Icon--down-black-48x48 IC-logout IC-up IC_check

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

ISO-Putz aussen Fassade

Einklappen
X
Einklappen
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    ISO-Putz aussen Fassade

    Ich wusste nicht in welches Forum ich meine Frage stellen soll. Ich hoffe, das ich hier richtig bin.
    Mit Erlaubnis meines Nachbarn habe ich einen Pergolapfosten entfernt, der an meiner Hauswand befestigt war.
    Jetzt habe ich die Aufgabe die Wand hinter dem Pfosten zu verputzen. Das Haus wurde damals mit ISO-Putz verputzt (siehe Fotos)
    Kann mir jemand empfehlen, wie man den Putz ausbessern kann?
    VG
    Kesart
    Angehängte Dateien

    Ausbessern ist ein Ding der Unmöglichkeit wenn man es hinterher nicht sehen soll.

    Unlängst hatte ich ein ähnliches Problem, ich konnte aber Putz von anderer Stelle am Stück dort aufkleben. Das sieht man praktisch nicht mehr.

    Angenommen, Du bekommst den Putz noch gekauft. Dann solltest Du zunächst einen Grundputz auftragen, so exakt, dass später der Putz die gleiche Höhe hat wie der vorhandene Putz. Da hilft zunächst nur der Versuch auf einem Karton um zu wissen, wie dick der Grundputz sein muss.

    Einfacher könnte es sein, den Putz großflächig abzunehmen und diese Fläche neu zu verputzen. Oder die Stelle so gut es geht zu verputzen. Und dann etwas davor machen wenn die Optik stört. Rankgitter …

    Kommentar


      Du könntest dir für das Finish einen Stempel aus Frischhaltefolie und Gips bauen.
      Einfach die Frischhaltefolie auf ein Stück Verputz und dann Gips drauf.
      Mit diesem Stempel kannst du dann die Struktur nachbauen. Final noch kurz vor dem Trocknen mit Schlitzschraubendreher oder kleiner Spachtel die Feinheiten nachbessern.

      Bei der Farbe hast du das Glück, dass es nichts buntes ist. (Rot wäre der Supergau.)

      Kommentar


        Interessante Idee. Der Positivabdruck darf nur nicht aus Gips bestehen. Dieser ist nicht frostsicher und löst sich auf.

        Kommentar


          Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
          Interessante Idee. Der Positivabdruck darf nur nicht aus Gips bestehen. Dieser ist nicht frostsicher und löst sich auf.
          Ja. Aus Gips ist ja nur der Stempel um den Verputz mit einem Muster zu versehen.
          Bei mir hat das ganz gut funktioniert
          (nachträglicher Rolladenkasten-Sturz)
          Hauptarbeit ist das nachträgliche Kratzen und gewesen, damit man wenig Übergang sieht.

          Kommentar


            Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen

            Angenommen, Du bekommst den Putz noch gekauft. Dann solltest Du zunächst einen Grundputz auftragen,
            Die Fläche ist nur von der Nachbar Seite sichtbar. und das Haus steht zeit Jahren leer, so es ist nicht so kritisch.

            Ich habe die Grundputz bis auf 2 mm ausgebessert, ich habe gedacht ich kauf eine scheibenpuzt für außen mit 1,5 - 2 mm Körnung um es auszupuzten, einige zeit danach tüpfer ich eine etwas verdünnte putz mit eine Quast darauf um die texturen zu bekommen.
            Ich glaube es konnte so funktionieren, was meint euch.

            Kommentar


              Funktioniert nicht. Das ist ein Reibeputz mit mind. 3 eher sogar 4 bis 5 mm Körnung. Der Putz selbst ist eher nur so dick wie die Kiesel darin, die Körner werden nach etwa 10 bis 15 Minuten mittels Plastikscheibe kreisförmig abgescheibt. Der Putz ist dünn, die Körner verteilen sich auf der Fläche. Und kommen so an die Oberfläche. Da ist nichts mit Struktur mit Quast oder so. Je nach Putzsorte, Anteil des Marmorkieses und Antrocknungszeit wird das Ergebnis unterschiedlich. Hast Du exakt den gleichen Putz kann es funktionieren.

              Dabei solltest Du exakt so abscheiben wie der damalige Verputzer. Vermutlich relativ enge Kreise mit etwa 20 bis 30 cm Durchmesser, linksdrehend gegen den Uhrzeigersinn da es eher/wahrscheinlicher ein Rechtshänder gewesen sein dürfte. Auf dem Altputz fallen die Kiesel ab, deshalb nicht zu viel reiben, denn dann reduziert sich die Menge auf dem neuen Putz stark und es schaut anders aus.

              Also: Grundputz bis etwa 1 mm weniger als Kornstärke des Putzes aufbringen und trocknen lassen. Dann Putz auftragen und etwas anziehen lassen. Dann abscheiben. Rand auf dem Altputz mit Lappen oder Bürste sauber machen, sonst ist dort ein Wulst zu sehen.
              Zuletzt geändert von –; 28.10.2021, 22:00.

              Kommentar


                Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                Funktioniert nicht. Das ist ein Reibeputz mit mind. 3 eher sogar 4 bis 5 mm Körnung.
                Entschuldigen ich habe eine Structurputz gemeint die hat nur 2 mm Körnung (siehe Image) , ich dachte die heißen alle Reibeputz.
                Angehängte Dateien
                Zuletzt geändert von –; 29.10.2021, 13:22.

                Kommentar


                  Die Benennung ist relativ egal. Sondern die Art wie man ihn aufbringt und die Menge der groben Anteile.

                  Trägst Du dick auf und ziehst nur waagerecht in eine Richtung ab, bekommst Du strukturierte Rillen. Scheinst Du kreisförmig ab, siehst Du später eine rauhe aber gleichförmige Struktur. Trägst Du dünn auf, sieht es aus wie bei Dir. Der Putz ist relativ glatt, es gibt viele Erhöhungen, aber keine Rillen. Also so wie oben beschrieben vorgehen.

                  Stell Dir mal vor, ein Verputzer müsste hinterher mit Quast an einem kompletten Haus die Struktur anbringen …

                  Kommentar


                    Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen

                    Stell Dir mal vor, ein Verputzer müsste hinterher mit Quast an einem kompletten Haus die Struktur anbringen …
                    Meine hausputz war drauf gespritzt, aber Ich bekomme es schon hin, ich bin Kunstmaler, ich siehe es als eine neuen Kunstwerk
                    KES-Art Studio

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X