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Welche "Wand" für die Werkstatt

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    Welche "Wand" für die Werkstatt

    Hallo

    Ich möchte einen Kellerraum als Werkstatt nutzen. Aktuell sind gestrichene Ziegelsteine als Wand vorhanden. Diese haben diverse Ritze, Löcher, ... Also jede Menge Möglichkeiten für Dreck sich festzusetzen. Zudem sieht es nicht sehr schön aus und die Befestigung vor Werkzeug ist aufwendig. Aus diesem Grund soll irgendwas drauf.

    Erste Idee: Verputzen
    Vorteil: Keine Änderung am Feuchtehaushalt, ... also keine Schimmelgefahr; Stabil, es können problemlos auch schwere Sachen aufgehängt werden
    Nachteil: Aufwendig, vorallem, weil ich noch nie verputzt habe. Da ich kein perfektes Ergebnis brauche, könnte ich mir vorstellen es mal zu probieren

    Zweite Idee: OSB Platte
    Vorteil: Einfach zu bearbeiten, Einfach anzubringen, Werkzeug kann gut aufgehängt werden
    Nachteil: Unterkonstruktion benötigt für Belüftung, kostet Platz, Dreck fängt sich auch hinten dran; evtl. Probleme mit Feuchtigkeit / Schimmel

    Dritte Idee: Rigips Platten
    Vorteil: Könnte einfach auf die Wand geklebt werden (?), also ohne Unterkonstruktion
    Nachteil: Nur eingeschränkt belastbar, evtl. Probleme mit Feuchtigkeit

    Preislich sollten sich die Optionen aufgrund der geringen Fläche nicht allzu viel geben.

    Zum Kellerraum:
    3 x 2,5m (7,5m^2), ca. 2,20m hoch, Beheizt, ein kleines Fenster, trocken
    Haus: Baujahr 1978
    Außenwand: Hausanschluss (Strom, Telefon, Gas) --> Hier kann nicht viel gemacht werden, da die Gerätschaften nicht abgebaut werden können. Es sollte trotzdem eine der drei Optionen umgesetzt werden. Vermutlich OSB oder Rigips, da Ausschnitte reinschneiden deutlich einfacher sein dürfte als drumrum zu verputzen
    Innenwand 1: Werkzeugwand, evtl. Halteleisten ("French Cleat") und Werkbank
    Innenwand 2: Regal, Schrank und Abstellplatz Tischkreissäge auf Rollen
    Innenwand 3: Türe

    Sollte die Wandveredelung oberhalb der Feuchtesperre (Oder was auch immer das ist, siehe zweites Bild; Fühlt sich an wie Dachpappe) enden oder kann sie problemlos nach unten gezogen werden ? Der Boden wird gefliest.

    Das so weit mal meine Gedanken dazu. Ich würde mich freuen, wenn ihr diese ergänzen oder korrigieren könntet.

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Name: Wand.jpg
Ansichten: 130
Größe: 83,4 KB
ID: 3935051

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Boden mit Feuchtesperre.jpg
Ansichten: 129
Größe: 168,8 KB
ID: 3935052
    Angehängte Dateien

    Sehr gute Darstellung des Ist-Zustandes und der Optionen.

    Verputzen kann ich auch nicht, deshalb würde ich die Wand mit OSB beplanken. Dazu würde ich Rahmenhölzer senkrecht im richtigen Abstand an die Wand schrauben und dann das OSB dran festschrauben. Als Rahmen sollten ungehobelte Latten reichen. Ob eine Querlüftung sein muß, weiß ich nicht. Ggf. kann man aber Lücken / Unterbrechungen zw. den Latten lassen.
    French Cleat als Aufhängesystem bietet sich dann an. Ich selber mag das aber nicht so, weil alles recht schnell einstaubt. Ich lagere alles in Schränken, u.a. PAX von iKEA.

    Bei so wenig Platz solltest Du auch über FlipTops nachdenken. Ist bei 'ner TKS Unsinn, ansonsten aber überlegenswert.

    Ich habe ähnlich wenig Platz in der Werkstatt. Deshalb nutze ich jetzt auch Aufbewahrungsmöglichkeiten an der Decke.

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      Inhalt gelöscht




      Zuletzt geändert von –; 26.09.2021, 08:17.

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        Wände habe ich auch gerade neu gemacht...
        Ich habe mit Rohspan gearbeitet, was deiner Option OSB am nächsten kommt. Und das wäre auch mein Favorit.
        Putzen muss man können (ich kann's auch nicht), eine buckelige Wand ist auch im Werkstatt Keller ärgerlich.
        Rigips: im Prinzip gar nicht verkehrt und das Verkleben an der Wand ist eigentlich auch recht einfach. Wenn man statt Rigips z.b. Fermacell nimmt, kann man daran durchaus auch etwas festschrauben. Und wenn es was schwereres ist, geht man eben ins Mauerwerk dahinter.
        OSB hat im Prinzip die gleichen Vorteile. Und da dein Keller trocken ist, halte ich eine Querlüftung auch nicht für nötig. Allerdings hast du mit Lattung und Plattenstärke die größte Aufbauhöhe und damit den höchsten Flächenverlust. Je dicker die Wand, umso kleiner der Boden. Die Vorteile sehe ich darin, dass sich gut darin schrauben lässt und durch die Hohlräume dahinter auch gut Leitungen verlegen lassen. Ich würde die Platten aber in jedem Falle noch weiß tünchen. Dann fühlt man sich nicht wie in einer holzkiste und es ist heller.

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          Nightdiver
          Wieder da? Du wolltest dich doch verabschieden, weil hier alle so scheisse sind...

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            Zitat von chief Beitrag anzeigen
            Nightdiver
            Wieder da? Du wolltest dich doch verabschieden, weil hier alle so scheisse sind...
            Nach der tollen Begrüßung ich auch wieder weg. Dann müsst ihr euch auch nicht wundern, dass bei solchen dummen Kommentaren die User weglaufen und ihr keinen Traffic mehr habt.
            Zuletzt geändert von –; 26.09.2021, 08:23.

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              Ich würde verputzen. Das geht sehr einfach. Im Baumarkt Putzschienen besorgen. Diese mit Wasserwaage und Zollstock ausrichten und mit paar Batzen Putz ankleben. Dann auf diesen Schienen den Putz abziehen. Wird dann ausreichend glatt und gerade.

              https://www.hornbach.de/shop/Schnell...0/artikel.html

              Kannst die Profile alle 50 cm setzen, dann geht es sehr einfach das abzuziehen. Kalkzementputz und eine Abziehlatte. Den Bereich der Rohre, Zähler kannst Du mit den Schienen abtrennen und später Kästen darüber setzen. Oder offen lassen.

              Gerade das Thema Schimmel und Feuchte ist nicht sofort da. Es kann irgendwann nach Monaten, Jahren plötzlich da sein. Und hinter OSB, Rigips siehst Du es nicht.

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                Und so gehen die Meinungen auseinander......
                Sehen wir es mal so: alle Ideen sind umsetzbar. Ich würde das machen, was ich mir am ehesten zutraue. Andererseits könnte das, was man sich am wenigsten zutraut, eine gute Gelegenheit sein, es zu lernen. Man geht aber das Risiko ein, es komplett zu versauen...

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                  auf Deinem Bild 2. ist wohl tatsächlich eine Horizontal-Sperre verbaut worden, welche die aufsteigende Feuchte aus dem Grund verhindern soll ,
                  das ist schon mal gut für Deinen Keller !
                  Für die Wände würde ich nur eine Minimal-Lösung vorschlagen... Zuerst da eine Werkbank vorsetzen... Hinterseite gut 2-3 cm Luft lassen...
                  dann grüne Leisten ( mit Insektenschutz ... ca. 24 x 48 mm ) senkrecht an die Wand fest Dübeln, Raster 40-50 cm, als Grundfläche für eine OSB-Wand
                  z.B. mit NUT und FEDER... aber Feuchtraum-geeignet ca. 16 -18 mm dick reicht ! oben zur Decke einen sauberen Spalt ca. 5 cm frei lassen...
                  zwecks Luftströmung ! auf dieser Wand können dann auch Hängeschränke .. Regale.. Sortiments-Hänger usw. befestigt werden !
                  die Schraubenköpfe nicht verspachteln.. denn da ist für schwere Teile der beste Hängepunkt bei den Leisten darunter !
                  OSB-Platten möglichst quer ( waagerecht ) verbauen... auch hier gilt, keine Kreuzverbindung !
                  Gruss...

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                    Ein alter User, der beim Forum von Woody und Co aktiv ist, taucht hier aus der Versenkung auf, sorgt für Stunk und verschwindet wieder... Ich frage mich da, was sollte der Auftritt? Wenn es drüben besser ist, who cares..
                    Wobei drüben der Traffic auch nicht wirklich hoch ist... Vielleicht hat der eine oder andere drüben schon mit mir geschrieben, und es nicht mal mitbekommen...

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                      Hoizbastla
                      Lass bitte gut sein. Er war da - er ist wieder weg. Punkt. Der TE hat ein berechtigtes Anliegen formuliert. Und Rainer hat es schon angemerkt, sehr gut beschrieben wurde. Hilfreiche Antworten hat es auch schon gegeben.
                      DAS ist 1-2-Do, wie ich es mag!
                      Lass uns diesen Thread bitte nicht abseits des Themas kaputt reden.

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                        Mach es wie Du magst. Aber egal ob Horizontalsperre oder sonstige Dämmung. Die Außenwand ist immer kritisch. Deshalb würde ich im vorsichtig sein. Verputzen ist wie oben beschrieben die einfachste und eine sehr günstige Lösung. Und Du verhinderst die Feuchte aus den Ziegelfugen.

                        Bei den Schienen ist das Risiko gering. Sie müssen stabil befestigt sein. Dann den Putz anmischen. Ist er zu fest, kann man ihn nicht abziehen. Ist er zu dünn, läuft er die Wand herunter. Aber das findet man rasch heraus. Die Ziegelwand gut vornässen. Den Putz mit der Kelle anwerfen, verteilen und dann abziehen.

                        Und dann lieber etwas weniger abziehen und wenn es trocken ist, nochmals mit etwas dünnerem Material. Fehlstellen kann man getrost ignorieren, da man gegebenenfalls mit Flächenspachtel abschließend drüber kann. Aber es ist eine Werkstatt.

                        Gerade das finde ich sehr gut, so etwas mal im Untergeschoss zu versuchen. Dann klappt es später auch mal im Wohnbereich. Du hast dort das ideale Trainingsfeld. Trau Dich einfach. Genau das macht Heimwerken aus: Etwas machen, was man noch nie gemacht hat.

                        Ich habe gerade im Wohnbereich eine Türe zugemacht, verputzt, verspachtelt und gestrichen. Da sieht man an keiner Stelle etwas. Eher, dass die Wand dort ebener war als an anderen Stellen. Also habe ich den Rest auch noch komplett abgezogen.

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                          Wenn da eine Horizontalsperre ist, kann man die einfach so überputzen? Oder überbrückt dann der Putz die Sperre?

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                            Ich würde an Deiner Stelle auch eine Unterlattung an die Wand schrauben und dort dann alles mit OSB verkleiden. Habe ich in meiner kleinen Werkstatt auch gemacht. OSB hat für mich so eine schöne Wärme und macht die Werkstatt gleich viel "wohnlicher" . Und dort dann French Cleat ran für die Ordnung.

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                              Wow. So viele Antworten an nur einem Tag. Vielen lieben Dank euch.
                              Das muss ich jetzt erst mal setzen lassen.

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