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Baustrom Anschluss für Werkstatt nutzen?

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    Baustrom Anschluss für Werkstatt nutzen?

    Hi zusammen!
    Ich bin gerade dabei, bei uns im Keller meine Werkstatt einzurichten. Aus der Zeit der Sanierung unseres Hauses haben wir neben unserem Sicherungskasten noch eine Steckdose für Baustrom hängen. Diese hat eine separate Sicherung kombiniert mit einem FI, den Eaton FI/LS-Kombischalter PXK-B16/1N/003-A
    Ich möchte diesen Anschluss nun gerne verlängern und für die Steckdosen in der Werkstatt verwenden.
    Nun meine Frage: Ist diese Sicherung dafür geeignet oder spricht da etwas gegen?
    Beste Grüße aus dem Norden
    Jonas

  • Baustrom = 380 Volt? Wenn ein zugelassener Elektriker das macht, ist viel möglich. Aber er kann das auch lassen wie es ist und Dir ne Sicherung für die Werkstatt einbauen.

    Besser wären mehrere Sicherungen. In der Werkstatt etwas für Dauerstrom (Akkus laden), Eine Sicherung für Lichtstrom und je nach Maschinenpark Leitungen und Sicherung für Maschinen. Am Eingang Hauptschalter um alle Maschinen stromlos zu schalten. Bedenke, fliegt die Sicherung raus, stehst Du im Dunkel.

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      Hallo Reinerle,
      ich sehe, ich muss das noch etwas präzisieren.
      Also Licht läuft ohnehin über einen separaten Stromkreis.
      Der Baustrom, so wie er jetzt ist, ist eine normale 230V-Doppelsteckdose, die an einem kurzen Kabel am Sicherungskasten hängt und mit der oben genannten FI/LS-Kombi gesichert ist. Das hat der Elektriker eingerichtet und wurde für die gesamte Bauphase verwendet. Im Moment wird die Baustrom-Steckdose nicht genutzt.
      Diese möchte ich nun in die Werkstatt verlängern und zu 2 Doppelsteckdosen führen. An diesen beiden möchte ich dann meine Geräte laufen lassen. Staubsauger, Kappsäge, Stichsäge, Bohrmaschine.
      Meine Frage ist, ob diese FI-LS-Kombisicherung für diesen Zweck geeignet ist, oder ob da Gründe gegen sprechen.

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      • Zitat von JFX Beitrag anzeigen
        Hallo Reinerle,
        ich sehe, ich muss das noch etwas präzisieren.
        Also Licht läuft ohnehin über einen separaten Stromkreis.
        Der Baustrom, so wie er jetzt ist, ist eine normale 230V-Doppelsteckdose, die an einem kurzen Kabel am Sicherungskasten hängt und mit der oben genannten FI/LS-Kombi gesichert ist. Das hat der Elektriker eingerichtet und wurde für die gesamte Bauphase verwendet. Im Moment wird die Baustrom-Steckdose nicht genutzt.
        Diese möchte ich nun in die Werkstatt verlängern und zu 2 Doppelsteckdosen führen. An diesen beiden möchte ich dann meine Geräte laufen lassen. Staubsauger, Kappsäge, Stichsäge, Bohrmaschine.
        Meine Frage ist, ob diese FI-LS-Kombisicherung für diesen Zweck geeignet ist, oder ob da Gründe gegen sprechen.
        Was sollte dagegen sprechen?
        Wenn die Anschlüsse als Baustrom genutzt wurden, wird das eine Träge Sicherung sein. Träge im Sinne von: Da kann man auch mal eine 230er Flex anwerfen ohne dass die Sicherung fliegt.
        Beim FI musst du eh alles Blitzsauber verdrahten ansonsten fällt der gleich. Und das macht m.E. auch Sinn.
        Aber was spricht dagegen wenn du, weil du eh neu verdrahten willst, 5x2,5 zur Werkstatt legst, einen kleinen Sicherungskasten setzt und von dort aus dann weiter verdrahtest?
        So kannst du mehrere Stromkreise aufbauen (wie Rainer schon sagte) und die dann komplett über Sicherung auch ausschalten.
        Dein Elektrischer legt dir die 5 Strippen sicher gern im Hauptkasten auf und ebenso im vielleicht neuen, kleinen Kasten in der Werkstatt.
        So habe ich es gemacht mit meinem Elektrischen und ich bin froh drüber. Grad am WE war ich am Schweißen. In der Werkstatt und Garage kein Problem, dann draußen noch kurz was heften, Strom aus dem Wintergarten, Draht hängt etwas beim ansetzen und zack - Sicherung raus. Nach dem 5. Mal hab ich aus der Garage ein Kabel gelegt.

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        • JFX ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber wenn Du Dir die Frage nicht selbst beantworten kannst, würde ich an Deiner Stelle, die betreffende Verlängerung durch einen Elektriker des Vertrauens durchführen lassen. Der kann dann auch einen Blick drauf werfen, was geht und was nicht.

          Und bevor hier noch weitere, wenn auch gute oder gut gemeinte Ratschläge kommen, noch der übliche Begleittext:
          Besondere Vorsicht ist bei Arbeiten am Stromnetz oder elektrischen Geräten geboten. Diese müssen von einem zugelassenen Unternehmen oder Fachelektriker durchgeführt / abgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, in Projekten bitte darauf zu verzichten – oder die Durchführung zumindest nicht zu beschreiben.

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          • Mal von der Unwissenheit abgesehen, würde ich, wenn es wirklich eine echte Baustrominstallation ist, zumindest den FI tauschen. Normalerweise werden bei den Baustromschaltungen keine 0,03A sondern 0,3A FI’s verbaut. In Fachkreisen auch gern „Totschläger-FI“ genannt. Die Teile lösen erst bei Fehlerströmen aus, bei denen man eigentlich keine Auslösung mehr benötigt, weil man es i.d.R. nicht mehr erlebt.

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            • Zitat von Nightdiver Beitrag anzeigen
              Mal von der Unwissenheit abgesehen, würde ich, wenn es wirklich eine echte Baustrominstallation ist, zumindest den FI tauschen. Normalerweise werden bei den Baustromschaltungen keine 0,03A sondern 0,3A FI’s verbaut. In Fachkreisen auch gern „Totschläger-FI“ genannt. Die Teile lösen erst bei Fehlerströmen aus, bei denen man eigentlich keine Auslösung mehr benötigt, weil man es i.d.R. nicht mehr erlebt.
              Der TE schrieb ganz oben: Typ .../003-A. Also ohne jetzt den ganz genauen Typus zu kennen würde ich auf nen Standard-FI schließen wollen.

              Nichtsdestotrotz halte ich eine Leitung mit zwei Steckdosen für eine Werkstatt für wenig zielförderlich, da gerade wenn erweitert werden soll (auf Kraftstrom bspw.) dann erst die Probleme auftauchen. Wenn die Möglichkeit besteht, dann so machen, wie Toby und Rainerle es bereits richtig geschrieben haben: Neue Leitung (5-adrig) verlegen/lassen, anschließen mit neuer, eigener Unterverteilung in der Werkstatt und Ruhe ists. Das kostet wahrlich nicht die Welt (Ich schätze mal zwischen 100,- und 150,- Euro plus Elektrikeranschluß), dafür hast du aber die Reserven, die du später benötigen wirst. Glaube mir: Du wirst sie benötigen später...

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                Guten morgen zusammen!
                Wie schön, dass ich so viele Antworten von euch bekomme.
                JoergC Du trittst mir nicht zu Nahe mit deiner Aussage. Deine Reaktion ist absolut verständlich. Bei der Verkabelung, Steckdosen und Schaltern weiß ich, was ich mache. Sobald es um den Sicherungsschrank o.ä. geht, höre ich grundsätzlich auf. Ich kann mir die Frage durchaus selbst beantworten, insofern Leitungsschutzschalter und FI da sind und Baustrom natürlich für Maschinen gedacht ist. Daher ist es nur logisch, dass ich den Anschluss auch für die Werkstatt verwenden kann. Aber sieh es bitte als Zeichen meiner besonderen Vorsicht, dass ich mir vorher noch eine zweite Meinung einholen will. Mir geht es vor allem um die Frage, ob die Sicherung auch die benötigte Leistung ab kann, sie träge genug oder z.B. zu träge ist. Oder ob ein Kombischalter aus welchen Gründen auch immer für eine Werkstatt keinen Sinn macht. Deswegen habe ich auch den Typen des Kombischalters gepostet.
                Der Bemessungsfehlerstrom liegt bei 0,03A, daher scheine ich da auf der sicheren Seite zu sein.
                Die Baustromsteckdose ist an einer 1,5² Leitung angeschlossen und da ich nicht an den Sicherungsschrank gehe, werde ich das auch nicht ändern können. Wenn ich das richtig einschätze, wird das allerdings mit meiner Kombination aus Kappsäge (max. 1800w) und Staubsauger (max. 1200w) schon recht eng. Oder was sagt ihr dazu?
                (Das sind meine größten Maschinen, die parallel laufen können, Licht ist separat)

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                • Mach doch mal ein Foto der Sicherungsanlage!
                  So wie ich das verstanden habe, möchtest du den vorhandenen Baustromkasten einfach als Unterverteilung wiederverwenden? Das wäre dann ja unproblematisch, weil du nichts an den Sicherungen änderst und das Teil nur anschliesst.

                  Und dann spricht da meiner Meinung nichts gegen, Starkstrom hat JFX nicht; Das ganze ist einfach nur ein "mobiler" Unterverteiler der jetzt fix Installiert werden soll. Ab 17m vom Schaltschrank nimmt man 2,5mm² Leiterquerschnitt, es bei geringeren Entfernungen zu nehmen schadet nicht. Nimm Einzelader für die Festinstallation, keine Litze.



                  Oder genauer:
                  Die Sicherung B16 sagt es ja schon: Auslösecharakteristik B, 16A. Das ist der Stand und Standard in Wohnräumen. und der RCD ist auch ok, da sollte sowas draufstehen wie 40A 0,003A oder 30mA und Dela <30ms Auslöseverzögerung; dafür das Foto.
                  Prinzipiell könntest du die Sicherungen im Unterverteiler knapper dimensionieren (10A, z.B. den S201-B10 von ABB) umdie Selektivität aufrecht zu halten, aber das ist Overkill... zumal dir bei 10A keine 2500W mehr aus der Dose kommen, da kann es bei manchen Geräten schonmal eng werden.


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