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Recycling eine Never Ending Story

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    ja Wolf, da hast du schon Recht - aber in vielen Gemeinden kommt noch alles in eine Tonne, wie z.B. hier in meinem Ferienhaus. Aber ich hab da immer Gelbe Säcke mit dabei und nehme die dann zurück mit nach München, denn ich finde das sinnvoller, als alles wegzuwerfen.........

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      Ich werde in der nächsten Zeit ein Projekt starten, ich habe so viel Unrat in Form von Holz bei mir stehen das ich mir eine Low Price Upcycling Werkbank bauen werde. In den nächsten Tagen schaue ich was ich alles so hortet und nehme noch ein paar Anregungen von hier mit dann lege ich los. Ich habe auch vor dieses Projekt hier zu veröffentlichen.
      Ich schaue inzwischen immer mehr ob ich was wegwerfe oder es sinnvoll ist auf zu heben. Man kann auch schnell zum Messi werden.

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        Seit etwa 4 Jahren wandert bei mir HDPE nicht mehr in die Entsorgung (gelber Sack) sondern wird zerkleinert und geschmolzen. Daraus kann man Klasse Sachen bauen! Das Zeug läßt sich wie Holz bearbeiten.

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          Ja manchmal benötigt man Ideen, für solche Sachen ist das Internet und speziell solche Seiten gut. Ich bin bei uns in der Firma auch belächelt worden als unter einem Förderband an einer kaum zugänglichen Stelle die Stützrollen standen. Um eine solche Welle zu wechseln benötigt man bis zu vier Personen und zwei davon müssen die UVV außer Acht lassen. Dann habe ich die geteilte Rolle entworfen, jeder sagte das funktioniert nie, es hat so gut funktioniert das diese Rollen eingesetzt werden. Jetzt muss ich mit meinem Ex Arbeitgeber reden ob ich dieses veröffentlichen darf weil ich das in der Arbeitszeit entworfen habe

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            kjs: Und wie schmilzt du das ein und bringst es wieder in Form, um was neues zu bauen? Ich frage, weil ich für Kunststoff noch keine praktikable Möglichkeit des Receyclings gefungen habe, außer aus einem geeignet großen ein kleineres herauszuschneiden, daß ich dann verwenden kann. Deshalb wandert Kunststoff bis dato bei mir noch in den gelben Sack.
            In meiner Werkstatt habe ich 4 Tonnen aufgestellt für Fe - Metalle, Cu, Al und Messing. Wenn die voll sind, bringe ich sie zum Schrotthändler. Das ergibt jedesmal 50-100€, die ich dann wieder für sinnvolles ausgeben kann. An einer Möglichkeit der Kunststoffwiederverwertung wäre ich sehr interressiert.

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              Zitat von kjs Beitrag anzeigen
              Seit etwa 4 Jahren wandert bei mir HDPE nicht mehr in die Entsorgung (gelber Sack) sondern wird zerkleinert und geschmolzen. Daraus kann man Klasse Sachen bauen! Das Zeug läßt sich wie Holz bearbeiten.
              kannst du uns mal bitte sagen, was alles aus diesem Kunststoff besteht? Ich werfe jede Menge in den gelben Sack. Sind die 1x Flaschen auch daraus? oder die Schraubkappen?

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                Das steht auf den Sachen drauf: HDPE ist mit dem Recycling Dreieck und dadrin die Zahl 2 (oft auch noch mit dem Text PE oder HDPE) gekennzeichnet (Meist sind Waschmittelflaschen, Milchflaschen, Kannister mit Scheibenwaschmittel, etc aus HDPE.
                Mich interessiert auch brennend, was kjs daraus macht. Das Einschmelzen hab ich schon geschafft, jetzt habe ich Schneeballgrosse Klumpen aus HDPE, weiss aber noch nciht so recht, was ich damit anfangen soll (immer eins nach dem anderen).
                Wie Einschmelzen? Die Behälter schneide ich in kleine Stücke. In einer feuerfesten Form (ich mach es in einer Teflon-beschichteten Backform für Kuchen) im Ofen bis max 175% erwärmen (je nach Menge ca. 10-20 Minuten). Das Zeug wird dann knetbar wie Knetmasse (sollte natürlich dann nur mit hitzefesten Handschuhen gemacht werden. Nach dem Erkalten wird das Material dann hart und kann fast wie Holz bearbeitet werden,
                Da ich keine Lust habe, das in unserem Herd zu machen, der von meiner Liebsten für tolle Gerichte benutzt wird, habe ich mir einen kleinen Pizzaofen gebraucht gekauft und entsprechend aufgerüstet (Temperaturregelung mit Sensor und Microcontroller) (den neutzte ich dann auch zum SMD reflow löten, aber das ist ne andere Geschichte.
                Zuletzt geändert von –; 01.02.2018, 08:32.

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                  Aber z.B. auf den Verschlüssen von Flaschen steht nichts.......

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                    Zitat von Janinez Beitrag anzeigen
                    Aber z.B. auf den Verschlüssen von Flaschen steht nichts.......
                    Ja, habe ich auch schon festgestellt. Es gibt im Netz ein paar Tipps wie man "einschätzen" kann, ob es HDPE ist, aber mir ist das zu unklar, da andere Kunststoffe bei der Erwärmung auf 175 ° schon mal giftige Gase erzeugen können, also lieber auf Sicherheit gehen.

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                      danke für die Info

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                        Frenchi hat schon fast alles gesagt...... Wenn ich Platten will (fast immer) dann presse ich die "Knetmasse" in einer primitiven Holzform mit vielen Schraubzwingen. So lange unter Druck drin lassen bis es kalt ist denn sonst verzieht es sich gewaltig.
                        Immer darauf achten daß die Temperatur nie über 190° geht denn dann fängt es an zu gasen (und stinken). Ich schmelze bei 175-180°. Und sehr gute Handschuhe sind Pflicht denn das Zeug hat eine enorme Wärmekapazität.
                        So lange im Ofen lassen bis alle Luftblasen heraus gekommen sind sonst gibt es Schweizer Käse.

                        Wenn nicht HDPE drauf steht oder die 2 im Recyclingzeichen wird es nicht verwendet. Es gibt genügend Zeug das daraus gemacht ist da muß man nicht die unbekannten Sachen verwenden. 90% aller Flaschen im Bad sind HDPE und Farben kann man bedenkenlos mischen.

                        Sägen, fräsen, hobeln, schneiden geht praktisch wie Holz und mit Holz-Bearbeitungsmitteln. Nur kleben geht mit absolut nichts aber alle Reste und Späne kann man wieder einschmelzen.

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                          Danke dir für die Info

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                            Vielleicht noch als Nachtrag: Ich schütte immer nur ziemlich wenig in die Backform wenn ich schmelze denn dann geht die Luft leichter raus. Wenn es dann so weit ist kommt eine neue Handvoll rein und wird mit geschmolzen. Das so lange bis ich genügend Material habe. Inzwischen zerkleinere ich das Material auch nicht mehr so stark sondern mache nur Stücke die eben gerade in die Schmelzform passen.
                            Und wenn es doch mal Luftblasen hat, kommt immer wieder mal vor, einfach wieder schmelzen und etwas mehr Geduld. Dauert schon so 1-1,5h bis es so weit ist.

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                              Hallo Jürgen,

                              guter Tipp, werde ich auch mal versuchen.

                              Eine Frage bleibt noch offen, und das interessiert mich brennend: was machst Du aus dem geschmolzenen Material?

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                                Keilriemenscheiben, Federkämme, Gleitschienen, Halterungen so ziemlich alles was stabil, wasserfest oder gleitfähig sein muß. Man kann auch prima Gewinde rein schneiden.

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