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Tipps und Tricks rund ums Tapezieren gesucht

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    Tipps und Tricks rund ums Tapezieren gesucht

    Es ist wieder so weit, die Renovierung meines Wohnzimmers steht an. Neue Tapeten habe ich schon besorgt, nun müssen die alten ab und die neuen drauf. Doch obwohl ich das schon öfter gemacht habe, könnte ich noch ein paar Tipps gebrauchen.

    Worauf sollte ich besonders achten?

    Ich wohne zum Beispiel in einem alten Zechenhaus mit teilweise recht schiefen Wänden. Wenn ich Tapeten auf Stoß klebe, kann es sein, dass es oben noch passt, in der Mitte eine Lücke ist und unten wieder passt. Hat jemand eine Idee, wie ich es trotzdem schön hin bekomme?

    Lasst uns doch hier mal Tipps und Tricks rund ums tapezieren zusammentragen! Was ist bei der Kleisterwahl zu beachten? Mit welchen Tapeten tapeziert ihr am liebsten?

    Bin auch gespannt. Zum Tapezieren habe ich irgendwie wenig Talent. Vor allem an den Stössen der Bahnen gibt's bei mir immer wieder Lücken. - Wir wollen demnächst schwarze Tapete auf weissen Untergrund horizontal an die Wand kleben. Da wird einem kein Fehler verziehen.
    Wäre schön, wenn es dafür auch Tipps gäbe.

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      Am liebsten einfache Papiertapete oder Fototapete. Obwohl ich hier in meiner Wohnung Raufaser geklebt habe, ich mag sie eigentlich nicht. War damals einfach eine Frage des Geldes. Trotzdem habe ich damals 2 Wände komplett mit Fototapete, plus eineTür tapeziert. Krumme Wände sind oft ein Problem, da hilft eigentlich nur aufputzen. Es kommt aber auch auf den Tapetentyp an, einige lassen sich durch schieben und drücken dicht bekommen, bei anderen bilden sich Lücken selbst auf geraden Wänden. Wichtig ist für mich immer ein Gliedermaßstab, ein Lot, eine Schlagschiene, eine gute Bürste und diverse Nahtrollen. Jede neue Wand wird ausgelotet und die erste Bahn auf Breite ausgemessen. Da Ecken meisten irgendwie rund sind wird von der ersten Bahn 2cm Breite abgezogen. Insgesamt fange ich immer mit einer Wand an die quer zum Fenster steht.

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        Zitat von kaosqlco Beitrag anzeigen
        Bin auch gespannt. Zum Tapezieren habe ich irgendwie wenig Talent. Vor allem an den Stössen der Bahnen gibt's bei mir immer wieder Lücken. - Wir wollen demnächst schwarze Tapete auf weissen Untergrund horizontal an die Wand kleben. Da wird einem kein Fehler verziehen.
        Wäre schön, wenn es dafür auch Tipps gäbe.
        Vorher mit einem Pinsel schwarze Farbe auf Höhe des Stosses streichen.

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          Ich tapeziere nicht gerne, habe mir aber im Laufe der Jahre bei Profis ein paar Tricks abgeguckt.
          Zum Ablösen alter Tapeten hat sich eine Gartenspritze ("Gloria") sehr bewährt. Man bringt genügend Feuchtigkeit auf die alte Tapete, aber anders als mit der Deckenbürste, steht man anschließend nicht knöchelhoch im Wasser.

          Für einen passgenauen Anschnitt am Fußboden, nehme ich zwei gleich große und gleich dicke Spanplatten. Diese sollten ungefähr so breit sein, wie die Tapetenbahnen, keinesfalls kürzer. Das erste Brett verlegt man auf den Boden und lässt die Bahn mit Überlänge darauf enden. Das zweite Brett wird hochkant darauf gestellt und gegen die Wand gedrückt. Nun kann man die tapetenbahnen am zweiten Brett entlang abschneiden. wenn man jetzt beide Bretter wegnimmt endet die Bahn genau über dem Fußboden.

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            Zitat von chief Beitrag anzeigen
            Ich tapeziere nicht gerne, habe mir aber im Laufe der Jahre bei Profis ein paar Tricks abgeguckt.
            Zum Ablösen alter Tapeten hat sich eine Gartenspritze ("Gloria") sehr bewährt. Man bringt genügend Feuchtigkeit auf die alte Tapete, aber anders als mit der Deckenbürste, steht man anschließend nicht knöchelhoch im Wasser.
            Irgendwie habe ich so daß Gefühl das Du auch immer auf Wände triffst auf denen mehrere Tapeten übereinander geklebt wurden. Die älteste Tapete die ich mal entfernen musste stammte aus der Zeit des ersten WK. Waren so etwa 12 Lagen. Warum werden nicht bei jedem neuen Tapezieren die alten entfernt? Da sehe ich jedenfalls ob da noch mal irgendwo grundiert werden muss.

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              Also in meinem Bekanntenkreis sagt man mir nach das ich ein Allrounder bin und so gut wie alles kann......NÖ dem ist nicht so beim Tapezieren und malen würde ich mich mal als absolut Talentfrei bezeichnen. Das geht soweit das meine Familie sagt, schade ums Material. Kleine Flächen bekomme ich noch hin aber ganze Zimmer.....ein Elend sag ich Euch. Mein Tipp ist, lass es Menschen machen die das können.

              Nein im Ernst wenn ich es probiere und die Wände sind mega schief, ziehe ich mir mit der Wasserwaage ein Strich für die erste Bahn und zwar so das die Bahn an der Ecke, oben und unten übersteht und wird dann an die Wand gebracht, somit bin ich dann im Lot.

              Aber wie ich schon sagte ist es für mich/ uns eine Qual und wir haben auch beschlossen lieber einmal weniger in Urlaub zu fahren und dann einen Maler kommen zu lassen, als uns das noch mal an zu tun.

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                Wolfgang111
                ​​​​​​​Das kann ich toppen. Vor Jahren mal einem Kumpel beim tapezieren der ersten Wohnung geholfen. Das Haus war Baujahr 1912 und unterste Lage nicht viel jünger...

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                  Zitat von Wolfgang111 Beitrag anzeigen

                  Vorher mit einem Pinsel schwarze Farbe auf Höhe des Stosses streichen.
                  Danke, liegt nahe.

                  Trotzdem muss es doch auch noch eine Methode geben, Tapeten ohne Spalt zwischen den Bahnen an die Wand zu bekommen. - Die schwarze Tapete hat Struktur. Da würde eine kleine Lücke auffallen.

                  Hier einer meiner Tapezierversuche. Gestreifte Tapete ist eigentlich dankbar. Trotzdem sehe ich den Stoß in der Bildmitte recht deutlich.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: IMG_24072020_094752_(2000_x_1125_pixel).jpg
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ID: 3868922

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                    Zitat von chief Beitrag anzeigen
                    Ich tapeziere nicht gerne, habe mir aber im Laufe der Jahre bei Profis ein paar Tricks abgeguckt.
                    Zum Ablösen alter Tapeten hat sich eine Gartenspritze ("Gloria") sehr bewährt. Man bringt genügend Feuchtigkeit auf die alte Tapete, aber anders als mit der Deckenbürste, steht man anschließend nicht knöchelhoch im Wasser...
                    Vorher löchern wir die Tapete mit einer Nagelwalze. Damit geht es viel schneller und mit noch weniger Wasser + Spüli.

                    Lauskrumme Wand hatten wir einmal beim Kumpel (300 Jahre altes Haus)
                    Dort hatten wir sogar in die trockene Tapete Dreiecke geschnitten. (zwei Schnitte im oberen und unteren Drittel, hinhalten und nochmal Schnitt mit Cutter-messer = Dreieck)

                    Spalte vermeiden wir, indem wir die Wand kleistern, ganz schnell die Tapete kleistern und sofort auf die Wand mit ca. 1mm Überlappung.
                    Dann dehnt sich die Tapete nur ein bisschen und zieht sich beim Trocknen nur ein bisschen zusammen.

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                      Zitat von StepeWirschmann Beitrag anzeigen
                      ...
                      Spalte vermeiden wir, indem wir die Wand kleistern, ganz schnell die Tapete kleistern und sofort auf die Wand mit ca. 1mm Überlappung.
                      Dann dehnt sich die Tapete nur ein bisschen und zieht sich beim Trocknen nur ein bisschen zusammen.


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                        Tapezieren mach ich eigentlich ganz gern. Mit den Vliestapeten ist es relativ einfach. Zuerst rechne ich den Bedarf im qm aus ich ziehe dann für jede Tür und Fester 2qm ab unf Teile durch 5, weil auf der Rolle 5qm sind. Vliestapeten lassen sich in der Regel trocken abziehen, wenn nicht trotzdem wie weiter oben Nagelwalze und Tapetenablösermischung und Spachtel entfernen. Die Wand wird grundiert mit Wandfarbe, evtl passend abgetönt, damit an den Stößen und den Tapeten besonders Vliestapeten nichts durchschimmert. Ich streiche immer vor dem Tapezieren Wechselgrund. Gibt beim nächsten Wechsel weniger Probleme. Beim Tapezieren schneide ich als erstes die ganzen Bahnen zu. Ich tapeziere vom Fenster weg. Für die erste Bahn mache ich bei 53 cm einen Strich nach Wasserwaage. Bei Vliestapeten kleistere ich immer die Wand satt ein. Dann wird Bahn für Bahn tapeziert. Mit einer Bürste werden die Bahnen an die Wane gedrückt, und die Stöße mit einem Nahtroller bearbeitet. Die erste Bahn wird ca 2 cm ums Eck zur anderen Wand geklebt, weil die immer krum sind. Der überstand oben und unten wird mit einem Cuttermesser passend geschnitten. Die letzte Bahn an einer Wand wird immer mit 2-3 cm übermass zugeschnitten, ganze Bahn nie ums Eck kleben. Die nächste Wand geht weiter mit dem Reststück. Evt. im Eck passend mit Cutter nachschneiden.Zum Schluß wird über den Türe die Tapete angeklebt, dir Bahnen werden überlappt unf mit hilfe eines Stahllineals und Cuttermesser zugeschnitten.

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                          Zum Ablösen der Tapete haben wir uns vor ein paar Jahren einen Tapetenlöser gekauft. Ist eigentlich ein Heißwasserkocher mit Schlauch und Platte, mit der man die Tapeten mit heißem Wasserdampf löst; ohne Nagelwalze, einsprügen und sonstigem Kram. Draufhalten einen Moment warten, nächste Stelle eindampfen und in der Zeit die eingedampfte Stelle abkratzen/abziehen.

                          Beim Tapezieren von Decken mit Rauhfaser nicht die Tapete, sondern die Decke mit dicker angesetztem Kleister einstreichen. Die Rauhfaserbahn grob auf Länge zuschneiden, auf links aufrollen und in der Zeit, in der man den Deckenstreifen einkleistert, die Tapetenbahn in lauwarmen Wasser einweichen. Nach dem Kleistern der Decke die Tapentenbahn aus dem Wasser holen und vorsichtig das Wasser ausschlagen/ausschleudern. Dann die gerollte Bahn ansetzen und beim Abrollen gleich auf die gekleisterte Decke bürsten. Es tropft zwar etwas Wasser aus der Tapete, aber man saut sich nicht mit der eingekleisterten Tapete ein.

                          Bei krummen Wänden fängt man nicht am Ende der Wand an, sondern zieht mittig der Wand mit Bleistift eine gerade, senkrechte Linie (mit Hilfe von Lot, Wasserwaage, Linienlaser, etc.). An dieser Linie setzt man die erste Bahn und arbeitet sich von dort aus nach links und rechts weiter. Somit ist gewährleistet, dass die Bahnen nicht durch die schief verputzten Wände kurven bekommen oder auslaufen. So startet man dann an allen Wänden des krummen Raumes.

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                            ok, dann will ich auch mal:
                            Da A und O ist die Weichzeit. Die muss ausreichend und annähernd immer gleich sein. Tapeten an den Stößen zu überkleben und dann auf ein zurückziehen beim Trocknen zu hoffen .... ich tät das nicht machen. Wenn das bei dir geklappt hat StepeWirschmann dann ist ja gut, aber in der Regel geht das schief.
                            Tapeten zur Naht hin schieben ist ebenso falsch wie dickes, fettes einkleistern von Wand und Tapete.
                            Ecken und Stöße kann man an der Wand schon vorkleistern, aber nicht zu dick sonst quillt alles raus und versaut evtl. die Oberfläche.
                            Tepetenbahn sollte oben angehalten und kurz festgestrichen werden. Dann immer so ca. 50 cm die Nahtstelle anhalten und festreiben. Dabei darauf achten, dass die Naht nicht aufgerieben wird so wie bei kaosqlco im Bild.
                            Diese Naht ist sehr dicht an der perfekten dran.

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                              Stimmt, bei Papiertapeten ist die Weichzeit das wichtigste. Ist sie zu kurz weicht die Tapete an der Wand nach und hinterläßt Blasen die möglicherweise nicht mehr beim Trocknen an die Wand ziehen. Bei Vliestapeten hingegen braucht man keine Weichzeit. Der Kleister ist sehr dick, fast schon ein Brei, der mit Rolle oder Bürste auf die Wand gebracht wird. Sonst ist die Verarbeitung genau wie bei den herkömmlichen Papiertapeten. So fachlich korrekt von Toby beschrieben. Es sollten auch die Fenster geschloßen bleiben und Zugluft vermieden werden, dadurch kann die Tapete zu schnell trocknen und keine Verbindung zur Wand bekommen. Bei sehr schwierigen , alten Wänden wo sich alte Farbschichten abblättern klebe ich gerne Makulaturtapete vor. Schafft einen guten Untergrund.

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