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Küche/Neue Arbeitsplatte

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    Auf den Gedanken den Ausschnitt mit ner Tauchkreissäge und Führungschiene oder mit der Oberfräse zu machen kamm noch niemand.....

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    • Zitat von Dog
      Auf den Gedanken den Ausschnitt mit ner Tauchkreissäge und Führungschiene oder mit der Oberfräse zu machen kamm noch niemand.....
      doch, aber mit dem runden Sägeblatt kommt man nicht bis ins Eck......und muss erst recht mit der Stichsäge nachschneiden

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      • Und außerdem hat der Threaderöffner geschrieben, sich für sein Vorhaben einen Stichsäge auszuleihen...

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        • Manmanman,.. dass finde ich echt wunderbar an diesem Forum. Ein reger Austausch, neue Ideen, Hilfe zur Realisierung dieser Ideen, Diskussionen über sinnvolle Problemlösungen..

          Ich hab' meinen Entschluss jedenfalls jetzt gefasst.

          Kreppband, Arbeitsplatte abkleben, anzeichnen, um 1-2 cm verkleinern den gezeichneten Kasten, vier Löcher, Stichsäge mit "Reverse"-/Schub-Holzblatt und dann ggf. (muss ich nochmal drüber nachdenken) Silikon unter die Spüle. Auf das hitzebeständige Silikon für die Herdplatte verzichte ich. Desweiteren ist eine Arbeitsplatte eine sehr sinnvolle Anschaffung, die einen großen Teil des "Styles" der Küche ausmacht. Wenn dann in zwei-drei Jahren eine Neue her muss, ist das auch kein Weltuntergang.

          Ich halte euch über mein Vorhaben auf dem Laufenden ( ) und werde ein Bild einstellen, wenn die Arbeit getan ist.

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          • @Jesse

            du hast ja schon genügend Tipps bekommen.
            Ich möchte aber noch gerne was zum Sägeblatt sagen.
            Tu dir bitte selber einen gefallen und kauf dir ein gutes und geeignetes Sägeblatt.

            Ich geh davon aus, das die Arbeitsplatte ca. 50mm stark ist.
            Dafür würde ich dir auf jeden Fall das Bosch T 308 BF oder T 308 BFP empfehlen.
            Du kannst mit diesen Blättern auch von oben ausrissfrei schneiden.
            Zusätzlich sind diese Sägeblatter etwas stärker ausgeführt, so das ein Verlaufen vom Sägeblatt vermindert ist (bitte mit Pendelhub -0- schneiden und die Drehzahl entsprechend wählen).
            Bitte immer mit wenig Vorschub und Druck arbeiten, auch wenn es langsamer geht.

            Normalerweise schneidet man von der Unterseite, aber (wie bereits erwähnt) wegen der Gefahr des Verlaufens bei einer Stichsäge besser von oben.
            Ich würde dir aber dennoch dazu raten die Schnittfläche in der Breite des Sägetisches der Stichsäge abzukleben, wenn diese keinen Kunststoff-Schonschuh hat, da es (selbst bei Küchenarbeitsplatten) u.U. zu hässlichen Kratzern im Sichtbereich kommen kann.

            Zu den Schnittflächen.
            Ich tendiere dazu diese mit Silikon zu behandeln. Zwar bleiben die Schnittflächen zumeist trocken, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen.
            Gerade beim Waschbecken, wenn die Dichtung nicht 100% anliegt oder defekt ist.
            Ich hatte auch schon einen defekt am Anschluss vom Wasserhahn, wo Wasser an die Schnittfläche rangelaufen ist (ungewöhnlich, aber dennoch passiert).
            Wenn das passiert, braucht es nicht viel und die Platte quillt auf.
            Eine Arbeitsplatte zu tauschen kostet an Zeit und Geld gegenüber einer dünnen Silkonschicht deutlich mehr. -------- meine Meinung.

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            • Also ich wuerde auch von oben bohren, mit dem groessten vorhandenen Bohrer, aber darauf achten, dass nicht ueber die Ausschnittlinie gebohrt wird.
              Guenstigste Alternative bzgl. Werkzeugen wird sicherlich die Stichsaege sein, auch wenn die guenstigen noch mehr verlaufen als eine "ordentliche".
              Tip auch von mir hier, von der oberen Seite saegen und das "ziehende" Blatt gegen ein "drueckend"/Reverse.... saegendes Blatt tauschen. Vorteil hier ist auch, dass bei einem verlaufen des Schnittes die Oberseite exakt ist, von links saegen und Verlaufen fuehrt schnell mal zu einem zu grossen Ausschnitt und damit zu einer neuen Platte
              Wenn's eine standard Arbeitsplatte (kein Echtholz) ist, sind die meistens 42mm, also achte auf ein langes Blatt, solltest du wirklich eine Echtholz Arbeitsplatte in der Staerke haben, dann rate ich zu Tauchkreissaege, da wirds mit der Stichsaege echt grenzwertig.
              Normalerweise braucht der Metallgleitschuh einer Stichsaege
              Ansonsten sicher auch Oberfraese eine Alternative, aber nei einer mager ausgestatteten Werkstatt und wenig Erfahrung steigt auch das Risiko es zu versauen.
              Bzgl. Versiegelung der Schnittkanten ist auch alles gesagt, Mini-flasche Holzleim (wasserfest) macht das ganze sicherer, wenn die Dichtung allerdings funktioniert, eigentlich unnoetig.
              Abdichtung der Ausschnitte kommt auch immer auf das einzubauende Material an, hochwertige Geraete/Becken haben meistens auch recht gut funktionierende Dichtungen, billige Varianten evtl. mit Silikon absichern. Bei Ceranfeld/Herdplatten auf Hochtemperatursilikon achten und unbedingt Hinweise bzgl. Mindestabstaenden usw einhalten!

              Abschluss zur Wand: es gibt die passenden Abschlussleisten zu den gaengigen Arbeitsplattendekoren, allerdings sind die mit Aussen- und Innenecken und den leisten an sich in Summe nicht ganz guenstig. Alternative hierzu ist eine Silikonkante von der Arbeitsplatte zur Wand hin. Meiner Meinung nach sollte diese Kante immer mit Schienen oder Silikon abgedichtet werden, da vor Allem beim Spuelbecken schnell mal Wasser drueber laeuft und die Hintere Kante der Arbeitsplatte nciht wie die vordere versiegelt ist, passiert das haeufiger ist ein Aufquellen unvermeidlich. Die ganz grossen Sicherhtitsfans machen unter die geschraubte Schiene der Leisten noch einen kleinen Streifen Silikon.

              Hast du nur gerade Strecken oder auch Eckverbindungen in der Arbeitsplatte?

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              • Ich danke euch Allen für die detailierten und zahlreichen Hilfestellungen.
                Inzwischen wurde in einer Wohnung die Arbeitsplatte mehr oder weniger fertiggestellt.

                Ich habe von oben mithilfe eines "Reverse"-Blattes geschnitten und da es keine Eckverbindungen gab war das eine recht einfache Geschichte. Glücklicherweise war in der Arbeitsplatte bereits ein Ausschnitt für die Spüle und die Dichtung war einwandfrei. Eine zusätzliche Versiegelung wäre unnötig und unnötig teuer gewesen.

                Abschlussleisten waren in dem Fall bis jetzt nicht gewünscht und lediglich ein paar T-Schienen werde ich der Optik wegen noch einbauen.

                Gestehen muss ich allerdings, dass ich bei der anderen Arbeitsplatte die noch zu verbauen ist, Jemanden beauftragt habe. Das Ding ist mir inklusive Abschlussleisten einfach zu teuer als das Fehler zu verzeihen wären.

                DANKE NOCHMAL AN ALLE!!!!!

                Über weitere Neuerungen diesbezüglich halte ich euch auf dem Laufenden.


                Liebe Grüße,
                JesseWJames

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