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Wie auf Gehrung sägen?

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  • Wie auf Gehrung sägen?

    Hallo,

    steh grad vor dem Problem, die passende Gehrung zu sägen.

    Ich hab nur ne normale Gehrungslade für 45 und 90 Grad.

    Benötigt wird aber 135.

    Wie säge ich das denn bitteschön? Hab da grad nen Knoten im Hirn! :-/

    Wie säge ich also jeweils die Leisten, sodass es an der Innen- und Außenecke passt? o_O

    Gibt es dafür auch passende Kappen, sodass man den Stoß der Leisten nicht sieht? Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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Name: 20190606_112229-2328x1746.jpg
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ID: 3786505

    Danke Euch.

    GLG

  • Wenn nichts anderes zur Verfügung steht dann würde ich Schablonen aus Pappe herstellen. Die können so lange beschnitten werden bis sie passen und dann auf die Leisten übertragen werden. Das Sägen geschieht dann von Hand und ggf. müssen die Enden durch schleifen angeglichen werden.

    Bei Kappen bzw. Verbinder für diesen Winkel würde ich mir keine Hoffnungen machen. Wenn die Teile relativ gut zueinander passen kannst Du etwaige Lücken mit Spachtelmasse oder Holzkitt verschließen.

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    • Wenn du sauber sägst dann brauchst du keine Kappen.

      135° Ecke: Zollstock, ein Schenkel links anlegen, einen rechts, den Winkel auf ein Blatt Papier übertragen, Winkelhalbierende durch Falten des Blattes ermitteln, Schnittwinkel auf das Holz übertragen und Gehrungssäge einstellen. 67,5° hat zwar keine Einrastfunktion, aber möglich ist das trotzdem.

      Das Ganze an einem Stück Restholz probieren und ggf. nachbessern. Wenn der Winkel passt dann etwas Heißkleber auf die Schnittfläche und anschrauben. Somit sollte der Winkel sauber sein und kein Spalt klaffen.

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      • Du nimmst ein Dachlattenstück, ca. 60 cm lang, hochkant, sägst In der Mitte einen Winkel von etwa 77,5. Du hast nun zwei Stücke. Dreh das eine um, so dass Du beide Schnittflächen zusammenlegen kannst und Du dann eine Nachbildung der Wand hast. Aber die Schnittstelle die Winkelhalbierende ist. Kannst Du an der Wand auch kontrollieren.

        Nun ein Brett. Schraub die Dachlattenstücke so darauf, stell dabei das Sägeblatt Deiner Handsäge in den Schlitz.

        Wenn Du nun Deine Sockelleisten außen anlegst -einmal an der einen und das Gegenstücks an der anderen und jeweils mit der Säge durchsägst, hast Du den perfekten Winkel in einer sauberen Führung. Am besten zu zweit. Einer hält die Leiste. Der andere sägt - idealerweise von der Außenseite des Winkels. So sind eventuelle Ausrisse an der Sockelleiste auf der Wandseite. Nimmst Du eine Japansäge von Innen sägen (sägt auf Zug).

        ich hoffe, das ist verständlich.
        Zuletzt geändert von –; 07.06.2019, 07:54.

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        • Toby sie hat nur eine Gehrungslade.

          @George wie überträgt und sägt man 67,5 Grad an einer profilierten Sockelleiste frei Hand exakt? Das klappt nicht so einfach.

          Kommentar


          • Noch einfacher: Reststück in oder auf der Gehrungslade im Winkel von 67,5 Grad (Papierfalttechnik von Toby) ausrichten und mit Schraubzwingen befestigen. Daran die Gehrungslade zusägen. Exakt vorgehen.

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            • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
              Toby sie hat nur eine Gehrungslade.

              @George wie überträgt und sägt man 67,5 Grad an einer profilierten Sockelleiste frei Hand exakt? Das klappt nicht so einfach.
              Der Winkel ist irrelevant Rainerle. Es geht darum die Teile aneinander zu passen und das ist mit der von mir beschriebene Methode ohne größere Probleme machbar. Ich arbeite bestenfalls mit einer Schmiege aber nie mit Winkelangaben. Wer ausreichend Erfahrung hat kann es sogar Freihändig gut hinbekommen.

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              • Danke Euch. Ich habs paar Mal versucht, nicht hinbekommen. Hab mir schließlich beim Nachbarn ne Gehrungssäge ausleihen können, bei der man 67,5 direkt einstellen kann. ;-) Damit gings wunderbar!

                Kommentar


                • Zitat von susanreich Beitrag anzeigen
                  Danke Euch. Ich habs paar Mal versucht, nicht hinbekommen. Hab mir schließlich beim Nachbarn ne Gehrungssäge ausleihen können, bei der man 67,5 direkt einstellen kann. ;-) Damit gings wunderbar!
                  Ja, da gehört schon etwas Übung dazu aber, es ist sehr schön zu hören, dass es am Ende gut gegangen ist

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                  • Zitat von George1959 Beitrag anzeigen

                    Der Winkel ist irrelevant Rainerle. Es geht darum die Teile aneinander zu passen und das ist mit der von mir beschriebene Methode ohne größere Probleme machbar. Ich arbeite bestenfalls mit einer Schmiege aber nie mit Winkelangaben. Wer ausreichend Erfahrung hat kann es sogar Freihändig gut hinbekommen.
                    So halte ich das auch, eine Schmiege ist für so etwas das optimale Werkzeug.

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                    • Zitat von susanreich Beitrag anzeigen
                      Danke Euch. Ich habs paar Mal versucht, nicht hinbekommen. Hab mir schließlich beim Nachbarn ne Gehrungssäge ausleihen können, bei der man 67,5 direkt einstellen kann. ;-) Damit gings wunderbar!
                      Na prima dass es geklappt hat, für gute Ratschläge bin ich dann ja schon zu spät.

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                        Ich nehme solche Winkel auch mit der Schmiege ab. So habe ich alle Unzulänglichkeiten automatisch in der Messung drin.

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                        • Mich würde interessieren wie Ihr dann den Halbwinkel bekommt. Ohne Messen. Und wie Ihr den Halbwinkel auf die Profilleiste exakt übertragen könnt. Denn um eine solche handelt es sich wie susannreich schrieb, denn es gibt Kappen dafür. Und diese Leisten sind hinten hohl und auch die Kanten zu Wand und Boden sind üblicherweise keine 90 Grad sondern um einiges weniger. Und es sind nach den Bildern zu urteilen Sockelprofile mit eher 2,5 cm Breite,

                          Also müsste diese Leiste zum Anzeichnen wiederum an eine Wand (wie dem Anschlag der Kappsäge oder der Wandung der Gehrungslade) gelehnt und auf einen Boden gesetzt werden um die korrekte Stellung beim Einbau simullieren zu können. Eine ein-Millimeter-Abweichung der nicht vorhandenen hinteren Senkrechten lässt den Schnitt schon falsch laufen. Die Schmiege müsste sodann an der oberen Kante angelegt werden. Legt man sie nun auf das Profil, zeichnet man schräg - also aus dem Winkel an. Man müsste diese exakt horizontal halten und man müsste durch peilen von oben am Profil anzeichnen. Das kann nicht genau werden. Und dann sägt man freihand herunter?

                          Helft mir mal, ich kapiere es nicht. Ich verstehe nicht, wie das funktionieren soll.

                          Schmiege mit korrekt eingestelltem Halbwinkel auf die Gehrungslade gelegt, angezeichnet und diese eingesägt wäre mein probates Mittel. Ich säge aber so was mit der Kapex und deren Winkelschmiege, die auf dem Tisch automatisch den Halbwinkel vorgibt, den ich einfach nur einstelle und dann säge.

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                            Ich säge nicht freihändig. Das würde nicht genau genug ausfallen. Ich zeichne auf dem Untergrund eine Linieund zeichne den mit der Schmiege abgenommenen Winkel auf. Anschließend zwinge ich 2 gerade Klötze auf, einen auf der geraden Linie und einen auf dem Winkelschenkel, und zwar mit einer Lücke, die der Breite der zu sägenden Leiste entspricht. Anschließend säge ich paralell zum " Winkelklotz " entlang der Kante des Klotzes an der Linie. Hat bisher immer gut gepasst. Das ist zwar viel Aufwand, aber solche Winkel sind ja auch nicht in jeder Ecke anzupassen...Wichtig ist lediglich, daß die aufgezwingten Klötze höher sind, als die zu sägende Leiste, um von Anfang an Führung zu bieten.
                            Zuletzt geändert von –; 08.06.2019, 22:25.

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                            • OK, Du nimmst aber auch Hilfsklötze. Ich ebenfalls früher. Aber wie bekommst Du den Halbwinkel auf die Schmiege? Auch mit gefaltetem Papier? Oder einem Winkelmesser. Ich kapiere es noch immer nicht ganz.

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