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Schüsseln von Eichenbohlen verhindern/minimieren

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    Schüsseln von Eichenbohlen verhindern/minimieren

    Hallo zusammen

    Wir wollen unsere Terrasse mit Eichenbohlen belegen.
    Die Bohlen sind 14,8 cm breit und 2,4 cm dick.
    Jetzt sagte mir jemand, Die Bohlen werden schüsseln, also sich nach oben wölben.
    Um das zu verhindern sollte man von hinten 5 oder 6 Entlastungsschnitte in die Bohle einbringen.
    Also mit der TKS von unten, ohne Spaltkeil, längs zum Brett, Schnitte von 6-8 mm tiefe einbringen.

    Fragt mich jetzt nicht nach der Restfeuchte der Bohlen. Zur Zeit lagern die im Hochsicherheitsbereich bei uns.
    Die Terrasse ist überdacht und wird nur an einer Seite mal feucht wenn es stark regnet.

    Unbedingt notwendig oder nice to have?

    Da bin ich leider überfragt. Sitze gerade im Garten auf der Douglasienterasse und die Dielen schüsseln alle etwas. Die Ränder gehen so etwa 1 mm nach oben.

    Diese sind aber auf der Unterseite eingefräst und haben solche Entlastungsnuten. Möglicherweise liegt das aber auch daran, dass die Schrauben 3 cm von der Kante entfernt sind. Die Kanten können sich frei bewegen. Leider sehe ich nicht ob das mit linke oder rechter Holzseite zusammen hängen kann, die Dielen sind eingefasst.

    Vielleicht solltest Du beim Verlegen auf die Jahresringe achten. Besser sie biegen sich oben rund und Wasser kann ablaufen. Also rechte Seite nach oben (die Seite die zur Baummitte zeigt). Denn Holz schüsselt auf der linken Seite.

    Entlastungsschnitte könnten auf der rechten Seite (bei falschem Einbau) sogar noch verstärkend wirken - das Holz weitet dann die Schnitte auf, weil es dort weniger Widerstand gibt. Auf der richtigen Seite - also der Linken - hingegen würde diese m.E. nicht viel bringen, da die Schrauben gegen halten. Das aber nur theoretische Überlegung, kein Wissen. Leider.

    Zur Überdachung: Da genügt die Luftfeuchte, die zwischen 50 und 100 Prozent schwankt. Sommer, Winter, Regenwochen, Trockenheit. Schüsseln tun sie nicht nur bei direktem Wasserkontakt, dieser kann verstärken, aber über Wochen passiert das so oder so.

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      Ich würde zu "notwendig" tendieren.

      Beim Schüsseln wollen sich die Jahresringe strecken, also die Dielen wie Rainerle schon geschrieben hat richtig herum verlegen.
      Da ich mir rechte und linke Seite vom Holz nie merken kann: wenn die Seite, die zur BAummmitte zeigt nach oben verlegt wird bilden die Jahresringe quasi U-Form. Und wenn sich die gerade biegt, dann nimmt die Diele die Form der oberen Hälfte vom O an. Und damit ist dann später das Laufen angenehmer und das Wasser läuft besser ab.

      Die Entlastungsschnitte unterteilen quasi jede Diele in dünnere Stäbe. Und wenn sich die Fasern in der Diele über die ganze Breite gerade biegen hast Du (Zahl aus dem Finger gesogen) z.B. 5mm Höhenunterschied zwischen Rand und Mitte. Wenn Du jetzt 2 Entlastungsschnitte hast wird die Breite der Schüsseln gedrittelt und damit auch die Höhe der Schüsseln gedrittelt (ungefähr) und liegt zwischen 1-2 mm, allerdings verbunden mit einem geringen Risiko dass die Diele an der Stelle des Entlastungsschnittes reist (wenn der Schnitt zu tief war).
      Das dünnere Holz (Querschnitt am Grund des Schnittes) lässt sich leichter durch äußere Kräfte biegen, so dass die Schrauben gegen die inneren Schüsselkräfte eine Chance haben.

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        Ich habe da zwar absolut keine Ahnung und noch weniger Erfahrung aber ich würde auf der Unterseite der zu erwartenden Hohlkehle mehrere T-Profil-Stahlstreben schrauben und/oder, nach der entgültigen Verschraubung, wenn sich etwas gewölbt hat, längs die Wölbung abhobeln oder abschleifen. Es darf jetzt gerne gelacht werden aber ich hätte es so versucht ;O)

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          Wo steckt eigentlich der Holzpaul wenn man ihn mal braucht?

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            Im Weinberg Schnecken sammeln und am Teich Frösche fangen? 🤣🤣🤣

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              Zitat von Toby Beitrag anzeigen
              Wo steckt eigentlich der Holzpaul wenn man ihn mal braucht?
              Du solltest dir Bohlen mit stehenden Jahresringen aussuchen, dann hast du sogut wie keine Probleme. Allerdings nicht einfach diese zu bekommen. Die Schnitte auf der Rückseite sollen eigentlich die innere Spannung einer Bohle entlasten. Diese ist aber von Bohle zu Bohle verschieden. Um sicher zu gehen würde ich die verfügbaren Eichenbohlen vorort erst einmal lagern, d.h. dort wo sie anschließend montiert werden sollen, Nach einigen Wochen die Krummen aussortieren. Falls du diese denoch benötigst, kann man diese der länge nach in mehreren Leisten aufschneiden und jede 2.Leiste um 180° drehen und mit D4 Leim wieder zusammen leimen. Das setzt aber voraus dass du keine Entlastungsschnitte auf der Rückseite gemacht hast. Wie man das dann macht kann ich wenn es soweit ist explizit erklären.
              LG Paul
              Zuletzt geändert von –; 24.06.2022, 13:12.

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                Die Bohlen kann man sicher lagern, sind diese aber permanent dem Wetter ausgesetzt, Regen und Sonne, werden die Bohlen auch wieder zu leben beginnen und sich verziehen.

                Vorbohren und max. 1,5 - 2 cm vom Rand anschrauben, dann sollten sich nur die Rändern nach oben bewegen.

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