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Heimwerker haben keine Zeit zu bluten! [Usertalk]

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  • Heimwerker haben keine Zeit zu bluten! [Usertalk]



    Es ist schmerzhaft und nicht lustig, wenn der Hammer auf dem Daumen landet oder der Finger zu nah an der Säge war. Eine Verletzung ist garantiert!

    Do-it-yourself ist voll im Trend und wem ist das noch nicht passiert? Einen Augenblick nicht aufgepasst, man überschätzt sein Können, die Funktionsweise der neuen Maschine ist nicht ganz eindeutig oder man ist einfach zu ungeduldig, weil man das ja schon 1000 Mal gemacht hat. Die Folge: Ein Schlag, ein Schmerz, ein lautes Himmelsackelzement verflixt nochmal und der Hammer landet auf dem Daumen.

    Viele kühlen den Daumen erst einmal und warten ab. Doch was ist, wenn der Daumen nach zwei Stunden immer noch klopft und sich ein Bluterguss gebildet hat? Besser ist da ein Besuch beim Doc. Vielleicht ist ja doch ein Fingerglied gebrochen und der Bluterguss kann, ohne sich eine Entzündung zu holen, schnell verarztet werden.

    Schnitte mit dem Cuttermesser können übel ausgehen. Auch ein kleiner Stromschlag kann verehrende Folgen haben. Was tun bei einem abgeschnittenen Finger? Nur schnell einpacken? Einsammeln und auf Eis legen?

    Ihr seid meist allein in der Werkstatt. Habt ihr einen heißen Draht in die Wohnung? Welche Vorsichtsmaßnahmen habt ihr getroffen? Was ist zwingend erforderlich und was ein nice-to-have bei Unfallvorsorge und Behandlung?

  • Ich arbeite in einem Krankenhaus, habe die ein oder andere Rufnummer der Ärzte. Ersthilfe, sofern wirklich nötig (toi,toi,toi!), kann ich gerade noch selber. Das Handy hab ich immer bei mir am Mann. Ansonsten geht auch lautes Gebrüll, weil die Wohnung direkt über dem Keller liegt.

    Im Prinzip aber bin ich mit "leichten" Blessuren davon gekommen. Einmal nur bisher mit dem Cutter-Messer avglischt, eine Ader am Oberschenkel sauber chirurgisch durchtrennt. Die 7 Stiche-Naht durch die Assistenz-Ärztin wurden sauber durchgeführt. Meine Bikini-Beine können sich bis heute sehen lassen...

    ... mehr Schwierigkeiten hat mir der Taxifahrer auf dem Weg ins Krankenhaus gemacht, der sich alle 2 Minuten zum mir umgedreht hat, ob sich seine Nobelkarosse nicht vollblute... eine kurze Erinnerung an das "Notfallbeförderungsgesetz" *zwinker* und er hat sich wieder auf den Verkehr konzentriert. Bis zur nächsten Panikattacke... Dabei war mein Bein mit einem alten Bettlaken mehrfach eingewickelt ...

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    • Na ja, rufen bringt in meinem Fall leider nichts und deshalb liegt mein Handy auch immer am selben Platz. Die Türe zum Hof schließe ich, bevor es in die Weerkstatt geht, immer auf. So könnte man dann auch hineinkommen, auch wenn niemand im Haus ist.

      Einmal bin ich mit dem Finger in die TKS gekommen. Also nicht so richtig rein, sondern nur übers laufende Sägeblatt getriffen. Hat gar nicht so sehr geblutet und mir ging es gut. Also einen sauberes Tuch drüber, mit Tape umwickelt und fertig gesägt. Danach ins Krankenhaus, weil das hat geklopft ohne Ende. Wurde dann auch genäht.

      Der Fingernagel ist wieder nachgewachsen und seid dem Vorfall habe ich weitere Anschläge und Niederhalter an der TKS

      Das war mir eine Lehre...

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      • Cuttermesser hat mir auch schon 2x Notaufnahme eingebracht. Jedesmal war die linke Hand dran. Bis auf kaum sichtbare Narben und eine nicht mehr überwindbare Abneigung gegen dieses Werkzeug blieb aber nichts zurück.

        Handy ist immer bei mir in der Hosentasche, die Notrufnummern von Polizei, Rettung und Feuerwehr gut sichtbar auf meinem in der Werkstatt vorhandenen Verbandskasten. Denn aus Erfahrung weiß ich, dass man in Notsituationen einen völligen Blackout hat und nicht mal mehr die 144 für die Rettung einfällt. Wobei ich mir da eine Eselsbrücke gebaut hab. Bei uns in Ö sind die Notrufnummern 122 - 133 - 144 für Feuerwehr - Polizei - Rettung. Also schön dem Alphabet nach FPR.

        Mit dem Hammer einen Finger zerdroschen hab ich noch nie zustandegebracht

        Bei mir sind eher Miniverletzungen (eingezogene Späne) der Standard, die mir meist nicht einmal auffallen. Erst wenn ich Blut sehe, denk ich mir, wo hab ich mir denn jetzt wieder wehgetan?

        Abgetrennte Finger soll man einsammeln und niemals direkt auf Eis lagern, sondern immer Plastiktüte und diese erst in ein Eissackerl.

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        • Ich wohne alleine, aber in einer Doppelhaushälfte mitten in einer Siedlung. Mehrere Sachen habe ich mir angewöhnt um mein Heimwerkerleben sicherer zu machen.
          1. Meine Garage ist meine Werkstatt. Bei der EInrichtung meiner Werkstatt habe ich damals zusätzliche Steckdosen installiert. Ich habe zwei Hauptschalter, die miteinander gekoppelt sind. Einen am Tor und einem am Hintereingang. Beide sorgen für sofortigen Stromaus in der gesamten Werkstatt bis auf eine Leuchte. Diese Schalter sind allen meinen Nachbarn bekannt.

          2. Ich mache grundsätzlich Tor und Tür immer auf. So dass man von der Spielstraße bzw. vom Nachbarn direkt einsehen kann. Garage hat das Tor in Richtung Kreuzung

          3.Handy immer am Mann; allein schon wegen der Fotos für die Projektberichte

          4. Immer Arbeitskleidung( Schuhe S3, Arbeitshose, Schutzbrille, Gehörschutz)

          5. Notfallapotheke in der Werkstatt

          Des Weiteren machen die Nachbarn "Kontrollgänge" Naja, ehrlich gesagt sind die immer neugierig, was der Möller wieder bastelt und ein Bier steht immer parat

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          • Zitat von Woody
            Abgetrennte Finger soll man einsammeln und niemals direkt auf Eis lagern, sondern immer Plastiktüte und diese erst in ein Eissackerl.
            Da hast du vollkommen Recht Woody. Die abgetrennten Gliedmaßen in einen sauberen und trockenen Beutel geben und verschließen. Diesen Beutel dann in einen anderen, mit kaltem Wasser und Eis gefüllten Beutel geben.
            Es heisst dann «Die Zellen können einfrieren und der Finger ist dann tot» Das habe ich nicht gewusst.

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            • Ich habe mir auch angewöhnt, wenn ich mich permanent (also 2-3x hintereinander) vermesse, versäge oder sonstigen Müll baue, die Arbeit abzubrechen und Pause zu machen. Denn dann ist die Konzentration einfach nicht (mehr) vorhanden und da kann sehr schnell was (nicht mit dem Leben zu vereinbarendes) passieren.

              Und noch was: Als Hobbhandwerker kann ich es mir auch leisten, wirklich nur dann in die Werkstatt zu gehen und was zu machen, wenn ich Lust drauf habe und nicht weil ich muss.

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              • was ganz schlimmes ist mir zu hause noch nicht passiert. trotz linkstatsche. ich bekomme mit rechts kein nagel in die wand. aber auf arbeit mußte das erste glied vom kleinen finger links drann glauben. da war auch nichts mit kühlen und mitnehmen, da lagen 300 kg drauf. seitdem bin ich auf arbeit koll. 9 1/2 !!

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                • Zitat von redfox
                  seitdem bin ich auf arbeit koll. 9 1/2 !!
                  "Wer den Schaden hat, ......."

                  Größer Unfälle sind mir auf der Arbeit und auch beim Heimwerken zum Glück bisher erspart geblieben. Ich lege z.B. immer wert auf eine Schutzbrille und es zeigte sich mehrfach auch zurecht. Was mir schon alles in Richtung Augen geflogen ist, wäre sicherlich ohne Brille in Selbige gegangen.
                  Ansonsten das übliche Hammer auf den Finger oder auch gerne mal beim Schrauben abgerutscht.
                  Gelegentlich mache ich auf der Arbeit Bekanntschaft mit einen Spritzer Lötzinn auf der Haut.

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                  • Zitat von NSide
                    ... mit einen Spritzer Lötzinn auf der Haut.
                    autsch autsch autsch

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                    • Ich gehe mit Woody,
                      da ich mich selbst versorgen kann habe ich echt Glück ggg.
                      Falls es mal nicht selbst schaffe habe ich Handynummern der umliegenden Ärzte im Handy gespeichert, dieses trage ich auch beim Heimwerken immer bei mir in der Hosentasche und nicht irgendwo in der Werkstatt.

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                      • Zuhause hatte ich noch keine gravierenden Unfälle, außer Splittern irgendwo, die dann auch gern unter den Fingernägeln.
                        Auf Arbeit gabs dafür schon zwei Unfälle, einmal den rechten Arm fast im Schultergelenk gebrochen und einen teilweisen Bänderabriss im linken Oberarm. Der Muskel sieht auch heute noch seltsam aus weil das zu spät erkannt worden ist.
                        Zuhause hab ich das Handy immer dabei und das Garagentor immer offen. Der Verbandskasten ist immer in der Nähe.

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                          So richtige Unfälle hatte ich zum Glück noch nicht außer Einem. Vorher hatte ich mit Holz und Weißleim gearbeitet den ich mit dem Finger verschmiert hatte. Dann habe ich Heißkleber (die Variante die lange braucht zum Auskühlen) am Hovercraft verarbeitet und versucht den auch mit dem Finger zu verteilen. Mehrere Schichten Haut gingen ab und natürlich mußte ich zur Notaufnahme. Ist aber alles wieder sauber verheilt und selbst der Fingerabdruck ist wieder da.

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                          • Tja, soll ich jetzt aus dem Nähkästchen plaudern???
                            Naja, ich mach es mal!
                            Habe meinem Vater, der mit dem kaputten Knie im Krankenhaus lag versprochen, die Salzlecke im Revier zu renovieren.... Aber am Samstag um 2100 Uhr hatte ich weder Sonne noch Mond, also kam das Licht vom Autoscheinwerfer.... und wie es der Teufel so wollte, traf ich den Nagel nicht, sondern meinen Zeigefinger..... Tat zwar weh, aber was ich anfange stelle ich fertig,egal was ist..... Alles schön fertig gemacht, und dann mit dem Auto den Heimweg angetreten (17km), am nächsten Tag tat der Finger immer noch weh, aber ab zur Wohnung, damals 135 km.... Meine Frau meinte, dass ich doch lieber ein Spital aufsuchen sollte... Naja gut, mache ich halt..... Eine knappe Stunde durch den ganzen papierkram gequält, und siehe da, der Finger war gebrochen, also hat der Hammer ganze Arbeit geleistet.... 4 Wochen Gips....
                            Wobei mit dem Instandhalten der Jagdeinrichtungen hab ich irgenwas.....
                            Schneide ein Tarnnetz ab, ups.... Fingerkuppe erwischt, als die im Spital das wieder annähen wollten, gab es das Stück nicht mehr, habe es abgebissen.... 3 Wochen Verband, aber Jagdprüfunge trotz Verband am Finger, und 0 Gefühl geschossen und bestanden....
                            Und heute beim reparieren eines Hochstandes, hat mir das Bohrfutter eine gewischt, dass ich rot sah.....
                            Wenn ich alleine im Haus bin, und arbeite, hab ich das Handy eingesteckt, wenn meine Familie da ist, hoffe ich, dass wer nachsehen kommt

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                            • ich hab zwar das Tel. mit eingesteckt, aber in meinem Münchner Haus bin ich alleine, also da findet mich niemand und im Ferienhaus muss ich halt Glück haben wenn einer meiner beiden Helfer irgendwas in der Werkstatt machen will, wobei es dann auch noch nicht gesagt ist, dass sie in die richtigen Räume kommen, denn da gibt es mehrere und rufen bringt auch nichts...............

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