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Tipps gesucht für Trockenbau mit Gipskarton

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    Tipps gesucht für Trockenbau mit Gipskarton

    Da ich bisher nicht richtig Erfahrung gemacht habe im eigenen Bau oder auch bei Freunden mit Gipskartonplatten wollte ich mal hier einige Fragen stellen, die ich noch habe bzw. wenn jemand mit Tipps geben kann was die wichtigsten Dinge sind, auf welche mal beim Trockenbau achtet, dann sind diese gerne willkommen.
    Auf was sollte man achten wenn man denn Elektroleitungen verlegt?
    Was ich mir halt auch oft überlege, wie ist denn da mit Lasten die dann auf diesen Wänden gehängt werden sollen wie jetzt Geschirrschränke in der Küche, muss man dies schon vorab sehr genau planen?

    Danke schon mal!

    Guden,
    ich habe ein Fertighaus, da sind alle Wände in Trockenbauweise erstellt.
    Die Gipskartonplatten werden in der Regel an eine Spanplatte geschraubt.
    Bei dieser Bauweise kann alles an der Wand befestigt werden.
    Unsere Oberschränke in der Küche halten nun schon seit 2002.
    Diese sind mit normalen Spax befestigt.

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      Kommen die GKP direkt an eine Mauer oder sind Zwischenwände in Ständerbauweise geplant? Bei letzterer Version kann man schwerere Gegenstände durch die Platten direkt an den Ständerprofilen anschrauben. Ansonsten gibt es spezielle GK-Dübel, die einiges an Last aushalten. Ich bin selbst verwundert, dass mir ein doch ziemlich schweres Schränkchen noch immer nicht runtergekracht ist, hängt seit gut 4 Jahren

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        Es gibt spezielle Schwerlastdübel für den Trockenbau. Nachzusehen z.B. bei der Firma Fischer. Die geben für jeden ihrer Dübel genaue Belastungen an.

        Ansonsten besteht die Möglichkeit, Z-Profilschienen an die Wand zu dübeln, um daran die Küchenschränke (funktioniert nicht mit IKEA-Hängeschränken) aufzuhängen.

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          @ Eiguggema: Habt ihr denn spezielle Platten verwendet, von irgendeiner Firma oder welche
          Gipskartonplatten waren das.
          @ Electrodummy: aha genau bei denen funktioniert das nicht? Auch sehr interessant. Nicht dass die in Frage kommen würden, aber naja.
          Wegen der Dübel werde ich mich auch nochmals genauer schlau machen, da kann man dann ja viel rausholen.

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            Naja, bei Method-Küchen ist ja ein Schienensystem dabei. Oder so ähnlich.

            Bei Faktum-Küche müsste man mit zwei Dachlatten arbeiten (eine oben, wo dann die Halteschrauben drin sind; eine unten, damit die Schränke keine Schlagseite haben).
            Die entstehenden Spalten dann mit ner hübscheren Leiste abdecken. Oder LED-Schlauch rein (zumindest beim unteren Spalt) und nur die Seitenspalten abdecken (wenn da nicht eh ein hoher Schrank oder die Wand einen Abschluss bildet)

            Und ich steh zu meiner mittlerweile 3 mal umgezogenen Faktum-Küche! (dem Presspappschiet dem verpiiiiiiiiiieepsten)

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              Arathorn: Korrekt! Und wir haben wieder eine verbaut. Der Unterschied waren rund 15 000 Euro zum Küchenstudio. Und die Qualität ist auch nicht schlechter. Unsere vorige Küche hielt an die 20 Jahre. Inzwischen habe ich insgesamt 6 Ikea-Küchen auf-, ein- und umgebaut und ich bin begeistert vom System, der Qualität und den Möglichkeiten. Anderswo zahlst Du mehr für die Vollauszüge als bei Ikea der ganze Schrank kostet.

              Zurück zum Thema. Wenn Du weißt, wo die Schränke hinkommen, dann schraub in die Ständerkonstruktion paar Dachlatten übereinander bevor Du die Gipskartonplatten anbringst. Dann kannst Du perfekt verschrauben.

              Zum Strom: In den Ständern sind normalerweise Laschen zum aufbiegen vorhanden. Da ziehst Du die Kabel horizontal einfach durch. Rohre etc. brauchst Du nicht. Leitungen werden ausschließlich waagerecht oder senkrecht verlegt, niemals diagonal! Bleib am besten bei etwa 20 cm von Wand, Decke und Boden weg. Da gibt es Vorschriften und da wird üblicherweise auch nie genagelt oder geschraubt. Brauchst ja ohnehin einen Elektriker, sprich Dich ab, wie er es haben will.

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                Danke Rainerle für die Tipps, die werde ich auf jeden Fall beachten. Tendiere aber mittlerweile doch mehr zu einer Aluminium Unterkonstruktion als denn Holz, scheint mir auch leichter zu verarbeiten zu sein. Ja, der Elektriker wird auch fix mit einbezogen.
                Eine Frage noch, direkt daneben soll ein Kinderzimmer kommen, jetzt mache ich mir Gedanken darum wie ich dies lärmgeschützter auch machen kann - auch da Tipps? Doppelt beplanken?

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                  Ja, auf beiden Seiten doppelt beplanken und den Hohlraum mit Mineralwolle auffüllen.
                  Das genügt vollauf. In der Privatschule haben wir so die Klassenräume voneinander getrennt. Und man hört nichts im anderen Raum.

                  Ich ging übrigens auch von Metallständern aus. In diese kannst Du problemlos Dachlatten schrauben. Schreib Dir mit nem Filzschreiber die Entfernung zur Decke auf die Dachlatten drauf, mach ein Foto, druck es Dir aus und lege das in Deinen Unterlagen ab. So kannst Du jederzeit später die Stellen finden, an denen Du gut verschrauben kannst.

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                    Gipskarton? Das ist doch was für Amerikaner...

                    Für mich geht nichts über Verputzen. Hatte noch heute ein Problem beim Anbringen unserer neuen Abzughaube: An gewünschter Position konnte ich sie nicht anbringen, weil dort schon diverse "Perforierungen" der Vormieter das Bohren eines neuen Loches unmöglich machten.
                    An der dann zwangsweise gewählten Position rissen mir auch die speziellen GK-Dübel aus der "Wand", so dass ich erst mal Ansetzgips im die Löcher quetschen musste um für Halt zu sorgen.
                    Nichts geht über schön aufgezogene Wände!

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                      Ich habe es früher so gelernt das wir im oberen Bereich zwischen die Profilständer Sperrholzstreifen geschraubt haben. Mittlerweile macht man es wohl etwas anders. Ich weiß von ein paar Zimmereien, die dazu über gegangen sind auf das Ständerwerk erst eine Lage OSB Platten zu schrauben und das OSB dann mit "Rigips", oder noch häufiger mit "Fermacell"-Platten, zu Verkleiden. Kostet zwar ein paar € mehr, hat aber den Vorteil das man Schrauben kann wo man will und für den Schallschutz bringt es auch noch was.

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                        Zitat von underground
                        @ Eiguggema: Habt ihr denn spezielle Platten verwendet, von irgendeiner Firma oder welche
                        Gipskartonplatten waren.
                        Ganz normale Rigips Platten.

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                          Ein guter Tipp aus eigener Erfahrung : beim ablängen der Profile nicht in den arm flexen

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                            für die meisten Profile (ok, nicht für UA) reicht doch ne Blechschere!
                            Die zwickt aber auch gerne in die Finger

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                              Metallprofile sind gut, wenn du mehr Schalldämmung haben willst. Doppelbeplankung wäre eine Möglichkeit. Es gibt aber auch spezielle schalldämmende Platten. Meine Eltern haben für die Ferienwohnung in Österreich von Rigips welche genommen, geht eigentlich auch schneller als die Doppelbeplankung

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