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Wie macht Ihr den Wandanschluss bei Rigipsdecken?

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  • Wie macht Ihr den Wandanschluss bei Rigipsdecken?

    So, bald gehts los. 140qm Rigipsdecke. Ich freu mich. Aber eine Frage hab ich noch: Wie macht man am besten den Anschluss zu Wand? Man liest oft von Acryl, wo anders habe ich gelesen, man soll einfach ein Klebeband auf die Wandkleben und die Fuge zur wand ganz normal verspachteln..... Wie macht Ihr das?

    Und wie bekomme ich die Decke im Badezimmer "Wasserfest" am übergang zur Wand?

  • Bei unserem Fertighaus habe ich eine Rissbrücke, das war ein dünnes Gewebe, in die Ecken geklebt und dann mit einer art Weisser Farbe gestrichen, das Zeug war von PCI.
    So wurden auch die Ecken an den Wänden bearbeitet

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    • Also ich hab mehrere Varianten bei meinen Rigipsdecken. Und alle sind bis dato noch nicht gerissen (5 Jahre).

      Variante Acryl und überstrichen, Variante Gitterband (oder wie dieses Zeug heißt) und verspachtelt und dann noch Variante Schattenfuge.

      Ich glaube aber, dass man grundsätzlich beim Übergang zwischen 2 unterschiedlichen Materialien nicht einfach nur anspachtelt, da das Dehnungsverhalten bei Temp./Feuchte verschieden ist.

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      • Das Argument für die Klebeband/Spachtelmethode war, das es, wenn es zu Rissbildung kommt, nur zu dünnen Haarrissen entlang des Klebebandes kommt, nicht wie bei Acryl zu dicken, unregelmäßigen Rissen.

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        • Also ich hab alles mit Acryl. Allerdings keins aus dem Baumarkt, sondern für 0,65€ mehr ausdem Fachhandel.

          Keine Risse.

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          • Ich habe es immer so gehandhabt, dass ich es bis in die Ecke gespachtelt und geschliffen habe und dann in die Ecke eine Fuge mit wertigem Acryl. Hat immer gut gehalten.

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            • Ich habe in unserem Fertighaus Bj. 2002 die Anschlüsse mit Acryl ausgespritzt.
              Bis heute alles OK.

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              • Ok, läuft wohl auf Acryl hinaus...

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                • Ich habe diese bisher immer direkt angespachtelt ...

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                  • Zitat von Woody
                    Ich glaube aber, dass man grundsätzlich beim Übergang zwischen 2 unterschiedlichen Materialien nicht einfach nur anspachtelt, da das Dehnungsverhalten bei Temp./Feuchte verschieden ist.
                    Genau. Die Decke mit der Holz-Unterkonstruktion arbeitet, hingegen der Putz nicht. Das schöne Phänomen, welches z. B, beim Tapezieren entsteht, sind die kleinen Wellen in der Ecke, wo dann die Tapeten aufeinander treffen.

                    Fragen: was soll gemacht werden? Decke streichen? Wände tapezieren? Beides tapezieren? Womit?

                    Vorab vielleicht: in guten "alten Zeit" haben die Maurer bei solchen Anschlüssen einen sogenannten Kellenschlag gemacht. Es wurde bis zur Decke geputzt und vor dem Austrocknen mit der Kelle an der Decke lang gezogen, damit beide Werkstoffe keine Verbindung mehr miteinander hatten. Der in Regel nur 2 Millimeter breite Spalt wurde dann nach (!) dem Tapezieren und vor dem Streichen mit Acryl ausgefüllt.

                    Als Material vorab vielleicht Sista F130 von Henkel. Bitte nicht die Baumarktmumpe für 1,20 Euro die Kartusche. Die hat einen sehr hohen Wasseranteil und schwindet extrem beim Trocknen. Damit eine Fuge dauerhaft überbrückt werden kann, braucht es Futter.

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                    • An die Wände kommen Vliestapeten, die Decken selber sollen glatt gespachtelt werdenund nur gestrichen werden. Die Decken hängen entweder an einer Holzunterkonstruktion direkt unter den Dachsparren, oder an einer Holzkonstruktion unter Betondecken.

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                      • Ein Trockenbauer hat mir übrigens gesagt, ich könne die Rigipsplatten direkt an die Wand stoßen und verschrauben.....das kommt mir auch etwas spanisch vor. macht da ein wenig Luft nicht auch Sinn? Ähnlich wie man das bei Laminat macht?

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                        • Zitat von sugrobi
                          An die Wände kommen Vliestapeten, die Decken selber sollen glatt gespachtelt werdenund nur gestrichen werden. Die Decken hängen entweder an einer Holzunterkonstruktion direkt unter den Dachsparren, oder an einer Holzkonstruktion unter Betondecken.
                          Dann ist das völlig entspannt.

                          Solltest du etwas größere Ausrisse/ Fugen zur Regipsdecke haben, kannst Du diese mit Pufas Superhaftspachtel verspachteln (lässt sich auch relativ gut schleifen). Der ist faserverstärkt und reißt nicht, auch wenn er an die Decke stößt.

                          Dann die Wände mit der Vliestapete tapezieren. Die Vliestapeten zum Deckenanschluss mit einem Cuttermesser und einem Flächenrakel ohne Zähne bündig zu Decke abschneiden. Hier geht es hauptsächlich darum, dass die Tapete keinen Kontakt zur Decke hat.

                          Vor dem Streichen machst Du dann eine dünne Fuge im Wand- und Deckenschluss. Bitte das Acryl gut trocknen lassen. Dann jeweils Deine Anstriche an Decke und Wand machen.

                          Sollest Du die Wände mit einer bereits fertigen Wandtapete tapezieren, ist der Vorgang in etwa der selbe:

                          Spachteln, dann Acryl in die Anschlüsse, nach der Trocknung die Decke fertig streichen, dann die Wand tapezieren und bündig an der Decke abschneiden.

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                          • Zitat von ruesay
                            ......
                            Vorab vielleicht: in guten "alten Zeit" haben die Maurer bei solchen Anschlüssen einen sogenannten Kellenschlag gemacht. Es wurde bis zur Decke geputzt und vor dem Austrocknen mit der Kelle an der Decke lang gezogen, damit beide Werkstoffe keine Verbindung mehr miteinander hatten. Der in Regel nur 2 Millimeter breite Spalt wurde dann nach (!) dem Tapezieren und vor dem Streichen mit Acryl ausgefüllt.

                            ....
                            Ich kannte dieses Vorgehen eben unter dem Begriff Schattenfuge. Stimmt das?

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                            • Zitat von Woody
                              Ich kannte dieses Vorgehen eben unter dem Begriff Schattenfuge. Stimmt das?
                              Nein, der Begriff "Schattenfuge" bezeichnet (in meinem Wortstamm) etwas anderes:

                              Bei NMC-Leisten und einem schiefen Verlauf der Decke mit Unebenheiten wird mit Hilfe einer geraden Linie an der Wand eine Schattenfuge hergestellt, um den geraden Verlauf der Leiste an eben dieser Wand herzustellen. Die so entstandene Fuge zur Decke hin kann/wird dann mit Acryl aufgefüllt. So läuft die Leiste im Bereich auf der Wand optisch gerade und die Unebenheiten in der Decke fallen bei weißer Farbe nicht sofort auf. Würde man das nicht machen und streicht die Wände farblich abgesetzt, hat man im farblichen Absatz eine Achterbahn. Vereinfacht ausgedrückt.

                              Bei der Schattenfuge, die hier im Bereich Wissen hinterlegt ist, wird das gleiche Grundprinzip verwendet, allerdings werden die so entstanden Zwischenräume nicht weiter bearbeitet, sprich weder zugespachtelt, noch mit Acryl aufgefüllt. Sie laufen nur parallel zur schiefen Wand.

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