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  • Zitat von Toby Beitrag anzeigen

    Also ich rede vom verzinkten, gelochten Bandstahl. Der hängt eindeutig am Sparren.
    Der verrostete Flachstahl liegt auf den Unterzügen. Der hat heine Funktion, da gebe ich Euch Recht.
    Toby, verfolge mal auf Bild eins das rostige Flacheisen ganz links nach links Richtung Mauer, es überschneidet sich mit dem Lochband also kann es nicht am Sparren sein sondern liegt auf dem Unterzug. Es wirft da auch einen Schatten auf den Unterzug. Ansonsten habe ich Tomaten auf den Augen und nehme alles zurück.

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    • Zitat von Holzhugo Beitrag anzeigen
      Ansonsten habe ich Tomaten auf den Augen und nehme alles zurück.
      Nene, haste nicht ... sonst hätte ich ja auch Tomaten drauf.

      Doch das die Eisen/Lochband nicht an den Sparten sind, ist „deutlich“ zu sehen, selbst auf meinem kleinen Smartphone.

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      • So jetzt meld ich mich als Zimmermann auch mal zu Wort.
        Die Windrispenbänder müssen bleiben da die aussteifend auf das Dach einwirken.
        Es ist nicht zwingend, dass die Bänder auf den Sparren angebracht werden sie werden auch oftmals auf den Kahlbalken so wie hier zu sehen angebracht.
        Wenn die Bänder an den Kehlbalken stören können sie hier entfernt werden müssen aber dann unbedingt an den Sparren angebracht werden.
        Wichtig dabei ist dass die Bänder beim anbringen gut gespannt werden um die Steifigkeit des Daches gewährleisten zu können.

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        • Das Windrispen wenn ordentlich und an der richtigen Stelle angebracht bleiben müssen, bestreitet auch niemand.

          Hier geht es aber um die obige Anfrage, und deshalb können die weg.

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          • Ja sofern die an den Sparren neu angebracht werden können die an den Kehlbalken weg.

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            • Wozu das jetzt, um das Gewissen zu beruhigen? Da könnte man gleich zum Statikern gehen, die sagen auch immer vorsichtshalber einbauen oder stärker dimensionieren (ja, wozu dann einen Statiker, wenn er das nicht genau berechnen kann?).
              Sprich wenn die an den Kehlbalken zuvor keinen Halt boten, muss nach dem Ausbau auch nichts weiter verbaut werden.
              Aber wer weiß, evtl. sind an den Sparren auch schon Windrispen verbaut ... und da sich der TE eh nicht meldet, lohnt nun keine weitere Diskussion!

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              • Es geht nicht um ein Gewissen zu beruhigen sondern um das Dach bei einem Sturm verwindungssteif zu halten.
                Woher nimmst Du Deine Aussage, dass die Windrispenbänder an den Kahlbalken keinen Halt bieten?
                Das was man auf den Bildern sehen kann so haben die Sinn.
                Und wenn auf den Sparren Rispenbänder angebracht wären, dann würde man das auf den Bildern sehen, da diese vor den Unterspannbahnen angebracht werden.

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                • Einfache Überlegung, wenn das Gebälk lose stehen würde (also ohne Giebelwände usw.) und man auf den Giebel einen Schubs gibt, fällt das ganze wie schon oben beschrieben zusammen wie ein Kartenhaus. Denn der Abstand zu den momentan montierten Windrispen und Kehlbalken bleibt ja immer gleich, selbst beim umfallen.

                  Und stimmt, an den Sparren müsste man die Windrispen sehen. Also da sind keine und waren dann auch noch nie welche ....

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                  • Das Foto des Dachstuhls macht auf mich als Zimmerer einen sehr sehr schlecht verarbeiteten Eindruck. Windrispen haben die Aufgabe, den Dachstuhl und somit auch die Giebel gegen Windkräfte abzustreben. Hier ist das Rispenband aber auf den Kehlzangen / Kehlbalken verlegt. Unsinnig und so noch nicht gesehen. Dieser Verband könnte nach meiner Meinung nach dem korrekten Aussteifen unterhalb der Sparrenlage entfernt werden. Und so wäre dem Projekt ; Ausbau bis in den First frei Bahn gegeben.

                    Die drei Flacheisen ( Schürmann-Eisen genannt ) oder Giebelanker sind über zwei Kehlbalken geführt und es würde durchaus möglich sein, diese bis auf die erste Innenseite des Mauerwerk angrenzenden Kehlbalkens zu kürzen, aber darauf Achten, daß von der Oberseite dieser Flacheisen vernünftige Sechskant Holzschrauben benutzt wurden, sonst ergänzen. So ist der Verband Dachstuhl immer noch fest mit dem Mauerwerk verbunden. Andere Variante, in Firstrichtung verlaufen ausrichten, lösen und einzelnd neu befestigen und direkt unter diesen eine Art wechsel einbringen ( Hölzer ebenfalls in Firstrichtung zwischen die erste und zweite Kehlzange / Kehlbalken schneiden. Evtl. auch eine nette Optik.

                    Da wegen der Unterspannbahn , wenn man die marode alte Gitterfolie noch so nennen darf :-) nicht ersichtlich ist, ob ein Rispenverband oberhalb verlegt ist, bezweifele ich, den Vorschlag ein neues Rispenband unter die Sparrenlage in V-Form aber besser kreuzweise auf beiden Dachflächen anzubringen. Den unten ankommenden möglichst an der Fußpfette anschließen. Vor der Sanierung der Unterspannbahn zwischen den Gefachen und der Fachisolierung zwischen den Sparren und Giebelspalt und Dampfbremsfolie an den Giebeln und Pfetten winddicht verklebt die Deckenunterkonstruktion stramm bis an die Giebelwände stoßen, so auch ist auch die Ortgangsrichtung der Giebel vom jetzt ausgesteiften Dachstuhl windgesichert . Sprich, nicht das Mauerwerk hält den Dachstuhl sondern ein fachgerecht ausgesteifter Dachstuhl stützt das Mauerwerk. Ich hoffe nach über 48 Jahren im Zimmererhandwerk tätig keine falsche Info abgegeben zu haben.
                    Zuletzt geändert von –; 21.08.2019, 00:39.

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                    • Zitat von Holzhugo Beitrag anzeigen
                      Mein Vorschreiber hat Recht, die Eisen werden eingebaut um das Dach zu stabilisieren. Allerdings, so kenne ich das, nur während der Bauzeit also wenn der Dachstuhl aufgerichtet wird. Wenn das Dach eingedeckt ist, die Balken also mit Dachlatten verbunden sind, können die Eisen wieder entfernt werden. Meist bleiben Sie drinnen weil sie nicht stören.
                      Leider auf dem großen Holzweg Holzhugo, leider umgekehrt, ein stabil ausgesteifter Dachstuhl mit Mauerankern auf den Kehlbalken / Kehlzangen, die direckte Windlast von Außen abnehmende Auststeifung und einem fachgerecht verlegtem Rispenband in V-Form oder kreuzförmig oberhalb der Sparrenlage stützen das Giebelmauerwerk und den gesammten Dachstuhl vor großen Winddrucklasten in Firstrichtung. Der Windverband wurde früher aus Latten zwischen die Sparren genagelt, aber im Lauf der Zeit haben sich die statischen Anforderungen gewaltig geändert und es wird nun in Metall mit Ankernägeln befestigt ausgeführt. Dieses nicht als Besserwisserei nehmen sondern als fachliche Aufklärung geschrieben :-)
                      Zuletzt geändert von –; 21.08.2019, 01:05.

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                      • Hallo Bernd1981, am liebsten würde ich Dir einen Schachtel Streichhölzer schicken :-) Nach Bilder Betrachten macht die Unterspannbahn / Gitterfolie / Sondermüll / Weichmacher aus der PVC-Folie entwichen :-) ein betrübten Eindruck auf mich. So ist erst mal die Frage, "kann ich die Giebelanker entfernen?" ganz hintendran zu stellen. Da du einen neuen Ausbau deines Dachraumes geplant hast solltest Du dir große Gedanken machen, angefangen bei Vollisolierung der Sparrenfelder usw. usw.
                        Der marode Zustand deiner Unterspannbahn würde für mich bedeuten, du solltest Dir Rat bei einer in deiner Region ansäßigen Zimmererei u.Dachdeckerei holen. Wenn nach deren Begutachtung ein komplettes Erneuern der Unterspannbahn und ganz wichtig, vorher die fehlende Windrispenbandaussteifung oberhalb der Sparrenlage mit Anschluß unten an den Fußpfetten ausgeführt wurde, dann kannst du alle Metallteile die auf dem Foto zu sehen sind entfernen außer die Maueranker, die ja dann die Windkräfte auf den stablisierten Dachstuhl ableiten und so ein Reißen des Mauerwerks verhindern. Max. Auskürzen auf Innenkante des linken und rechten Sparrengebindes. Also nicht die Anker halten den Dachstuhl sondern ein korekter Dachstuhl hält dein gesammtes oberes Mauerwerk !!!

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                        • Ja die Ausführung des Dachstuhls ist nicht sonderlich gut gearbeitet.
                          Allerdings haben wir auch schon bei einigen Dachstühlen das Windrispenband in der Kahlbalkenlage verlegen müssen weil es vom Statiker so gewollt und gerechnet war.
                          Wenn es sich um ein Reihenmittelhaus handelt könnte es auch ein Grund sein warum der Windverband auf den Kehlbalken angebracht wurde.
                          Oberhalb der von Dachbahnen haben wir bis auf Sichtgebälk noch kein Rispenband angebracht.
                          Und ja die Gitterfolie ist wirklich nimmer die Beste allerdings ging es dem Fragesteller in erster Linie um den Windverband und die Eisen.
                          Wie vorher schon geschrieben wenn der Windverband an den Sparren angebracht wird dann kann er in der Kahlbalkenlage entfernt werden.

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                          • Hallo zusammen,

                            vielen Dank für den Input.
                            Ich habe mittlerweile das Dach weiter zurückgebaut und kann sagen, dass auch auch auf den Sparren jeweils diagonal ein Rispenband drauf ist, daher werde ich das auf der Kehlbalkenebene wegnehmen.

                            Das 2. Thema waren die verrosteten Eisen, die ebenfalls auf Kehlbanlkenebene liegen und 3x jeweils aus dem Giebelmauerwerk herauskommen und ohne Befestigung oder Verbindung auf den Balken aufliegen.

                            Von einem Kommentator wurde geäußert, dass diese während des Baus für die Stabilisierung der Gibelwände zuständig waren und daher nun nichtmehr gebraucht werden.
                            Erstaunlich finde ich dabei, dass die Eisen gleichmäßig jeweils 1,20 m lang sind.

                            Kann es sein, dass diese Eisen für den Blitzschutz da sind?

                            Die marode Unterspannbahn bin ich dabei zu erstzen. Da ich die Ziegel nicht herunternehmen will mache ich das entsprechend einer Anleitung von Isover, die ich bei Youtube gefunden habe.

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