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Tischplatte mit Epoxidharz

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  • Tischplatte mit Epoxidharz

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem: undzwar habe ich mir letztes Wochenende eine Tischplatte aus 2. Eichenbohlen mit Epoxidharz in der Mitte gegossen. Soweit, sogut, jetzt mein folgendes Problem, durch das Gießen ist die Oberseite der Tischplatte Konvex geworden. Die Holzbohlen sind rund geworden, da der Rahmen indem das Ganze gegossen wurde, nicht stark genug war. Jetzt wollte ich mal fragen ob jemand eine Idee hätte die Platte wieder eben zu bekommen ohne auf beiden Seiten etwas wegzuhobeln bis sie wieder eben ist. Der Spalt der sich auf eine Außen angelegte Wasserwaage ergibt, beträgt fast einen Zentimeter. Ich habe an den Außenseiten Gewichte draufgelegt um zu gucken ob das etwas bringt, aber sich weiß ich das nicht, deswegen hier die Frage.
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  • Deine Erklärung darüber, was zu der Schüsselbildung geführt hat, hab ich zwar nicht ganz verstanden, aber ich glaube, dass Du nur zwei Chancen hast. Bei einer davon riskierst Du aber, die gesamte Platte zu verlieren...

    Möglichkeit 1: Wie Du schon geschrieben hast und vermeiden willst Hobeln und Schleifen, Hobeln und Schleifen... (frei nach https://www.youtube.com/watch?v=ne-FnZFbmNQ)
    Möglichkeit 2a: Bohlen von unten einsägen, dann runterbiegen, verleimen und mit Keilleiste oder aufgeschraubtem Stahlprofil fixieren
    Möglichkeit 2b: Bohlen auftrennen, Keil rausschneiden und eine Leimholzplatte draus machen

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    • Hallo,
      erstmal danke für die schnelle Antwort. Wenn man das ganze gießt, baut man sich ja praktisch eine Schale und die untenliegende Platte- also der Boden war wohl mit 30mm Stärke zu dünn gewählt, deswegen vermute ich, ist das ganze durchgebogen.

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      • Ah, ok. Jetzt verstehe ich wo Du deinen Fehler vermutest.
        Möglich, aber durch die Seitenwände hätte eine 30er Platte ja auch noch einiges an Verstärkung erhalten.
        Hattest Du denn die Bohlen in der Form fixiert damit die nicht aufschwimmen konnten? Wäre auch noch ne Möglichkeit.
        Hilft jetzt aber nicht wirklich bei der Lösung des Problems.

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        • Was ich nicht verstehe.. warum gießt man das ganze nicht ein? Luftabschluss... kein Arbeiten des Holzes mehr...

          ich würde mir ne Führung für die OF bauen, und die Platte auf plan fräsen

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          • Ja die Bohlen waren in der Form fixiert und ich nehme an mit dem eingießen meinst du, dass das ganze komplett im Harz liegt richtig? Das ganze wollte ich nicht, da ich immer wieder gesehen habe dass das ganze auch so funktioniert. Ja da mit der Oberfräse wäre die Lösung die ich mit hobeln meinte, dann würde die Platte aber von 40mm Stärke auf 25mm Stärke schrumpfen und das versuch ich erstmal zu umgehen, daher hier die Frage.

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            • Also, wenn sich der Boden durchgebogen hat, wird die Oberseite konkav, aber das hilft ja nix zur Lösung.
              Vielleicht könnte man das Epoxid erwärmen und dann die Platte biegen, oder härtet das duroplastisch aus? ...ich kenne mich da leider nicht aus.
              Sonst sehe ich auch nur die Möglichkeit, ebenzufräsen oder alles komplett einzugießen.
              Durch Beschweren mit Gewichten wirst du da vermutlich nichts erreichen...

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              • Hm... Eine Idee wäre vielleicht, wenn du die Tischplatte mittig der Länge nach mit einer Kreissäge wieder trennst. Also längs durch das Epoxy. Dann die Sägekanten mit Schleifpapier etwas glätten. Bis 2000er Körnung nass müsste reichen. Beide Hälften in einer neuen Schalung ausrichten, fixieren und mit Epoxy in mehreren Schichten neu ausgießen. Da dein Epoxy gefärbt ist, dürftest die Sägekannten danach nicht mehr sehen.
                ist aber nur eine Idee. Hab es selbst noch nicht versucht

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                • Sachi Epoxid ist duroplast. Da wäre es einfacher, das Holz zu biegen...

                  Willibald Deine Idee hatte ich auch schon, hab sie aber aus folgenden Gründen als Vorschlag verworfen:
                  • Die Übergänge zwischen altem und neuem Epoxi können sehr wohl sichtbar werden.
                    Eine chemische Verbindung geht das ausgehärtete Epoxi nicht mehr ein (nur noch eine Mechanische, dazu gleich mehr),
                    der Farbton müsste ziemlich exakt identisch angemischt werden um dem ersten Guss angepasst zu werden
                  • Festigkeit der Verbindung
                    Im Gegensatz zu Willibald würde ich empfehlen, das alte Epoxi nur grob zu schleifen. zwischen 80 und 150 würde ich Schluss machen. Eher 80...
                    Somit ist mehr Oberfläche für eine mechanische Verbindung vorhanden. Um Luftblasen zu verhindern (wären sichtbar und würden Haltekraft reduzieren) würde ich dann sogar die geschliffenen Oberflächen mit Epoxi einpinseln, dann (noch nass) in der Form fixieren und dann erst gießen.
                    Trotzdem bin ich der Meinung, dass Du dann auf alle Fälle einen Unterbau für deinen Tisch brauchst der mit dem Gedanken "das Epoxi trennt sich" gebaut wurde
                  Deswegen kam ich ja dann auf die Idee, die Bohlen (nicht das Epoxi) aufzutrennen, einen Keil rauszunehmen der die aktuelle Schrägstellung ausgleicht und dann das Holz wieder zu verleimen. Holz-Holz-Verleimungen sind einfacher und zuverlässiger als Epoxi-Epoxi.
                  Deine Empfehlung ist ja: trenn das Epoxi und gieße einen Keil ein

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                  • arathorn76 at

                    Habe mir auch Gedanken gemacht wegen den Holzdielen zu bearbeiten. Hab da aber einige Bedenken:

                    Wenn aus den Dielen einen Keil rausschneidest, musst das an beiden Seiten machen. Dann hast nicht nur doppelte Arbeit, sondern auch 2 Schwachstellen in der Tischplatte.

                    Beim Verleimen musst die auch wieder quer über die Tischplatte aneinander pressen und den überstehenden ausgehärteten Leim später wieder entfernen.

                    Und da die Tischplatte nicht mittig getrennt wird, sondern an den Seiten, wären nur die Seiten gerichtet. In der Mitte wäre immer noch eine Vertiefung. Sieht dann ca. so aus:

                    -------\_____/---------

                    Ich hoffe, es ist verständlich, was ich meine. Bissl schwer so darzustellen :-D

                    Er müsste die Mitte dann also unbedingt auf der Oberseite (Vertiefung) trotzdem nochmal mit Epoxy aufgießen und die Unterseite (Wölbung) entweder plan fräsen, oder beim Untergestell berücksichtigen. Vorteil ist, dass er nicht mehr die volle Höhe aufgießen müsste wie vorher, glaub 1cm war das, bzw. die ganze Platte eben gefräst werden muss, sondern nur die Mitte.

                    Ich denke, wenn er die Tischplatte nicht, oder nicht komplett, spanend bearbeiten will, hat er nur diese 2 Möglichkeiten. Und egal ob er das Epoxy oder das Holz nachbearbeitet, sollte er auf jeden Fall die Tischplatte nochmal unterstützen. Mit dem Unterbau für die Tischbeine z.b.

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                    • Also die Idee mit dem Keil aus den Bohlen herausschneiden und neu verleimen kommt dem ganzen denk ich mal am nähesten. Würde das ganze dann im Anschluss noch Planfräsen da ich wie Willibald schon gesagt habe die Platte nochnicht genau Plan habe, sondern immernoch leicht Konkav. Damit könnte ich aber leben, da ich dann nicht gut 10mm Planfräsen muss, sondern nur 0,5 oder sogar weniger. Das Epoxid würde ich auch nicht aufschneiden, da ich das ganze in mehreren Schichten gegossen habe und die Farben nicht immer exakt gleich sind. Als Unterbau sollte sowieso ein verzinkter Stahlrahmen her und keine Tischbeine aus Holz und dort müsste man dann in der Unterseite ja eigentlich nur mit der Oberfräse eine gerade Nut für die Träger fräsen. Trotzdem schonmal danke für die schnelle Hilfe und wenn sich was ergibt melde ich mich nochmal mit dem Ergebnis.

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                      • Gutes Gelingen. Halt uns auf dem Laufenden, wie es geklappt hat. Würde mich interessieren

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                        • Willibald Ja, ich habe genau verstanden was Du meinst.
                          Ich bin aber fies genug zu sagen: diese notwendige Nacharbeit hat sich bennet verdient. Er hat die Sache in den Sand gesetzt, wir stehen nur daneben und sagen wie er sich da wieder rausschaufeln könnte.
                          Wobei ich (scheinbar so ähnlich wie er) der Meinung bin, dass das meiste der Nacharbeit sowieso anfallen würde, um den Tisch ein ansprechendes Finish zu geben.

                          Oberseite plan Fräsen oder Schleifen (je nach dem wie gut das Ausrichten beim wieder Verleimen klappt) müsste er eh,weil ja teilweise Epoxi auf die Oberseite geschwappt ist was er dort nicht will. Vorhandener Aufwand wird größer.
                          Unterseite Schleifen ist meiner Meinung nach auch eh nötig, das Finish soll die Platte sicher auch von unten schützen.
                          Ob das Finish jetzt "glatte Holzoberfläche, die natürlich altert" oder "glatte Holzoberfläche geölt" oder "glatte Holzoberfläche lackiert" oder was auch immer sein soll: glatte Holzoberfläche ist immer herzustellen.

                          bennet1903 Ob eine Nut für die Träger die Lösung ist oder ob Du doch die Unterseite plan machen willst kannst du ja ganz einfach testen. Mach die Nut, stell den Tisch auf und schau ob es dir gefällt. Wenn ja -> fertig. Wenn nein -> Rest fräsen.
                          Willst Du die Träger eingentlich "einfach platt drunterschrauben" oder in eine Gratnut einlassen? Man kann ja auch Gratleisten aus Stahl bekommen...

                          (nein nein, ich bin fast gar nicht neugierig)

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                          • Also geplant war eigentlich glatt drunterschrschrauben. Bin kein gelernter Tischler und das ist mein erstes größeres Projekt und kannte Gratleisten ehrlich gesagt nicht wirklich. Aber wenn ich die Funktion der Dinger richtig deute, würden sie ja nur Sinn machen, damit die Platte mit der Zeit nicht wieder konkav wird. Das mit dem epoxid oben auf der Platte war beabsichtigt, da die Platte ja so oder so nochmal nachbearbeitet werden sollte und damit die Kanten bündig mit dem Holz abschließen.(so mein Gedanke) Mit der Nut werde ich denke ich mal gucken, aber wenn das ganze mit der Nut funktioniert, würde ich die Unterseite nicht Zwamgsweise auch noch Plan fräsen, da man der Platte ja nur Stabilität nimmt und man es eh nicht sehen kann. Ich halte euch wie gesagt auf dem laufenden, hab nur leider erst nächste Woche wieder Zeit 😄

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                            • Die Gratleisten haben auch noch den Zweck, das Holz arbeiten zu lassen (Ausdehnung und Schrumpfung in Längsrichtung der Gratleiste) ohne den Halt zu verlieren und ohne Schrauben abzuscheren.
                              Beim glatt drunterschrauben solltest Du in den Trägern Langlöcher machen, damit die Schrauben ein wenig mitgehen können (s. anderer ziemlich aktueller Thread zur Hilfe bei Tischplatte aus Eiche).
                              Du hast zwar ca. 1/4 der Tischbreite durch kaum arbeitendes Epoxid ersetzt, aber die anderen 3/4 sind immer noch Holz

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