Icon--down-black-48x48 IC-logout IC-up IC_check

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Welche Säge soll ich nehmen?

Einklappen
X
Einklappen
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Welche Säge soll ich nehmen?

    Ich möchte 2 Grobspanplatten, die Teil einer Zwischenwand sind, demontieren und sie dazu an einer Seite exakt abschneiden. Die Einbausituation ist auf angehängtem Foto zu sehen. Die rote Linie ist die Schnittlinie, die rechts liegenden Teile sollen abgebaut werden. Die Dicke der Spanplatten ist 14 mm, der Abstand zwischen den Platten ist 50 mm. Ich habe eine Bosch Stichsäge, mit der kann ich aber keinen sauberen geraden Schnitt hinbekommen (zumindest meine Erfahrung). Die Sägeposition, also von unten nach oben sägen, ist ja auch sehr ungünstig. Welches Werkzeug, welche Säge sollte ich nehmen?

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Holzwand.jpg
Ansichten: 175
Größe: 137,4 KB
ID: 3880655

  • Probier es mal mit einer Führungsschiene, an der du deine Stichsäge entlang führst. Das kann auch ein festgezwingtes gerades Brett sein. Oder sogar zwei Bretter links und rechts der Stichsäge (Zwangsführung).

    Kommentar


    • Das ist eine gute Idee, aber ich weiß auch von früheren Versuchen mit der Stichsäge, die Sägeblätter sind ja ziemlich elastisch, und trotz Führung kann es schräg laufen. Wenn es nichts besseres gibt, versuche ich es, und dann mit extrem langsamem Vortrieb des Sägeblattes. Danke auf jeden Fall.

      Kommentar


      • Es gibt Stichsägeblätter die sind dicker und verlaufen nicht, bei Bosch heißen sie:

        T 308 BFP
        T 308 BP

        Dann gibt es noch Sägeblätter für Randnahessägen, z.B. von Dewalt das DT 2074
        Damit kommst du mit dem Schnitt dann bis an die Decke

        Da du ja schon eine Stichsäge hast würde ich erstmal kein neues Werkzeug kaufen, ansonsten ist Ein Multitool wie z.B. die Bosch PMF Serie für solche Aufgaben gut zu gebrauchen
        Zuletzt geändert von –; 25.09.2020, 14:19.

        Kommentar


        • Super, vielen Dank...und einen schönen Tag

          Kommentar


          • Pendelhub ausmachen und dann mit Geduld sägen. Dann wird's auch gerade.

            Kommentar


            • Und geschränkte Blätter verwenden. Also solche, bei denen die Zähne links und rechts etwas über das Blatt hinaus gebogen sind. Dadurch wird der Schnitt etwas breiter als das Stammblatt des Sägeblattes ist.

              Rechts vom Schnitt (also auf der Abfallseite) ne Dachlatte anschrauben. Diese als Anschlag nutzen. Dann wird der Schnitt absolut gerade. Den Rest entweder mit ner Handsäge sägen (Fuchsschwanz) oder mit der schräg gestellten Stichsäge so weit es geht. Den kleinen Rest mit Stechbeitel abnehmen.

              Kommentar


              • Schau mal im Beitrag von Bine/Dino "Was läuft beim Sägen falsch?" Heute wieder geöffnet.

                Kommentar


                • Danke für all die Tips, für mich als Laien unschätzbar wertvoll. z.B. dachte ich immer, der Pendelhub wäre besonders gut geeignet zum sägen...Man lernt nie aus.

                  Ein schönes Wochenende...

                  Kommentar


                  • Pendelhub sorgt für schnelleren, aber nicht unbedingt genaueren Schnitt.
                    Bei Metall oder wenn es auf Genauigkeit und nicht auf Geschwindigkeit ankommt, sägt man ohne Pendelhub.
                    Was die von den Anderen erwähnte "Zwangsführung" (sei es per Führungsschiene oder mittels Brett) angeht, darüber streiten sich die "Geister".
                    Im blauen Forum tauchte diese Frage kürzlich in einem Thread auf, und dort waren sich die Fachleute darüber einig, das eine solche "Zwangsführung" kontraproduktiv ist, die Sache eher "verschlimmbessert".
                    Wenn das Sägeblatt seitlich (nach links oder rechts) aus dem Schnitt läuft, nimmt einen die "Zwangsführung" die Möglichkeit, mit einer in Gegenrichtung des Verlaufs geführten Bewegung der Stichsäge, diesen Verlauf zu korregieren.
                    Wenn das Sägeblatt in der Länge verläuft, aus dem Winkel geht, hilft auch kein Anschlag oder "Zwangsführung".

                    ​​​​​​Bei der geringen Breite/Menge an Holzwand, welche da links neben dem Türrahmen übrig bliebe, würde ich die Holzwand eher komplett wegreißen/rückbauen und mit Ständerwerk und Gipskarton dieses Stück Wand links neu setzen.
                    Du hast wahrscheinlich die Holzwand seinerzeit nicht selber eingebaut und kennst daher nicht die Unterkonstruktion.
                    Ich könnte mir vorstellen, dass gerade im Bereich der Tür aus Gründen der Stabilität ein zusätzliches Balkenwerk verbaut wurde.
                    Wenn du jetzt beim Sägen auf einen dieser Balken triffst, sind das genau die Stellen, wo eine Stichsäge verläuft.
                    Würde daher vielleicht erstmal 10-15 cm rechts neben deiner angedachten Schnittlinie einen groben "Entlastungsschnitt" machen und die Wand rechts komplett entfernen.
                    So kannst du zum Einen "üben" und zum Anderen erhälst du einen genaueren Einblick in die Unterkonstruktion.
                    Bei dem zweiten, genauen Schnitt an gewünschter Stelle, weißt du dann, was dich erwartet.
                    Zudem kannst du, da die Wand nicht mehr im Weg ist, auch mal um die Ecke schauen und kontrollieren, ob der Schnitt auf der anderen Wandseite auch passt.
                    Falls du ein Metallsuchgerät hast, vorher auch mal schauen, dass in der Schnittlinie nicht Schrauben oder Nägel im Weg sind.
                    Was deine im Bild rot markierte Schnittlinie angeht, macht die an der Stelle keinen Sinn.
                    Du wirst ja die "Lücke" von 50 mm zwischen den beiden Holzplatten irgendwie verschließen / verkleiden wollen.
                    Zudem wird der Türrahmen wohl auch komplett abmontiert werden.
                    Wenn du nun aber den noch montierten Rahmen als Linie nach oben fortführst und dort sägst, hast du später nach dem Entfernen des Rahmens einen Versatz.
                    Daher besser erst den Rahmen komplett entfernen und die dann sichtbare Kante der Holzplatten als Sägelinie nach oben fluchten.
                    So hast du keinen Versatz und kannst die 50 mm Öffnung zwischen beiden Holzplatten von unten bis oben in einem Zuge abdecken.




                    Kommentar


                    • Danke für diese ausführlichen Hinweise und Ratschläge, ich fühle mich jetzt wirklich gut gerüstet. In der Tat überlegen wir gerade (also meine Frau kam auf den Gedanken), nicht nur den Türrahmen rechtsseitig zu entfernen, sondern den kompletten, sich links befindlichen begehbaren Schrank, der vom Vormieter im Schlafzimmer eingebaut wurde, auszubauen. Deine Hinweise sind sehr willkommen.

                      Kommentar


                      • Schlacke

                        Da Deine Antwort nicht die erste von Dir ist, die durch Wissen, Können und Hilfe besticht, habe ich Dir dafür bereits gestern meine Stimme gegeben.

                        Kommentar


                        • Danke.
                          Ich glaub ich werd grad etwas rot 🤗
                          Btw. hat das mit deinem Hobel eigentlich geklappt ?

                          Kommentar


                          • Ich bin noch nicht dazu gekommen, ihn auseinander zu nehmen, weil ich ihn in der letzten Zeit zu oft gebraucht habe. Aber ich nehme ihn mir noch vor.

                            Kommentar


                            • Ich berichte kurz, wie es bei meinen laienhaften (stümperhaften) Versuchen weiterging. Ich griff den Tip auf, erst mal zur Probe an anderer Stelle zu sägen. Das misslang gründlich. Ich hatte mir zuvor ein DeWalt Sägeblatt gekauft, hoffte, durch die Breite des Blattes würde eine sicherere Führung möglich sein. Ich musste den Schuh der Stichsäge abnehmen, um überhaupt das Sägeblatt einführen zu können. Und die Schutzkappe paßte dann natürlich auch nicht mehr davor. Das hätte mir auch vorher einfallen können. Siehe Foto.

                              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: säge.jpg
Ansichten: 52
Größe: 224,9 KB
ID: 3881158 Das sägen war dann eine einzige Sauerei. Obwohl ich einen Staubsauger hinten angeschlossen hatte, flog das Sägemehl überall hin, und das Sägeblatt lief nach wenigen cm. schief, hatte einen Linksdrall, ich konnte machen was ich wollte. Ich brach das dann ab.

                              Ich will jetzt konventionell sägen, ich denke, mit einem scharfen Fuchsschwanz sollte es möglich sein. Gibt es Empfehlungen? Den ganz großen Rückbau des begehbaren Schrankes schieben wir erst einmal auf.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X