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mit Kaminofen Brikett oder andere Kohle, Koks heizen?

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  • mit Kaminofen Brikett oder andere Kohle, Koks heizen?

    Kann man in einem Kaminofen ohne weiteres auch Kohle, Brikett oder ähnliches verheizen.
    Ich dachte, das ich neben Holz mit Kohle eine längere Brenndauer (über Nacht) erreiche!
    Wer hat da schon Erfahrung gesammelt?
    Vielen Dank!

  • Hallo erichvilz,

    ist überhaupt kein Problem. Ich lege am Abend immer zwei Briketts übereinander auf das Glutnest und reduziere die Luftzufuhr auf ein minimum. Am nächsten Morgen habe ich noch genug Glut im Ofen um damit meine Holzscheite wieder zu entzünden. Vergesse ich aber die Luftzufuhr zu minimieren, sind die Briketts komplett verheizt und keine Glut mehr zu sehen.

    Gruß
    atzehb

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    • Zitat von atzehb
      Hallo erichvilz,

      ist überhaupt kein Problem. Ich lege am Abend immer zwei Briketts übereinander auf das Glutnest und reduziere die Luftzufuhr auf ein minimum. Am nächsten Morgen habe ich noch genug Glut im Ofen um damit meine Holzscheite wieder zu entzünden. Vergesse ich aber die Luftzufuhr zu minimieren, sind die Briketts komplett verheizt und keine Glut mehr zu sehen.

      Gruß
      atzehb
      Prima,

      hört sich praktikabel und gut an, dies werde ich dann mal demnächst machen,
      nochmals Danke für den tollen Tipp und ein schönes Wochenende!

      Erich

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      • Koks und Eierkohlen (Steinkohle) darfst Du nicht verheizen. Die werden zu heiß. Braunkohlebriketts habe ich in meinem früheren Haus auch verwendet.

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        • Zitat von Ekaat
          Koks und Eierkohlen (Steinkohle) darfst Du nicht verheizen. Die werden zu heiß. Braunkohlebriketts habe ich in meinem früheren Haus auch verwendet.
          Wunderbar, ähnliches habe ich mir fast gedacht!
          In den 50er Jahren, kann ich mich noch erinnern, wurde meist noch konventionell geheizt, da wurde nur bei extremer Kälte sparsam mit Eierkohlen umgegangen. In der Dorfschmiede wurde das Schmiedefeuer, um das Eisen hellrot zum Glühen zu bekommen, wie auch heute noch, mit Koks bestückt. Unseren erst eine Woche alten Kaminofen möchte ich nämlich nicht unbedingt ruinieren.
          Nochmals an alle viele Dank für eure wertvollen Ratschläge und ein schönes Wochenende!

          Gruß Erich

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          • Ich habe eine Automatikofen, mit dem feuere ich auch Koks. In Maßen natürlich.
            Es funktioniert ganz gut, letzten Winter habe ich dadurch nur noch die Hälfte an Holz verbraucht. Muß man sich halt ein bißchen an die Mengen ran tasten.
            Allerdings kann man das dann mit den Braunkohlebriketts über Nacht vergessen, das funktiniert nicht.

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            • Zitat von Winnie
              Ich habe eine Automatikofen, mit dem feuere ich auch Koks. In Maßen natürlich.
              Es funktioniert ganz gut, letzten Winter habe ich dadurch nur noch die Hälfte an Holz verbraucht. Muß man sich halt ein bißchen an die Mengen ran tasten.
              Allerdings kann man das dann mit den Braunkohlebriketts über Nacht vergessen, das funktiniert nicht.
              Ich werde bei nächster Gelegenheit einige Tipps so gut wie möglich befolgen bzw. ausprobieren. Die Heizerei geht ja erst so langsam und allmählig los. Mit Briketts werde ich, wie meine Vorfahren abends 1 bis 2 Stück vorm zu Bett gehen, auflegen!

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              • Hallo,
                in unserer letzten Wohnung haben wir uns auch einen Kaminofen von Wamsler eingebaut. Es kommt darauf an, für welche Brennstoffe dein Ofen freigegeben ist. Schau da mal lieber in den Unterlagen nach. Mein Nachbar erklärte mir damals, dass er abends immer ein Brikett in Zeitung einwickelt und das so über Nacht länger hält. Ich habe es probiert aber das lag bei uns nur drin und hat leich geglüht, aber keine spürbare Wärme abgegeben. Ausserdem stinkt es gewaltig, wenn man mit Kohle heizt. Wir haben damals viel mit Eiche Brikett geheizt. Man muss nur auch immer ein Stück Holz dazugeben, da die Holzbrikett zum Kohlen neigten.

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                • Je nach Ofen Typ ist auch Steinkohle zugelassen.
                  Da musste in die Anleitung schauen.

                  Und je nach Kamin klappt es mit der kohle übernacht oder auch nicht

                  Unser Kamin hält die Glut übernacht locker mit einem Braunkohlebrikett, hat auch etwas mehr gekostet als im BM.

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                  • Zitat von atzehb
                    Hallo erichvilz,

                    ist überhaupt kein Problem. Ich lege am Abend immer zwei Briketts übereinander auf das Glutnest und reduziere die Luftzufuhr auf ein minimum. Am nächsten Morgen habe ich noch genug Glut im Ofen um damit meine Holzscheite wieder zu entzünden. Vergesse ich aber die Luftzufuhr zu minimieren, sind die Briketts komplett verheizt und keine Glut mehr zu sehen.

                    Gruß
                    atzehb
                    Genauso mache ich es auch, so hat man wenn man morgens aufsteht noch etwas Restwärme oder sogar noch Glut und man kann problemlos nachlegen.

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                    • Ich habe schon mal gehört die Briketts in Zeitungspapier einwickeln und nass machen.
                      Stimmt da etwas dran?

                      LG, Mario

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                      • welch Brennstoffe erlaubt sinnd, steht in der Bedienungsanleitung. Wurde ja schon gesagt.
                        das "letzte Brikett" in Zeitungspapier bringt wärmemässig nichts. Ausserdem muessen Briketts mit viel Luft verbrennen, sonst schaden sie der Umwelt und dem Schornstein. Zudem ist zu wenig Zug auf dem Schornstein, so dass insbesondere bei modernen, dichten Häusern sich die Sache mit dem Nachlegen am nächhsten Morgen wegen dem CO-Überschuss gfs. erübrigt.

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                        • Das mit der Zeitung dient dazu den "Abbrand" zu verzögern.
                          Wenn man die Zeitung in vielen Lagen und eng um das Brikett wickelt, dauert es länger, bis die Glut das Brikett erreicht.
                          Also quasi das gleiche Ergebnis, wie Briketts zu stapeln, damit man morgens Glut zum Anfeuern hat.
                          Die gestapelten Briketts können aber auch kippen und brennen dann parallel ab, also nix mehr mit Zeitverzögerung.
                          Eine Heizleistung darf man von beiden Versionen nicht erwarten, nur Zeitersparnis am Morgen.

                          Zurück zur Ausgangsfrage. Wir haben auf der Ferienhütte dieses Jahr das erste mal Buchenholzbriketts verwendet. Das sind gepresste Buchenspäne, die in Zylinderform gepresst werden. Wir haben sie immer Elefantenzäpfchen genannt
                          Durch die hohe Dichte und die gute Trockenheit hat man einen extrem hohen Brennwert, außerdem ist es ein nachwachsender Rohstoff, der CO2-neutral verbrennt und wird oft aus Holzabfällen hergestellt, die bei der Möbelproduktion anfallen.
                          Das 30kg-Paket haben wir für knapp 10EUR auf Ebay bestellt, davon waren aber die Hälfte Transportkosten. Ich denke, wenn man wirklich dauerhaft damit heizen will lohnt sich die Bestellung ganzer Paletten, was die Transportkosten extrem minimieren würde.

                          Wir waren vom Handling und der Heizleistung begeistert. Auch stimmt es, dass man kaum Asche und Russ hat.
                          Man muss nur etwas aufpassen, da die Briketts im Ofen um ca 30-50% aufquellen. Daher haben wir immer nur halbe Stangen verheizt.
                          In anderen Foren habe ich gelesen, dass es verschiedene Qualitäten gibt, also vielleicht erst mal eine kleine "Probemenge" bestellen.

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                          • Ich hätte da auch noch was beizutragen
                            Briketts nutzen wir auch ab und an mal - aber das Zeug stinkt so erbärmlich und ich finde die Menga an Asche, die die produzieren echt heftig. Zumal die Asche noch ewig heiß ist und erstmal zwischengelagert werden muss zum Abkühlen.
                            Richtig genial fand ich Pini & Kay und auch die Nadelholzbriketts
                            Über Nacht werfe ich inzwischen lieber Rindenbriketts ein, ebenfalls mit reduzierter Luftzufuhr etc - die glühen dann halt auch lustig vor sich hin und der Ofen kühlt eben nicht so fix aus.

                            Allerdings sollte der Fehler eines Menschen hier aus dem Ort nicht unbedingt begangen werden.... Der hatte ordentlich im Ofen nachgelegt, ist weggefahren - und als er wiederkam, war sein Haus nicht mehr rettbar

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                            • wir haben einen haas&Sohn Kamin. Wenn wir am nächsten Tag daheim sind (z.B. Wochenende) legen wir abends auch immer 2-3 Kohlebriketts in den Ofen, dann ist früh noch genügend Glut um wieder richtig Feuer zu machen und einzuheizen.

                              An normalen Werktagen wird dann eh immer erst abends wieder angeschürt.

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