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Stromleitungen in der Wand

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  • Stromleitungen in der Wand

    Hallo,
    Ich wollte vor ein paar Tagen einen Wandspiegel aufhängen. Nun habe ich beim bohren gemerkt, dass hinter der Wand Stromleitungen liegen. Nichts beschädigt oder so. Gibt es eine Möglichkeit den Spiegel trotzdem aufzuhängen?
    LG

  • Ich verstehe vermutlich deine Frage nicht ganz, aber ich würde einfach per Ortungsgerät (z.B. Bosch Truvo) prüfen, wo keine Leitung ist und dort bohren.

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    • Der Sinn der Frage ist mir unverständlich. Wenn nichts beschädigt wurde gibt es keinen Grund dort nicht den Spiegel einzuhängen.

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      • Er hat wohl nur getestet und noch nicht gebohrt.

        Du könntest den Spiegel „kleben statt bohren“

        https://meinbad.tesa.de/produkte/ers...SABEgJVdPD_BwE

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        • Ich vermute aus der Fragestellung irgendwie, dass Du noch nicht alle Löcher für den Spiegel gebohrt hast, sondern nach dem ersten Loch die Leitungen bemerkt hast.

          Und da gebe ich meinen Vorrednern voll und ganz Recht:
          Sobald Du die Löcher in der Wand hast kannst Du den Spiegel daran aufhängen wie ursprünglich geplant.

          VOR dem Bohren der Löcher solltest Du Bohrstellen ohne Leitungen (Strom, Wasser...) finden. Die beste Möglichkeit sind Leitungsdetektoren, erste Anhaltspunkte geben aber schon die Regeln wo und wie Leitungen verlegt werden sollen. Nämlich nur senkrecht oder waagrecht, nicht schräg.
          Erfahrungsgemäß sind die Gefahrenzonen ca. 30cm breit (15 cm links und rechts bzw. über und unter) Schaltern und Steckdosen, jeweils senkrecht hoch/runter/links/rechts und ca. 40cm breit rund um die Wand (an Decke, Boden und benachbarten Wänden). Waagrechte Leitungen sollen nur in diesen Zonen an Boden und Decke oder z.B. über Arbeitsflächen sein. Aber Vorsicht: diese Regeln wurden früher oft und werden heute immer noch nicht eingehalten (ganz abgesehen von Altbauten, wo die Leitungen gelegt wurden bevor es diese Regeln gab). Also immer besser mit dem Detektor arbeiten.

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          • Es gibt Wände da verlaufen die Stromkabel schräg. Deswegen erst messen, dann bohren.

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            • Oder wie geschrieben kleben.

              Was stört daran? Weil es weniger handwerklich ist?

              Einen Detektor kann man natürlich kaufen. Aber eine Alternative ist das Kleben - zumindest wenn Fliesen an der Wand sein sollten.

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              • Rainerle, er muss ja nicht bohren, er kann ja kleben. Nur wenn man bohrt, sollte man messen.

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                • Off Topic: Klar, ich stelle hier nur immer wieder fest, dass man sich an der Frage „festbeißt“ und Alternativen außer Acht lässt.

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                    Wenn der Untergrund geeignet ist, würde ich mich auch jederzeit wieder für das Kleben entscheiden. Ich habe so schon Spiegel und große Bilder ( 80x120cm ) aufgehängt.
                    Bei den Bildern war auf der Rückseite ein Rahmen aus Al - Profil aufgeklebt, bei dem Spiegel habe ich einen solchen selbst angefertigt.
                    Da die Sachen ( bei mir ) im Badezimmer hängen, ist ein Abstand von ca. 1cm von der Wand vorteilhaft.
                    An der Wand befestigt sind die Rahmen mit doppelseitigem Klebeband, daß explizit für Feuchträume geeignet ist.
                    Die Teile hängen schon seit Jahren.

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                    • Rainerle Kleben ist aber auch nicht immer die beste Wahl. Versuche mal einen Spiegel der geklebt ist zerstörungsfrei wieder von der Wand zu kriegen. Ich hatte, wie der Zufall manchmal spielt, erst vor 3 Tagen dieses Problem. Letztendlich musste der Spiegel dran glauben, nicht so wild, der war mal günstig gekauft. Bei einem teuren Spiegel (Kristallglas mit Schliff) sieht das anders aus.

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                        Holzhugo
                        Deshalb habe ich den Al - Rahmen dahinter erwähnt. Im Bad ist der auch wegen der notwendigen Hinterlüftung vorteilhaft. Aber grundsätzlich achte ich darauf, daß der Rahmen weit genug außen sitzt, daß ich mit einem Stielspachtel o. ä. darunter komme. So kann ich Spiegel oder Bilder bei Bedarf zerstörungsfrei ablösen.
                        Deshalb benutze ich auch Montageband und nicht Klebstoff.

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                        • Da wird an den Spiegel eine Platte aufgeklebt, die dIe dann in den angeklebten Halter an der Wand eingehängt wird. Also kleben, über Nacht trocknen lassen, spiegel einhängen fertig. Jederzeit ab- und wieder einzuhängen. Je Halter 10 kg Last. Das sollte auch für große Spiegel genügen. Ansonsten nimmt man eben drei oder vier Halter.

                          Einzig was mich an der Methode abhält ist der Preis. Je Spiegel und zwei Halter an die 20 Euro für die Befestigung bei tesa direkt. Aber es gibt sicherlich auch günstigere Anbieter.

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                          • Hey, danke erstmal für eure zahlreichen Antworten. Also erstmal, um die Ungereimtheiten zu klären:
                            Aufhängen wie geplant geht leider nicht, da die Leitung zu nah hinter der Wand verläuft und die Dübel zur Halterung nicht weit genug drin sind. Ergo ist kleben vermutlich meine einzige Alternative. Ich mache mir dabei allerdings ein bisschen sorgen um die Tapete. Kann mir das nochmal jemand mit dem Al Profil erklären. Hab nicht ganz verstanden wie das die Wand schützen soll.
                            Danke euch

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                              Das Al - Profil schützt nicht die Wand, sondern hält das Bild bzw. den Spiegel auf Abstand von der Wand. Das ist in Feuchträumen von Vorteil. Ich mache dazu einen Rahmen aus Vierkantalu mit quadratischem Querschnitt und klebe den auf der Rückseite des Bildes/Spiegels ca. 7-8cm vom Bildrand entfernt auf. So verschwindet er optisch, aber ich komme zum Ablösen mit einem normalen breiten Japanspachtel noch dahinter. Der Rahmen wird dann mit Montageband an der Wand befestigt.
                              Das hat 2 Vorteile. Die doch recht große Fläche des Bildes kann an der Rückseite ablüften und ich kann das Objekt wieder von der Wand ( Fliesen ) entfernen, ohne Wand oder Objekt zu beschädigen.
                              Der Rahmen ist in sich nämlich stabil genug, um ihn mit einem der o. g. Japanspachtel ( oder einem anderen geeigneten Spachtel ) von der Wand abzuheben, ohne daß das Aufhängungsobjekt mechanisch belastet wird.
                              Wenn der Untergrund aus Tapete besteht, kannst du allerdings vergessen, das Objekt ohne Beschädigung derselben wieder zu entfernen. Was gut genug klebt, um ein mehrere Kg schweres Teil sicher an der Wand zu halten, läßt sich von normaler Tapete nicht beschädigungsfrei wieder abnehmen.
                              Alternativ kannst du auch die von Rainerle empfohlenen Aufhänger nehmen.
                              Das funktioniert genauso gut und ist vielleicht einfacher zu händeln, als einen Alurahmen zu bauen.
                              Das Problem mit dem Beschädigen der Tapete beim Wiederentfernen hast du damit allerdings auch.

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