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Geklebt nicht - wie wurde unser Parket verlegt?

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  • Geklebt nicht - wie wurde unser Parket verlegt?

    Wir haben altes Parkett in der Wohnung, das zum Teil repariert werden muss (die Leisten lösen sich).

    Einen Kleber habe ich auf den ersten Blick nicht erkennen können, es sieht so aus, als sei das Parkett frei verlegt.

    Aber zwischen Holz und Betonboden befindet sich eine mal dickere, mal dünnere trockene Schicht. Sieht so aus wie feiner Mörtel.

    Könnt ihr sagen, wie dieses Parkett verklebt wurde oder welche Technik hier verwendet wurde?

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Name: Parkett offen2.jpg
Ansichten: 113
Größe: 480,7 KB
ID: 3837046

  • Was genau das für ein Kleber ist (oder war) vermag ich nicht zu sagen. Wenn Du es wirklich ganz genau wissen möchtest würde ich vielleicht ein Fachmann zur Rate ziehen. Ich denke aber nicht, dass der Parket frei verlegt wurde. Vielmehr wird das Krümmelige Zeugs vermutlich ein Kleber sein. Im Lauf der Zeit hat es sich aufgelöst. Die Frage wäre also, wie viele sind bereits lose? Wenn die aktuell losen neu verklebt werden wie lange wird es dauern bis sich die nächsten melden? Möglicherweise wäre es sinnvoller alles zu erneuern.

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    • Und was hat es mit den weißen Fäden auf sich?

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      • Zitat von jensmaler Beitrag anzeigen
        Und was hat es mit den weißen Fäden auf sich?
        Das sieht mir fast wie ein Netz .

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        • Die weißen Fäden sind ein Netz unter dem Holz. Die Leisten wurden mittels Netz verbunden zu einem großen Quadrat Jeweils vier kleine Quadrate 2 mit Längsrichtung, 2 mit Querrichtung zu einer großen Platte mit etwa 40 x 40 cm. Und diese wurden in den Kleber verlegt. Geht einfacher als jedes einzelne Hölzchen zu legen.

          Das Parkett stammt vermutlich aus der Zeit von etwa vor 1960. Damals hat man das Parkett auch in mineralische Kleber gelegt. Vergleichbar mit Wandfliesen. Man sieht das hat auch funktioniert. Hier hat sich das Parkett etwas gelöst, da nun durch das darüber gehen ein Lastwechsel vorlag hat sich der Mörtel weiter gelöst bis zur mehligen Konsistenz.

          Vorschlag zum weiteren Vorgehen: Mit einem Gummihammer das Parkett abklopfen. Was sitzt fest, was wackelt oder ist lose. Loses Parkett rausnehmen. Alles an Mörtel was nicht wirklich fest ist herauskratzen, alles sauber absaugen und dann die Fehlstellen mit einer Spachtelmasse ausgleichen. Bei der Spachtelmasse schauen wegen der Schichtdicke. Manche haben Mindestdicken. Vorher mal ausmessen, was die dünnste Stelle ist.

          Wenn der Spachtel gut getrocknet ist, kann man Parkettkleber aufziehen und das alte Parkett wieder einlegen. Wenn Ihr nur nebelfeucht wischt, müsst Ihr an der Versiegelung des Bodens nichts machen. Das Hartholz wird nicht aufquellen. Wischt Ihr aber richtig nass, dann musst Du versiegeln. Und dann würde ich mir überlegen ob man den Boden nicht komplett renoviert und das Parkett komplett auflegt, anschleift und versiegelt.

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          • Ja genau so eins hatte ich auch mit der selben Problematik. Wir haben es erst abgeschliffen und geölt. Daraufhin haben sich Teile gelöst, als es dann Schlimmer wurde und wegen kleiner Wasserschäden (Kinder) sich öfters mal Teile aufgebäumt haben, habe ich den alten porösen Kleber weggekratzt und die Parkettstücken wieder aufgeklebt. Der Kleber ist ein moderner flexibler Parkettkleber. Geölter Holzboden ist aber sehr pflegeintensiv. Entnervt haben wir dann den gesamten Boden nochmal abgeschliffen und neu lackiert/ versiegelt. Wichtig hierbei ist es, mit einen Primer vor zu streichen, um eine Querverklebung zu vermeiden.

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            • Genau diese Art Stäbchen-Parkett haben meine Eltern. Das wurde in den 70er Jahren verlegt und liegt heute noch.
              Wie Rainerle schon erklärt hat, sind die Stäbchen mit den Fäden / Netzen zu größeren Platten verbunden.
              Meine Eltern haben Ihr Parkett regelmäßig abschleifen und neu versiegeln / lackieren lassen. Auch wohl deshalb hat sich bisher keine Platte oder Stäbchen gelöst. Es liegt aber auch auf Dielen und wird nach unten verklebt sein.

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              • Das sind schon einige fachmännische Infos. Vielen Dank!

                Bevor ich mich da genauer schlau mache wegen Sanierung, ist hier das Thema Asbest relevant? Ich bin vor einiger Zeit mal darauf aufmerksam gemacht worden, dass in vielen Fliesenklebern, Spachtelmassen und Putzen über Jahrzehnte auch Asbestfasern beigemischt waren.

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