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Tagebuch - Tisch bauen mit geschweiften Beinen und vielen Handwerkzeugen

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  • Zitat von ichessblumen Beitrag anzeigen
    Holzpaul Kannst Du mir erklären, was daran nicht stabil ist? Ich steh‘ da gerade auf dem Schlauch. Anstelle einer normalen Zapfenverbindung möchte ich eine Gratverbindung für die Tischzarge einsetzen. Klär‘ mich doch bitte mal auf.... ich sehe da keinen Unterschied . *kopfkratz*
    Ok nun habe ich verstanden was Du vorhast. Hier geht es nicht um um Gratleisten als Gegenzug in einer Tischplatte, sondern Du möchtest an den Tischzargen an den Enden einen Schwalbenschwanz anhobeln um diese in die Gratnut der Tischbeine einzuführen. Das Opferholz möchtest Du hinter der Zarge anzwingen um Ausrisse beim Hobeln quer zur Faser zu verhindern. Ist das so richtig?
    LG Holzpaul

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    • Holzpaul , besser hätte ich es nicht beschreiben können. 👍
      Genau das ist der Plan. Mal schauen, wann ich dazu kommen werde, den Schwalbenschwanz anzuhobeln.

      Die Tischplatte wird wohl eher eine fertige Leimholzplatte aus Buche werden. Die wird mit Nutklötzchen an den Tischzargen befestigt und hat dadurch reichlich Platz zum Arbeiten. So riesig wird die Tischplatte ja nicht. Ich denke so an 60x50 cm.

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      • Ich glaube schon das dieses auch funktioniert. Notfalls könnte man die Schwalbenschwanzfedern auch händisch sägen. Allerdings müsste man dann die Gratnut an der Feder anpassen was dann auch immo wieder schwieriger wäre.
        Also nun zu Deinem Plan: Ich würde erst die Gratnuten in den Tischbeinen einstemmen. Da die Gratnuten abgesetzt sind ist ein sägen fast nicht möglich. Ich würde auch die Gratnuten 10-20mm kürzer machen als die Zargen breit sind. Dann kannst Du die Federn anpassen und dementsprechend absetzen (einkürzen). Somit hast Du dann eine saubere Verbindung ohne Angst haben zu müssen das die Gratnut etwas zu lang sein könnte. Etwaige Ungenauigkeiten werden durch den Absatz verdeckt, was eigentlich auch der Sinn einer abgesetzen Gratfeder/Nut-Vebindung ist. Also in diesem Fall erst die Nut und dann die Feder dementsprechend anhobeln. Ist auf jeden Fall einfacher als eine Nut zu korrigieren.
        LG Holzpaul

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        • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
          Ich glaube schon das dieses auch funktioniert. Notfalls könnte man die Schwalbenschwanzfedern auch händisch sägen. Allerdings müsste man dann die Gratnut an der Feder anpassen was dann auch immo wieder schwieriger wäre.
          Also nun zu Deinem Plan: Ich würde erst die Gratnuten in den Tischbeinen einstemmen. Da die Gratnuten abgesetzt sind ist ein sägen fast nicht möglich. Ich würde auch die Gratnuten 10-20mm kürzer machen als die Zargen breit sind. Dann kannst Du die Federn anpassen und dementsprechend absetzen (einkürzen). .........Also in diesem Fall erst die Nut und dann die Feder dementsprechend anhobeln. Ist auf jeden Fall einfacher als eine Nut zu korrigieren.
          LG Holzpaul
          Was man auf meinen Bildern nicht sieht, ist dass die Gratnuten schon drin sind. Das habe ich schon vor dem Sägen mit einem Schwalbenschwanzfräser auf der Oberfräse gemacht, weil ich das mit den ungesägten Pfosten einfacher ist. Händisch war mir das zu heikel.
          Und die Feder kann ich ja, wie Du beschrieben hast, entsprechend absetzen.


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          • Zitat von ichessblumen Beitrag anzeigen

            Was man auf meinen Bildern nicht sieht, ist dass die Gratnuten schon drin sind. Das habe ich schon vor dem Sägen mit einem Schwalbenschwanzfräserfräser auf der Oberfräse gemacht, weil ich das mit den ungesägten Pfosten einfacher ist. Händisch war mir das zu heikel.
            Und die Feder kann ich ja, wie Du beschrieben hast, entsprechend absetzen.

            Ok, Du hast die Gratnuten schon mit einem Schwalbenschwanzfräser gefräst. Allerdings gibt es Fräser mit verschiedenen Winkeln. Ich hoffe Du hast den Winkel den auch Dein Gratleistenhobel hat verwendet. Ansonsten müsstest Du die Zargen mit dem gleichen Fräser fräsen da Du den Hobel nicht verstellen kannst.
            LG Holzpaul

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            • Jepp, der Fräser hat 12 Grad und der Grathobel 78. Das hatte ich vorher abgecheckt. Hier ist noch ein Bild von den Pfosten vor dem Sägeschnitt. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 1C0C9D85-DD09-4346-A8FE-7DA56AAC01EB.jpeg
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Größe: 62,3 KB
ID: 3775564

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              • Die Gratnuten scheinen recht weit aussen an den Tischbeinen zu sein. Wie stark sind Deine Zargen? Hast Du einen kleinen Versatz eingeplant? Anscheinend ziemlich gering, oder? Schätze 2mm. Pass auf wenn Du die Federn der Zargen einschlägst das an den schönen Tischbeinen nichts ausbricht, lieber ein paar Hobelstösse mehr. Der Leim wird es schon stabilisieren. Danke für das Bild.
                LG Holzpaul

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                • Holzpaul In der Tat bin ich da außen recht dicht dran und werde sehr vorsichtig beim Einschlagen der Zargen sein. Die Zargen schließen bündig am Tischbein an, also kein Versatz. Da war es ich ein bisschen voreilig, denn die Gratnut muss ja gar nicht so tief gehen. Man lernt halt nie aus. Da die Zargen aber 27 mm stark sind, bleibt an der Brüstung eigentlich genug „Fleisch“ stehen.

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                  • Zitat von ichessblumen Beitrag anzeigen
                    Jepp, der Fräser hat 12 Grad und der Grathobel 78. Das hatte ich vorher abgecheckt. Hier ist noch ein Bild von den Pfosten vor dem Sägeschnitt. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 1C0C9D85-DD09-4346-A8FE-7DA56AAC01EB.jpeg
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                    Also mein Ulmia Grathobel hat nur 73° dazu würde ich einen 17° Gratfräser benötigen. Im Nachbarforum wird von mindestens 14 - 16^ geredet. Je höher der Winkel desto besseren Halt. Ich selbst habe diese teils-teils Anwendung (Nut fräsen und Grat hobeln) noch nicht ausprobiert. Bist Du sicher das Dein Hobel 78° hat? Kontrolliere da noch einmal.
                    LG Holzpaul

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                    • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen

                      Also mein Ulmia Grathobel hat nur 73° dazu würde ich einen 17° Gratfräser benötigen. Im Nachbarforum wird von mindestens 14 - 16^ geredet. Je höher der Winkel desto besseren Halt. Ich selbst habe diese teils-teils Anwendung (Nut fräsen und Grat hobeln) noch nicht ausprobiert. Bist Du sicher das Dein Hobel 78° hat? Kontrolliere da noch einmal.
                      LG Holzpaul
                      Ich kontrolliere das auf alle Fälle nochmal, um 100% sicher zu sein an einem Probestück. Nachdem ich die Gratnut nun schon gefräst habe, möchte ich gern die Gratleiste von Hand hobeln. Das lässt sich feiner anpassen, also langsam rantasten. Auf die Oberfräse habe ich da einfach weniger Lust....

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                      • Hallo,
                        hier in diesem Video von Dictum wird auch von einem 17° Fräser und einem 73° Grathobel gesprochen 3:50 min.



                        Es wäre schade wenn Dein Projekt durch einen lapidaren Messfehler Unzulänglichkeiten aufweisen würde.
                        LG Holzpaul

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                        • *Völlig fasziniert bin*

                          Dennoch erscheint mir die Nut sehr weit aussen! Wie viel Restmaterial hast du noch stehen? 8mm?

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                          • Holzpaul und Nachtuebernahme , ihr habt leider recht. Bin eben noch mal kurz in den Schuppen geflitzt. Fräser hat 14 Grad und der Ulmia 077 hat 73 Grad. Da Nachfräsen aufgrund der jetzt vorhandenen Außenkontur der Beine nicht mehr möglich ist, muss ich die Gratleiste leider doch auf der Oberfräse herstellen. 😢
                            Vielen Dank, dass ihr da so aufmerksam wart !!!
                            Fleisch nach außen habe ich eben auch kurz nachgemessen. Es sind tatsächlich 8 mm. Mein Holzwerkerherz sagt mir, dass das reicht. 😃

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                            • Ich habe so etwas, was Dir nun leider wegen eines Messfehlers nun übrig bleibt (Nut und Gratfeder zu fräsen) mit der Zauberkiste nach Guido Henn auch schon gemacht. Also Tischbeine und Zargen mit dem gleichen Fräser gefräst. Ist eine schöne und stabile Verbindung, doch leider sieht man sie nach dem Zusammenleimen der Teile und dem Montieren der Tischplatte nicht mehr. Deshalb finde ich in diesem Fall die Sache nicht so tragisch. Klar Du hättest gerne mit dem Grathobel gearbeitet. Aber was nicht ist, kann noch irgenwann werden. Oder?
                              LG Holzpaul

                              Kommentar


                              • Zitat von Holzpaul Beitrag anzeigen
                                .....Ist eine schöne und stabile Verbindung, doch leider sieht man sie nach dem Zusammenleimen der Teile und dem Montieren der Tischplatte nicht mehr. Deshalb finde ich in diesem Fall die Sache nicht so tragisch. Klar Du hättest gerne mit dem Grathobel gearbeitet. Aber was nicht ist, kann noch irgenwann werden. Oder?
                                LG Holzpaul
                                Mir geht es hauptsächlich um die stabile Verbindung. Ich denke nicht, dass ich da noch Leim angeben muss. Ähnliche Verbindungen habe ich bei meinem Kindersofa auch handgemacht und das hält auch ohne Leim bombenfest.

                                Ja klar, mit dem Grathobel hätte ich gern gearbeitet...aber bei diesem Projekt werde ich mich bei den Schubladen auch an halb verdeckten Zinken probieren, die ich auch von Hand herstellen möchte. Das wird auch Spaß bereiten und macht den „Verlust“wett.
                                Wie es geht, weiß ich ja. Habe schon so ein Sushi-Brett und eine Platte aus Altholz komplett von Hand gebaut. Da habe ich auch die Gratnut gesägt....ist wie Fitnessstudio. 💪😉

                                Am Wochenende berichte ich dann, ob es geklappt hat.

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