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Sägen ohne Sägeblattschutz

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    Sägen ohne Sägeblattschutz

    Habe eben den Holzwerken-Newsletter gelesen und blieb an diesem Artikel hängen:
    Sicher unter der Haube
    Heiko Rech schreibt über den Sinn der Schutzhauben an Tischkeissägeblättern.

    Eigentlich nichts neues, man hat es schön öfter gelesen, aber andererseits hält man sich auch nicht immer daran.

    Ich will nun keine Diskussion lostreten, sondern vielmehr das Thema mal neu beleuchten. Was geht denn wirklich nicht mit Schutzhaube? Und könnte man das auch anders machen? Nuten ist klar, dazu gibt es Fräser. Wie geht Ihr mit dem Thema Schutzhaube um? Habt Ihr Tipps es besserer und sicherer zu machen?

    Bin bekanntermaßen ein PPS 7 Nutzer. Das Re-Instalieren geht wie folgt vonstatten:
    1. Sägeblatt runterfahren, Einsatz (Insert) abschrauben.
    2. Sägeblatt hochfahren und auf 45° abwinkeln.
    3. Spaltkeil mit Inbus lösen, hochziehen und wieder festschrauben.
    4. Sägeblatt auf 90° zurückdrehen und einfahren.
    5. Insert wieder festmachen.
    6. Sägeblatt hochfahren und neu mit Schlosserwinkel ausrichten (Bosch und ich haben verschiedene Definitionen eines rechten Winkels...)
    7. Sägehaube UND Laser Einheit gleichzeitig mit einer Gewindeschraube, Mutter und einer zweiten Verstellschraube montieren. Die größte Kunst ist es hier, alle Löcher zu treffen.

    Zwischenergebnis: Sägehaube montiert, Laser aber nutzlos, weil dieser IMMER neu justiert werden muss.
    Jetzt könnte ich sägen. Nachvollziehbar, dass das Ding die meiste Zeit ab bleibt. Vorallem, wenn man wie ich die meiste Zeit zwischen Schiebetischbetrieb, verdeckten Schnitten und Plattenzuschnitt hin und her pendelt.

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      Den Artikel sollten sich einige mal durchlesen. Aber Bitte auch die Komentare weiter unten.
      Danke Rainerle das du auf diesen Artikel aufmerksam machst.
      Die Meisten denken erst drüber nach wenn was passiert ist. Aber dann ist der Schaden ein Leben lang da.

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        Ich säge immer ohne Schutzhaube. Das mag manchem Sicherheitsbewussten nicht behagen, aber ich sehe wenigstens, was ich säge, wohin und wie weit.

        In einem Fall ist die Verwendung der Schutzhaube aber durchaus möglich - beim Brennholzsägen.

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          Tja,sehr wichtiges aber auch sehr schwieriges Thema. Beim arbeiten mit dem Schiebeschlitten habe ich auch immer keine Schutzhaube drauf. Jedoch habe ich dabei jedes mal ein sehr unbehagliches Gefühl und stelle mich irgendwie verkrümmt, seitlich, schräg, halb Schielend hin (Ich denke ihr wisst was ich meine). Meine Kreissägentisch ist Eigenbau und ich habe mir hierfür eine Schnellwechselvorrichtung einfallen lassen um die Schutzhaube auch zügig installieren zu können. Für den Schiebeschlitten fällt mir hier nur eine Schutzhaube mit Verlängerung ein, welche von der Seite her befestigt werden kann. Muss ich mir unbedingt bauen! Für alle die ebenfalls ein unbehagliches Gefühl beim Sägen ohne Schutzhaube haben - wird's ebenfalls höchste Zeit für Sicherheit zu sorgen!

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            Zitat von Rainerle
            ...Und könnte man das auch anders machen? Nuten ist klar, dazu gibt es Fräser. ...
            Es gibt aber durchaus auch welche, die keine Fräse haben....
            ...ich zum Beispiel...

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              Bei mir ist die Haube auch immer "entsorgt". Da ich auf meiner TKS eigentlich nur schmale Sachen säge komme ich mit Haube gar nicht mit dem Schiebestock vorbei. Und wenn Heiko lernen würde einen Schiebeblock statt Schiebestöcken zu verwenden würde ihm das Teil Vorne auch nicht hoch gehen. Die Blöcke muß man auch mit einer so preiswerten Verschleißsohle bauen daß man ohne irgendwelche Bedenken rein sägt.

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                Wer meint er muss auf Schutzeinrichtungen verzichten wenns auch mit gehen würde soll das tun, nur sollte er dann im Falle des Falles auch genug Rückgrat besitzen und selbst für sämtliche Folgekosten aufkommen.

                Ich hab sie im Betrieb und zuhause auch bei manchen arbeiten nicht montiert.... aber nur wenn es nicht anders geht oder keine andere Maschine für den Schnitt genutzt werden kann. Und: Im Gegensatz zum "normalen" Heimwerkerlein arbeite ich täglich mit der Maschine und weis genau wann sie wie reagiert.

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                  Zitat von Dog
                  Im Gegensatz zum "normalen" Heimwerkerlein arbeite ich täglich mit der Maschine und weis genau wann sie wie reagiert.
                  Das hab ich auch gedacht. Immer ist alles gut gegangen und dann ist es passiert.
                  So einer fliegende Platte weicht man nicht so schnell aus.

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                    Ich hatte auch schon den Daumen in der Abrichte, allerdings war das meine kleine private.

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                      Zugegeben, mein Sägeblattschutz mit Spaltkeil liegt momentan neben der Säge. Beim Teamwerken Schattentheater musste ich Nuten mit 3 mm schneiden in denen die Figuren laufen. Und so einen schmalen Fräser habe ich nicht. Also mit dem Kreissägeblatt. Montiert wurde dieser seither nicht, da ich die TKS dank Bandsäge sehr selten verwende. Aber sobald ich die Säge wieder anwerfe kommt der Schutz wieder drauf.

                      Was am meisten ohne Sägeblattschutz nervt, ist dass einem das ganze Sägemehl entgegen kommt. Allein deshalb nutze ich ihn grundsätzlich. Denn ohne sehe ich vorne aus wie ein Mountainbiker ohne Schuzblech hinten, mal ganz abgesehen davon, dass Holz im Auge auch nicht angenehm ist.

                      Kjs. Ich weiß nicht, ob man ein hochschleuderndes Holz mit nem Pushblock halten kann. Die Maschine hat schon mächtig Kraft. Und der Schlag kommt unvermittelt.

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                        Zitat von Rainerle
                        Kjs. Ich weiß nicht, ob man ein hochschleuderndes Holz mit nem Pushblock halten kann. Die Maschine hat schon mächtig Kraft. Und der Schlag kommt unvermittelt.
                        Wenn man das nicht könnte hätte ich die Jahre in den USA echte Probleme gehabt! Keine der TKS die ich hatte hatte die Möglichkeit einen Spaltkeil zu montieren und da lernt man ganz schnell wie man da trotzdem sicher arbeiten kann.
                        Ein Pushblock ist IMMER über dem Sägeblatt weshalb man auch in jeder Hand einen hat und immer den der drüber ist wieder hinten ansetzt.

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                          Zitat von Rainerle
                          Kjs. Ich weiß nicht, ob man ein hochschleuderndes Holz mit nem Pushblock halten kann. Die Maschine hat schon mächtig Kraft. Und der Schlag kommt unvermittelt.
                          Kann man. Wenn man allerdings erst halten will, wenn das Flugobjekt bereits unterwegs ist, dann nicht. Also etwas Körperspannung aufbauen, und los geht´s.

                          Bei kleinen Teilen sollte man sich tunlichst neben die Säge stellen, denn die fängt keiner auf, der nicht auch Pistolenkugeln mit den Zähnen fängt.

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                            Wenn ich den Bericht so lese muss ich mich an eine Situation beim Bau des Schmuckschrankes denken.... Da hatte ich trotz leicht seitlichem stehen, trotz Schutzhaube und trotz Schiebeschlitten auf einmal einen gut 15 cm langen Span zu 1 cm in der Latzhose und dem Bauch stecken (nix passiert, war nur ein Millimeter in der Haut). Lerneffekt: Verdammt, da stell ich schon an was ich kann und bekomm trotzdem was ab.

                            Naja in einer Plattenvollrüstung oder einem Ironmananzug, um mal im Geiste der Zeit zu bleiben, werde ich mich auch weiterhin nicht an die Säge stellen. Das eine ist Vorhanden aber zu unbeweglich und das andere habe ich einfach nicht zur Verfügung.

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                              Ich habe eine PTS 10 und ich säge IMMER mit Schutzhaube. "Nuten sägen" muß ich nicht; dafür habe ich eine Fräse.
                              Klar ist sie manchmal etwas hinderlich, vor allem wenn ich mit dem angebauten Schiebeschlitten auf Maß sägen will und das Sägeblatt nicht sehe. Die Einrichtung ist dann etwas langwieriger, aber Sicherheit geht absolut vor. Um diese Situation zu verbessern, werde ich demnächst versuchen, eine Spanhaube aus Plexiglas bauen und hier auch gleich eine brauchbare Absaugung und einen Laser integrieren.

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