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Stanley Kombihobel No 45 - ein echter Klassiker

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    Stanley Kombihobel No 45 - ein echter Klassiker

    Nachdem ich mir den Test in der letzten Hozlwerken Ausgabe Nr,71 von einem Veritas Kombihobel angeschaut habe , war ich fasziniert von dem imposanten Werkzeug und dessen Möglichkeiten. Allerdings nachdem ich mir den Preis ansah 400 Euronen mit einem einzigen Hobelmesser und jedes weitere schlägt mit 20 bis 35 Euronen zubuche, schaute ich mich nach Alternativen um. Da der Stanley No 45 ein echter Klassiker die Vorlage für diesen Hobel ist, konnte ich mit etwas Glück einen solchen für ca 100 € mit einem Messersatz in der Bucht schiessen. Dieser muss allerdings noch ein wenig aufgearbeitet werden. Nun zu meiner Frage,: Hat jemand bereits einen solchen Hobel bzw. eine Alternative von Record etc.???
    LG Holzpaul, der mit dem Holz tanzt
    Zuletzt geändert von –; 12.03.2018, 12:56. Grund: Schreibfehler

    Den Bericht in der Holzwerken habe ich auch gelesen.
    Einen No 45 besitze ich nicht, aber einen Record No 43, Record No 044c (beides antike Nuthobel, aber komplett und mit allen Messern) und einen Record No 778 Falzhobel (neu). Mit denen decke ich auch das ab, was der Kombihobel so auffährt. Alle drei haben zusammen rund 1/3 des Veritas gekostet.
    Den No 45 hatte ich zwar auch auf dem Schirm, aber damals bei ebay keinen gefunden, der von Zustand und Preis meinen Erwartungen entsprach. Und dadurch wurden es eben die drei Einzelvarianten.

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      Mein Vater hatte eines und er konnte damit super arbeiten abliefern. Zu seiner Zeit gehörte das in jedem ordentlichen Tischlerwerkzeugkasten. Ich habe mir später auch eines gekauft doch ich muss gestehen, dass mir das Ding zu aufwendig war und den Umgang muss auch erstmal ordentlich geübt werden. Da ich auch eine Oberfräse besaß habe ich den Hobel kaum gebraucht und das war dann auch der Grund weshalb ich ihn am Ende verkauft habe. Vermisst habe ich das Gerät nicht und ich würde mir auch keines mehr zulegen.

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        Nightdiver vielen Dank für Deine Antwort. Deine drei Records werde ich mir mal anschauen. Du hast recht die Stanleys werden z.T. in meinen Augen auch zu hochpreisig gehandelt.
        George1959 vielen Dank für Deine Einschätzung und Erfahrung. Das Einstellen des Stnley No 45 soll etwas schwierig sein, das habe ich auch gelesen.Ich lasse mich mal überraschen.
        Ich füge hier einmal ein kleines interessantes Video an (den Stanley No 55 lassen wir erstmal aussen vor!)


        LG Paul

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          Da ich meinen Stanley No.45 nun aus England bekommen habe möchte ich hier mal ein Bild vom "Urzustand" einfügen:
          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: urzustand1.JPG
Ansichten: 456
Größe: 50,1 KB
ID: 3665638
          Man sieht hier den Rost der mit Silberbronze versucht wurde zu überdecken. Ich werde ihn mittels Elektrolyse versuchen vom Rost zu befreien.
          LG Paul

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            Nanu. Da hast du aber einiges an Arbeit vor dir. Bin sehr auf das Ergebnis gespannt. Waren da auch weitere Klingen dabei?

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              Zitat von George1959 Beitrag anzeigen
              Nanu. Da hast du aber einiges an Arbeit vor dir. Bin sehr auf das Ergebnis gespannt. Waren da auch weitere Klingen dabei?
              Hallo George, werde es hier Schritt für Schritt zeigen, wie ein "alter Klassiker" zu neuem Glanz verholfen wird. Ist natürlich auf jeden anderen Metallhobel übertragbar. Nun zu Deiner Frage hier ein Bild.
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: urzustand-messer1.JPG
Ansichten: 392
Größe: 48,3 KB
ID: 3665655
              mit der Arbeit wirst Du recht haben :-)
              LG Paul

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                Die Grundausstattung scheint weitestgehend vorhanden zu sein. Bei meinem waren damals ca. 15 Stück dabei aber, ich weiß nicht mehr welche das genau waren. Mein Vater hat sich öfter neue für spezielle Aufgaben selbst geschliffen.

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                  Der Zustand der Eisen hat mich von solchen Käufen abgehalten. Hinzu kommt, dass ich nicht wüsste, wie ich die konkaven Klingen schärfen sollte, ohne mir spezielle steine dafür anzuschaffen. Dafür benötige ich diese Art von Hobel einfach zu wenig. Und sollte ich solche Eisen besitzen, hätte ich auch den Anspruch, sie scharf und einsatzbereit liegen zu haben.

                  Eine Schleiforgie habe ich gestern hinter mich gebracht. 7 Eisen, davon 3 neue, die erstmal einen Grundschliff brauchten und weit, weit von dem angegebenen Winkel entfernt waren und 4 von meinem 44c Record, die aussahen, als wären sie mit der Flex geschliffen worden.

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                    Als erstes habe ich mich für die Elektrolyse entschieden die eine sorgfältige Entrostung versprach. Hierzu machte ich mich im Inet kundig und entdeckte eine sehr gute Beschreibung von Wolfgang Jordan auf den Seiten des "Kleinen Werkzeugmuseum". Man kann sich die mehrseitige Anleitung hier als PDF runterladen. Hier ein Foto meiner Vorgehensweise:

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: elektrolyse1.jpg
Ansichten: 390
Größe: 71,4 KB
ID: 3666438

                    LG Holzpaul, der mit dem Holz tanzt

                    Kommentar


                      Hallo Holzpaul, super, dass du die Anleitung zur Elektrolyse von Wolfgang Jordan hier verlinkt hast. Ist sehr interessant und dein Ergebnis würde mich sehr interessieren!

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                        Paul, der Artikel von Nathan Lindsay ist gut, aber es gibt ein, zwei Verbesserungsmöglichkeiten. Und wie ich auf dem Foto sehe, machst Du es ähnlich wie ich.

                        Ich kleide die Wandung des Bottichs komplett mit Schwarzblech als Anode aus. Das bessere Edelstahlblech ist mir zu teuer.

                        Als Stromquelle nehme ich ein altes, nicht elektronisches Ladegerät mit mindestens 2 A, keine Batterie, wie sie Lindsay vorschlägt. Die alten Ladegeräte haben den Vorteil, dass sie nicht automatisch herunterregeln.

                        Soda oder Backpulver kann man als Notlösung zur Herstellung der Elektrolytlösung verwenden, optimal ist es aber nicht, denn am besten für die Elektrolyse ist es, wenn sie in einem stark alkalischen Umfeld stattfindet, also etwa bei pH 14. Dann rostet das blanke Eisen auch nicht. Soda (Natriumcarbonat) funktioniert ohnehin nicht gut, und Backpulver enthält auch ein Säuerungsmittel.

                        Unterm Strich heißt dies, dass man eine etwa 4%ige Lösung aus "echtem" Hydrogencarbonat herstellen sollte.

                        Kommentar


                          Hier mal das vorläufige Ergebnis: Ich habe den Hobel der aus drei größeren Teilen besteht einzeln nacheinander eingelegt. Die zwei kleineren Teile waren jeweils 2 Stunden und das größere 3 Stunden im Elektrolyse-Bad. Anschließend habe ich diese mit einem Scotchpad ( seifenhaltiges feines Stahlwollepad) abgeschruppt und an schwer zugänglichen Stellen mit einer kleinen Edelstahlbürste nachgeholfen. Hier ein Foto vom Ergebnis:

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: entrostet1.jpg
Ansichten: 388
Größe: 58,5 KB
ID: 3666548

                          Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
                          LG Paul

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                            Zitat von Ottomar Beitrag anzeigen
                            Paul, der Artikel von Nathan Lindsay ist gut, aber es gibt ein, zwei Verbesserungsmöglichkeiten. Und wie ich auf dem Foto sehe, machst Du es ähnlich wie ich.

                            Ich kleide die Wandung des Bottichs komplett mit Schwarzblech als Anode aus. Das bessere Edelstahlblech ist mir zu teuer.

                            Als Stromquelle nehme ich ein altes, nicht elektronisches Ladegerät mit mindestens 2 A, keine Batterie, wie sie Lindsay vorschlägt. Die alten Ladegeräte haben den Vorteil, dass sie nicht automatisch herunterregeln.

                            Soda oder Backpulver kann man als Notlösung zur Herstellung der Elektrolytlösung verwenden, optimal ist es aber nicht, denn am besten für die Elektrolyse ist es, wenn sie in einem stark alkalischen Umfeld stattfindet, also etwa bei pH 14. Dann rostet das blanke Eisen auch nicht. Soda (Natriumcarbonat) funktioniert ohnehin nicht gut, und Backpulver enthält auch ein Säuerungsmittel.

                            Unterm Strich heißt dies, dass man eine etwa 4%ige Lösung aus "echtem" Hydrogencarbonat herstellen sollte.
                            Hallo Ottomar, danke für Deine Anregungen. Ein komplettes Auskleiden des Bottichs würde zu erhöhter Vorsicht führen da das zu entrostende Metallteil nicht diese Wandung selbst berühren darf. Man kann zwar dieses durch nichtmetallische "Abstandshalter" entgegenwirken, aber wäre wieder ein zusätzlicher Aufwand. Bei einem Blech (Annode) rundherum wüsste ich auch nicht ob dieses da entgegengesetzte Richtungen ein Vorteil wären.

                            Ich benutze ein 8A Ladegerät das regelt zwar laut Anzeige herunter, aber bis jetzt zeigte es immer um die 4A an.

                            Derzeit benutze ich Kaiser-Natron da dieses meine Frau immer in der Küche vorrätig hat

                            Bis jetzt hat für meine Bedürfnisse alles gut funktioniert, natürlich ist es verbesserbar und dafür möchte ich mich nochmal bei Dir bedanken. Da ich nun auch zukünftig mit Elektrolyse entrosten möchte werde ich das eine und andere einmal ausprobieren.
                            LG Paul

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                              Hallo Paul, ich verwende relativ große, aber niedrige Plastikwannen, sodass der Abstand von der Anode zum zu entrostetenden Teil recht groß ist. Da die Kathode "in der Mitte" liegt, gibt es keine Probleme mit der Rundum-Anode. Jedenfalls sprudelt es immer munter und der Rost verzieht sich.

                              Der Stanley ist wieder großartig geworden. Und wenn Du Kaiser-Natron verwendest hast, und das Ergebnis sieht nach zwei bzw. drei Stunden dermaßen gut aus, dann besteht auch keine Notwendigkeit, am Verfahren etwas zu ändern.

                              Ich habe mir mal im Netz einen 5 Kg-Eimer bestellt. Dann wird der Preis natürlich erheblich günstiger als der vom guten, grünen Stoff mit der reizenden Quellnymphe.

                              Die Überschrift solltest Du um ein "l" erleichtern.
                              Zuletzt geändert von –; 06.04.2018, 19:58.

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