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Dispersionsfarbe von Kalkfarbe unterscheiden

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    Dispersionsfarbe von Kalkfarbe unterscheiden

    Hallo, in unserem Heizungsraum ist die Decke (Gewölbe) grau gefärbt (verdreckt oder direkt so gestrichen). Man sieht deutliche Pinselspuren.
    Nun würde ich gern alles mit Kalkfarbe streichen wollen. Allerdings soll man ja Kalkfarbe nicht auf Dispersionsfarbe streichen. Wie bekomm ich nun heraus, ob dieses Grau einfach nur verdreckte Dispersionsfarbe ist oder nicht.
    Wenn ich mit der Drahtbürste die graue Schicht wegmache, ist es darunter weiß und kreidend - vermutlich Kalk.
    Fahre ich mit dem Finger über die graue Schicht, ist der Finger danach ebenfalls grau - ich vermute Dreck.

    Wie bekomme ich denn das am besten heraus?

    Ich danke euch schonmal.

    Halte mal ein Feuerzeug dran. Kalkfarbe verbrennt nicht (Kalk), Dispersion verbrennt. Dispersion kann auch mit Nitroverdünnung angelöst werden.

    Das Problem, es gibt auch Sillikatfarben oder Dispersionssilikatfarben, die eben auch Kalk enthalten.
    diese kannst Du kaum/nicht von den anderen unterscheiden. Salzsäure schäumt Kalk auf. So kannst Du zumindest den Kalkanteil bestimmen.

    es gibt auch Dispersionsanlauger, geht nicht bei Kalkfarbe. So kannst Du zumindest die Kalkfarbe einigermaßen bestimmen.

    In meinem Gewölbekeller habe ich die Farbe vor vielen Jahren mit der Bohrmaschine und Drahtbürste von den Backsteinen geschliffen und so gelassen. Eine extreme Arbeit die ich nicht empfehlen kann.

    Zuletzt geändert von –; 07.11.2017, 10:30.

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      Das ist ein guter Tipp. Muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

      Ja, mit Bohrmaschine und Drahtbürste wollte ich das auch machen - es sind nur ca. 5 Quadratmeter Fläche. aber eben übelste Sauerei.

      Was hattest du auf den Backsteinen drauf - Dispersionsfarbe? Ich habe in dem Raum von den Natursteinen den Putz abgemacht und wollte das nun auch so lassen. Nur eben die Decke und Reste vom Putz (die bombenfest waren) will ich weiß streichen.

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        Ich denke, es war Kalkfarbe. Aber sicher weiß ich es nicht. Da Lehmboden drin war, habe ich auch noch den Hockdruckreiniger mit Dreckfräse genommen und zwischendurch abgepumpt. Monatelang hat das Trocknen des Bodens gedauert. Dumme Idee ... aber noch dümmer war es vom Vorbesitzer zu streichen :-(

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          Das Problem habe ich eben momentan auch. In anderen Kellerräumen ist fast überall Dispersionsfarbe vom Vorbesitzer drauf, darunter geht der Putz kaputt und obendrüber bildet sich ein gelblicher Film.

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            Die muss runter! Du wirst Dich wundern, wie's stinkt, wenn die Farbe ab ist. Habe ich danach bei uns ein Vierteljahr trocknen lassen und dann mit selbstgemachter Kalkfarbe gestrichen, ist jetzt ein Unterschied wie Tag und Nacht.

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              Hm... ich habe jetzt mal ein Feuerzeug dran gehalten... keine Verbrennung zu sehen. Geht statt Nitro-Verdünnung auch Terpentin-Ersatz? Habe glaube ich keine Verdünnung mehr da.

              In Heizungsraum roch es extrem muffig... jetzt, wo der Putz runter ist, ist es tatsächlich merklich besser.

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                Keine Ahnung ...

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                  Aber warte mal ab, vielleicht meldet sich ja heute Abend jemand.

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                    Sagen wir mal so, für einen "Neuanstrich" wirst du um die Entfernung des grauen Anstrichs nicht rumkommen. Dispersion ist immer noch wasserdurchlässig. Von daher reicht ein mehrmaliges Einsprühen mit warmem Wasser aus (ruhig 5 - 6 Mal). Da die Farbe darunter schon kreidend ist, wird diese mit angelöst. Nach einer Weichzeit von 60 Minuten nochmal nass machen (du verschwendest in der Zeit nichts, weil das Wasser für dich arbeitet).

                    Dann je nachdem mit einem Handspachtel beide Schichten abkratzen oder, wenn es gut abgeht, mit einem Flächenrakel abschaben. Macht ordentlich Matsche. Also einen Eimer mit Wasser, um den Handspachtel oder Rakel nach den Zügen zu säubern. Wenn der Fußboden sauber bleiben soll, vorher ein paar Tücher auslegen. Ansonsten latscht du die Farbe im Fußboden fest.

                    Wenn die Schichten runter sind, verbleibt immer ein kleiner Schlierfilm der "Kreide" an der Decke. Diesen kann man problemlos mit einer Deckenbürste abwaschen. Dazu die Decke nochmal nass machen (entweder mit Gartenspritze oder eben halt mit der Deckenbürste) und dann wird die Deckenbürste schräg über die Decke geschoben (quasi als Schaber). Nach 15 cm die Bürste in einem Eimer mit Wasser auswaschen und die nächsten 15 cm abschaben.

                    Bis die Decke "blank" ist.

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                      Heizungsraum mit grauer Decke... ÖL oder Kombi Ofen ? weil das Graue unter der Decke RUSS ist !
                      Du kannst Dir dabei nen Ast mechanisch abschuften... NIMM CHEMIE dafür... z.B. vom Bauhaus .. den Abbeizer 2,5 ltr ca.23,15 E.( + Versand ?)
                      oder Moltofil - Power Abbeizer.... ! ( einfach mal googeln ) WICHTIG... einige Mittel sind sehr Agressiv und mit dem Farbendreck.. Sondermüll !
                      Also.... UNBEDINGT mit großer Schutzbrille / Handschuhe und Maler-Plastic Anzug arbeiten ! was auch immer für Farbschichten drunter sind... damit kommt alles runter... und Geräte darunter gut abdecken ... auch den Fußboden !
                      Gruss...
                      Zuletzt geändert von –; 07.11.2017, 20:40.

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                        Ich möchte da widersprechen. Abbeizer an der Decke? Für 5qm? Inklusive Nachwaschen mit lösemittelhaltiger Verdünnung? Dann doch lieber das Aqua nehmen. Kostet viel weniger, ist keine Chemierotze und nach dem Abwaschen geht man einmal entspannt duschen. Auch Russ ist wasserdurchlässig.

                        Zudem der TE geschrieben hat, dass er mit der Drahtbürste kreidenden Untergrund hat.

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                          Soo... mit Feuerzeug konnte ich nichts feststellen.
                          Dann habe ich angefangen, mit Bohrmaschine und Drahtbürste abzuschleifen... das geht, allerdings eine sehr langwierige und dreckige Angelegenheit.
                          Als nächstes habe ich mit einem Spachtel versucht, die graue Schicht abzuziehen, das ging ziemlich gut.
                          Was aber noch einfaher ging, war das Abbürsten mit einem groben Besen.

                          Ich vermute mal, dass das Ruß war - Vermutlich von einem ehemaligen Holzofen. Die Wand, an der jetzt die Gastherme hängt wurde vom Vorbesitzer weiß gestrichen. An der Decke oben ist ein krasser Übergang von weiß nach grau (abgeklebt oder so). Also wurde sicherlich nur die Wand der Gastherme frisch gemacht und der Rest einfach so gelassen.

                          Naja.... die Decke ist jetzt nahezu strahlend weiß - ohne Anstrich meinerseits.

                          Ich danke euch für eure Tipps.

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                            Prima! Besen war also die Lösung. Vielleicht wäre auch ein Staubsauger mit rotierender Bürste eine gute Möglichkeit gewesen.

                            hazett: nachdem es nicht brennt muss es wohl Kalfarbe sein. Und die kann man nicht anlaugen. Dispersion schon, aber das haben wir ja nahezu ausgeschlossen ... solltest mal nicht immer die Frage, sondern auch die bisherigen Antworten lesen.

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                              So.... im Nachhinein noch einen Tipp.... weil ich auch ne alte Hütte habe, allerdings ohne Gewölbe... solch einen Raum als Weinkeller- RUSTIKAL -
                              einrichten..?... Wichtig.. bei alten Gewölben nur Kalkfarbe nehmen ( Kalk desinfiziert ! ), Dispersion und ähnliches belegt die alten Strukturen... so das es bald
                              anfängt zu muffeln ! denn alte Häuser sind... NIE... Trocken !... dafür brauchst außer einer guten Drainage, modernste Chemie z.B. hydrophobierendes Paraffin-Öl ...weil das Zeug extrem dünnflüssig ist und die Kapillaren absperrt ... ( High-Tech Chemie, einfach googeln ).... Handelsname POROFIN !
                              Gruss.....

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