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Dachdämmung, Dämmung oberste geschossdecke, welche art ?

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  • Dachdämmung, Dämmung oberste geschossdecke, welche art ?

    Hallo, es geht um folgendes.
    Mein Haus Bj 57 brauch ein neues Dach, und diese soll dann auch gedämmt werden.
    Kniestockhöhe ist ca. 120cm
    Der Dachboden ist ungenutz und soll auch so bleiben.
    Bis jetzt haben sich zwei Dachdecker das angeschaut und mir folgende möglichkeiten vorgeschlagen.

    A
    Im Kniestock ist nicht genug Platz um ausreichend Dämmung unter zubringen.
    Eine aufsparrendämmung sei die Ideale Lösung.
    Allerdings müssten dann im Dachboden zwei Fenster gesetzt werden, bzw. zwei öffungen im Giebelmauerwerk zugemauert werden, weil der ungenutzte bereich würde dann immer mitgeheitz. Die öffungen waren wohl zu belüftung gedacht.

    B
    Man kann die Sparren Aufdoppeln um ausreichen platz für die Dämung zu schaffen, dann den Kniestock und die oberste geschossdecke Dämmen.
    Vorteil der Dachboden müsste nicht mitgeheitz werden und er könnte offen bleiben.
    Dämmen der oberste geschossdecke könnte ich auch noch selbst machen.
    Die Aufsparrendämmung sei von der Dämmung besser weil es keine Kältbrücke geben würde, allerdings auch teuerer.

    Die Kostenvoranschläge bekomme ich von beiden im laufe der Woche.

    Von den kosten abgesehen ist die frage was auf dauer sinnvoller ist?

    Danke

  • Habe im November ein Haus (Bj. 55) gekauft. Diese Frage wird wohl für mich auch interessant werden, nachdem wir Ende Februar eingezogen sind, da bisher nichts gedämmt ist.

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    • Wenn du dir sicher bist, dass du den Dachboden niemals nutzen willst, wirst du wohl bei der zweiten Variante deutlich günstiger fahren. Mein haus ist Bj 58, wir haben vor 2 Jahren das d a ch neu machen lassen uns in dem Zuge auch gleich die das vorher ungedämmte Dachgeschoss ausgebaut. Aufsparrendämmung hatte ich bei allen Dachdeckern angesprochen, alle rieten mir davon ab.

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      • So unterschiedlich sind die Meinungen der Dachdecker..

        Mein Haus ist BJ 64 mit 14er Sparren (ohne nachträgliche Fassadendämmung).
        Sowohl die zwei angefragten Zimmerereien als auch der Energieberater
        haben zu folgendem Aufbau geraten (Stand 2012):
        - 14cm Isover Steinwolle als Zwischensparrendämmung
        - 6cm Pavatex Holzfaserplatten als Aufssparrendämmung

        Es war vorher schon gelbe Glaswolle zwischen den Sparren (nur im 1. Stock),
        aber das war schon alles platt und hat nicht viel gebracht.
        Das Zeug haben wir einfach in den Trempel gestopft, damit dort auch etwas ist..

        Im Dachboden waren dann bis zum Dachausbau nur die Holzfaser-Aufsparrendämmung
        und das war schon ein Unterschied wie Tag und Nacht.
        (winddicht, trotzdem atmungsaktiv, regendicht, spürbare Dämmung)

        Ich bin total zufrieden mit meinem Aufbau. Aber alle Häuser sind ja unterschiedlich
        und es sollte sich die Sache vor Ort einer ansehen, der sich damit auskennt.

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        • Angebot A klingt komisch. Was hat der Kniestock mit der Dachdämmung zu tun? Entscheidend sind doch die Sparren. Wenn die nicht genug Platz bieten, würde ich auch aufdoppeln. Damit kannst Du die gesamte Dämmung selbst übernehmen, was deutlich Geld spart.
          Dämmwolle ist bei Eigenleistung auch nicht so teuer, daher ist bei mir das Dach und auch die Zwischendecke gedämmt.

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          • Hallo,

            ich habe bei einigen Mehrfamilienhäusern geholfen den Dachbiden zu dämmen.

            Wir haben die Geschossdecke mit Styroporplatten gedämmt und darüber OSB Verlegeplatten gelegt. Den Kniestock haben wir mit Steinwolle gedämmt.
            So ist der Dachboden noch begehbar, hier hatten manche Mieter verschiedenste Raritäten (Müll) gelagert, wird aber nicht mitgeheizt.

            Ein Mieter, welcher direkt unterhalb des Dachbodens wohnt, meinte, dass er ca. 25% - 30% weniger Heizkosten hat.

            Und ausser das Geschleppe, ( 140qm Material in den 4. Stock durch ein sehr enges Treppenhaus) war das alles sehr problemlos.

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            • Wir haben bis zum Giebel alles offen gemacht und bis zur Spitze in den Zwischenräumen der Dachbalken gedämmt. Danach haben wir bis in der Spitze alles zugemacht und Regipsplatten dran. Wir haben nun die Zwischenbalken in Sicht und kein Dachboden mehr. Nachtteil ist das die Decken ja nun bis zur Spitze gehen, was aber durch die neue Dämmung und das Verdichten, nicht nur toll zum ansehen ist, sondern auch das Heizen ist weniger, da keine offenen Bereiche mehr vorhanden sind. Zwar mehr Arbeit, mit Balken abschmiergeln und Schmiergeln u.s.w. aber würde es jederzeit wieder machen. Die Räume die bereits getrennt sind durch Mauern, müssen noch verputzt werden, damit es auch geschlossene Räume bleiben.

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              • Zitat von RiccD
                Angebot A klingt komisch. Was hat der Kniestock mit der Dachdämmung zu tun? Entscheidend sind doch die Sparren. Wenn die nicht genug Platz bieten, würde ich auch aufdoppeln. Damit kannst Du die gesamte Dämmung selbst übernehmen, was deutlich Geld spart.
                Dämmwolle ist bei Eigenleistung auch nicht so teuer, daher ist bei mir das Dach und auch die Zwischendecke gedämmt.
                Der Kniestock gehört doch zum Dach.
                Die aufdoppelung geht dann nach aussen, die Dämmung in dem bereicht würde ich natürlich dem Dachdecker überlassen.

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                • Der Kniestock ist doch aber dieselbe Wand, wie das gesamte Haus. Ich würde es vermeiden, die anders zu dämmen, als die restlichen Wände.

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                  • Ich meinte damit den Dach oberhalb des Kniestocks, dort wo man von innen nicht ran kommt. War etwas missverständlich ausgedrückt, sorry.

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                    • Also der Dachüberstand. Den habe ich so weit ausgestopft, wie es geht. Bis zur Wandstärke reicht ja schon.

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                      • Dachschräge im Wohnraum könnte man auch sagen :-)
                        Bedingt durch die geringe stärke der Balken ist da kaum Platz für dämmung, daher die Idee mit der Aufdoppelung.

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                        • Wie stark ist denn der Balken?

                          Ich würde mich an deiner Stelle mal an einen Baustoffhandel wenden.
                          Meiner Meinung nach ist es dort einfacher alle Szenarien durchzuspielen,
                          welche Dämm-Konstellation wie viel kostet.
                          Da kannst Du innerhalb von einem Termin alle Varianten vergleichen.

                          @ Hab grad mein altes Angebot vom Baustoffhandel gefunden (Stand 2011):
                          160qm 5,5cm Holzfaser Aufsparrdämmung - knapp unter 2000,-
                          120qm 14cm Klemmrock + Dampfbremse + Klebeband - knapp über 1000,-

                          Den größten Preisunterschied gab es zwischen Zimmerer und Dachdecker.
                          Der Dachdecker hat nur sich selbst verrechnet (da genug Helfer aus dem Freundeskreis).
                          Den Zimmerern war es egal, ob ich Helfer hatte und sie haben immer eine Handvoll Mitarbeiter berechnet, was die Angebote natürlich zig mal teurer machte.

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                          • Besteht die Möglichkeit die Oberste Geschossdecke auszuflocken? Energetisch ist es nicht sinnvoll das Dach zu dämmen, da die Wärme trotzdem in den Speicherbereich aufsteigt und dort verweilt. Du sparst dir somit nichts an Heizkosten, da die Räume darunter geheizt sind und die Wärme ja immer zum Kälteren strömt.

                            Gerade in Häusern mit diesem Baujahr sind die Decken oft sogenannte Fehlböden und ein ausflocken ist leicht möglich. Zudem viel günstiger wie die anderen Dämmvorschläge

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                            • Ich hatte bis jetzt drei Dachdecker hier gehabt, und alle raten zur Aufsparrendämmung.

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