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Tipp wie man alte Wandfarbe "entkörnen" könnte?

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  • Tipp wie man alte Wandfarbe "entkörnen" könnte?

    Hallo.

    Irgendwelche Tipps wie man alte Wandfarbe "entkörnen" könnte?

    Vor einigen Monaten hatte Ich Eimer mit Wandfarbe geöffnet. Getrennt in zwei Teile, unten dicke und fest wie türkischer Honig die Pigmente, oben die Flüssigkeit. Hatte es dann von Hand getrennt, relativ anstrengend (über das "lohnen" müssen wir nicht diskutieren ;-) ), und mit einem alten Stabmixer getrennt.
    Es war gemischt, aber in der Farbe waren noch "Körnchen". Diese sind nicht hart, aber es bleibt "Körnig".
    Jetzt habe Ich es erneut geöffnet, und es war wieder getrennt.
    Einer dieser Rührer, die größere Version (aus einem Set) aus Metall für auf eine Bohrmaschine hat sich beim Versuch es damit zu mischen "aufgewickelt".
    Nun ist es aber wieder verrührt, aber noch mit Körnern. Allerdings gab Ich diesmal auch noch Wasser dazu.

    eine "Conche" habe Ich gerade nicht da ;-), die könnte es wie Schokolade evtl. zerkleinern. Die bekannten starken Standmixer (die in Videos iPhones etc. zerkleinern) sind ziemlich teuer. Aber da ein guter Mixer auch als Lebensmittel-Mixer gut wäre, falls jemand einen kennt.

    Gibt es noch anderes Werkzeug? Evtl. ein "gefährlicher" Aufsatz für die Bohrmaschine? Also etwas mit scharfen Klingen (einen Ringe drum herum sollte es schon haben, wegen dem Eimer).

  • Ich hätte da einen ganz gewagten Vorschlag:
    Nimm einen zweiten Eimer und ein Sieb zu Hilfe. Und dann evtl noch einen Schaber (aber lass Dich nicht erwischen während Du ihn aus der Küche klaust)

    Aber bevor Du dir die Arbeit machst tauch mal ne Farbrolle rein und streiche mal eine Probestelle.
    (Normalerweise würde ich zur Entsorgung raten, aber über lohnen möchtest du ja nicht diskutieren - nur den Hinweis konnte ich mir nichtmal zwanghaft verkneifen)

    Kann es übrigens sein, dass Du mit dem Stabmixer die Farbe nicht getrennt, sondern wieder vermischt hast?

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    • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
      Kann es übrigens sein, dass Du mit dem Stabmixer die Farbe nicht getrennt, sondern wieder vermischt hast?
      So sehe ich das auch. Und anschließend nach dem umfüllen eine Wasserschicht oben drauf geben. Aber schön vorsichtig sonst verbindet sich das mit der Farbe.

      Kommentar


      • Das dürfte nicht einfach werden; alternativ könnte man evtl. die Farbe verstreichen und nach dem Trocken die Körner "abspachteln"??? Ob das eine Lösung wäre ??

        Meinen "Farbrührer" hast Du ja schon gesehen: https://www.1-2-do.com/de/projekt/Fa...arbr%C3%BChrer
        Zuletzt geändert von –; 19.04.2018, 16:40. Grund: + Link

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        • wenn die Farbe schon mit KÖRNIGEN ELEMENTEN abgesackt ist, dann hast Du die schon " zulange " rumstehen gehabt !
          Weil die Bindestoffe kristallisiert sind... ist das nur noch zum Entsorgen, aber bei der Mülldeponie ( nicht ins WC ! )
          Must Dir halt einen neuen Eimer anschaffen... und immer mit Filzstift das Öffnungs-Datum seitlich anschreiben...
          Aufbewahren nach dem Öffnen geht schon, aber den Rest erst mit Folie abdecken... damit nicht soviel
          Luft mit der Farb-Oberfläche reagieren kann .... bei Blechbüchsen stellt man diese z.B. einfach über Kopf hin !
          Gruss.....

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            Ich denke, wenn du den Eimer vor ein paar Monaten geöffnet hast und das Bild beim jetzigen Öffnen so ist, hat sich die Dispersion lediglich entmischt. Dazu passt, dass du die Brocken als weich beschreibst. Hätte die Dispersion bereits abgebunden, wären die Brocken zu hart, um sie mit leichtem Druck zwischen den Fingern zu zerreiben.
            Was du brauchst, ist ein anständiges Rührgerät und einen Mischer mit Rührkorb ( Einzugsschnecke ). Du solltest den harten Bodensatz von Hand auflockern, z. B. mit einer Kelle. Danach kriegst du den Eimer wieder aufgerührt.
            Wichtig ist das Größenverhältnis des Rührkorbs zum Eimer.
            Bei einem 10 - oder 15l Farbeimer sollten es schon mindestens 10cm Durchmesser sein.
            Deshalb empfehle ich das Rührgerät. Bei Verwendung einer Bohrmaschine riskierst du, daß sie dir abraucht.
            Und klemm den Eimer beim Aufmischen zwischen die Beine, sonst kann er sich mitdrehen und eine Riesensauerei verursachen.
            Wenn die Farbe gut aufgemischt ist, solltest du vor dem Verschließen und Einlagern auf jeden Fall mit einer Schicht Wasser abdecken. Für einen Farbeimer etwa 200ml. Die solltest du langsam und über die Hand aufgießen, damit das Wasser flächendeckend über dem Farbspiegel stehen bleibt.
            So vermeidest du Hautbildung.
            Wenn es absehbar nur ein paar Wochen "Verarbeitungspause" sind, kannst du auch mit Folie abdecken, aber die Luft sorgfältig rausstreichen.
            Der Tipp mit Überkopflagern ist super, ich mach das immer so und habe die Haltbarkeit von Farben und Lacken in Dosen so um ein vielfaches verlängert.
            Rührgeräte und ordentliche Mischer kann man für relativ kleines Geld auch leihen.
            Beim Kauf sollte man am Mischer so wenig sparen wie bei Bohrern.
            Das sich ein Mischer " aufgewickelt " hat, ist mir in 30 Jahren noch nicht passiert.
            Der ganze Aufwand mit Anschaffung bzw. leihen lohnt sich bei lediglich 1-2 Eimern Wandfarbe natürlich nicht.
            Da wäre der Neukauf von Dispersionsfarbe natürlich günstiger.
            Reste solltest du von Zeit zu Zeit dann einfach aufrühren und wie oben beschrieben mit Wasser abdecken. So vermeidest du das harte Absetzen.

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            • Bei Lidl gibt es seit gestern ein Farb- und Mörtelrührgerät. Damit wäre Dir geholfen.


              Achtung: Ich bin nicht Herr Lidl und auch nicht Frau Parkside ...

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