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Sägeblätter schärfen?

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  • Sägeblätter schärfen?

    In den Projekten ist eine Halterung um Sägeblätter zu schärfen. Bis zu welcher Blattgröße ist das sinnvoll?
    Es ist eine Tischkreissäge
    Zuletzt geändert von –; 18.12.2019, 10:34.

  • Bei billigen Sägeblätter ist es wahrscheinlich nicht sinnvoll diese zu schärfen. Bei guten und teuren Blätter schon und da ist es egal ob es kleine oder große Blätter sind.

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    • Ich glaube hier geht es eher um das Projekt und nicht ob es sinnvoll ist.
      Da müsste man schon den Ersteller fragen.
      Aber so lange man kein Sägewerk im Keller hat und nur normale Blätter bis 10" schärfen möchte, sollte das ja mit solch einer Vorrichtung klappen.

      Kommentar


      • Zitat von 3radfahrer Beitrag anzeigen
        Bei billigen Sägeblätter ist es wahrscheinlich nicht sinnvoll diese zu schärfen. Bei guten und teuren Blätter schon und da ist es egal, ob es kleine oder große Blätter sind.
        Das sehe ich anders, obgleich ich hier nur mutmaßen kann, dass es um Kreissägeblätter geht.

        Billige Kreissägeblätter sind hervorragende Kandidaten um das schärfen zu üben. Auch mit einer guten Vorrichtung ist es nicht ganz so einfach, wie man vielleicht glauben mag und wenn dann ein teures Blatt versaut wird, sind die Schmerzen natürlich auch größer als es bei einem billiger.

        Wie dem auch sei. Ich würde eher die Finger davon lassen und es professionell erledigen lassen denn, so genau ist kein heimisches Hantieren wie es sein müsste, um gute Schnittergebnisse zu erzielen.

        Die Blattgröße ist aus meiner Sicht unerheblich.

        Kommentar


        • Zitat von Rookie Beitrag anzeigen
          Ich glaube hier geht es eher um das Projekt und nicht ob es sinnvoll ist.
          Da müsste man schon den Ersteller fragen.
          Aber so lange man kein Sägewerk im Keller hat und nur normale Blätter bis 10" schärfen möchte, sollte das ja mit solch einer Vorrichtung klappen.
          Ich habe die normale TKs von Bosch und eine alte aus der DDR, die hat 315 " Durchmesser
          Zuletzt geändert von –; 18.12.2019, 11:58. Grund: Blattgrösse ergänzt

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          • Zitat von George1959 Beitrag anzeigen

            Das sehe ich anders, obgleich ich hier nur mutmaßen kann, dass es um Kreissägeblätter geht.

            Billige Kreissägeblätter sind hervorragende Kandidaten um das schärfen zu üben. Auch mit einer guten Vorrichtung ist es nicht ganz so einfach, wie man vielleicht glauben mag und wenn dann ein teures Blatt versaut wird, sind die Schmerzen natürlich auch größer als es bei einem billiger.

            Wie dem auch sei. Ich würde eher die Finger davon lassen und es professionell erledigen lassen denn, so genau ist kein heimisches Hantieren wie es sein müsste, um gute Schnittergebnisse zu erzielen.

            Die Blattgröße ist aus meiner Sicht unerheblich.
            Danke

            Kommentar


            • Zitat von George1959 Beitrag anzeigen

              .... Ich würde eher die Finger davon lassen und es professionell erledigen lassen denn, so genau ist kein heimisches Hantieren wie es sein müsste, um gute Schnittergebnisse zu erzielen.

              Die Blattgröße ist aus meiner Sicht unerheblich.
              Das ich gerade diese Tage das Problem mit dem stumpfen bzw. nicht mehr ausreichend genug scharfen Sägeblatt von meiner Kappsäge, stellte sich für mich auch die Frage. ob ich es schärfen lasse, selber schärfe oder mir ein neues Sägeblatt kaufe. Bei meinem Sägeblatt handelte es sich um ein original Bosch-Sägeblatt mit 216mm ø und 48 Zähnen.

              Zunächst hatte ich im Internet nach Tutorials und Videos über das Selberschleifen von Sägeblättern gesucht und bin auch auf zwei interessante Beiträge gestoßen, wo ich mir vorstellen kann, danach vorgehend mein Sägeblatt selber zu schleifen. Nur ob das Ergebnis bei dem ersten eigenen Versuch dann auch wirklich so zufriedenstellen sein wird, war ich mir nicht sicher bzw. wage ich zu bezweifeln. Deswegen habe ich direkt bei zwei Firmen angerufen, die das Schärfen von Sägeblättern anbieten, fragten die zunächst nach der Anzahl der Zähne und wollten beide um die 25 Euro für das Schärfen haben, sprich +/-50 Cent/Zahn. Das Schärfen führt bei beiden eine andere Firma aus, wodurch es eine Woche dauert, bis man das geschärfte Sägeblatt wieder abholen kann. Eine Woche lang warten wollte ich aber auch nicht. Also im Internet nachgeschaut, was das Sägeblatt neu kostet. Laut Idealo liegt der Preis aktuell 34 bis 37 Euro, Lieferung innerhalb eines Tages. Am Ende habe ich mich für den Kauf ein neues Sägeblatt entschieden, weil das Schärfen schon gut 2/3 des Preises für ein neues Sägeblatt ausmachte.

              Nicht heute oder morgen, irgendwann in der nächsten Zeit werde ich dann aber anhand der Videos mich an dem Schleifen meines alten Sägeblattes versuchen. Wie soll man wissen, ob man das hinbekommt oder nicht, wenn man nicht den Schritt wagt, das an einem Sägeblatt auszuprobieren und es zu erlernen. Was kann passieren? Das Sägeblatt, was nun ohnehin sicherlich jahrelang im Schrank vor sich hin stauben wird, ist entweder hinterher definitiv nicht mehr zu gebrauchen oder, wenn nicht super scharf, vielleicht so weit scharf, dass es zum Sägen von groben Schnitten, ziemlich verharztem Holz o.ä. absolut ausreichend ist.

              Generell die Finger vom eigenen Schleifen lassen, würde ich nicht, denn machbar und das mit auch recht guten Ergebnissen ist möglich, wenn man die vielen versch. Videos, Tutorials usw. sich anschaut. Man muss halt nur mal mir einem Sägeblatt anfangen und sich selber da herantasten. Die Übung und die ggf. eigenen Fehlversuche werden einem dann im Laufe der Zeit immer besser darin werden lassen. Learning by Doing

              Und was gibt es für ein besseres, schöneres Gefühl mit einer größeren inneren Zufriedenheit, wie wenn man sich selber etwas beigebracht und das dann noch zum Erfolg geführt hat

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              • Wegen den Videos, die ich mir u.a. angeschaut hatte, sind dies die beiden, von denen ich denke, dass ggf. so auszuprobieren:
                1. Bau einer eigenen Sägeblatt-Schleifvorrichtung (1) - umfangreicheres Projekt
                2. Bau einer eigenen Sägeblatt-Schleifvorrichtung (2) - einfach gehaltenes Projekt

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                • Hier noch ein Link über das händische Schleifen eines Tischkreissägenblattes - gefunden bei Holzwerken:

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                  • Wenn es darum geht, Brennholz zu zerkleinern, mag das selbst schärfen ja noch möglich sein. Wenn das Sägeblatt danach aber präzise, saubere Schnitte machen soll, lohnt sich das schärfen m.E. nur dann, wenn das neue Blatt teurer ist als ein professioneller Schärfdienst. So ein HM-Zahn hat mehr als eine Schneide. Früher noch selbst Bohrer geschliffen, heute gibt es sehr gute Bohrer nachgeschmissen. Da zahlt man mehr Lehrgeld als notwendig.

                    Ich rate eher zu mehreren Sägeblättern: Billige zum verhunzen, gute zum arbeiten.

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                    • Zitat von anmaro69 Beitrag anzeigen
                      Hier noch ein Link über das händische Schleifen eines Tischkreissägenblattes - gefunden bei Holzwerken:
                      ascii4711 hat es im Grunde auf dem Punkt gebracht. Natürlich kann man ein Kreissägeblatt selbst schärfen aber, man sollte dabei nicht außer Acht lassen, dass die Präzision zu wünschen übrig lassen wird. Professionell geschärfte Blätter werden an Computer gesteuerte Maschinen geschliffen und diese sind auf dem hundertstel Millimeter genau. Mit heimischen Mittel kann man von solch Präzision bestenfalls träumen. Zu Hause werden garantiert immer einige Zähne kürzer werden als andere und das wird unweigerlich dazu führen, dass diese Zähne das Material überhaupt nicht berühren. Ob die Zahngeometrie eingehalten wird, ist dann eine ganz andere Geschichte. Darüber hinaus, ist es unabdingbar beurteilen zu können, wo die Grenzen liegen und, man muss die Zähne auch Beurteilen können. Welcher Heimwerker kann den Zustand eines Zahns fachgerecht beurteilen?

                      Wer gute Ergebnisse erzielen will, sollte sich entweder die entsprechend teure Schärfmaschinerie zulegen oder, die Blätter professionell schärfen lassen. Wer häufig mit Kreissägen aller Art zu tun hat, wird - normalerweise - mehrere Sägeblätter im Schrank haben. Beim Betrieb von Motorbetriebene Sägen muss man die Unterhaltskosten von Anbeginn an mit berücksichtigen und das Schärfen lassen gehört einfach dazu.

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                      • Um ein Kreissägeblatt exakt zu schleifen, braucht es genau genommen drei Schleifungen. Als erstes muss es rundgeschliffen werden, zweitens kommt der Freiwinkel, auf der Oberseite des Blattes, drittens der Schnittwinkel, der, Richtung Blattmitte. Bei Trapezzahnung muss ausserdem der Freiwinkel auch noch schräg gestellt werden. Die beiden seitlichen Freiwinkel sind noch gar nicht berücksichtigt. Wer also keine absolut sauberen Schnitte braucht, kann sich mit selber nachschleifen behelfen. Auch ein billiges Blatt lohnt nachgeschliffen zu werden.

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                        • Anmaro hat die Preise fürs schärfen dazu geschrieben. Die kann ich so auch bestätigen. Bei uns zahlt man das Gleiche.
                          Bis auf die Wippsäge, Blattdurchmesser 1100 mm, fliegen die Blätter in den Müll weil es einfach nicht wirtschaftlich ist.
                          Nichts hält länger als ein neues Blatt. Da kommt ein geschliffenes niemals mit. Die Standzeiten verringern sich. So ist meine Erfahrung.
                          Aber, ich bin da nicht der Holzfachmann und mein teuerstes Blatt hat irgendwas um 50 € gekostet.

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                          • Es spricht ja nichts dagegen, mehrere Blätter von günstig bis gut im Vorrat zu haben und bei Bedarf zu wechseln.

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                            • Ich werde es auch so machen. Ein altes Blatt aufheben und üben, für saubere Schnitte ein neues Kaufen.
                              Danke für die Beiträge.

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