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Trittschalldämmung (Untergrund alter PVC Boden) darüber kommt Parkett

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    Trittschalldämmung (Untergrund alter PVC Boden) darüber kommt Parkett

    Hi zusammen,

    folgende Frage: Auf einen alten PVC Boden (altes Haus) soll ein Parkett (Holz) Boden.
    Das PVC ist aufgeklebt auf Spannplatten und Holzdielen.

    Ist es richtig, dass auf diese Boden eine Trittschaldämmung OHNE Dampfsperre gelegt werden sollte?
    Auf ca. 2 Quadratmetern wurde das PVC abgenommen und eine Ausgleichsmasse verarbeitet. Müsste dann in diesem kleinen Bereich eine Dampfsperre verlegt werden?

    LG und danke für eure Tipps/ Ratschläge

    Wir haben unsere Böden im Untergeschoss mit einer Thermounterlage versehen. Die Platten haben eine Kaschierung welche als Dampfsperre fungiert. In der Anleitung stand, dass mal sämtlich Fugen und Wandanschlüsse sorgfältig mit dem dazugehörigen Klebeband versiegeln muss. Demnach würde ich sagen, ja, eine Dampfsperre muss sein.

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      Wieso muss die rein? Es sind wie gesagt, Spanplatten und Holzdielen als Untergrund, darüber PVC. ICh hatte gelesen auf Holzdielen darf gerade keine Dampfsperre, da der Boden dann gammeln kann, nur bei mineralischen Untergründen mit Restfeuchte sollte man diese Dampfsperren verwenden ?!

      LG

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        Zitat von Benny80 Beitrag anzeigen
        Wieso muss die rein? Es sind wie gesagt, Spanplatten und Holzdielen als Untergrund, darüber PVC. ICh hatte gelesen auf Holzdielen darf gerade keine Dampfsperre, da der Boden dann gammeln kann, nur bei mineralischen Untergründen mit Restfeuchte sollte man diese Dampfsperren verwenden ?!

        LG
        Zunächst, ich habe nur wissen lassen wie es bei mir gemacht wurde. Aber, natürlich besteht keine Pflicht eine Dampfsperre einzubringen, wenn man es nicht möchte. Die Dampfsperre hat die Funktion, dafür zu sorgen, dass keine Feuchtigkeit an der Unterseite des Laminats gelangen kann. Wenn du also ausschließen kannst, dass der Boden trocken ist dann, kannst du vermutlich auf die Dampfsperre verzichten. Wenn du aber unsicher bist, dann würde ich die raten, sei doch einzubringen. Zumal, es ist schließlich einfach zu machen und kostet nicht die Welt.

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          Hi,danke mir geht es gerade um die Frage ob man es machen sollte. Ich bin kein Experte daher die Frage ob man auf Holzdielen/Spanplatte eine Dampfsperre aufbringen sollte. Es geht nicht um den Preis etc., im Gegenteil, Trittschaldämmung mit Dampfsperre haben wir bereits.

          Weiß jemand wie es sich verhält? Sollte man bei Holzböden darauf verzichten auch im Hinblick darauf, dass über den Holzdielen ein verklebter PVC Boden liegt auf den das Parkett verlegt werden soll.

          Danke für eure Hilfe.
          LG

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            Optimal wäre natürlich sämtliche alten Belege zu entfernen. So habe ich das bei uns gemacht.

            Wie es sich bei dir verhält, kann man aus der Distanz nicht einfach beantworten. Was befindet unterhalb des vorhandenen Bodens? Ist darunter ein weiteres Zimmer, ein Keller, Erdreich? Da Trittschalldämmung mit Dampfsperre bereits vorhanden ist, warum dann nicht einfach einsetzen? Auf dem Boden liegt im Grunde bereits eine Dampfsperre in Form von PVC. Da wird schon nichts passieren. Einfach machen und sich am Ende freuen.

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              Ja, das wäre auch meine Lösung, im Grunde ist das verklebte PVC eh schon "dicht". Ja, das wäre optimal alles rauszumachen, aber bei den 100 Baustellen die wir haben, können wir diesen Aufwand nicht auch noch betreiben.

              Zur Info: Es befindet sich im ersten Stock über dem Wohnzimmer. Schimmel hab ich keinen entdeckt als ich einen Teil des PVC abnehmen musste.

              Ich werde es darauf verlegen mit Dampfsperre.

              Danke dir!

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                In unsere Küche habe ich einfach alles auf den alten Korklaminat gelegt. Darunter ist unser Keller. Bislang alles wunderbar.

                1. Stock über dem Wohnzimmer. Super, dann Attacke und siehe zu, dass das fertig wird

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                  Lass die Dampfsperre weg. Der PVC dichtet vollkommen ab.

                  Im Baumarkt bekommst Du Unterlegbahnen mit ca. 0,5 mm Stärke. Das legst Du komplett auf den Boden. Die Stöße abkleben mit gutem Klebeband. Trittschalldämmung brauchst Du nicht.

                  Ich würde den PVC rausmachen, das Zeug ist nicht gerade gesund. Wenn die Stelle mit der Ausgleichsmasse nicht gerade im Laufweg ist, lässt Du diese, verlegst den Rest mit passend hoher Trittschalldämmung und bist in wenigen Minuten fertig zum Verlegen des neuen Bodens.

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                    Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                    Lass die Dampfsperre weg. Der PVC dichtet vollkommen ab.

                    Im Baumarkt bekommst Du Unterlegbahnen mit ca. 0,5 mm Stärke. Das legst Du komplett auf den Boden. Die Stöße abkleben mit gutem Klebeband. Trittschalldämmung brauchst Du nicht.

                    Ich würde den PVC rausmachen, das Zeug ist nicht gerade gesund. Wenn die Stelle mit der Ausgleichsmasse nicht gerade im Laufweg ist, lässt Du diese, verlegst den Rest mit passend hoher Trittschalldämmung und bist in wenigen Minuten fertig zum Verlegen des neuen Bodens.
                    Hi, aber ich habe ja bereits eine Tritrschalldämmung mit intergrierter Dampfsperre, daher meine Frage ob das geht. Meiner Meinung nach hat das zumindest keinen Einfluss da die PVC Matte ja die selbe Wirkung hat. Was meinst du mit "Ausgleichsmasse lassen wie sie ist"? Das verstehe ich nicht, die bleibt natürlich und da kommt auch Trittschall inkl Dampfsperre darüber. Ja ich denke auch, dass es besser gewesen wäre das PVC rausmachen. Das ist aber wie gesagt komplett verklebt und wäre ein riesen Aufwand...So ich wie es gelesen habe ist bei fest verklebten PVC mit einem hellbraunen Schaumrücken nicht von Asbest auszugehen deshalb denke ich, das kann so drin bleiben. Alternative wäre PVC und darunter liegende Spanplatten und Holzdielen (50/50) rauszureisen und die Unterkonstrukrtion komplett neu mit OSB Platten zu machen. Dagegem haben wir uns aber entschieden weil das ein enormer Mehraufwand wären.
                    LG

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                      Warum sollte die Dampfsperre nicht gehen? Der PVC dichtet ab, wirkt als Dampfsperre. Nun kommt noch eine Dampfsperre drauf. Das Problem wäre nur, wenn Feuchte zwischen diese zwei Schichten käme. Da könnte diese nicht mehr raus. Im normalen Wohnraum sollte das kein Problem sein.

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                        Ich würde dir von dem PVC unter dem Holzparkett abraten und das aus zwei Gründen:
                        1. Holz arbeitet bekanntlich und durch den PVC wird der Untergrund zu weich/zu elastisch, wodurch sich das Parkett auf Dauer leicht auseinander gehen kann und du dann Spalten zwischen den einzelnen Parkettstäben.
                        2. Selbst wenn das Parkett versiegelt wird, kann immer noch Wasser in das Holz einziehen, da es, wie bereits geschrieben, stetig arbeitet. Man schiebt den Tisch oder einen Schrank etwas unachtsam über den Boden, ein Blumentopf fällt von der Fensterbank o.ä. auf den Boden und schon ist die Versiegelung beschädigt wird oder eine Macke im Holz. Der Klassiker sind auch die kleinen, harten Absätze von High Heels, die Gift für Parkettböden sind (die Beschädigungen durch High Heels würden übrigens durch einen zusätzlich zur Dampfsperre unterm Parkett liegenden PVC-Belag von verstärkt werden). Beim Wischen zieht dann Wasser in das Holz und kann erst einmal nicht weg mit der Folge, dass das Parkett aufquillt und nach oben drückt. Trocknet das Holz dann wieder langsam, zieht es sich zusammen und es bilden sich Spalten zwischen den Parkettstäben, die im Laufe der Zeit durchs Wischen immer deutlicher zu sehen sind
                        Zuletzt geändert von –; 18.03.2021, 16:16. Grund: Korrektur

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                          ...irgendwas hat mir gefehlt das letzte Jahr. Jetzt weiß ich wieder was.

                          Vorweg: Ich bin kein Parkett- oder Bodenbelags-Spezialist, sondern heimwerkender Laie.

                          Ich habe allerdings schon etliche Quadratmeter Parkett in meiner Wohnung selbst verlegt. Das Echtholz-Parkett ist verklebt. Da geht nichts auseinander, auch wenn das Holzparkett arbeitet. Das Parkett liegt jetzt knapp 10 Jahre und sieht noch aus wie neu und hat nirgendwo Spalten.
                          Dass PVC als Untergrund unter dem Parkett, weil es zu weich ist, nicht geeignet sein soll, kann ich mir auch nicht vorstellen. Das PVC ist ja kein 20mm hoher Schaumstoff, der nachgibt, sondern eine dünne, auf die Holzdielen aufgeklebte 'Plastikschicht'. Die wird man unter dem Parkett gar nicht merken.

                          Und nach Versiegelung von Parkett wurde gar nicht gefragt. Die Ausführungen oben klingen so, also sollte man selbst versiegeltes Parkett weder betreten, noch mit Wasser säubern oder Schränke und Tische drauf stellen.
                          Eine Dampfsperre unter dem Parkett dient nach einem Verständnis in erster Linie dazu, zu verhindern, dass Feuchtigkeit von unten in das Parkett eindringen kann. - Wasser, was von oben kommt - durch Wischen, durch Luftfeuchte etc. sollte auch nach oben ganz normal abtrocknen / verdunsten.

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                            Wenn hier von Parkett gesprochen wird, kann es sich nur um Fertigparkett auf einer Trägerplatte handeln. Da wird nichts verklebt. Und hierfür wird auf mineralischen Untergründen eine Dampfbremse empfohlen. In vielen Fällen kommt man um eine Trittschalldämmung auch nicht herum um zum Beispiel Höhenunterschiede zwischen mehreren Räumen auszugleichen. Ob das nun Kork, geschäumtes Material oder PVC ist, ist egal. Hauptsache, es kommt keine Feuchte von oben oder den Seiten darunter.

                            Für Fertigparkett werden harte Hölzer als Nutzschicht verwendet, die punktuellen Belastungen gut widerstehen können. Zum Beispiel Eiche. Im Tanzsport hat sich Parkett gut bewährt - auch in Bezug auf High-Heels.

                            Benny, mach einfach. Da gibt es keine Probleme. Und wirf einfach keine Blumentöpfe auf den Boden.

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