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Giebelwand & Kniestock richtig dämmen

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  • Giebelwand & Kniestock richtig dämmen

    Hallo zusammen,
    wir haben ein altes Haus gekauft bei dem jetzt das Dach neu eingedeckt wird. Dabei lassen wir vom Dachdecker gleich 20cm Aufdach isolieren. Meine Frage bezieht sich auf die Dämmung der Giebelwände und dem Kniestock.

    Die Außenwände sind 40cm dick und aus alten Backsteinen. Was ratet ihr mir - wie soll ich die Wände INNEN dämmen damit ich
    a) keine Wärme-/Kältebrücken zum Dach bekomme
    b) diffusionstechnisch nicht mittelfristig Schäden an den Wänden bekomme wegen Taupunkt.

    Danke schon mal vorab ....

  • Da hast du mehrere Möglichkeiten. Alle machen aber deinen Raum kleiner.
    Wenn also von außen nicht gedämmt wird, kannst du innen eine Lattung anbringen und die Zwischenraüme mit Steinwolle isolieren, oder aber du nimmst das gleiche wie bei der Aufdachisolierung. Alternativ kannst auch Styrodur kleben. Gibt es in zig Stärken, ist recht hart und kann direkt übergeputzt werden. Natürlich mit Gewebe.
    Lies dich mal in die einzelnen Materialien ein. Auch ein Besuch beim Baustoffhändler, der nennt gleich mal Preise, können eine Entscheidungsgrundlage bieten.
    Es kommen aber hier sicher auch noch ganz viele Hinweise.

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    • Wenn du in den Kniestock reinkommst, dann wäre das die richtige Seite für die Dämmung der Wand, auch wenn das eine fiese Arbeit ist.

      Der verschobene Taupunkt ist immer ein Problem bei Innendämmungen. Solange das Dachgeschoss nicht als Wohnraum genutzt wird, würde ich das nicht machen. Insbesondere da Du ja vorhast, die Zwischendecken zu dämmen.

      Auf Baustoffhändler würde ich mich aus Erfahrung da niemals verlassen. Leiste Dir einen auf Altbauten spezialisierten Baugutachter, zeig dem das Haus und frage nach seiner Meinung/Empfehlung.

      Lies mal hier, das würde ich wahrscheinlich verwenden, wenn ich das machen müsste (in Kombination mit Hanfplatten, da diese nicht so schimmelanfällig sind): https://www.rigips.de/aktuelles/rigipedia/taupunkt

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      • Zitat von Flansch Beitrag anzeigen
        Leiste Dir einen auf Altbauten spezialisierten Baugutachter, zeig dem das Haus und frage nach seiner Meinung/Empfehlung.
        Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen.
        Die Kosten dafür hast du ganz schnell raus.

        Was den Baustoffhändler betrifft: Da ging es mir nur um die Kosten. Was gibt es für Dämmstoffe, welche Kosten kommen da auf mich zu. Diese Art der Beratung.
        Auf keinem Fall dem glauben was er empfiehlt, sondern lediglich Preise, Liefermöglichkeiten etc. abfragen.

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        • @Toby: Du hast recht ich will den Sand aus den Zwischendecken zwar entfernen / ersetzen -es muss aber keine Isolation in die Zwischendecke da ich das Dachgeschoß auch als Wohnraum nutzen will.

          @Flansch: Wenn ich es richtig bei deinem Link verstanben habe muss der Aufbau nach außen immer diffusionsoffener werden.

          In meinem Fall würde ich den Giebel (und den Kniestock) mit 8cm dickem Holz begradigen und dazwischen mit Holzfaser innen dämmen. Hätte ich damit Probleme mit dem Taupunkt in der Ziegelstein-Wand ?

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          • Zitat von diwe63a Beitrag anzeigen
            . Hätte ich damit Probleme mit dem Taupunkt in der Ziegelstein-Wand ?
            Hier gibt es ohne exakte Berechnung nur zwei sinnvolle Antworten.
            1. vielleicht
            2. kommt drauf an
            Aber lass es mich mal generalisiert beantworten. Probleme verursacht der Taupunkt nur dann wenn a)der Taupunktort in der Wand liegt (egal ob da jetzt Ziegel oder Dämmung ist) und b) Wasser - meist in Form von Dampf gelöst in warmer Raumluft dort hin kommt. Und genau deswegen wird bei nachträglicher Innendämmung eine Dampf-sperre oder -bremse zwischen Raum und Dämmung verbaut. Damit kommt der Dampf aus der Raumluft nicht an die Stelle der Wand wo er kondensieren würde.

            Und da dir schon eine gezielte professionelle Beratung empfohlen wurde: wenn dir dein Berater diesen Sachverhalt verständlich erklären kann und dir sagt wie du darauf reagieren kannst dann ist das ein gutes Zeichen dafür das er der richtige für dich ist.

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            • ein altes Backstein-Haus... hat deshalb auch AUSSEN die berühmte Ziegeloptik ? ( oder hast Du nur das Mauerwerk so beschrieben..?
              und aussen ist Putz drauf ..? ) dann kannst Du am Besten nur Aussen eine ISO-Schicht draufmachen... !
              da reichen schon ca 5-8 cm Rochwool- putzarmierte Glasfaserplatten, welche genauso wie Styropor angeputzt und gedübelt werden !
              da wird dann noch ein Gewebe und Feinputz draufgebracht ! als Abschluss noch eine Aussen-Farbe mit Lotus-Effekt !
              2 Vorteile... ist voll atmungs-aktiv und überbrückt Senkrisse 100%tig ! VORTEIL gegenüber Styropor und ähnliche Dämmstoffe ( auch BIO ! )
              das Material ist auch 100%tig FEUERSICHER !
              Von INNEN ist ISOLATION nicht zu empfehlen... dann lass ( wenn es Ziegelwerk ist ? ) da einen atmungs-aktiven Anstrich ( klar- auch mit Lotus-Effekt )
              aussen,draufbringen.. dann bleibt die alte Optik erhalten, bekommt dadurch einen leichten Seidenglanz ! ( sollte vom Fachbetrieb gemacht werden ! ) Nachtrag.... Fachbetrieb deshalb, weil hier auch mit richtigen Druckstrahlern zuerst gereinigt werden sollte... und... z.Zeit würde
              ich nichts mehr anfangen.... Nachtfrost ist da nicht gut zu gebrauchen !
              Gruss...
              Zuletzt geändert von –; 18.09.2019, 14:57.

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              • Ich gebe dir eins zu denken, warum sollte die Giebelwand anders gedämmt werden werden, als die restlichen Wände des Hauses? Du würdest die Kältebrücke nur verschieben. Hauptsache die Dampfsperre ist dicht an die Wand adaptiert. Dafür mußt du sowieso Teile der Wand verputzen. Dann kannst du auch die gesamte Wand mit einem diffusionsoffenem Putz (Kalkputz) verputzen. Mauerquerschnitt von 40cm ist schon ne ordentliche Dicke.

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