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  • Küche selbst bauen

    Hallo,
    Mein Freund und ich sind vor ein paar Wochen in eine neue ohne Einbauküche umgezogen.
    Nun haben wir uns ein Projekt vorgenommen: Unsere neue Küche wollen wir selbst zusammen basteln, ganz nach unseren Vorstellungen.
    Wir haben uns bereits mit Freunden unterhalten, die das bereits gemacht.
    Bevor wir unser Projekt starten wollte ich vorab erst einmal hier Fragen, ob ihr Erfahrungen und nützliche Tipps habt.
    Ich freu mich auf eure Antworten.
    Danke schon mal im voraus.
    LG

  • Ich habe unsere Küche selbst gebaut und kann Dir gerne Fragen beantworten.

    Ein erster Tipp:
    Überlegt Euch, ob Ihr die Arbeitsfläche auf einer Höhe haben wollt, oder ob Ihr nicht lieber unterschiedliche Höhen vorzieht. Bei uns hat sich z.B. ein Raster von 10 cm als praktisch erwiesen.
    Also 70 cm Höhe zum Sitzen und Schnippeln, 80 cm für das Kochfeld und seine Umgebung und 90 cm für die Spüle. So kann man auch in die hinten stehenden Kochtöpfe hineinschauen, und beim Spülen vermeidet man Rückenschmerzen.
    Die cm-Angaben sind natürlich Euren Bedürfnissen/Eurer Körpergröße anzupassen.

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    • Als erstes vielleicht einmal ein paar Fakten. Dazu zählt die Fläche der Küche. Sprich Grundriss mit Steckdosen, Wasser und Abwasseranschlüsse. Dann E- oder Gasherd. etc. etc.. Dann kann man dir schon etwas weiter helfen. Dann die Frage: Schränke selber bauen? Mauern? Fertigschränke kaufen? Du siehst: so einfach wird das nicht. Am besten mal einen Küchenplaner zu rate ziehen. Kannst du z.b. beim schwedischen Möbelhaus online kostenlos machen.

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      • Der Planer vom Ikea ist zwar nicht schlecht, aber von den Maßen der Schränke z.B. ziemlich an die dort verfügbaren Möbel gebunden.
        Ich empfehle daher die gleiche Vorgehensweise (erst mal digital in 3D planen), aber ein anderes Produkt. SweetHome3D habe ich genutzt. Kostenlos, nach kurzer Einarbeitung sind die Grundfunktionen recht einfach zu nutzen und man kann seine Schränke auch in der Breite variabel gestalten.

        Das Einzige was mir minimal gefehlt hat im Vergleich zur Software vom Schweden war die Warnung, wenn vor Schränken weniger Platz war, als es branchenübliche Regelungen empfehlen.

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        • Eventuell mal eine Rahmenbauweise bedenken. Man spart Material, allerdings ist man bei einem Umzug, äh, ein wenig benachteiligt weil es keine einzelnen Schränke gibt. Also eher bei einem Eigenheim zu bevorzugen.

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          • Wenn es die Räumlichkeiten hergeben... Ergonomisch denken. Neben den bereits erwähnten, unterschiedlichen Höhen empfehle ich einen Hochbau Backofen. Und Arbeitsfläche sollte man nur durch MEHR Arbeitsfläche ersetzen...

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            • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen
              Der Planer vom Ikea ist zwar nicht schlecht, aber .....
              Ich als bekennender Ikeafeind muss sogar sagen, der ist verdammt gut und total leicht zu bedienen. Noch dazu kann man den zu Haus am PC nutzen.

              Du hast so ziemlich alle Rastermaße. Zum Planen reicht das doch erstmal. Genaue Maße braucht man doch nur am Ende.

              Meine Meinung zu Ikea hat sich, auch durch den Küchenplaner, geändert.



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              • Aber cool das wir uns hier den Kopf machen und keinerlei weitere Info kommt. Na dann kann es ja doch nicht so wichtig sein

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                • BastelBert

                  Prinzipiell hast Du recht, aber warten wir doch mal noch etwas ab, ob Deine Fragen beantwortet werden.

                  Es sind ja erst zwei Tage vergangen ...

                  Kommentar


                  • Hallo, danke für eure Antworten, wir sind noch fleißig am Ideen sammeln und haben schon mit ein paar Möbeln angefangen. Also, was den Möbelplaner angeht brauchen wir das bisher erstmal nicht. Mein Freund ist Tischler und baut soweit alles selbst. Wir suchen also wirklich eher nach Ideen, wie man die Küche praktisch und schön gestalten kann und auf welche Anschlüsse man bezüglich Spüle und Geschirrspüler achten muss.
                    Die unterschiedlichen Höhen waren schon eine echt coole Idee. Ich denke das werden wir mal testweise ausprobieren.

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                    • Ich habe in der Küche meiner Tagespflege French Cleat Wände installiert und die Leisten farblich an den Kühlschrank angepasst. Die ganzen Halter dafür folgen jetzt nach und nach.
                      Nachdem sich das System in der Grillküche wirklich bezahlt gemacht hat, möchte ich es hier oben auch nicht mehr missen.

                      Der Vorteil ist, dass man bei den Haltern sehr kreativ sein kann und wenn man etwas Neues hat, kann man die einzelnen Halter einfach neu sortieren. Das geht bei festen Systemen nicht. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Screenshot_20191011_113423.jpg
Ansichten: 72
Größe: 416,9 KB
ID: 3814303

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                      • Zitat von Rookie Beitrag anzeigen
                        Der Vorteil ist, dass man bei den Haltern sehr kreativ sein kann und wenn man etwas Neues hat, kann man die einzelnen Halter einfach neu sortieren.
                        Gute Umsetzung.
                        Ein Nachteil ist jedoch, dass alles offen an der Wand hängt. Gut, ich denke mal (und hoffe) dass der Feuerlöscher das Einzige ist was lang genug ungenutzt da hängt um wirklich einzustauben, aber wer die Optik der offenen Lagerung nicht mag, für den ist das System eher weniger geeignet.
                        Und ein weiterer (in meinen Augen) Nachteil ist der Raumbedarf. Am Beispiel der Gewürze: in unserer Küche ist ein 30er Unterschrank mit 3 Schubladen übervoll mit Gewürzen. Die Menge die Du hier im offenen Regal auf 2 Ebenen hast ist ungefähr eine halbe Schublade. Wenn das was Du da hast genau das ist was Du brauchst: ok. Meine Frau würde sich damit zu beschränkt fühlen für ihre Kocherei

                        Generell bin ich ein Freund von Schubladen an Stelle von Ablagebrettern in Unterschränken. Ja, mehr Arbeit und Kosten und es nimmt auch ein wenig Platz weg (geschätzt 5-10%?), aber dafür kommt man sehr viel besser an die Sachen ganz hinten heran

                        Unsere Küchenmöbel sind übrigens zu 60% Ikea, 40% individuelle Umbauten und Ergänzungen.
                        Um die Aufstellung und Ausrichtung der Kästen zu vereinfachen hab ich ein 80er Kantholz waagrecht an die Wand gedübelt, auf dem die Kästen hinten aufliegen und verschraubt sind. Zusätzlich sind die Kästen untereinander verschraubt und alle Kästen mit Schubladen (etwa die Hälfte - meine Frau mag Ablagebretter) oben an die Wand gedübelt (nach dem Ausrichten und mit Abstandskeilen um die Ausrichtung nicht zunichte zu machen)

                        Wir haben in der Arbeitsfläche nur 2 Ebenen: alles gleich, aber Spülbecken mit einem zusätzlichen Unterbau angehoben. Argument meiner Frau gegen abgesenkten Herd: mal nen Topf bei Seite ziehen.

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                        • arathorn76 hast Du Instagram? Falls ja, schreib mir eine PN und Du darfst dir die Gewürzregale, die ich bisher gebaut habe anschauen.
                          Mir geht es, wie auch in der Werkstatt, immer darum, die Dinge die man sehr häufig braucht direkt griffbereit zu haben. Und da ich in meiner Tagespflege von exotischem Gerichten ab sehe, sind dort nur die Gewürze untergebracht, die täglich gebraucht werden. Das Gewürzregal, welches ich für meine Frau gemacht habe, hat ein anderes Kaliber. Und die Gewürze die man eher selten braucht, sind in der Schublade.

                          Aber so spart man Lebenszeit. Du hast auch gesehen, dass viele Dinge noch fehlen. Das liegt daran, dass erstens noch eine Wand fehlt (da kommt alles dran, was man am Herd und an der Spüle braucht) und ich derzeit einfach zu wenig Zeit habe, die fehlenden Halter zu bauen.

                          Wer aber auf der Suche nach einem praktischen und schnell zugänglichen System ist, sollte auf jeden Fall ein Auge darauf werfen.

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                          • Rookie nein, kein Instagramm. Ist aber auch nicht nötig.
                            Ich wollte ja nicht deine Lösung kritisieren, sondern neben den Vorteilen auch auf die Nachteile hinweisen. Deine Situation mit den Tageskindern ist eben eine besondere. Und gute Küchen sind eh total individuell.
                            Aber dein Hinweis mit dem offenen Handvorrat und dem Rest in der Lade ist ein wichtiger und guter.

                            Und in einem Punkt bin ich bei Dir: Wenn schon offen an die Wand hängen, dann ist FC auf alle Fälle einen Gedanken wert. Oder 5.
                            Und das dann noch optisch als Hingucker zu machen (Leisten an Kühlschrank angepasst oder wie auch immer - als Notenblatt angemalt fällt mir grade ein - oder als Gemeinheit eine Phototapete eines Gewürzregals auf die Grundplatte und die Leisten auf die Regalböden des Bildes...)

                            Kommentar


                            • Theng1945

                              Da Dein Freund Tischler ist, müssen wir mit unseren Vorschlägen gar nicht so zurückhaltend sein ...

                              In manchen Küchen werden in der Ecke der Unterschränke Karussells verbaut. Das mag bei großen Küchen (mit vielen Unterschränken) in Ordnung sein, muss man jedoch den Raum optimal ausnutzen, sollte man davon absehen, denn um das Karussell wird viel Platz verschwendet.
                              Eine bessere Lösung ist es, so finde ich, in die Ecke einen Schrank "über Eck" einzusetzen. Siehe z.B. bei IKEA:

                              https://www.ikea.com/de/de/p/metod-k...eiss-20205519/

                              Verschlossen wird der Schrank entweder durch zwei getrennte Türen oder durch eine Falttür.


                              Noch ein paar Tipps in willkürlicher Reihenfolge:

                              Je mehr Steckdosen, desto besser.


                              Alle Schubladen mit Vollauszügen.


                              Einhängekörbe sind Firlefanz. Kleinere Dinge fallen nach unten durch - ein ewiges Herumgekrame.


                              Nachdem ich bei Freunden die Effektivität eines Abzuges in der Arbeitsplatte bestaunt habe, denke ich, dass das die bessere Alternative zu der üblichen Form im Oberschrank oder als Esse darstellt.


                              Werden die Abfalleimer in einem Unterschrank untergebracht, sollte man darauf achten, dass der Schrank sehr gut schließt, um eine Geruchsbelästigung zu reduzieren. Außerdem müssen die Eimer gut zu entnehmen sein.


                              Die Spüle sollte möglichst groß sein, damit man auch mal ein Backblech oder einen großen Bräter von Hand spülen kann.



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