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Akku-Bohrhammer von Lidl

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    Kauf dir den Akku Bohrhammer von Lidl, die sind mit ihrer 20 Volt Serie gut und breit aufgestellt. Und der Service ist auch nicht schlecht.

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      Also es gibt sehrwohl, das sind dann wahrscheinlich die Billigsten überhaupt, HSS-Bohrer im Sinne von Holz, Stahl und Stein... und mit HSS in Stahl bohren ? Entweder war der Stahl für die Tonne oder du hast einen mega guten Bohrer gehabt, der es ab konnte. Man verwendet z.B. zum ausdrehen von Schrauben nicht umsonst i.d.R. einsatz-gehärtete Stähle und selbst den kann man problemlos brechen, wenn man es falsch macht.
      Mit HSS-Bohrer in Metall kann ich mir noch vorstellen, in Stahl niemals ^^

      Zum Armierungsstahl: ich bin Technischer Zeichner, habe somit die gesamte Theorie intus. Und bei Armierung kann ich dir sagen, es ist gehärteter Stahl... wenn du da mit HSS durchkommst, sollte mal schleunigst ein Statiker drauf gucken, ob alles okay ist oder man reißt die Bude gleich ab, das darf so jedenfalls nicht sein.

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        Geht's hier noch um den billigen Bohrhammer oder darum, wer jetzt wie im Thema ist?

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          Gekauft ist er schon bzw. bestellt, ich wollte lediglich eure Meinung dazu wissen... der Rest hat sich eben ergeben, wie so oft, wenn man handwerkliche Themen anspricht

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            Das gäbe Stoff für einen schönen Wissensartikel her.
            Beton und wie ich ihn richtig bohre.
            • Beschaffenheit verschiedener Beton Elemente
            • Besonderheit Stahlbeton
            • Welchen Bohrer für welche Aufgabe?
            • Welches Gerät für welche Aufgabe?
            Jetzt braucht es nur noch eine Kompetenz, die den Artikel schreibt. Ich bin da raus, ich würde diesen Artikel zwar lesen, aber niemals schreiben (können)...

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              Zumal man ja nicht immer Beton vor sich hat... Ziegel, Gips, Porenbeton usw sind ja auch häufig verbaut, wenn, dann müssten die auch mit rein

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                Was ist der Unterschied zwischen "normalen" Beton und Stahlbeton?
                Meines Wissens ist "Stahlbeton" der gleiche Beton, lediglich wurden vor dem Betonieren Amrierungseisen zur Erhöhung der Zugefestigkeit eingebracht.
                Fast alle was mit Beton hergestellt wird, wird auch armiert.
                Und da macht es beim Bohren somit keinen Unterschied, ob ich in Beton oder Stahlbeton bohre - so lange ich im Beton bleibe. Komme ich auf ein Armierungseisen, siehts anders aus.
                BTW:
                Mit meinem Akku-Bohrhammer (BOSCH GBH18-EC) konnte ich noch jeden Beton incl. Eisen bohren. bis 12 mm!

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                  Für mich wäre die Frage, wie viele Löcher man mit dem Bohrhamner bohren kann. Ich vermute nicht viele. Und beim Meißeln wird nach paar Minuten wohl Schluss sein.

                  ich kenne das Gerät nicht, aber ich vergleiche mal den EasyImpact 12 Volt Akkuschrauber mit Schlagbohrfunktion. Ich schraube damit locker so 80 bis 100 Schrauben. Bohre ich aber in Ziegelwand mit 6er Bohrer, ist nach 10 Löchern der Akku leer. Oder den Parkside Schlagschrauber mit 18 Volt zum Reifenwechsel. 12 Räder zu wechseln ist machbar. Mehr nicht.

                  Will man eine Maschine, mit der nach gewisser Zeit Feierabend gemacht werden muss? Ich nicht. Ne Kabeltrommel mit 50 m kostet rund 30 Euro. Ein 2 kg-Bohrhammer Bosch blau kostet 120 bis 200 Euro je nach Anbieter und hat ausreichend Leistung mit 3,2 kJoule. Das wäre es mir wert.

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                    Guter Einwand Rainerler, das Problem ist allerdings, das mir selbst 10 Kabeltrommeln nix bringen würden, da die Garagentrakte ziemlich abgelegen sind. Und bei jemand anderem Strom stibitzen... dazu müsste man ja erstmal in die Garage kommen

                    Meißeln kann der Bohrhammer von Parkside übrigens nicht, ist für meine Zwecke auch nicht notwendig. Und ich hab direkt einen zweiten Akku dazu bestellt... ich denke, damit sollte man zumindest mittelschwere Aufgaben erledigen können, von Profi-Geräten ist er natürlich weit entfernt, das ist mir klar.
                    Aber wie gesagt, Profi-Geräte brauche ich auch nicht und ich wollte einfach mal so rumhören, was ihr von der Marke haltet, wenn es eben um, ich sag´s mal so, alltägliche Aufgaben geht...

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                      Klingt für mich, als ob ziemlich bedarfsgerecht eingekauft hast...

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                        Ich denke auch, dass das Teil für gelegentliches Bohren ausreichen sollte.
                        Bei Armierungstreffern ist es dann eher die Frage, ob der Bohrer das "überlebt" als dass die Armierung Schaden nimmt.
                        Von einigen Herstellern gibt es zumindest spezielle Hammerbohrer (i.d.R. vierschneidig), welche für Armierung "geeignet" sein sollen.
                        Es dürfte auch einen Unterschied machen, ob man "nur" auf den Steg einer Baustahlmatte oder aber auf ein "dickes" Bewehrungseisen trifft.

                        Ich muss aber auch zu "Holz, Stahl, Stein" meinen Senf dazugeben, da dies völliger Quatsch ist.
                        HSS ist die Abkürzung des englischen Begriffs High speed steel.
                        Bis vor knapp 100 Jahren wurden spanende Werkzeuge/Einsätze wie eben Bohrer noch aus "normalem" Werkzeugstahl (WS) gefertigt.
                        Dieser war relativ "weich" u. "wärmeempfindlich".
                        Da beim Bohren durch die Reibung nunmal Wärme entsteht, "glühte" der Werkzeugstahl bei höheren Schnitt-Geschwindigkeiten schnell aus, wurde stumpf und somit unbrauchbar.
                        Durch andere Materialzusammensetzungen und neuere Fertigungsverfahren wurde dann ein hitzebeständigerer Werkzeugstahl entwickelt.
                        Da mit ihm nun auch schnellere Schnittgeschwindigkeiten möglich waren, wurde dieser Werkstoff dann als High speed steel (HSS) oder eingedeutscht: Schnellarbeitsstahl bezeichnet.

                        HSS-Bohrer sind für Stahl, Holz oder auch Kunststoff, aber definitiv nicht für abrasive Werkstoffe wie Stein oder Beton geeignet.
                        Während erstere Materialien noch spanend (schneidend, schabend) bearbeitet werden, wird Stein/Beton durch am Bohrer "aufgebrachtes" Hartmetall oder Diamantpartikel eher "pulverisiert" (zermahlen, zerrieben).

                        Es gibt zwar diese sog. Universalbohrer (welche dann auch eine HM-Schneide haben), aber die gehen für alles ein "bißchen", jedoch für nichts so richtig.
                        Die machen wirklich nur Sinn bei gelegentlichen Einsatz in sog. "Sandwichmateralien", wenn also in einem Zug durch verschiedene Werkstoffe gebohrt werden muss.
                        Ansonsten empfiehlt sich eher der Einsatz der auch speziell zum jeweiligen Material passenden Bohrer.






                        ​​​​​

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                          Zitat von Schlacke Beitrag anzeigen
                          Ich denke auch, dass das Teil für gelegentliches Bohren ausreichen sollte.
                          Bei Armierungstreffern ist es dann eher die Frage, ob der Bohrer das "überlebt" als dass die Armierung Schaden nimmt.
                          Von einigen Herstellern gibt es zumindest spezielle Hammerbohrer (i.d.R. vierschneidig), welche für Armierung "geeignet" sein sollen.
                          Es dürfte auch einen Unterschied machen, ob man "nur" auf den Steg einer Baustahlmatte oder aber auf ein "dickes" Bewehrungseisen trifft.

                          Ich muss aber auch zu "Holz, Stahl, Stein" meinen Senf dazugeben, da dies völliger Quatsch ist.
                          HSS ist die Abkürzung des englischen Begriffs High speed steel.
                          Bis vor knapp 100 Jahren wurden spanende Werkzeuge/Einsätze wie eben Bohrer noch aus "normalem" Werkzeugstahl (WS) gefertigt.
                          Dieser war relativ "weich" u. "wärmeempfindlich".
                          Da beim Bohren durch die Reibung nunmal Wärme entsteht, "glühte" der Werkzeugstahl bei höheren Schnitt-Geschwindigkeiten schnell aus, wurde stumpf und somit unbrauchbar.
                          Durch andere Materialzusammensetzungen und neuere Fertigungsverfahren wurde dann ein hitzebeständigerer Werkzeugstahl entwickelt.
                          Da mit ihm nun auch schnellere Schnittgeschwindigkeiten möglich waren, wurde dieser Werkstoff dann als High speed steel (HSS) oder eingedeutscht: Schnellarbeitsstahl bezeichnet.

                          HSS-Bohrer sind für Stahl, Holz oder auch Kunststoff, aber definitiv nicht für abrasive Werkstoffe wie Stein oder Beton geeignet.
                          Während erstere Materialien noch spanend (schneidend, schabend) bearbeitet werden, wird Stein/Beton durch am Bohrer "aufgebrachtes" Hartmetall oder Diamantpartikel eher "pulverisiert" (zermahlen, zerrieben).

                          Es gibt zwar diese sog. Universalbohrer (welche dann auch eine HM-Schneide haben), aber die gehen für alles ein "bißchen", jedoch für nichts so richtig.
                          Die machen wirklich nur Sinn bei gelegentlichen Einsatz in sog. "Sandwichmateralien", wenn also in einem Zug durch verschiedene Werkstoffe gebohrt werden muss.
                          Ansonsten empfiehlt sich eher der Einsatz der auch speziell zum jeweiligen Material passenden Bohrer.






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                          Vielleicht glaubt marcgsxfnb87 dir, ich habe es aufgegeben

                          Kommentar


                            Das ganze hat nix mit Glauben zu tun, dazu geht man in die Kirche

                            Ich kannte HSS eben nur für Holz, Stahl und Stein. Vllt unglücklich beigebracht bekommen, aber natürlich ist der Begriff Schnellarbeitsstahl richtig, das hab ich auch nie bestritten, denn so hatte ich es in der Umschulung auch gelernt. Nur das ich eben auch noch die andere Begrifflichkeit kannte...

                            Sorry dafür

                            Kommentar


                              Zitat von marcgsxfnb87 Beitrag anzeigen
                              Das ganze hat nix mit Glauben zu tun, dazu geht man in die Kirche

                              Ich kannte HSS eben nur für Holz, Stahl und Stein. Vllt unglücklich beigebracht bekommen, aber natürlich ist der Begriff Schnellarbeitsstahl richtig, das hab ich auch nie bestritten, denn so hatte ich es in der Umschulung auch gelernt. Nur das ich eben auch noch die andere Begrifflichkeit kannte...

                              Sorry dafür
                              Macht doch nichts, nun ist ja alles geklärt.

                              Kommentar


                                Also, HSS mit Holz, Stahl und Stein abzukürzen wurde wohl früher auf dem Land geprägt. Das ist der gleiche Irrglaube wie das Spinat viel Eisen enthält!
                                Es hält sich hartnäckig, jedoch ist es falsch.

                                Zum bohren in Stahl werden wohl HSS Bohrer verwendet. Und handelt es sich um einen Vergütungsstahl dann kommt VHM zum Einsatz.

                                Zu den Bohrern für Beton oder auch Stahlbeton genannt kommen dann Bohrer mit einer HM oder HVA eingesetzten Spitze zum Einsatz. Stahlbeton ist nichts anderes wie armierter Beton.

                                Kommen wir zum Thema ist Armierungsstahl gehärtet. Nein, das ist ganz stink normaler Baustahl, wäre dieser gehärtet könnten die Häuslesbauer diesen nicht zurechtbiegen!
                                Geschweige den mit einem Bolzenschneider zurecht schneiden. Da ginge einzig nur noch flexen und das auch nur mit entsprechendem längerem Aufwand.

                                Die Parkside wird wohl, wie jeder andere einfache Bohrhammer auch mit dünnem Armierungsstahl fertig. Es hängt dabei vom eingesetzten Bohrer ab.
                                Hier würde für mich nur ein HVA besetzer Bohrer in Frage kommen. Problem bei der Geschichte ist nun mal, dass das Eisen im Beton zermahlen werden muss und je nach Leistung deiner gewählten Maschine nun mal dauert. Wobei mit einem ordentlichen Bohrhammer selbst beim auftreffen auf Armierung kein großer Unterschied zum bohren in Beton festzustellen ist.

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