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Laminat auf schrägem Boden

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    Laminat auf schrägem Boden

    Hallo zusammen,
    ich habe einen Boden der massives Gefälle von ca. 2 cm pro lfd. Meter hat. Die Gesamtfläche sind 25qm. Der Boden an sich ist eben hat eben nur dieses massive Gefälle. Kantenlänge sind jeweils 5m. Also ist der Höhenunterschied von einer Seite zur anderen 10cm.

    Kann ich da Laminat drauf legen oder rutscht mir das ganze weg?

    Liebe Grüße

    Christian

    Ich denke, es wird rutschen. Mit ihm aber auch die Unterlage. An der Wand stoppt das ganze dann.

    Verlegst Du nun mit 1 cm Randabstand, hast Du irgendwann an der hohen Seite 2 cm und an der tiefen Null. Das muss mit der Sockelleiste dann passen. Und Vorsicht an Türrahmen falls dieser an der schrägen Seite ausgeschnitten wurde. Am besten gleich an einer Seite bündig verlegen. Und an der anderen dann dennoch doppelten Wandabstand. Der Laminat dehnt sich durchaus aus.

    Auf jeden Fall ungeschickt. Kannst Du den Boden nicht eben bekommen? Mit Kanthölzern und OSB-Platten oder Estrich begradigen? Ein schräger Boden stört ja ungemein. Zumindest könnte man etwas begradigen.

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      Du meinst bei schwimmender Verlegeart? Puh - 10 cm empfinde ich als sehr viel. Was hast du für einen Untergrund? Estrich? Holzboden? Ich lebe in einem 300 Jahre alten Bauernhaus. Da ist auch nichts eben. Wenn es ein oder zwei cm wären, würde ich es ausgleichen. Aber bei 10 cm ...

      Ich kann mir schon vorstellen, dass das Laminat sich trotz Unterlage und Schalldämmung bei genug Druck in Richtung Gefälle bewegen kann. "Rutschen" aber an sich nicht. Aber das sind nur mein 2ct's. Vielleicht kann ein Profi hier noch etwas beitragen...

      Gruß Quin

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        Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen

        Auf jeden Fall ungeschickt. Kannst Du den Boden nicht eben bekommen? Mit Kanthölzern und OSB-Platten oder Estrich begradigen? Ein schräger Boden stört ja ungemein. Zumindest könnte man etwas begradigen.
        Wenn aber - wie bei uns im alten Bauernhaus - das ganze Haus gekippt ist, dann würde der Raum bei Ausgleich von so einem Gefälle nicht mehr gleichmäßig aussehen, weil eine Seitenlänge zur Decke 10 cm kürzer ist als auf der anderen Seite des Raumes. Wenn aber nur der Boden uneben ist, weil sich vielleicht Balken gesetzt haben, dann würde ich es so machen wie du sagst und eine Unterkonstruktion bauen.

        Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ein solches Gefälle sehr unangenehm ist. Wenn man z.B. einen Schreibtisch aufstellt und man schief sitzt. Oder aber im Schlafzimmer läuft einem das Bett entweder in die Füße oder in den Kopf. Vielleicht kann man das Gefälle zumindest etwas mindern - 10 cm ist schon sehr viel.

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          Laminat wandert bereits, wenn man ständig in eine Richtung läuft. Oder schnell rein, langsam raus. Man sollte die Dehnung auch nicht vergessen. Er dehnt sich mal 1 cm aus, dann zieht er sich zusammen. Spätestens dann liegt er an der Wand. Er wird sich nicht gegen die Schwerkraft zusammen ziehen oder dehnen. Dabei rutscht auch die Dämmunterlage nach wenn diese nicht gut verklebt ist.

          Was ist nun schlimmer? Eine Stufe an der Türe oder ein spürbar schiefes Sitzen, das Getränk, das schief im Glas ist und der Schrank, der schief steht.

          Ich würde definitiv ausgleichen. Bei Holzbalkemdecke und ausreichend hohen Balken könnte man auf der einen Seite diese auch etwas abnehmen und auf der anderen etwas auflegen. Oder sogar die Balken einseitig um 10 cm abnehmen und zusätzliche daneben schrauben. Oder die Balken tiefer setzen. Dann ist eben Großbaustelle. Ein Zimmermann kann da sicher gute Dienste leisten. Dabei gleich den Boden isolieren. Klar, das ist Aufwand, wertet den Raum aber massiv auf.

          Kommentar


            Vielen Dank für die Antworten.

            Das ist ein Betonboden. Würde vor Jahren schief da reingemacht. Ausgleichen geht da leider nicht so einfach. Dann doch lieber Teppich?

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              Was spricht gegen verklebten Parkett?

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                Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen

                Was ist nun schlimmer? Eine Stufe an der Türe oder ein spürbar schiefes Sitzen, das Getränk, das schief im Glas ist und der Schrank, der schief steht.

                Ich würde definitiv ausgleichen. Bei Holzbalkemdecke und ausreichend hohen Balken könnte man auf der einen Seite diese auch etwas abnehmen und auf der anderen etwas auflegen. Oder sogar die Balken einseitig um 10 cm abnehmen und zusätzliche daneben schrauben. Oder die Balken tiefer setzen. Dann ist eben Großbaustelle. Ein Zimmermann kann da sicher gute Dienste leisten. Dabei gleich den Boden isolieren. Klar, das ist Aufwand, wertet den Raum aber massiv auf.
                Schiefes sitzen ist definitiv schrecklich - ich kenne das von unserem Dachboden, der immer noch nicht ausgeglichen ist. Rainerle hat recht - ausgleichen wird das Beste sein.

                Letztlich hat man nur Probleme damit, fast schon egal wie der Raum genutzt wird.

                Gruß Quin

                Kommentar


                  Wenn es Beton ist würde ich auch grob mit Betonestrich oder Fließestrich ausgleichen und den Finisch mit Ausgleichsmasse machen die kann je nach Hersteller in mehrere cm dick gegossen werden.

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                    Wanderndes Laminat:

                    https://www.youtube.com/watch?v=2UP2WjPB3RY

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                      Zitat von goldie Beitrag anzeigen
                      Vielen Dank für die Antworten.

                      Das ist ein Betonboden. Würde vor Jahren schief da reingemacht. Ausgleichen geht da leider nicht so einfach. Dann doch lieber Teppich?
                      Ich dachte erst es geht um ein altes Denkmalgeschütztes Haus.
                      Da geht es oder man darf manchmal nicht anders.

                      Wenn es ein schlecht gemachter Betonboden ist, würde ich diesen definitiv ausbessern (lassen),
                      wie Krusse geschrieben hat.

                      Warum geht es nicht so einfach?
                      - Raumhöhe?
                      - Bodenhöhe im angrenzenden Raum?
                      - Kosten?
                      - Arbeiter?

                      Und was heißt Betonboden?
                      - Roher Betonboden? (dann ausgleichenden Estrich drauf)
                      - Betonboden mit krummen Betonestrich? (ggf. Betonestrich raus)

                      Ist es ein Wohnraum, oder ein Nebenraum?

                      Wenn es ein Nebenraum ist und du partout nichts am Estrich machen möchtest,
                      könntest du z.B. auch Vinylbelag kleben
                      (haben einiger meiner Bekannten in den letzten Jahren gemacht)

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                        Beim Ausgleichen mit Beton, Fliessestrich oder was auch immer sollte vorher ein Statiker die Tragfähigkeit überprüfen. Bei 25m² und 10cm Höhenunterschied passen nämlich locker mal 1,25m³ Material rein. Wenn schon beim Boden dermassen gepfuscht wurde, wie sehen dann die tragenden Wände aus? Von Ausgleichen mit Beton würde ich definitiv die Finger lassen.

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                          Gutes Argument mit dem Gewicht. Und entfernen bringt vermutlich nichts, das zieht niemand aus Dummheit so schief. Das hat sicher einen Grund, warum der Boden ansteigt.

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                            Dann bliebe ja nur noch Trockenschüttung und Fermacellplatte rauf

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                              Auch gut machbar. Wäre die einfachste Methode. Vielleicht noch paar Dachlatten anschrauben. Dann kann man gut abziehen und das Zeug wandert nicht über die Jahre.

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