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    Zitat von marcgsxfnb87 Beitrag anzeigen
    Das ganze hat nix mit Glauben zu tun, dazu geht man in die Kirche

    Ich kannte HSS eben nur für Holz, Stahl und Stein. Vllt unglücklich beigebracht bekommen, aber natürlich ist der Begriff Schnellarbeitsstahl richtig, das hab ich auch nie bestritten, denn so hatte ich es in der Umschulung auch gelernt. Nur das ich eben auch noch die andere Begrifflichkeit kannte...

    Sorry dafür
    Zu deiner Ehrenrettung sei gesagt, dass man mir in der Ausbildung HSS mit "Hochleistungs-Schnell-Stahl" übersetzt hat. Ist auch nicht richtig...

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      Ich habe übrigens dieses Bohrerset in Verwendung:

      https://www.bosch-diy.com/de/de/p/sd...teilig-2762897

      Ich habe das bei Erwerb für eine gute Qualität gehalten. Das dürfte aber ein Irrtum gewesen sein. Im Zusammenspiel mit dem PBH 2100 habe ich jedenfalls gegen Stahlbeton nur den zweiten Platz gemacht...

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        Danke an Saberlod für die Aufklärung, ABER: ich selbst habe gelernt, das Armierungsstahl gehärtet ist und so steht´s auch im Tabellenbuch für Metallberufe...

        Evtl gibt es da unterschiedliche Stähle, die da Verwendung finden ?

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          Zitat von marcgsxfnb87 Beitrag anzeigen
          Danke an Saberlod für die Aufklärung, ABER: ich selbst habe gelernt, das Armierungsstahl gehärtet ist und so steht´s auch im Tabellenbuch für Metallberufe...

          Evtl gibt es da unterschiedliche Stähle, die da Verwendung finden ?
          Ich glaube du verwechselst da etwas. Bewährungsstahl bzw. Armierungsstahl hat beides eines sehr geringen Kohlenstoffanteil und ist somit ohne zusätzliches aufkohlen nicht härtbar. Würde die Industrie diese Bewährungsstähle härten, dann würde sie wohl keiner mehr bezahlen wollen.

          Wovon du und dein Tabellenbuch sprichst sind Vergütungsstähle und diese werden nicht in Beton eingesetzt. Außer evtl. bei einem X-Fachen Millionär der unbedingt darauf besteht das seine Bewährung im Beton aus Vergütungsstahl besteht

          Eine gehärtete Armierung macht auch keinen Sinn, da die Bewährung im Beton die gleiche Eigenschaft besitzt was den Ausdehnungskoeffizienten betrifft wie der Beton selbst. Den die Bewährung soll Risse im Beton sowie die Stabilität verhindern.
          Durch Einsatz von gehärtetem Stahl würde diese Eigenschaft leiden und der Beton würde evtl. reißen können, da der einbetonierte Stahl andere Spannungen haben würde als der Beton und somit innerlich brechen kann. Gut das ist jetzt weit hergeholt aber, das Bewährungsstahl nicht gehörtet ist, dass hat auch seinen Sinn.

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            Zitat von saberlod Beitrag anzeigen
            Eine gehärtete Armierung macht auch keinen Sinn, da die Bewährung im Beton die gleiche Eigenschaft besitzt was den Ausdehnungskoeffizienten betrifft wie der Beton selbst. Den die Bewährung soll Risse im Beton sowie die Stabilität verhindern.
            Durch Einsatz von gehärtetem Stahl würde diese Eigenschaft leiden und der Beton würde evtl. reißen können, da der einbetonierte Stahl andere Spannungen haben würde als der Beton und somit innerlich brechen kann. Gut das ist jetzt weit hergeholt aber, das Bewährungsstahl nicht gehörtet ist, dass hat auch seinen Sinn.
            Das dachte ich intuitiv auch, habe aber aus unwissenheit nichts geschrieben.
            Jetzt habe ich mal ein bisschen Recherchiert (Die Wikipedia-Seite zu Bewehrungsstahl quergelesen) und es scheint schon eine Art Härtung vorgenommen zu werden:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Bewehr...ahl#Geschichte

            Bewehrungsstahl wird heute zum Erreichen der genormten mechanischen Eigenschaften meist über das in den 1970er Jahren entwickelte Tempcore-Verfahren direkt aus der Walzhitze gehärtet oder als Draht kaltgereckt. Seltener wird auch nur über Legierungen die Festigkeit erreicht.
            Aus der Erklärung zum Tempcore-Verfahren:
            Es verbessert sich die Duktilität (Zähigkeit) und die Festigkeit des Stahls. Das Tempcore-Verfahren wird besonders bei der Herstellung von Bewehrungsstahl eingesetzt.
            Wahrscheinlich aber nicht in dem Umfang wie richtig gehärteter stahl, sonst würde er ja nicht flexibel genug sein.

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              Ok Tiefcoolkost, somit hast du zur Aufklärung beigetragen! Danke dafür, jedoch ist das Tempcore verfahren grundsätzlich bei Bewährungsstahl ein weit hergeholter Begriff für die Härtung. Den wo nur wenig Kohlenstoff ist, kann auch nichts wirklich gehärtet werden.

              Musste es jetzt eben gerade auch mal kurz nachlesen. Das Verfahren verändert die Zähigkeit des Bewährungsstahls. Wenn dieser im Warmverfahren hergestellt wird. Jedoch werden heute Bewährungsstähle meist nur noch kalt gezogen und anschließend mit der obligatorischen Riffelung versehen. Da ist nix mehr mit Tempcore.

              Aber man lernt nie aus, danke dafür

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                Ich kenne nicht dein Tabellenbuch, habe aber in jungen Jahren mal eine Lehre im Baugewerbe angefangen, jedoch nicht beendet.
                Wir hatten zwar damals kein Fach "Metallurgie", uns wurde also nicht gelehrt, ob die verwendeten Baustähle nun gehärtet sind oder nicht, aber ich musste so einiges an Matten und "Eisen" biegen, schneiden und zu "Körben flechten".
                Insofern folge ich hier mal Saberlods Schlußfolgerungen, dass der für solche Zwecke verwendete Baustahl nicht gehärtet sein kann.
                Wäre er tatsächlich gehärtet, wäre die weitere Verarbeitung (Biegen, Schneiden) wie sie auf der Baustelle üblich ist, nicht (ohne weiteres) möglich.
                Gehärtet bedeutet nämlich auch spröder und bruchempfindlicher.
                Die Aufgabe die Aufgabe des Stahls innerhalb des Betons ist es nunmal, die Zugfestigkeit zu erhöhen.
                Damit er dies (dauerhaft) bewerkstelligen kann, muss er eine gewisse Scherfestigkeit und "plastische" Verformbarkeit bieten.
                Man unterscheidet hier dann z.b. zw. niedrig- und hochduktilen Baustählen.
                Und Duktilität ist das genaue Gegenteil von Spröde.

                Edith sagt, die anderen waren schneller...

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                  saberlod
                  Ist mir gerade erst aufgefallen - so recht du mit deinen Ausführungen hast - aber Bewährung gibt es im "Bau" ⚖️, während es auf'm Bau 🏗️ die Bewehrung ist. 😉

                  Kommentar


                    Schlacke , du bist ein Fuchs 🦊!
                    Aber die Rechtschreibfehler darfst du sehr gerne behalten. Ich könnte es ja auf die Autokorrektur vom Handy schieben. Aber ich glaube ich hab mich da selber verschrieben

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                      Zitat von Schlacke Beitrag anzeigen
                      saberlod
                      Ist mir gerade erst aufgefallen - so recht du mit deinen Ausführungen hast - aber Bewährung gibt es im "Bau" ⚖️, während es auf'm Bau 🏗️ die Bewehrung ist. 😉
                      Zählt zu den "Klassikern:
                      (absichtlich falsch geschrieben!)
                      Hacken
                      Spannplatte
                      Rehgibsplatte
                      Gährungsschnitt



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                        Zitat von saberlod Beitrag anzeigen
                        Schlacke , du bist ein Fuchs 🦊!
                        Aber die Rechtschreibfehler darfst du sehr gerne behalten. Ich könnte es ja auf die Autokorrektur vom Handy schieben. Aber ich glaube ich hab mich da selber verschrieben
                        Süß wie Du "Scheiße ich werde alt!" schreibst! 😁

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                          Nö bin Legastheniker und bin schon froh wenn ich einen geraden Satz zusammen bekomme !

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                            Also können wir uns darauf einigen, das (manche) Bewehrungsstähle eine Art der Härtung bekommen haben, was zumindest in Altbauten das Geleier selbst mit einem guten Bohrhammer (selbst erlebt, ob das richtige Werkzeug benutzt wurde, kann ich nicht sagen, da ich da noch Kind war...) erklären würde ?!
                            Ich selbst kenne solche Stähle als gehärtet, wie es im TB angegeben wird und so auch in Zeichnungen eingetragen wird... wer da nun gepennt hat, kann ich nicht sagen, ich hab´s nur so gelernt

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                              Alles gut! Der richtige Bohrhammer mit dem richtigen Bohrer ist entscheidend

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                                Da ich aus dem Metallbereich komme möchte ich mal anmerken das je nach Verwendungszweck unterschiedliche Stähle eingesetzt werden.
                                Und bei Armierungstreffern hat jeder Bohrhammer seine Probleme.
                                Ich bin mit dem Uneo Akkubohrhammer auch schon in meiner Fertiggarage auf Eisen gestossen,da wollte auch mein blauer Bosch Bohrhammer nicht weiter.

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