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Trockenbauwand auf Leicht-Estrich

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  • Trockenbauwand auf Leicht-Estrich

    Hallo alle miteinander,

    ich oder besser gesagt meine bessere Hälfte möchte einen Raum mittels Gipskarton- oder Gipsfaserplattenwand abtrennen. Die Wand wird 5-6m lang und etwa 2,6m hoch, eine Tür soll ebenfalls vorgesehen werden. Der Raum befindet sich im Dachgeschoss, eine Seitenwand, an die die Trockenbauwand angeschlossen werden soll, ist gemauert, die andere mit Gipsplatten verkleidet. Die Decke ist ebenfalls mit Gipskartonplatten verkleidet. Am Boden wurde Laminat verlegt, darunter befinden sich Spanplatten wobei ich nicht sicher weiß, ob die verschraubt oder schwimmend gelegt wurden. Unter den Spanplatten befindet sich eine Leichtestrich-Schüttung (Marke unbekannt) und eine Holzbalkendecke.

    Ich habe da jetzt folgende Fragen:
    -Wie montiere ich die Trockenbauprofile an die Trockenbau-Seitenwand und die Zimmerdecke? Ich hätte mittels Ortungsgerät und ggf. Magnet die Unterkonstruktion gesucht und die Profile mit entsprechenden Schrauben befestigt. Der Anschluss an die gemauerte Wand ist mir bekannt.
    -Den Laminat kann ich ja mittels Tauchsäge und Schiene oder Oszillationswerkzeug aufschneiden und entfernen. Aber kann ich die Trockenbauprofile dann auf den Spanplatten befestigen wenn ich nicht weiß, wie genau die verlegt wurden?

    Trockenbau ist jetzt nicht ganz neu für mich, mit so einem Problem musste ich mich aber noch nie beschäftigen. Danke für eure Hilfe!


    JollyRoger
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum hier niemand antwortet, aber dann will ich mal:
    Es wäre gut, wenn du zur Verschraubung der Profile auf die Unterkonstruktion gehen würdest, und zwar sowohl an der Leichtbauwand als auch an der Decke. Am Boden würde ich die Profile mit den Spanplatten verschrauben. Die sind stabil genug und daß sie schwimmend verlegt sind, glaube ich nicht. ( Wäre aber auch kein Hinderungsgrund ) Zumindest ist es meist so, daß die Spanplatten auf dem Boden verschraubt sind.
    Die Wand solltest du zur Vermeidung von Schallübertragung mit einem Schallschutz unter den Profilen entkoppeln und das Wandinnere mit Steinwolle A1 ( nicht Glaswolle ) isolieren. Dies dient nicht nur der Wärmeisolation, sondern auch und erheblich dem Schallschutz.
    In meinem Haus ist das Obergeschoß inkl. Boden genauso aufgebaut, lediglich wurde nach Stellen und Verplanken der Wände schwimmender Estrich verlegt. Das ist allerdings für deine Frage nicht relevant.
    Ich fahre seit 1995 gut und rissfrei mit diesem Aufbau.

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    • Hallo,

      also ich kann die da (ohne Werbung machen zu wollen) die Infoblätter von Knauf empfehlen. Kaufen kannst du dein Material ja immernoch woanders, aber zur Veranschaulichung dienen die meiner Meinung nach sehr gut. Ich weiß nicht ob es erlaubt ist Links zu posten, ich versuche es mal. https://www.knauf.de/wmv/?id=1112
      Ansonsten einfach bei Google nach "Knauf W11de" suchen.
      Gruß Michael

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      • Hallo ihr beiden.

        Die Info-Blätter von Knauf habe ich mir angesehen, allerdings ist da natürlich keine Montage auf Leicht-Estrich dabei... dennoch sind sie sehr informativ und es war wichtig, sie wieder mal anzuschauen, danke also für den Hinweis!

        Die Frage nach den Anschlüssen an der Wand bzw. der Decke ist damit auch beantwortet, im Endeffekt kann ich das eh so machen wie geplant.

        Eine Frage zur Steinwolle bzw. zur Schalldämmung allgemein: Das ist ja ein wichtiger Punkt. Die Steinwolle würde ich auf jeden Fall reinsetzen, kostenmäßig ist sie ja nicht so ein großer Faktor und wegen den 100-150€ beißt man sich nachher nur in den Ar... wenn man sie nicht ausgegeben hat. Aber wie verhält es sich da mit Gipskarton- gegen Gipsfaserplatten? Letztere haben ja einige Vorteile, allerdings weiß ich nicht, ob sie sich wirklich rentieren.

        Fermacell gibt folgendes an:
        -Backstein, beidseitig verputzt, 7,5cm stark - Rw=42dB
        -Backstein, beidseitig verputzt, 22,5cm stark - Rw=51dB
        -Doppelwand mit Gipskarton auf CW75 Profilen, je 2x12,5mm + 60mm Dämmung - Rw=51dB
        -Doppelwand mit Gipskarton auf CW75 Profilen, je nur eine Lage mit je 12,5mm + 60mm Dämmung - Rw=51dB

        eine Lage Fermacell ist also in etwa gleich gut wie zwei Lagen Gipskarton.

        Preislich liegt die Gipskartonplatte in etwa bei einem Drittel der Gipsfaserplatte, also wäre eine doppelte Beplankung mit Gipskarton so gesehen günstiger.
        Das Gewicht von Gispkarton (doppelt beplankt) liegt bei 18,3kg/m²; Gipsfaserplatten in 12,5mm Stärke bei 15,5kg/m² - Punkt für die Gipsfaser.

        Zusätzlich wäre eine einzelne Lage leichter zu montieren und die Gipsfaserplatten sind stabiler, ich tendiere also eher zur Gipsfaser, kenne die Platten aber nur aus dem Katalog. Was würdet ihr wählen?

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        • Vielleicht orientierst Du Dich daran, welche Platten bei Dir in der Nähe was kosten und auch an der Größe. Bei welcher hast Du weniger Verschnitt - 2 m oder 1,5 m Länge.

          Sodann musst Du die Platten in den Dachstock bringen. Bei 2 m evtl. bereits schwierig. Und doppelte Beplankung bedeutet doppelt so oft laufen. Das spricht eher für Gipsfaserplatten im kleineren Format. Also schau was es in Deinen Baumärkten gibt und entscheide dann.
          Zuletzt geändert von –; 14.03.2019, 10:48.

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          • Zitat von Rainerle Beitrag anzeigen
            Und doppelte Beplankung bedeutet doppelt so oft laufen. Das spricht eher für Gipsfassratten im kleineren Format.
            DAS ist ein sehr gutes Argument... Preislich kommen mir die Gipsfaserplatten definitv teurer, da kann ich mich drehen und wenden wie ich will, aber so viel wirds im Verhältnis zur restlichen Investition in unseren Wohnraum nicht sein.

            Was aus dem Projekt dann wird bzw. wie ich es umsetze kann ich mir jetzt ja überlegen. In jedem Fall sind die technischen Fragen beseitigt, vielen Dank!

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            • Gipsfassratten? - Immer diese doofe Autokorrektur! Habe es geändert.

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              • So wie das von Dir beschrieben ist... steht da schon ein Stück Mauerwerk in den Raum...? oder ist das der Kniestock ?
                sollte da eine gemauerte Wand sein... würde ich dort die Türfüllung vorsehen... und versuchen.. den Raumteiler in solider Breite ( Dicke ) aufzubauen !
                Doppelte Verschalung brauchst auch bei den dünnen Metall-Ständer Varianten ! wenn du Holz-Gewerk nimmst ... kannst den Hohlraum mit mehr Steinwolle füllen ..
                zwecks Schall.... oder nimmst gleich die Fermacell- Bodenplatten.. die sind sowohl aus faserverstärktem Gips... als auch mit Dämmfaser ( Steinwolle ) beschichtet... und Feuer-Gedämmt ! da bist bei 2 Seiten-Aufbau + Ständer.... schon fast bei einer soliden Wandstärke ! Unten sollten richtige Kanthölzer
                die Verbindung zum Fußboden, als auch zum Ständergewerk schaffen... mit soliden Stahlwinkeln z.B.... damit lassen sind auch solide Schutzdächer, z.B. beim Camping bauen... für Wind und Wetter !
                Allerdings... solltest zuvor gut Frühstücken ! da kommen etliche Kilos zusammen ... :-))
                Gruss.....

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