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OSB-Wand vor OSB-Regal im Keller

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  • OSB-Wand vor OSB-Regal im Keller

    Hallo zusammen,

    ich möchte gerne im "Heizungskeller" ein Regal aus OBS-Platten (12er Stärke?) an der Westseite (Trennwand zum Nachbarn) bauen. Der Keller ist nicht verkleidet und soll es auch nicht werden. Zur optischen Auffrischung und um die Fritzbox dort schön anzubringen, möchte ich einen Teil der Wand (Nordseite Außenwand) mit OSB-Platten verkleiden. Hier würde ich nur 2 Platten senkrecht nebeneinander anbringen, dann kommt bereits ein ständig geöffnetes Fenster (Gasheizung). Der Keller ist meines Erachtens trocken, da hier auch eine Luftwärmepumpe steht.

    Störend sind die Gasleitung an der Wand (von Nord nach West) und die Wasserleitung mit Wasseruhr (aus der Nordwand kommend, an der Westwand entlang). Die möchte ich nicht entfernen und umleiten. Die anderen Wände sind ebenfalls besetzt (Gasheizung und Luftwärmepumpe). Also ist mein Plan, das Regal um die Leitungen herum zu bauen. Um einen Zugriff auf die Wasseruhr und die Absperrhähne zu ermöglichen, soll das erste Brett mit ausreichend Platz darüber angebracht werden. Da kann ich dann Getränkekisten drunter stellen. Die anderen Böden will ich variabel anbringen, da muss ich noch gucken, was untergebracht wird.

    Das Regal soll die Fläche einer 600x2000 OSB-Platte haben. Zur Konstruktion habe ich noch reichlich 48x24 Kanthölzer.

    Nun meine Fragen:

    1. die Gasleitung an der Nordwand ist zwischen 6-9 cm von der Wand entfernt. Soll ich die 2 Platten zur Wandverkleidung lieber vor oder hinter der Leitung anbringen? Zur Luftzirkulation lasse ich oben und unten 5 cm Platz, ebenfalls kann ich an der Westwandseite auch Platz lassen (wieviel?) und die Ostseite ist ja sowieso offen.

    2. Tragen die Kanthölzer die OSB-Platten als Regalboden? Ich wollte an der Nordwand nur Kanthölzer horizontal an die OSB-Platten schrauben und die Platten auflegen. An dem Südende wollte ich einen Rahmen basteln (2 senkrechte Ständerkanthölzer und Querstreben zum Auflegen der Böden). Zum Verstärken würde ich mittig ein U-Profil aus den Kanthölzern unter die Platten stellen. Wenn die Kanthölzer dafür zu dünn sind, welche Maße sollte ich nehmen, um die Konstruktion zu verwirklichen? Taugt die Konstruktion so überhaupt? Ist das U-Profil notwendig? Ich werde wohl Walnüsse in Säcken, Äpfel, eingemachte Pflaumen, Konserven etc. reinstellen, als als Vorratsregal nutzen.

    Vielen Dank für eure Kommentare, anbei ein Foto von der Nordwand die verkleidet und aufgeräumt werden soll. Schön sieht es nicht aus.

    Viele Grüße tomtom99
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  • Eine Frage vorab. Sind Holzkonstrukte jeglicher Art in einem Heizungskeller brandschutzrechtlich überhaupt gestattet? In unserer letzten Mietswohnung war das nicht der Fall.

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    • das ist eigentlich ein Thema für den Kaminkehrer ! Wichtig ist zuerst.. das die Frischluft-Zufuhr nicht zugestellt werden kann und wie nahe Du mit welchen Teilen auch immer, an die GAS-Heizung ran darfst... ob das auch für den Wärmetauscher gilt ?
      ansonsten würde ich da erst mal alle wirr rumhängen Kabel... Steckdosen, TV-Leitungen.. Telefonzugang...usw.... geordnet auf eine Platte montieren... ( auch mit Kabel-Kanälen )
      gegebenfalls mit Hilfe eines Elektrikers ! ( der Strippensalat könnte auch Störungen erzeugen )
      hast Du das OK vom schwarzen Mann... dann steht Regalen nix im Wege... nur.. nimm da fertige Schwerlast-Regale vom OBI z.B....
      die Kantholz-Bastelei wird u.U. eine Wackelei ! ( Du hast ja etwa beschrieben, was da hin kommt ! )
      Gruss....
      Zuletzt geändert von –; 04.01.2019, 13:13.

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      • Hallo und danke schon mal für die Antworten,

        brandschutzrechtlich habe ich das noch nicht durchleuchtet, werde ich noch machen. Die Wand versperrt keine Fluchtweg etc. Der Gasbrenner wird nicht verbaut oder verstellt. Im Gegenteil werden die ganzen Sachen, die um den Brenner stehen ins/ unters Regal kommen. Da wird sich der Schorni eher noch über mehr Platz freuen können.

        Frischluftzufuhr wird nicht beeinträchtigt. Der Raum ist mit weiteren Räumen verbunden, da gibts reichlich Frischluft (abgesehen von dem einen Fenster, welches neben dem Regal ist) und auch genug Volumen zum Luftwälzen.

        Das Kabelgewirr ist ua eine alte TK-Anlage, die dank Fritzbox und DECT ausgedient hat und daher weichen soll, genau wie der ganze andere Kram, der nicht benötigt wird. Da es dann nicht nur aufgeräumt, sondern auch ein wenig schöner sein soll, habe ich mir den Platten Gedanken gemacht. Der Elektriker kommt auch heute nachmittag. Da wollte ich am Wochenende es dann gleich weiter in Angriff nehmen.

        Viele Grüße tomtom99

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        • Brandschutzrechtlich geht es m.W. nicht darum, dass es an Zugänglichkeit mangelt (was natürlich auch nicht sein darf), sondern dass keine leicht entflammbaren Gegenstände (eben OSB z.B.) in der Nähe sein dürfen.

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          • Das brandschutzrechtliche kannst Du am einfachsten klären, indem Du den schwarzen Mann mal anrufst.
            Was ich nur mal so als Möglichkeit in den Raum stellen möchte: wenn Du zur Wandverkleidung statt OSB einfach Gipskarton verwendest hast Du aus dieser Sicht weniger Probleme. Mit dem GK kann man ja sogar die (in Bayern) geforderte Brandschutzklasse F30 zwischen Wohnraum im ausgebauten Dachgeschoss und Dachstuhl erreichen. Zum Aufhängen von leichten Sachen wie Fritzbox ist es auf alle Fälle fest genug, für mittelschwere Sachen mit passenden Dübeln auch, schwere Sachen dann entweder durch den GK auf die Unterkonstruktion schrauben oder eine Sperrholz-/OSB-Platte hinten und darauf dann den GK verbauen.

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            • Hallo,

              Den Schornsteinfeger und die Stadtwerke habe ich nicht erreicht, die sind schon im Wochende. In dem Raum ist seit 20 Jahren ein ähnliches Regal aus Fichte, was bisher weder von Stadtwerken beim Gasuhrtausch oder vom Schornsteinfeger angesprochen wurde. Daher gehe ich erst Mal von keinen Problemen aus, werde das am Montag aber noch abklären.

              Unterstellt, es wäre also in Ordnung, was wäre dann mit meinem Regal?

              Viele Grüße tomtom99

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              • Zitat von arathorn76 Beitrag anzeigen

                Was ich nur mal so als Möglichkeit in den Raum stellen möchte: wenn Du zur Wandverkleidung statt OSB einfach Gipskarton verwendest hast Du aus dieser Sicht weniger Probleme.
                ja, danke, sollte das tatsächlich ein Problem sein, habe ich noch einen Stapel von Dachbodenausbau rumliegen. Da müsste ich mir nur Gedanken um ein anderes Regal machen.

                Ein Fertigregal wollte ich nicht, da die nicht so variabel und passgenau sind, wie ich es gerne hätte. In der Garage, da stehen welche, da sind die Maße auch egal.

                Gruß tomtom99

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                • Im deutschen Verordnungsdschungel gibt es die eine oder andere für Laien unverständliche Regelung...
                  Es kann durchaus sein, dass ein lose in den Raum gestelltes Regal unabhängig vom Material unproblematisch ist, während ein fest verbautes Regal an gleicher Stelle erhöhten Anforderungen unterliegt.
                  Das nur mal so vorweg. Ob sowas bei Dir zutrifft: keine Ahnung

                  Jetzt zur Konstruktion: verstehe ich das Richtig, dass Du 2 Meter langes OSB nur ganz vorne, ganz hinten und in der Mitte punktuell stützen willst?
                  In dem Fall hätte ich Bedenken zwecks Durchhängen und Verwinden, da würde ich nix schwereres als Klopapier drauf lagern wollen.
                  Wenn Du aber noch "reichlich 24*48 Kanthölzer" hast, dann könntest Du je Regalboden vorne und hinten ein 2m-Kantholz drunterschrauben (24 breit und 48 hoch). Aus optischen Gründen vielleicht nicht ganz an der Kante, sondern ca. 5cm nach innen gesetzt. Somit würdest Du die Stabilität deines OSB locker verfünffachen und könntest noch verdeckte LED-Bänder montieren, damit Du im Regal auch was siehst ohne geblendet zu werden (es sei denn, dein Keller ist eh schon hell genug).
                  Und wenn Du schon einen Rahmen für das Südende baust und einen U-Träger (verstehe ich hier als Rahmen ohne oberen Abschluss) für die Mitte ist ein zweiter Rahmen für das Nordende kein großer Akt mehr -> frei stehendes Regal. Das Du mit 1-4 Schrauben an die Wand dübelst (- aber das ist nur Kippschutz, Herr Brandschutzwartparagraphenreiter...)

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                  • Hallo,

                    Na auf die Antwort habe ich gewartet. Statt zu basteln habe ich gelesen. Es ist kein Heizungsraum, sondern ein Aufstellungsraum für Feuerstätten. Und da unterscheiden sich tatsächlich die paar Schrauben von einem festen oder transportablen Regal. Die Konstruktion werde ich wohl wie von dir vorgeschlagen mit den unteren Stützlatten bauen, hatte ich im Schuppen auch schon so gelöst und der hält auch einen Rasenmäher.

                    Nichtsdestotrotz werde ich erst beim Schornsteinfeger nachfragen, nützt ja nichts, wenn ich das Abbauen muss, weil der Laie da eine andere Sicht der Dinge hatte.

                    Viele Grüße tomtom99
                    Zuletzt geändert von –; 04.01.2019, 20:16.

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                    • ???
                      Ausstellerraum?
                      Verkaufst Du Heizungen?
                      Und mögen die Kunden, wenn dort dann Nahrungsmittel gelagert werden können?
                      Wobei ich mich vorhin schon ein wenig gewundert hatte, dass da eine Gasheizung und eine Wäremepumpe sind.
                      Wenn der Raum gewerblich genutzt wird können natürlich noch ganz andere Vorschriften zum Tragen kommen.

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                      • Sorry, da war die Wortkorrektur meines Handys Schuld. Aufstelleraum für Feuerstätten. Nichts gewerbliches, nur kleiner Keller. Den Schornsteinfeger habe ich zwischenzeitlich noch erreicht, alles kein Problem bei mir.

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                        • Na dann viel Erfolg und zeig uns das Ergebnis

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                          • Was hältst du denn von so Metall - Regalsystemen?
                            Jene brennen nicht (so ohne weiteres) und lassen dir die Flexibilität, die sonst nur selbstgebautes vorweisen kann - da du ja eine Fertiglösung ablehnst.
                            Ich arbeite schon seit Jahren mit solchen Regalen an verschiedenen Orten, da die extrem preiswert sind, belastbar und vor allem flexibel. Die Regalschenkel sind auch aus Metall, als Regalbretter nehm ich meist OSB oder Sperrholz - was grade da / übrig ist.

                            Könntest du bei dir entweder direkt an die Wand anbringen und entsprechende Leitungen im Brett aussparen (zumal Systembedingt etwa 2cm Platz zwischen Systemleiste und Regalbrett bleiben) oder mit Abstandhalter abstehend verschrauben.

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                            • Was spricht gegen einzelne Regale mit Rückwand auf drehbaren Rollen und Feststellern? Einfach davor stellen und bei Bedarf nach vorne ziehen.

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