bohlen sich wölben wollen, deshalb Gratleisten ins Holz mit V-Nutfräsern einpassen. Die muss man ja nicht sehen, brauchst die Nuten ja nicht bis zur Kante machen, sondern nur bis kurz davor. Schrauben darfst Du zusätzlich gerne auch. Allerdings nur in ausreichend dimensionierten Langlöchern, damit das Holz ausreichend arbeiten kann. Und das ist auch das Problem. Unten durchgehende Metallplatte, das Holz ragiert auf Luftfeuchteänderungen an den Seiten und an der Tischplatte oben. Unten findet kein Austausch statt. Würde zwischen Metall und Holz auf jeden Fall 1 cm Luft lassen, damit dort zumindest etwas Zirkulation stattfinden kann.

 

Kuck mal doch mal hier, da hab ich auch ne Platte gemacht, vielleicht bringt dich das weiter.

 

Dog
Rainerle hat schon geschrieben wie die Gratleisten (bei der Länge würd ich schon mindestens 3 machen) ausgeführt werden sollten und auch auf die Stahlplatte hingewiesen, da muss auf jeden Fall Luft dazwischen.

 

Also das mit der Luft zu Stahlplatte bekomme ich hin.
Bei den Gratleisten habe ich meine Bedenken, hab so was nie gemacht...

Aber eine Idee, bin der ich nicht weiß, ob sie funktionieren kann....

Wenn ich jeweils auf der kurzen Seite unten ein Vierkantrohr aus Stahl 3x3cm einbringe, evtl zum Teil eingelassen und die Schrauben nicht ganz fest ziehe.
Das dürfte doch klappen, oder?

Wenn sich die 2 Bohlen ein bisschen verziehen ist das kein Problem.
Die sollen nicht richtig plan sein, deswegen hab ich die auch nicht abrichten lassen.
Ich hab leider keine Erfahrung damit, wie viel sich die Platte verziehen kann/wird.
Kann man das so ganz grob voraussehen?

 

Dog
Da du so oder so fräsen musst kannste auch direkt ne Gratnut fräsen und ne Stahl Gratleiste einsetzen. Das mit dem Vierkantrohr und nich ganz festen Schrauben is nix halbes und nix ganzes.
Gratnut fräsen is leicht, zuerst machste ne Nut in der Breite der Gratleisten Oberseite und danach halt noch mitm Schwalbenschwanz beide Seiten. So ne Leiste aus Stahl hätte bei dir den Vorteil das du nix von der Seite einbringen und hinterher verschließen musst.

Die Frage ob und wie viel sich deine Platte verziehen kann / wird kann dir glaub ich keiner beantworten.

 

Geändert von Dog (12.10.2017 um 22:13 Uhr)
Das Problem ist nur, dass ich nicht weiß wo ich eine Stahl Gratleiste auftreiben kann. Vor allem auf die Schnelle, weil ich morgen und Samstag frei hab und dann Freizeit wieder lange Mangelware ist.
Das Viertkantrohr hätte ich bereits "auf Lager"...
In das Rohr würde ich 10 o 12mm Löcher machen, Schrauben mit U-Scheibe rein, Schrauben festziehen, dann wieder ein bisschen lösen.
Damit sollte doch ein bisschen Spiel für die Bewegung vom Holz gewährleistet sein, oder?

 

chief  
Sollte dafür ein einfaches Stück Flachstahl nicht reichen? Bohrungen und Langloch dürften dann auch kein Problem sein. Und Flachstahl kannst Du morgen im BM kaufen.

 

Es braucht Langlöcher, die das quellen und schwinden quer zur Masserung ausgleichen können. Schrauben zieht es heraus wenn das Holz sich wölben wird.

Flachstahl biegt sich mit. Vierkantrohr kannst Du nicht verwenden, denn die Schrauben sind zu schwach für die Bohlen. Glaub uns, Gratleiste ist das richtige.

 

Natürlich glaube ich euch Rainerle, ich hab nur Schwierkeiten die Gratleiste bzw Nut anzufertigen und suche deshalb nach einer anderen Lösung.
Ich kann ja die Unterseite auch mit dem E-Hobel bearbeiten, aber die wird dennoch nicht richtig plan.
Und auf dieser unebenen Fläche eine saubere Gratnut zu fräsen in die ich die Gratleiste schieben kann, das trau ich mir nicht zu.
Deshalb dachte ich an die Variante mit dem Vierkantrohr.

Wahrscheinlich versuche ich es jetzt einfach so, sehe was passiert, und mache es dann über Weihnachten, wenn ich deutlich mehr Zeit habe mit Nur und einer Alugratleiste aus dem Fachhandel.

Ich werde weiterhin über mein ignorantes, amateurhaftes Vorgehen berichten

 

Dog
Viel Spaß dabei, ich bin dann hier raus........

 

häng mich auch mal eine... weil ich meine, das Deine Bohlen eine schön verlaufende Kurve zeigen ! also... ab damit zum Schreiner und mind. 1 Fläche sauber hobeln ( Dickenhobel ) dann nur die Länge ( beide Bohlen zus. ) zuschneiden !
die Längskanten nur vorsichtig " manuell " etwas nacharbeiten... und diese Konturen zueinander Anliegen lassen ( weder Nut noch Feder ! ) hier " Quer " mit z.B. 25er 4-Kant-Rohr ( schwarz-lack. ) arbeiten...da kannst Schrauben eine senken usw !
was mir schon als gewagte Konstruktion vorkommt... ist Dein Stahlgestell ! schätze
mal, die Standbreite ist max. 50 - 60 cm ... und das ist für solch ein schweren Brocken zu schmal ( Stahlplatte ..oben.. wird wohl auch verschweißt sein ? ...... und ist jetzt schon wellig ! )... also hier ist noch Nachholbedarf.. die Diagonal gesetzten Fußelemente schauen im ersten Moment nicht schlecht aus... sind aber TOTAL unpraktisch !
Kippt der Tisch, möchte ich meinen Fuß nicht dabei haben ! :-((
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (16.10.2017 um 18:10 Uhr)
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