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    Für realistische Testergebnisse hättest du das Brett vorher hobeln und schleifen sollen

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      Zitat von Tscharlie Beitrag anzeigen
      Für realistische Testergebnisse hättest du das Brett vorher hobeln und schleifen sollen
      Das ist ein Teststück vom Originalholz. Gehobelt, geschliffen und oberflächenbehandelt.
      Auf der Rückseite habe ich den gleichen Versuch gemacht, sie ist nur gehobelt.
      Dort erkennt man, dass auch Wachs und Hartwachsöl aufgesaugt wird.


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        Ich denke das beste Ergebnis, ist leider auch mit der meisten Arbeit verbunden, wirst du mit Schleifen, Wachsen und evtl. Polieren bekommen

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          Wachs am Fußboden? Das läuft sich ab und muss von Zeit zu Zeit erneuert werden. Und zuviel Wachs lässt die Oberfläche kleben und wird mit der Zeit unansehnlich. Für mich nur Hartwachsöl. Wenig auftragen, nach Herstellerangabe abnehmen, wiederholen und Du hast viele Jahre einen gepflegten Boden.

          Da das Hartöl aushärtet, kann man auch mal mit Reinigungsmitteln dran. Bei Wachs nicht, der Fettlöser trägt das Wachs wieder ab.

          Dass das Öl die Oberfläche „zerstört“ glaube ich nicht. Es wird eben eingesaugt, bildet aber keine Schicht an der Oberfläche und ist damit ohne Nutzen. Es gubt aber auch Öle, wie Leinöl, die langsam aushärten. Wird paar Wochen dauern (und stinkt wochenlang). Das ist dann Hartöl, bildet eine Schicht nach dem zweiten oder dritten Auftrag.

          Hartwachsöl verstopft die Poren und bildet die aushärtende Schicht auf dem Holz und versiegelt es. Hat nicht viel mit „Wachs“ zu tun. Das steinharte Wachs ist mit Lösungsmitteln (Öl) flüssig gemacht, die Lösungsmittel verdampfen und das Wachs bildet mit den Sikkativen die harte Schicht AUF dem Boden. Und das wäre meine Wahl für den Boden. Allerdings bekommt dieser eben die braune Farbe. Kannst schauen, dass Du spezielles Öl für Eiche bekommst. Gekalkt oder weiß/grau gefärbt um den Charakter des Bodens zu erhalten.

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            Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
            Bei Wachs nicht, der Fettlöser trägt das Wachs wieder ab.
            Es gibt spezielle Pflegemittel, die sogar rückfettend sind. (Fast) jeder Hersteller von Versiegelungen, egal ob Öl oder Wachs, bietet auch Pflegemittel an, welche ich dringend empfehlen würde. Sie wissen am Besten, was gut für ihre Produkte ist. Diese sind zwar etwas teurer als Reiniger aus dem Discounter, aber dafür schädigen sie die Versiegelung nicht.

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              Ich fasse vorläufig zusammen.

              Wenn ich die unbehandelte Rückseite bearbeite, werden Öl, Hartwachsöl und Wachs aufgesaugt.
              Auf der behandelten Seite wird Öl aufgesaugt und die Oberfläche wird stumpf, dagegen bilden Hartwachsöl sowie auch Wachs eine glatte Fläche. Also wird die alte Schutzschicht wieder hergestellt.

              Mit was wurden die Dielen behandelt?

              Als ich sie vor zwanzig Jahren kaufte, sagte man mir, dass sie in dem Zustand, auch schon mehr als zwanzig Jahre im Lager waren. Man roch auch nichts mehr.

              Sicherlich wäre es richtig, alles zu schleifen und neu zu streichen. Aber das bedeutet, dass das Wohnzimmer einige Tage unbenutzbar ist.



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                Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                Dass das Öl die Oberfläche „zerstört“ glaube ich nicht. Es wird eben eingesaugt, bildet aber keine Schicht an der Oberfläche und ist damit ohne Nutzen. Es gubt aber auch Öle, wie Leinöl, die langsam aushärten. Wird paar Wochen dauern (und stinkt wochenlang). Das ist dann Hartöl, bildet eine Schicht nach dem zweiten oder dritten Auftrag.
                Ich verwende reines Leinöl (kein Leinölfirnis). Bei mir stinkt da gar nichts.

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                  Tscharlie - auf einer Fläche von z.B. 20 qm? Riech mal an der Flasche/Dose. Vielleicht bin ich besonders empfindlich. Aber ich rieche es als unangenehm.

                  alle - Und ich meine, es ist für Fußböden weniger geeignet, da es einzieht und eben keine Deckschicht bildet. Das gibt mit der Zeit Laufspuren. Es gibt doch nicht ohne Grund Hartöle/Hartwachsöle speziell für Fußböden.

                  EBBoldt - klar, Öl wird aufgesaugt und es ist dann im Holz. Die Oberfläche bleibt stumpf wie im Urzustand. Wachs und Hartwachsöl verbleiben auf der Oberfläche und bilden dort eine Schicht. Das Wachs kann aber im Gegenzug mechanisch (Schuhsohlen, Besen, Staubsauger) oder Reinigungsmittel entfernt werden. Ist deshalb nicht wirklich dauerhaft. Unsere Omas haben regelmäßig mit Bohnerwachs die Schicht wieder erneuert. Und von Zeit zu Zeit mit Sägespänen gereinigt (konkret: verschmutzte Wachsschichten abgeschrubbt) und dann erneuert. Später kamen Blogger und Elektroblogger auf den Markt um Wachs zu glätten. Das will man aber heute nicht wirklich, zu viel Aufwand. Insofern gibt es für mich nur eines, auch wenn ich mich wiederhole: Hartwachsöl. Und dieses exakt nach Herstellerangaben aufbringen.

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                    Rainerle, das ist ein Missverständnis, mit Öl wird die Lackschicht, die auf dem Holz ist, ich nenne sie jetzt mal so, zersetzt.
                    Aber ich denke, nach Deiner Schilderung kann die Oberfläche nur mit Hartwachsöl behandelt sein.

                    Da 90% des Bodens noch im einwandfreien Zustand ist, muß ich jetzt die Laufwege, die Abnutzung aufweisen, vorsichtig renovieren.
                    Also mit einem Baumwolllappen vorsichtig Hartwachsöl einreiben???
                    Zuletzt geändert von –; 16.01.2021, 12:20.

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                      Schau dir aber vor dem Kauf mal die Zutatenliste an, manche Lösungsmittel, auch wenn es für den Innenraum zugelassen ist, will man nicht unbedingt im Wohnraum haben.

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                        Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                        Tscharlie - auf einer Fläche von z.B. 20 qm? Riech mal an der Flasche/Dose. Vielleicht bin ich besonders empfindlich. Aber ich rieche es als unangenehm.

                        alle - Und ich meine, es ist für Fußböden weniger geeignet, da es einzieht und eben keine Deckschicht bildet. Das gibt mit der Zeit Laufspuren. Es gibt doch nicht ohne Grund Hartöle/Hartwachsöle speziell für Fußböden.
                        Hab gerade nochmal geschnüffelt ... Ich konnte keinen unangenehmen Geruch wahrnehmen. Uns war es wichtig ein Mittel ohne Zusatz/Giftstoffe zu nehmen. Da blieb eh nur reines Leinöl.
                        Wir verwenden das Leinöl seit ca. 10 Jahren auf rund 35 m² Eichenparkett und sämtlichen Möbeln.
                        Klar es ist kein so guter Schutz wie andere Mittel aber dafür unbedenklich. An sehr stark beanspruchten Stellen müssen wir zwischendurch mal nachölen aber das ist nur alle paar Monate mal nötig. Und eine Schutzwirkung hat Leinöl durchaus. Wenn ich nur an unseren Esstisch denke ... der hat schon oft verschüttete Getränke inkl. Rotwein gesehen. Das lässt sich alles problemlos und Fleckenfrei abwischen. Und auch der Boden in der Küche bekommt mal Tomatensoße oder ähnliches ab. Alles kein Problem.


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                          Ich würde Hartwachsöl nehmen. Leinöl riecht unangenehm, aber man kann durch Duftstoffe den Geruch verbessern, zum Beispiel mit wenigen Tropfen Orangenöl.

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                            Falls du gar keine Lösung findest, sagte der Familienbeirat, verlege einfach einen Teppichboden.
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                              Tscharlie - Leinöl härtet auch aus. Dauert nur länger - einige Wochen. Deshalb verwendet man gerne Leinölfirnis, das über Nacht bereits hart wird. Keine Frage, Leinöl ist gut. Aber da Ihr darauf lauft, tragt Ihr an den Laufwegen das Öl ab, bevor es aushärten kann. Und entsprechend seht Ihr dort die Unterschiede zu den anderen Flächen.

                              Klar, muss jeder für sich entscheiden, aber ich würde aushärtendes Öl verwenden und Du hast auf Jahre keinen Aufwand und einen gepflegten Boden.

                              EEBoldt - nimm keinen Lappen sondern einen Spülschwamm. Und zieh gute Handschuhe an, die Öle sind aggressiv auf der Haut.

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                                Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
                                Tscharlie - Leinöl härtet auch aus. Dauert nur länger - einige Wochen. Deshalb verwendet man gerne Leinölfirnis, das über Nacht bereits hart wird. Keine Frage, Leinöl ist gut. Aber da Ihr darauf lauft, tragt Ihr an den Laufwegen das Öl ab, bevor es aushärten kann. Und entsprechend seht Ihr dort die Unterschiede zu den anderen Flächen.
                                Rainerle, irgendwie haben wir da unterschiedliche Erfahrungen.
                                Wir tragen das Leinöl mit einem Lumpen auf, nach einigen Stunden mit einem anderen trockenen Lumpen das überschüssige Leinöl aufnehmen und der Boden ist sofort wieder begehbar. An den Laufwegen sieht man keine Unterschiede zur Umgebung. Das machen wir alle paar Jahre einmal. Lediglich an sehr stark beanspruchten Stellen (unter dem Tisch wo wir immer sitzen) müssen wir zwischendurch mal nachölen.
                                Unser Parkett war allerdings schon vom Hersteller geölt, so dass schon mal eine erste ausgehärtete Schicht darauf war. Vielleicht macht das den Unterschied.

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